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Star Wars: Die letzten Jedi

Originaltitel: Star Wars: The Last Jedi

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Alternativtitel:Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Star Wars: Episode VIII - Der letzte Jedi
Star Wars: Episode VIII - Die letzten Jedi
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,21 (69 Stimmen) Details
inhalt:
Nachdem Rey (D. Ridley) endlich Jedimeister Luke Skywalker (M. Hamill) gefunden hat, möchte sie ihn dazu bewegen, den Kampf gegen die Erste Ordnung aufzunehmen. Doch der Jedimeister ist nicht mehr der Mann der er einmal war und so arbeitet er nur widerstrebend mit der jungen Machtbegabten.
Währenddessen versucht General Leia Organa (C. Fisher), den Widerstand zu ordnen und gegen die Erste Ordnung vorzugehen. Unterstützung erhält sie dabei von Poe Dameron (O. Isaac), dem angesehensten Piloten des Widerstands und von Finn (J. Boyega), der für sie auf eine geheime Mission geht und einen mysteriösen Mann namens DJ (B. Del Toro) akquirieren soll. Gegenwind erfahren sie jedoch schon in den eigenen Reihen, denn Vize-Admiral Amilyn Holdo (L. Dern) hält nichts von Leias Konfrontationskurs und somit ist der Widerstand praktisch entzweit. Dem obersten Anführer Snoke (A. Serkis) kommt das gerade recht, denn er hat mehrere Ziele, die er so viel leichter verfolgen kann. Zuerst einmal will er seinen Schüler Kylo Ren (A. Driver) noch stärker in der Macht der Dunklen Seite schulen um ihn gegen den Widerstand zu nutzen. Außerdem will er Luke Skywalker, noch mehr jedoch Rey, in seine Gewalt bringen, denn in ihr sieht er das Potenzial, die Balance der Macht endgültig auf die Dunkle Seite zu ziehen und die Jedi ein für alle Mal auszulöschen ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von tom cody:

Die heutige Kritik zu

Star Wars – Die letzten Jedi

ist keines meiner üblichen Reviews – eher ein ziemlich mühsamer Versuch, meine doch sehr gespaltene Meinung zu diesem Werk zu formulieren. Gerade auch in der allgemeinen Kritik sind die Meinungen SEHR zweigeteilt und schwanken zwischen Begeisterung und völliger Ablehnung. Für nicht wenige ist dies sogar einer der schlechtesten „Star Wars“-Filme überhaupt, der mal eben die gesamte "Star Wars"-Mythologie zu Grabe trägt. Nachdem ich den Film in einem ersten Kommentar (1 ½ Stunden nach Sichtung) ziemlich gelobt habe, stößt mir doch inzwischen so einiges sauer auf. Daher wirkt das Ganze hier manchmal auch eher wie ein „angry rant“, nicht unbedingt wie eine logisch-stringent geordnete, um Objektivität bemühte Kritik. Sorry.

Um vielleicht mal ein Fazit vorwegzunehmen: Trotz der nachfolgenden (rein subjektiven) Kritikpunkte lohnt sich ein Gang ins Kino dennoch. Es gibt, trotz aller Mäkeleien, durchaus einige Gründe sich dieses SciFi-Abenteuer auf der großen Leinwand anzusehen. Und sei es, um sich selber eine Meinung zu diesem zwiespältigen Film bilden zu können.

Um die Probleme aber genauer zu benennen, ist eine erneute, vorherige Warnung unbedingt vonnöten.

------ACHTUNG – MASSIVE SPOILER IM TEXT – AB HIER BITTE ERST NACH ANSICHT DES FILMS WEITERLESEN-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich bin jetzt auch nicht der große Star Wars-Geek, der sich in dem unübersichtlichen Dschungel aus Romanen, Comics, Serien und Games  bestens auskennt, sondern sich lediglich im Kanon der bisher neun Filme (einschließlich „Rogue One“) bewegt.

Die Story beginnt direkt im Anschluss an „Das Erwachen der Macht“.

Rey hat Luke Skywalker ja bereits in seinem selbstgewählten Exil aufgestöbert und erhofft sich von ihm Führung, die Klärung wichtiger Fragen ihrer Vergangenheit sowie eine Anleitung, wie sie mit der „Macht“ umgehen soll bzw. eine mögliche Ausbildung von Luke Skywalker zum Jediritter.

Während, nach einigen Startschwierigkeiten, Luke tatsächlich damit beginnt, die junge Rey im Umgang mit der „Macht“ zu schulen, entwickelt sich gleichzeitig, nach einer heftigen Raumschlacht, eine großangelegte Jagd der „First Order“ auf die verbliebenen Widerstandskämpfer und deren restliche Flotte (anscheinend hat man den Verlust der „Starkiller-Base“ recht gut verkraftet). Dies ist allerdings die langsamste  Weltraumverfolgung, die man diesseits oder jenseits von „Star Wars“ jemals gesehen hat. Erinnert sich noch jemand an Han Solos Flucht mit dem „Millenium Falcon“ in „Das Imperium schlägt zurück“, inklusive Asteroidenfeld und riesiger ,,Weltraum-Muräne“? DAS war noch eine Verfolgung, die sich sehen lassen konnte.

Während ihrer Ausbildung wird Rey natürlich ebenfalls mit der dunklen Seite der Macht konfrontiert. Zudem stellt sich eine unangenehme, psychische Verbindung zu Kylo Ren ein, mit der er es sogar schafft, Rey zu sich aufs Schiff zu locken. In einer Parallelhandlung bemühen sich Finn und Rose Tico bei der Jagd auf einen typischen McGuffin, in diesem Fall einen genialen Code-Knacker, der sie zu Sabotagezwecken auf ein Schiff der „First Order“ schmuggeln soll. Am Ende kulminiert alles in einem dramatischen Finale auf einem Planeten voller Salzkristalle, wo sich ein letztes Häufchen Widerständler der mit gewaltigen Kampfmaschinen angreifenden „First Order“ entgegenstellt (auch wenn hier einige Parallelen zum Bodenkampf in „Das Imperium schlägt zurück“ unübersehbar sind).

Kommen wir erst einmal zu den positiven Punkten des Films:

Visuell ist „Die letzten Jedi“ einfach nur perfekt. Fantastische Aufnahmen gehen Hand in Hand mit mehr als überzeugenden Spezialeffekten. Was das angeht, ist „Star Wars - Die letzten Jedi“ wieder einmal eine Referenznummer. Wie in „Das Erwachen der Macht“ wurde auch hier erneut auf eine ausgewogene Mischung aus CGI und praktischen Effekten, bzw. klassischer Make-Up Kunst gesetzt. Die neudesignten „Walker“-Angriffsmaschinen der „First Order“ im Finale sehen wirklich bösartig aus und wurden diesmal nicht Elefanten oder dem urzeitlichen Paraceratherium-Rhinozeros, sondern Gorillas nachempfunden. Fremde, eigenartige Landschaften wurden ebenfalls mit beeindruckender Detailliebe umgesetzt. Egal ab es sich hierbei um einen mit Salzkristallen überzogenen Planten handelt, den „Casino-Planeten“ Canto Bight oder Luke Skywalkers schroffes und abweisendes Exil.

Was in einem „Krieg der Sterne“-Film natürlich nicht fehlen darf ist der „Krieg“, sprich die Action. Und auch hier liefert „Die letzten Jedi“ problemlos. Egal ob die Weltraumschlacht am Anfang, das Finale am Ende (trotz der erwähnten Parallelen zu „Das Imperium schlägt zurück“), dem Zweikampf zwischen Finn und Captain Phasma oder der Konfrontation zwischen Rey, Kylo Ren und den Elite-Wachen.

Doch wo viel Licht ist, ist leider auch viel Schatten.

Was mich am allermeisten störte, war der völlig lieblose Umgang des Films mit seinen Figuren. Dies ist für mich seitens der Filmemacher ein ausgestreckter Mittelfinger in Richtung Fanpublikum.

Poe Dameron, der vorgeblich beste Pilot des Widerstandes, wird wie ein Schuljunge und mit den ältesten Klischees die man finden konnte, abgestraft („Sie sind nur ein hitzköpfiger „Flyboy“ der sich nicht an Befehle halten kann“. „Sie gefährden leichtsinnig das Leben anderer“, „Durch Ihre Aktion verloren wir…“ bla bla bla…)

Finn wird fast schon zum Sidekick degradiert. Es soll wohl komisch sein, wenn er anfangs, nachdem er aus seinem Tiefschlaf erwacht ist, wie ein Depp halbnackt und mit seinem „Hyperschlaf“-Anzug (aus dem aus diversen Löchern Wasser spritzt) durch das Raumschiff tapert. Seine nicht ganz freiwillige Kooperation mit Rose Tico ist zwar ganz nett, aber auch relativ belanglos. Dass sich am Ende zwischen den beiden auch noch eine Liebesbeziehung entwickeln soll, wirkt einfach nur aus der Luft gegriffen und ist für mich als Zuschauer schlichtweg nicht nachvollziehbar (Ganz nebenbei sorgen sie aber für einen der besseren Gags im Film: „ Ich weiß, wo die Rettungskapseln sind!“ „DAS war mir klar!“).

Bei Senatorin/Prinzessin/General Leia Organa kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was allerdings keinesfalls an Carrie Fisher liegt! Jeder weiß, dass Carrie Fischer inzwischen nicht mehr unter uns weilt. Sie erhält auch eine interessante Sterbeszene und wird bei der Explosion des Raumschiffs in die schwarze Leere des Raums gesogen. Und was passiert? Nach einiger Zeit fängt sie an, ihre Finger zu bewegen, erwacht und fliegt (?) aus eigener Kraft (oder mithilfe der „Macht“) zu einer rettenden Luftschleuse, wird gerettet und liegt ab da im Koma?!? Ja, geht’s noch?

Und Luke Skywalker? Ach herrje! Schon Mark Hamill fiel beim Lesen des Drehbuchs auf, dass Skywalker hier Dinge sagt und tut, die der altbekannte Luke niemals getan hätte. Den Lichtsäbel, den Rey ihm reicht, achtlos wegzuwerfen, ohne auch nur ansatzweise zu fragen, wo sie ihn herhat? Die Gewichtigkeit des Treffens wird hier einem billigen Gag geopfert. "It's time for the Jedi to end!" WIE BITTE? Laut Hamill würde ein Jedi-Meister dies NIEMALS sagen, niemals so einfach aufgeben. Wenn Luke sich am Ende der angreifenden „First Order“ entgegenstellt, ist das der ultimative „Bad Ass“-Auftritt von Luke Skywalker, gefilmt in einer bombastischen Einstellung. Und dann…??? Ätsch, fickt euch, war alles nur eine Projektion!! Und dabei verausgabt sich der gute Luke so sehr, dass er prompt darauf stirbt und sich *pfft* standesgemäß in Luft auflöst.

Snoke, der oberste Führer der „Ersten Ordnung“, wird ebenfalls völlig lustlos und unspektakulär aus dem Film entsorgt. Fast so als hätte Rian Johnson gesagt: „Scheiß auf die Fans und ihre Theorien über seine Identität, der alte Knacker kommt weg, basta!“

Chewbacca ist inzwischen nur noch eine absolut unwichtige Nebenfigur, die keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der Story nimmt. Sie darf lediglich für den besten Gag des Films sorgen, als sie eines dieser ekelhaft-süßen "Porgs" als Brathähnchen zweckentfremdet.

Die Nebengeschichte mit dem Auffinden des Code-Knackers auf dem, ich nenne ihn einfach nochmal „Casino-Planeten“, ist größtenteils schlicht überflüssig und bringt den Erzählfluss des Films doch stark ins Stolpern, wenn nicht zeitweilig sogar ganz zum Halten. Was die Logik angeht…Benicio del Toros Figur beispielsweise hätte offensichtlich jederzeit aus seiner Zelle ausbüxen können, macht das aber erst, nachdem Finn und Rose zufällig auf ihn gestoßen sind. WTF?

Zumindest in dieser Star Wars-Episode wirken John Boyega und Kelly Marie Tran leider nur wie der Quoten-Schwarze und die Quoten-Asiatin, ohne wirklich großen Einfluss auf die Story zu haben. Einzige Ausnahme bleibt der Kampf zwischen Finn und Captain Phasma, wobei natürlich auch diese Figur übereilt und lieblos entsorgt wird, ohne dass man vorher noch irgendetwas über sie erfahren hätte (sozusagen das „Boba Fett“-Pendant der neuen Trilogie).

Die Figur der von Laura Dern dargestellten "Vizeadmirälin Holdo" ist einfach nur nervig. Sie hat natürlich einen raffinierten Plan in der Hinterhand, hält es aber nicht für notwendig, irgendjemandem davon zu erzählen? Naja, zumindest wird sie uns in keinem weiteren Film belästigen. 

Eine Frage, die sich mir im Kino sofort gestellt hat: Was, um Himmels Willen, sollen diese arschlangsamen „Bomber“ im Weltall?? Die Bomben fallen, aufgereiht wie auf Perlenschnüren, senkrecht aus großen Schächten ins Vakuum und sollten eigentlich eher ein schönes Minenfeld ergeben, anstatt eine gezielte Bombardierung zu ermöglichen. Zudem sind diese Raumschiffe geradezu extrem angreifbar. So langsam, dass jeder Anfängerpilot sie attackieren und mit ein paar Schüssen auf den Bombenschacht zur Explosion bringen kann. Waren die von derselben Resterampe wie die Gleiter auf der Oberfläche dieses Kristall-Planeten???

--------------------ENDE DER MASSIVEN SPOILER------------------------------------------------------------------------

Die Regie lag in den Händen von Rian Johnson, der 2005 mit dem mehr als gelungenen Highschool/Film-Noir Genremix „Brick“ auf sich aufmerksam machte. Nach den „Brothers Bloom“ (2008) folgte 2012 der äußerst sehenswerte SciFi-Zeitreisethriller „Looper“, der dem Zuschauer auch gleichzeitig einen ziemlichen „Mindfuck“ bereitete. In „The Last Jedi“ war er zusätzlich auch für das Drehbuch verantwortlich.

In den Hauptrollen hätten wir einmal die aus der Ur-Trilogie bekannten Darsteller Mark Hamill, die inzwischen leider verstorbene Carrie Fisher, Anthony Daniels (C3-PO) sowie Frank Oz als Stimme von „Yoda“. „Chewbacca“ wird inzwischen nicht mehr von Peter Mayhew verkörpert, sondern von dem Finnen Joonas Suotamo. Aus der Riege der in „Das Erwachen der Macht“ neu eingeführten Hauptdarsteller gibt es (natürlich) ein Wiedersehen mit Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Adam Driver, Domhnall Gleeson (der als General Hux leider mehr und mehr zur Witzfigur verkommt) und (den wieder einmal digital veränderten) Andy Serkis als „Snoke“. Neu mit an Bord sind Kelly Marie Tran als „Rose Tico“, Benicio Del Toro als zwielichtiger „DJ“ und Laura Dern als „Vice Admiral Holdo“.

Der wirklich fantastische Soundtrack stammt wieder einmal von Meisterkomponist John Williams, ohne den auch viele Filme aus den Lucas- oder auch Spielberg-Imperien , neben unzähligen weiteren Werken, nicht denkbar wären („Star Wars“, „Der weiße Hai“, „E.T.“, „Jäger des verlorenen Schatzes“, „Superman“ usw. usw.). Bei der neuesten Arbeit von Williams sitzt einfach jede Note, ein wahrer Hörgenuss (…den leider nicht jeder zu schätzen weiß. Als ich mich nach dem Ende des Abspanns im Kino umsah, war ich der einzige, der noch im Saal war. Boah, was für Banausen).

Abschließend möchte ich sagen, dass „Die letzten Jedi“ nicht völlig verdammen möchte. Schließlich habe ich mich auch im Kino die meiste Zeit in den (in diesem Fall allerdings zu langen) 2 ½ Stunden gut unterhalten gefühlt. Der Film bietet dem geneigten Science Fiction-Liebhaber auf jeden Fall genug Augenfutter und kurzweilige Action. Allerdings hat "Die letzten Jedi" auch heftig mit den von mir erwähnten negativen Seiten zu kämpfen und bleibt letztendlich ein Film der vielen, leichtfertig verschenkten Möglichkeiten.

Von daher ringe ich mich zu einer möglichst neutralen Wertung von 5/10 Punkten durch.

5/10
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Kommentare

20.12.2017 15:14 Uhr - JasonXtreme
5x
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Sauber zerrupft :D dem traue ich mehr als meinem Kumpel der grad meinte das sei der beste aller SW Filme^^

20.12.2017 15:15 Uhr - sonyericssohn
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Perfekt !!! Wie immer.
Ob ich mir den geben werde weiss ich noch nicht. Nachdem ich von Rogue One doch etwas enttäuscht war. Danke jedenfalls fürs reviewen.

20.12.2017 15:26 Uhr - NoCutsPlease
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Unser Westernexperte ist auch im "Star Wars"-Universum souverän unterwegs. :)
Das Review stellt auf jeden Fall einen interessanten und umfangreichen Kontrast zu den bisherigen gut bis sehr gut urteilenden Kritiken der.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch naSums erboster 3/10-Axthieb. ;)

20.12.2017 15:27 Uhr - jrtripper
6x
20.12.2017 15:14 Uhr schrieb JasonXtreme
Sauber zerrupft :D dem traue ich mehr als meinem Kumpel der grad meinte das sei der beste aller SW Filme^^


der beste sw film?
war dein kumpel etwas angetrunken?
scherz bei seite, ich sehe das so, jeder sw film hat sein für und wieder.
für mich sind bis jetzt alle gleich gut oder gleich schlecht, wie immer man das sehen will.
es wird niemals irgendeinen film geben, der jeden zuschauer zufriedenstellt.
aber wie schon bei einem anderen review zu diesem film gesagt, sucht keine logik oder sonst was, es ist ein märchen und in märchen, ist nun mal alles möglich.

20.12.2017 16:02 Uhr - Intofilms
2x
Na so was! "Das Erwachen der Macht", mit dem ich bisher noch nicht so ganz warm geworden bin, bekam von dir noch eine bombige 9/10. Und jetzt dieser rasante Absturz auf eine mickrige 5/10. Hmm...
Ich werde mir hier auf jeden Fall noch ein eigenes Urteil bilden (müssen), aber höchstwahrscheinlich erst im Heimkino. Ich war ja komischerweise nie so der ganz große Hardcore-"Star Wars"-Fan, obwohl ich die ersten drei Filme natürlich damals schon über alles geliebt habe und heute sogar fast noch besser finde!
"Die letzten Jedi": Ich bin und bleibe hier einfach weiterhin freudig gespannt, wie dieses neueste "SW"-Kapitel wohl bei mir ankommt. Habe eigentlich immer noch ein ganz gutes Gefühl. Konträre Meinungen zu einem Thema/Film finde ich ja immer ausgesprochen reizvoll...

Die Rezi selbst, auch wenn ich mir natürlich (ich geb's ja zu!) ein deutlich positiveres Urteil von dir gewünscht hätte, ist jedenfalls über alle Zweifel erhaben. Großartig geschrieben, Tom! ;D

20.12.2017 17:08 Uhr - TheRealAsh
4x
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Grandios, Herr Cody!!! Da muss ich kurz mal einen australischen Film zitieren:

"Das ist doch kein Review!"

"Nein, das ist ein REVIEW!!!"

Geil, da merkt man echt dein ganzes Können, richtig super. Schade, dass er bei dir im Wirkungsfeld der letzten Tage so gefallen ist, ich freue mich ja echt schon auf die Bluray und dann den ganzen Marathon. Deine Argumente leuchten mir ein und sind in diesem Sinne, wie schon bei Mr. naSum nicht gänzlich von der Hand zu weisen.

Allein, ich lege den Fokus halt auf andere Dinge. Wie schon geschrieben, war, ist und bleibt Star Wars für mich eine riesige Familiensaga. Gerade der Vaterkonflikt in der ersten Trilogie, der Entwicklungskonflikt in der 2. vorhergehenden Trilogie und jetzt diese Vereinigung von älterer und jüngerer Generation gefallen mir einfach unheimlich. Ich habe als Kind Star Wars geliebt und ich kenne ganz viele Kinder, die auch die für uns nicht so dolle Pre-Trilogie lieben und die ihnen wichtig ist. The Flame keeps burning...

Bin ja mal gespannt, was Ghostfaceloooker hierzu nocht schreibt (?), der ja ein ausgewiesener Fan aller Teile ist, bei dem aber "Erwachen der Macht" schon nicht so ankam.

"Life long and prosper!"

Ups, falsche Galaxis;-)

20.12.2017 17:09 Uhr - Insanity667
2x
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Oh weh... Es wird wohl noch so weit kommen, dass ich eine Lanze für den Film in Form eines Reviews brechen muss. Nichtsdestotrotz eine fabelhafte Rezension, auch wenn ich mir von dir ehrlich gesagt auch ein etwas positiveres Urteil erwartet hätte. ;) So unterschiedlich kann ein Film wirken.

Edith fragt, wo dein Hut ist, Tom...?

20.12.2017 18:27 Uhr - Tom Cody
4x
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Erst mal "Danke" für die zahlreichen und prompten Feedback-Kommentare!
Wie gesagt, dieser Film polarisiert extrem. Ich selber bin ja auch hin- und hergerissen und habe versucht, trotzdem HALBWEGS objektiv zu urteilen. Vielleicht ist tatsächlich auch eine zweite Sichtung nötig. Die wird aber sicherlich nicht im Kino erfolgen, sondern irgendwann auf Blauscheibe nachgeholt werden.
Natürlich bin ich ebenfalls brennend daran interessiert, wie der eine oder andere den Film beurteilen wird, der ihn bis jetzt noch nicht gesehen hat.

@ JasonXtreme
"Der BESTE aller Star Wars"-Filme?? Oha, da wäre ich vorsichtig. Es kommt halt auch darauf an, WANN jemand so etwas äußert. Im ersten Überschwang und noch unter dem Eindruck des gerade erlebten Spektakels urteilt man vielleicht etwas anders, als einige Tage später, nachdem man sich das Ganze noch einmal etwas genauer durch den Kopf hat gehen lassen ;-)

@ NoCutsPlease
Dank dir! Yep, ab und zu muss es auch mal Science Fiction oder auch Horror vom Schlage eines „No One Lives“ sein.
Was den Kontrast angeht: Das hat mir ja keine Ruhe gelassen. Und nachdem in den vergangenen Tagen der Ärger über die verschenkten Möglichkeiten des Films zugenommen hat, musste diese Kritik einfach raus. ;-)
Und ja, ein 3/10-Verriss von „naSum“ würde mich ebenfalls interessieren.

@ intofilms
Vielleicht würde ich heute "The Force Awakens" auch „nur“ mit 8 Punkten bewerten. Aber nachdem man da jahrelang nur Jar Jar Binks, Anakin Skywalker als verzogenen Bengel und diesen vermurksten CGI-Brei der Prequel-Trilogie ertragen musste, stellte sich hier nach 32 Jahren des Wartens ENDLICH wieder ein richtiges "Star Wars"-Feeling ein. Das rechne ich dem Film hoch an.

@ insanity667
Wieso? Eine 9/10 Wertung haben wir doch schon. ;-) Und wenn deine Bewertung auch in dem Bereich liegt – immer her damit!
Was den Hut angeht: Tja, ich hatte mal Bock auf einen Bill Paxton-Avatar. Aber zumindest kann man "Near Dark" ja auch als Western ansehen. ;-)

20.12.2017 19:03 Uhr - Intofilms
2x
@Tom
Dein Argument ist leider unwiderlegbar!^^
Die Prequel-Trilogie habe ich bis jetzt tatsächlich genau ein einziges Mal gesehen bzw. durchlitten. Das sagt alles... Ich bemühe mich jedenfalls seit Jahren, diese Filme erneut zu sichten, Stichwort 'zweite Chance'. Im letzten entscheidenden Moment verlässt mich dann aber immer wieder der Mut. Das finde ich so schade! Denn rein storytechnisch ist hier doch alles völlig im grünen Bereich. Allein die völlig verkorkste visuelle Umsetzung geht überhaupt gar nicht. Was für ein Ärgernis...!
Insofern, da hast du natürlich absolut recht, ist "Das Erwachen der Macht" eine wundervolle Wohltat! ;D

20.12.2017 19:35 Uhr - Insanity667
2x
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20.12.2017 19:03 Uhr schrieb Intofilms
Denn rein storytechnisch ist hier doch alles völlig im grünen Bereich.


Bei der Prequel Trilogie? Nein... da ist gar nichts im grünen Bereich. Da passt nichts, aber auch gar nichts zur Original-Trilogie. Und sogar beim Erstling, wo man noch relativ viele Freiheiten hatte, wurde ein Blödsinn erfunden, bei denen ich persönlich das kalte k***en bekomme. (Midi Chlorianer, dieser bekloppte Jedi-Rat und noch einiges mehr...) DAS hat die Star Wars Mythologie um die Magie der Macht, der simple Glaube an das Gute und die märchenhafte Leichtigkeit für mich persönlich ruiniert.

!!!!SPOILER!!!!!!

Das was Luke in Episode VIII tut, was er ohne auch nur einen Menschen zu verletzen am Ende gegen diese gigantische Übermacht erreicht (inklusive der rührende Abschied von "Prinzessin Carrie"), passt so perfekt zu seinem Charakter und ist einfach mal sowas von JEDI! Thats the Spirit! Der Funke, der das Feuer entfacht, welches die Erste Ordnung verbrennt! Meiner Meinung nach eine Schande, dass das soviele enttäuscht hat, obwohl es einfach nur perfekt war, wie Johnson diesen versöhnlichen, gewaltfreien Weg ohne großes Theater und Geböller (seitens Luke) konsequent gegangen ist.

!!!!SPOILER ENDE!!!!

20.12.2017 19:45 Uhr - Intofilms
1x
Du hast bestimmt recht, Insanity! Ich habe die, wie gesagt, ja auch nur ein einziges Mal gesehen. Aus der Erinnerung heraus würde ich eben sagen, dass die Filme in narrativer Hinsicht noch recht gelungen sind. Diese Vorgeschichte(n) fand ich damals durchaus spannend und interessant. Die visuelle Gestaltung war eben die totale Katastrophe! Allerdings sollte ich mit Aussagen zum erzählerischen Potenzial der Prequel-Filme wirklich vorsichtiger sein - angesichts der unzuverlässigen Eindrücke eines einzigen Durchlaufs noch dazu vor vielen Jahren. Da dürftest du den weitaus besseren Überblick haben. Vielleicht will ich mir hier ja auch nur irgendwie was Positives einreden... ;D

20.12.2017 20:05 Uhr - Insanity667
1x
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Ach, ich bin auch kein "Nerd" in diesem Sinne! :) Ja, vielleicht erzählen die Prequels ja insgesamt eine interessante Geschichte, aber letztendlich kommt unterm Strich dabei heraus, dass die Jedi ein Haufen versnobbter, blinder Idioten waren, die die Galaxie überhaupt erst ins Chaos gestürzt haben, indem sie dem späteren Imperator erst zu einer Klonarmee und später auch noch zum ultimativen Aufstieg verholfen haben. Und, um den Bogen zu "Die letzten Jedi" zu schlagen, es hat tatsächlich diesen Film und einen gebrochenen (weil sich über die eigenen Verfehlungen und die des Ordens bewussten) Luke gebraucht, um damit aufzuräumen.

20.12.2017 20:47 Uhr - Necron
3x
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Ich habe jetzt zur Sicherheit nur den Anfang und das Ende gelesen, also wie geraten die massiven Spoiler ausgelassen. Das werde ich noch nachholen wenn ich mir selber in ein paar Tagen ein Bild gemacht habe.

Aber einer der letzten Sätze lässt mich weiterhin frohen Mutes bleiben:

"Besser als die Prequel-Trilogie ist der Film auf jeden Fall "

Ich finde die Prequel Trilogie sehr gelungen, insbesondere die fulminante Episode 3. Sprich wenn Episode 8 sogar noch besser sein soll, dann kann ja gar nichts mehr schief gehen...oder? ;)

20.12.2017 21:35 Uhr - 573f4n
1x
Schön zu sehen, dass wir hier jetzt in realistischen Wertungsregionen angekommen sind.

20.12.2017 21:48 Uhr - naSum
2x
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Tom, ich habe soeben dein Review zu Episode 7 gelesen und jetzt das aktuelle. Ich kann dir in beiden Fällen nur absolut beipflichten und danke dir, das du in diesem Review die objektiven Worte gefunden hast, meinen subjektiv wütenden Kommentar aus Ashs und Romeros Review auf den Punkt zu bringen. Ich will nicht schleimen, aber kann dir nur in fast allen Punkten zustimmen!
Lediglich die Projektion von Luke fand ich einen mutigen Schritt in erweiterte Machtkräfte und eine tolle Hommage an Kenobi aus Episode 4. Insanity hat die Bedeutung der Szene dabei gut erfasst, so hätte ich sie auch gedeutet.

Auf ein Review meinerseits kann jetzt verzichtet werden, da ich deinem Text lediglich eine niedrigere Wertung hinzufügen würde.

20.12.2017 22:30 Uhr - Knochentrocken
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Wie der Film überall verrissen wird, versteh ich überhaupt nicht!
Bis auf die Leai - Szene im Weltall ist der 8. Star Wars 1000* besser als der 7. Teil, der mMn richtig, richtig mies war.
Wenn es jemand wissen will, kann ich meine Punkte aufzählen, wenn nicht, mir auch Latte!

21.12.2017 00:30 Uhr - Watchman013
3x
First things first, sehr gute Besprechung eines Filmes, der alles verät, wofür Star Wars je gestanden hat. Selten bin ich mit so viel Vorfreude ins Kino gegangen, noch nie habe ich einen Kinosaal so enttäuscht verlassen. Was hier von Disney auf die Menschheit losgelasen wird, hat mit dem Star Wars, mit dem ich seit nun fast 40 Jahren mitfiebere, wirklich nicht mehr viel zu tun. Dabei war die Ausgangslage doch so gut. Episode 7 lies die schwachen Prequels vergessen und machte wieder Lust auf Star Wars, auch wenn man nicht an die Klasse der Original Trilogie anschließen konnte. Nach Episode 8 allerdings glaube ich, dass für mich das Abenteuer Star Wars zu Ende gegangen ist.
Schade!

21.12.2017 14:10 Uhr - Ghostfacelooker
2x
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Wenn Herr Westerner schon eine neutrale 5 gibt ( die mir persönlich sehr bekannt vorkommt^^^^) dann ist das doch ohne das Review komplett gelesen zu haben schon was. Danke Tom

21.12.2017 20:56 Uhr - Tom Cody
1x
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@Watchman013
Oha, so schlimm?. Da kommt der Film bei mir im Vergleich ja sogar noch relativ glimpflich davon.
J.J. Abrams hat jetzt allerdings auch ein Riesenproblem - womit soll er die Geschichte weitererzählen, nachdem Rian Johnson hier (mehr oder weniger) verbrannte Erde hinterlassen hat!?

@Ghostfacelooker
Ha...gut erkannt! Auf die Idee mit einer möglichst neutralen "Fünf" brachte mich tatsächlich dein Review zu "Big Driver", den ich mir letztens zugelegt habe (Kein Meisterwerk, aber auch kein Totalausfall und Maria Bello ist auch ganz gut).

22.12.2017 10:07 Uhr - Ghostfacelooker
3x
User-Level von Ghostfacelooker 19
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 7.266
21.12.2017 20:56 Uhr schrieb Tom Cody
@Watchman013
Oha, so schlimm?. Da kommt der Film bei mir im Vergleich ja sogar noch relativ glimpflich davon.
J.J. Abrams hat jetzt allerdings auch ein Riesenproblem - womit soll er die Geschichte weitererzählen, nachdem Rian Johnson hier (mehr oder weniger) verbrannte Erde hinterlassen hat!?

@Ghostfacelooker
Ha...gut erkannt! Auf die Idee mit einer möglichst neutralen "Fünf" brachte mich tatsächlich dein Review zu "Big Driver", den ich mir letztens zugelegt habe (Kein Meisterwerk, aber auch kein Totalausfall und Maria Bello ist auch ganz gut).


Dafür ist diese Bewertung gedacht^^^^halleluja endlich versteht mich mal noch einer

22.12.2017 20:59 Uhr - 573f4n
1x
21.12.2017 20:56 Uhr schrieb Tom Cody
J.J. Abrams hat jetzt allerdings auch ein Riesenproblem - womit soll er die Geschichte weitererzählen, nachdem Rian Johnson hier (mehr oder weniger) verbrannte Erde hinterlassen hat!?

Er hat zumindest die Möglichkeit einen Zeitsprung zu machen, was zwischen Ep VII und VIII ja nicht möglich war. So ein Zeitsprung zwischen den Episoden ist ja eigentlich bei Star Wars üblich. Und so können die (verbliebenen) Karten auch neu gemischt werden um eine interessante(re) Ausgangssituation für Ep IX zu kreieren. Es können auch komplett neue Charaktere nach dem Zeitsprung eingeführt werden, wie es z. B. mit General Grievous gemacht wurde.

22.12.2017 22:22 Uhr - jrtripper
22.12.2017 20:59 Uhr schrieb 573f4n
21.12.2017 20:56 Uhr schrieb Tom Cody
J.J. Abrams hat jetzt allerdings auch ein Riesenproblem - womit soll er die Geschichte weitererzählen, nachdem Rian Johnson hier (mehr oder weniger) verbrannte Erde hinterlassen hat!?

Er hat zumindest die Möglichkeit einen Zeitsprung zu machen, was zwischen Ep VII und VIII ja nicht möglich war. So ein Zeitsprung zwischen den Episoden ist ja eigentlich bei Star Wars üblich. Und so können die (verbliebenen) Karten auch neu gemischt werden um eine interessante(re) Ausgangssituation für Ep IX zu kreieren. Es können auch komplett neue Charaktere nach dem Zeitsprung eingeführt werden, wie es z. B. mit General Grievous gemacht wurde.


bei genauere betrachtung könnte man auch meinen, das diese 3 teile mehr oder weniger dafür geschaffen wurden um die alten helden zu entsorgen, han solo nach ein paar minuten tot, luke brauchte etwas länger und bei lea hätte ich mir im nächsten teil das gleiche vorstellen können.
damit der zuschauer für eventuelle weitere fortsetzungen den kopf für neue helden frei hat.

23.12.2017 11:37 Uhr - Oifox
Ich unterschreibe das hier getätigte Review in allen Punkten. Gerade das lieblose Verheizen der Pro- bzw. Antagonisten fand ich sehr mies. Phasma, Ackbar, Snoke... alles sehr prompt vorbei.
Und anderen war der Tod nicht vergönnt: Finn (ab diesem Moment hasste ich die bis dahin nur nervig-lästige Rose) Leia (warum durfte sie nicht im Raum bleiben? Sie kommt eh nicht wieder in Teil 9) Chewbacca (ja, er könnte sich auch mal opfern, ist eh nur noch Randfigur, sehr schade drum)

5,5 / 10

23.12.2017 14:41 Uhr - 573f4n
23.12.2017 11:37 Uhr schrieb OifoxChewbacca (ja, er könnte sich auch mal opfern, ist eh nur noch Randfigur, sehr schade drum)

Besser wärs sonst wird er nochmal eine Episode von Rey rumkommandiert als wäre er nur ein sprechender Bettvorleger. Es tut einem richtig weh zu sehen wie würdelos hier mit "Senpai" umgegangen wird. Der Film hat sich zwar bei seinen Kampfszenen und der Jedi-Mythik stark an asiatischer Filmkunst und Kultur orientiert, aber einige Charaktere entstammen voll der westlichen progressiven feministischen Ideologie, vgl. "Gender Wars: The Last Snowflake" auf Youtube.

Weiß jemand wie der Film im asiatischen Raum ankommt? Die dürften den Kontrast zwischen allgemeinen asiastischen Filmflair und Charakteren wie "Vice-Admiral Gender Studies" und dem "Mary Sue Special Snowflake" doch stärker merken als unsereins.

28.12.2017 18:07 Uhr - Andman1984
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Kann deine Kritik leider unterschreiben. Mal wieder eine Enttäuschung dieses Jahr.
Visuell ist der Film natürlich mal wieder über jeden Zweifel erhaben. Aber soll das wirklich alles sein?
Klar ist Star Wars ein Märchen und man sollte nicht alles logisch hinterfragen, aber das hier ist echt zu viel des Guten.
Klar schafft es Poe in einem Soloangriff alle Geschütztürme auf diesem Sternenzerstörer zu zerstören, weil er zu klein und zu nah dran ist. Auch dieses Schiff hat wohl Galen Erso entworfen. Lächerlich. Dann kommen Bomber wie im zweiten Weltkrieg angeflogen und wollen ihre tödliche Fracht über einen geöffneten Bombenschacht abwerfen. Das dabei die Crew sterben sollte, Weltraum und so..geschenkt.
Apropo Weltraum, seit wann ist Leia Supergirl? Warum hat man ihr Kapitel nicht damit einfach beendet? Nein, sie schwebt wie unzerstörbar durchs All zum Schiff zurück. Peinlich.
Warum hat Snoke nicht erkannt, dass Kylo in killen will? Hat er ihn doch schon mittels Gedankenmanipulatuion dazu gebracht Rey auf sein Schiff zu locken. Was sollte eigentlich der Ganze Charakter Snoke??! Was gab es für Theorien um diese Figur? Und jetzt? Alles für die Katz. Vollkommen hintergrundlos und uninteressant.. Abserviert. Was ist aus den Zeiten vom Imperator und Darth Vader geworden. Das waren noch nachvollziehbare Schurken. Null Substanz das ganze.
Mit der Story um "Luke" fang ich erst gar nicht an.
Noch einen zum Thema einfallslos, Reys Eltern sind einfach nur unbekannte Müllsammler. OK...
Was sollte auch dieser tolle Meistercodeknacker. Zum Glück hat er mit dem ausbrechen so lange gewartet, bis Finn und "istmiregal" Rose zu ihm in die Zelle, wegen falschparkens!!!, geschmissen werden.
Muss aufhören, gibt so viele Punkte die mich noch gestört haben, aber hilft ja nix.
Hauptsache paar kleine Hamsterpinguine und kristallfüchse sind dabei, das die merchandisekasse ordentlich klingelt.
Disney wird wirklich langsam zum roten Tuch. Holt euch bitte fähige Drehbuchschreiber die es verstehen Charakter an die Leute zu bringen und nicht nur verheizen und lasst beim nächsten mal auch gleich den infantilen Witz stecken. SW8 als besten Film der Saga zu bezeichnen kann echt nur ein Witz sein.

28.12.2017 21:43 Uhr - rebbrown2
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Danke Andman 1984 für deine Worte.Ich weiß auch nicht was manche hier an Force Awakens immer gut finden und jetzt von dem neuen enttäuscht sind.Das alles ist nur mehr für Kleinkinder mit ein bisschen weniger CGI als bei Lucas,aber der Infantile Humor zerstört alles wie auch bei neuem Netflix Film Bright.Ich gehe nicht mehr ins Kino zu solch einem Infantilen Mist und das sollten alle tun die sich ein anderes Star Wars wünschen,ansonsten werden die Disney Leute nie etwas ändern.

02.01.2018 11:00 Uhr - Frank Drebin
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Frohes Neues, lieber Tom!

Vielen Dank für deine sehr ernüchternde aber auch sehr nachvollziehbare Review. Ich habe dem Film tatsächlich ne 9 gegeben, weil mich außer dem schlechten Kostümaufgebot auf dem Casinoplaneten eigentlich alles überzeugt hatte, auch der Humor, der mal wieder an alte Tage erinnerte... Aber gut, Geschmäcker eben.


Ich wollte nur als kleinen Kritikpunkt anmerken, dass John Williams NICHT den Soundtrack von "Willow" gemacht hat, sondern James Horner (laut wiki), vielleicht guckst du da nochmal auf deine BD/DVD zuhause nach??...

Ansonsten: Alles Gute und weiter so!
Gruß, Frank.

02.01.2018 20:04 Uhr - rebbrown2
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Lieber Frank,
Ich will nicht sticheln da jeder einen anderen Geschmack hat.Aber erklär mir bitte welche alten Zeiten du meinst ? Dieser Humor erinnert an Jar Jar.Es stimmt es gab die Ewoks und leichte Witze zwischen Han Solo und Freunden.Aber das hier ist Infantiler Humor der für Kleinkinder geschrieben ist.Wenn es bei der Eisprinzesin vorkommt lass ich mir es ja noch einreden,aber bei Star Wars.Oder Disney soll gleich sagen wir machen jetzt nur mehr Strunzdumme Kinderfilme.Ich verstehe auch die Argumente mancher nicht die mir immer kommen,ja das ist jetzt für die kleinen.Ich möchte nicht das meine Kinder mit solch dämlichen Humor aufwachsen.Nichts für ungut ist nicht böse gemeint,aber ich möchte es verstehen wo Leute vergleiche ziehen und warum.

03.01.2018 08:49 Uhr - Frank Drebin
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Hallo rebbrown2,

Frohes Neues auch dir natürlich. Was meine ich mit alten Zeiten?

--SPOILERALARM für Außenstehende--

Nun, es gab zwei Szenen, die mich doch an den Humor der alten (Ursprungs-)Trilogie erinnert hatten, nämlich die Szene mit Chewie als er essen wollte und die der direkten Begegnung zwischen Luke und Leia, als sie zu wissen meinte, was er sagen wolle. Gut, das sind keine Reißer, aber auch der Augenblick, als Poe am Ende Kommandos gab und alle Leia ansahen und sie entsprechend reagierte, war für mich etwas Erfrischendes weil mir bekannt Erscheinendes...

--SPOILER Ende--

Was den Rest an humoristischen Szenen angeht, kann man sich sicher streiten, allerdings finde ich, dass sowohl Luke wie auch Leia doch gut gealtert sind und ich ihren Charakter in den Grundzügen immer noch gut ausmachen konnte.

Umgekehrt hatte ich als Kinogänger nicht das Bedürfnis, sozusagen induktiv in den Film reinzugehen, mir alle Fehler oder "Verstöße" gegen den Kanon herauszupicken, alles scheiße zu finden und mir selbst den Filmspaß zu versauen.

Mir ist nämlich klar, dass die 3. Trilogie NICHT das selbe sein kann wie die erste (IV- VI) oder die zweite (I - III), und trotzdem empfand ich den Humor in den Filmen nicht ansatzweise als JarJar-mäßig. Warum? Weil er in meinen Augen nicht den Selbstzweck hatte, eine Figur ums Verrecken in die Handlung einzustricken wie es bei JarJar der Fall war.

Doch dass sinnlose Wutausbrüche wie Kylo sie hatte, auch mal unfreiwillig komisch wirken KÖNNEN, sollte uns allen im Alltag bekannt sein. Stichwort "HB-Männchen". Klar, kein pädagogisches Vorbild, aber leider alltagsrelevant.

Jedenfalls: Ich finde es generell schwer, Filme der gleichen Reihe/ Thematik miteinander zu vergleichen, zumal sie wie Bücher auch immer ihren eigenen "Sitz im Leben" haben. Da sich Zeiten bekanntlich ändern, ändern sich auch die Sichtweise und die Interpretation des zu behandelnden Stoffes (siehe "ES" bzw. "It").

Du findest es nicht gut und "kleinkindermäßig", ich denke, es gibt Schlimmeres (wie bspw. "Große Haie- Kleine Fische" oder "Artur und die Minimoys", die wirklich einen KACK infantilen pseudocoolen Humor haben, den ich zum Brechen finde, vor allem, weil beide sich explizit an Kinder richten und ich denke so: WTF!).

Meines Erachtens ist der Humor bei Ep. VII und VIII nicht für die Kleinen, aber zumindest wissen wir, dass Star Wars Fans gerne auch ihre Kinder mit ins Kino nehmen, um das Abenteuer zu erleben. Ein Trend, den das PG-13 leider sehr befeuert hat. Disney wäre blöd, wenn sie das nicht kommerziell nutzen würden.

Ich wäre blöd zu glauben, dass sie das nicht tun werden. Doch kann ich das als Konsument ändern? Wohl kaum würde ich sagen. Und so WICHTIG, dass ich eine Online-Petition oder einen FB-Shitstorm auslöse, ist mir Star Wars dann nicht. Wer sich daran so aufhängt, dass er Aggressionen bekommt, wenn er "BB-8" oder "JarJar Binks" hört, sollte sich anderweitige Hobbies überlegen, weil es immer noch FILME sind, und keine RELIGION!!

Damit meine ich jetzt nicht explizit dich, im Gegenteil. Aber so manche Hasskommentare auf einschlägigen Seiten und auf YT wollen mir nicht rein gehen.

"Strunzdumm" würde ich die 3. Trilogie jetzt nicht nennen, dazu haben sie sich zu sehr Mühe gegeben. Und: Unter Disney wurde "Rogue One" zugelassen, zwar mit einigen Nachdrehs, aber die Story hat Härtegrade, ist sehr ernst und Vader war ein bad m.f.! Dann hat es der Regisseur bei Ep. VIII ja wohl eher "versaut", statt pauschal Disney würde ich sagen. Aber gut: Geschmäcker halt.

Ich hoffe, die Antwort konnte dir "helfen". Wie gesagt: was ich lustig finde, müssen Andere nicht lustig finden, ist ihr unser aller gutes Recht. Von daher: Gucken wir halt was Anderes, keine Ahnung..!?!

Besten Gruß,
Frank

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