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John Wick: Kapitel 2

Originaltitel: John Wick: Chapter 2

Herstellungsland:USA, Hongkong (2017)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Krimi, Thriller
Alternativtitel:John Wick 2
John Wick: Chapter Two
John Wick: Kapitel Zwei
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,91 (81 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

John (Keanu Reeves) ist ein weiteres Mal gezwungen aus seinem Ruhestand zurückzukehren: Ein ehemaliger Kollege wurde damit beauftragt, die Kontrolle über eine mysteriöse, international agierende Organisation von Auftragskillern zu erlangen. Ein alter Blutschwur verpflichtet John ihm dabei zu helfen. Er reist nach Rom, wo er gegen einige der tödlichsten Killer der Welt antreten muss... (Concorde Filmverleih)

eine kritik von romero morgue:

Konzequentes Kapitel Nummer 2

 

Der zweite Teil fängt genau da an, wo das erste Kapitel aufgehört hat; wir befinden uns somit immer noch in der gleichen Woche nach den ersten Ereignissen des Haudrauf Spezialisten John Wick.

Direkt zur Einstimmung wird noch ein privates Anliegen beendet und bevor überhaupt die Credits eingeblendet werden gibt es die ersten Leichen zu verzeichnen. Durch seine innere Zerrissenheit und seinem gewollten Ruhestand befördert sich unser Protagonist nach kurzer Spielzeit wieder zwichen alle Fronten und muss sein Leben jetzt ohne große Hilfe verteidigen.

Was dem Zuschauer in den knapp 120 Minuten geboten wird ist wiedermal alles andere als buntes Popcornkino sondern erinnert eher an die Actionfilme der 80er Jahre in denen die Bösewichte reihenweise umgefallen sind ohne das der Held auch nur eine Schramme abbekommen hat, nur mit dem Unterschied das hier der Namensgeber etliche Blessuren erhält und einiges einstecken muss. Da auch der Blutgehalt im Vergleich zum Vorgänger leicht gesteigert wurde ist die nun erhöhte Freigabe durchaus gerechtfertig, auch wenn es sich dabei fast nur um rotes CGI handelt. Dies wirkt sich bei dem brachial gezeigtem Actionfeuerwerk aber nicht negativ aus zumal dieses teils so schnell abgehandelt wird, dass es eh nur schmückendes Beiwerk ist.

Was immer noch erstaunlich ist, ist die extrem gute Wirkung des Dargestellten. Es macht einfach nur Laune sich auf diese Einmannschlacht einzulassen. Und das, obwohl es durchaus manchmal etwas befremdlich wirkt wie unbesiegbar ein Ex-Killer sein kann. Fast schon so wie ein moderner Superheld nur ohne Superkräfte. ;)

Die Handlung gewinnt gewiss keinen Oscar und ist auch nicht der Rede wert da sie nur dazu dient ein Aufhänger zu sein. Dennoch sind die Charaktere gut gelungen und jeweils interessant genug dargestellt. John Wick ist einfach eine coole Sau dem man alles abnimmt, auch wenn er gerade die stärkeren Fiesemänner und -frauen fast schon zu leicht ins Jenseits befördert.

Damit wären wir dann ansich auch bei dem größten und einzigen richtigen Kritikpunkt angekommen. Leider werden im laufe des Filmes die Kampfszenen leicht ermüdend, da sie sich nicht nur schnell und häufig wiederholen sondern auch die Darstellung zu sehr ähnelt. Ein wenig mehr Abwechslung hätte nicht geschadet, soll aber nicht heißen das weniger besser gewesen wäre. 

Summa summarum ist auch der letzte Ableger der JOHN WICK „Triologie“ wieder ein ganz spezieller Overkill geworden den ich mir gerne in meine Sammlung stelle und gewiss mehrmals anschauen werden. Das Ende ist offen und hält noch großes Potenzial für den hoffentlich kommenden dritten Teil parat.

Kapital 1 war aufgrund der neuartigen Inzenierung eine glatte 10, Teil 2 kommt im Vergleich aber immer noch auf 9 mit Blut getränkte Patronen. 

9/10
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Bad
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10/10
Nope
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7/10

Kommentare

20.12.2017 08:16 Uhr - NoCutsPlease
2x
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Also Romero, das ist nicht schlecht, aber da ist noch Luft.
"Kapital" statt "Kapitel" verdreht den Sinn, "Triologie" ist ein Unwort, das man als Filmfan vermeiden sollte und "Fiesemänner" ist auch eine etwas unglückliche Kreation.

Der Film kriegt von mir eine schwache 8, der Erstling hat mir mit einer glatten 9 auch eine Ecke besser gefallen.

20.12.2017 09:51 Uhr - JasonXtreme
1x
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Würde ich auch sagen, ordentlicher Einstand, mit Luft nach oben :-) mir gefiel Teil 1 ja wesentlich besser als Teil 2, aber ne 6,5-7 ringt der mir auch noch ab.

21.12.2017 20:08 Uhr - Romero Morgue
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20.12.2017 08:16 Uhr schrieb NoCutsPlease
Also Romero, das ist nicht schlecht, aber da ist noch Luft.
"Kapital" statt "Kapitel" verdreht den Sinn, "Triologie" ist ein Unwort, das man als Filmfan vermeiden sollte und "Fiesemänner" ist auch eine etwas unglückliche Kreation.

Der Film kriegt von mir eine schwache 8, der Erstling hat mir mit einer glatten 9 auch eine Ecke besser gefallen.


Kapital? Shit, schon wieder einen Fehler überlesen. Danke für den Hinweis.

Ich finde Fiesemänner durchaus lesenswert. Versuche halt immer (wenn möglich) verschiedene Wörter zu benutzen um mich nicht ständig zu wiederholen.
Eventuell kommt demnächst auch ein Fiesewicht! 😉

Aber ich bleibe am Ball und werde besser. 😁

23.12.2017 12:23 Uhr - Scorsese199495
Solide Review!!

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