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Romero Morgue
Level 3
XP 168
Eintrag: 14.03.2018

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Kong: Skull Island

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,13 (29 Stimmen) Details
inhalt:
Ein sehr vielfältigen Team aus Wissenschaftlern, Soldaten und Abenteurern, wagt sich gemeinsam auf eine unerforschte Pazifikinsel: Die Insel birgt nicht nur Naturschönheiten, sondern auch große Gefahren, weil die Entdecker nicht ahnen, dass sie in das Revier des gewaltigen Kong eindringen. Weitab von der Zivilisation kommt es dort zur ultimativen Konfrontation zwischen Mensch und Natur. Schnell entwickelt sich die Forschungsreise zum Überlebenskampf, in dem es nur noch darum geht, dem urweltlichen Eden zu entkommen. Denn Menschen haben dort nichts verloren.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von romero morgue:

 

Full Metal Jacket meets Jurassic Park


Und schon wieder eine neue Verfilmung des altbekannten KING KONG Themas. Nach Sichtung des Actionreichen Trailers in den Medien wurde die Vorfreude bei der Kundschaft deutlich angekurbelt. Kann das Endprodukt aber diese geschürten Hoffnungen vollends zufriedenstellen? Ja, es kann! 

Aber immer der Reihe nach...

 

Die Einstiegshandlung über ein Forscherteam, welches sich seit Jahren auf die Suche nach „übernatürlichen Erscheinungen“ in der Tierwelt spezialisiert hat und endlich auf einer einsamen Insel auf die Entdeckung hofft, ist eher Nebenplot und dient nur als Aufhänger für den weiteren Verlauf. Durch gute Überzeugungsarbeit bei ihren Geldgebern wird die Erkundungsmission dann auch noch durch das Militär verstärkt um gleichzeitig Probesprengungen auf dem Inselreich durchzuführen. Was unsere Protagonisten nach ihrer Ankunft dort aber vorfinden, hätte sich wohl (fast) kaum jemand gewünscht: The good old big King Kong! 

 

Wie gesagt, die reine Grundhandlung hat durchaus auf einem Bierdeckel platz. Einen Oscaranwärter für ausgefeilte Dialoge oder großartiges Schauspiel wurde wahrscheinlich aber auch nicht erwartet. Alles was zählt ist die Liebe...pardon, die Action und das Monsterdesign. Und genau hier kann der Film (trotz heftigem Einsatz von CGI) Punkten. Ohne groß Leerlauf zu produzieren geht der Film bereits in den ersten Filmminuten in die vollen und präsentiert uns das Treffen von Mensch und Affen als lautes Spektakel beim dem keine Gefangenen gemacht werden.

 

Im laufe der knapp 120 Minuten ergötzt man sich an weiteren Mutationen und Schlachten an denen nicht nur der Mensch beteiligt ist. Langeweile kommt selbst in den ruhigeren Passagen nicht auf. Das ganze kann auch nur bedingt als „reiner“ KING KONG Film bezeichnet werden, sondern ist eher eine bunte Mischung vieler Versatzstücke altbekannter Segmente. Ein bisschen Godzilla vs. King Kong, ein starker tropfen Vietnamkrieg (zu dessen Zeit der Film übrigens angesiedelt ist), dann weitere Urviecher die gerade noch im Park von John Hammond hätten leben können und eine Prise Abenteuer aller Tomb Raider. Selbst die bei diesem filmischen Hintergrund vorhandene eher schnulzige Liebesbeziehung findet den Weg ins Zelluloidpotpori; hier aber endlich mal etwas anders umgesetzt als erwartet. 

 

Als Hauptakteure wirken u.a. Samuel L. Jackson und John Goodman mit. Ersterer wirkt aufgrund seines Overacting zwar sehr deplaziert, reiht sich damit aber trotzdem durchaus wunderbar in das Gesamtgefüge ein. Goodman spielt solide im Rahmen der Möglichkeiten; mehr nicht. Der Regisseur Jordan Charles Vogt-Roberts hat bisher nur eine recht kleine Vita und war mir bis dato gar nicht bekannt. Macht aber nichts. Durch den hier besprochenen Film sollte Hollywood wohl bald seine Türen für Herrn Vogt-Roberts weiter öffnen. 

 

Die folgenden zwei Filmfakten sollten bei der Sichtung wohlwollend „übersehen“ werden:

  • An eine seit Jahrzehnten währende Schlechtwetterfront; die zudem nur um eine einzige Inselgruppe im Pazifik vorhanden ist und sich seit Jahren nicht ändert; glaubt wahrscheinlich noch nicht einmal ein Metereologe im besten Alter. Und wenn doch, dann ist das eher mit einem Weltwunder gleichzusetzten.
  • Das die Größenverhältnisse der Tiere nicht immer stimmen und im laufe der (Film)zeit sich auch immer mal anpassen ist wohl eher ein generelles Problem in der Fauna dieser (Film)welt. Den dieses Phänomen wurde bereits bei anderen "Monsterfilmen" gesichtet.

 

Was sich hier jetzt durchaus auch als schlechte Bewertung lesen kann ist so aber garnicht gemeint. Klar, ist der Film alles andere als ein perfektes Individuum. Aber er macht Spaß. Und das sogar sehr viel. Generell sollte man sich einfach im klaren darüber sein was einem hier aufgetischt wird. Eine Wilde und absolut nicht ernstzunehmende CGI Actionabenteuerplatte made in Amerika. Mir hat es gefallen!

 

8/10
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Kommentare

15.03.2018 11:06 Uhr - JasonXtreme
1x
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User-Level von JasonXtreme 13
Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.531
Auch hier kann man nicht meckern, guter Film, sauber rezensiert :-)

15.03.2018 11:16 Uhr - Romero Morgue
2x
User-Level von Romero Morgue 3
Erfahrungspunkte von Romero Morgue 168
Danke schön! 😎

15.03.2018 20:05 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von cecil b 5.927
Da stimme ich JasonXtreme zu! :) Den Film kenne ich aber nicht: :)

Aber bitte keine riesigen Überschriften. Die habe ich etwas verkleinert. Deutlich genug sind sie ja aber noch. :)

01.04.2018 10:01 Uhr - Insanity667
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"Full Metal Jacket meets Jurassic Park"

...irgendwie hätte man es besser nicht treffen können! :)
Deine Besprechung hat mir sehr gefallen und mit der Wertung gehe ich auch gerne mit. Popcorrnkino deluxe eben, manchmal braucht es auch gar nicht mehr! :D

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