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PlotholeBundy
Level 4
XP 234
Eintrag: 02.01.2018

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Nightmare Detective

(Originaltitel: Akumu tantei)
Herstellungsland:Japan (2006)
Genre:Horror, Fantasy, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Die junge Polizistin Keiko ermittelt in zwei mysteriösen Todesfällen. Beide Leichen werden bestialisch ermordet in ihren Betten aufgefunden. Zunächst sieht alles nach Selbstmord aus, bis Keiko einen bizarren Zusammenhang zwischen den Toten herausfindet: Beide wählten kurz vor ihrem grausamen Ende die Zahl "0" auf ihren Mobiltelefonen. Als Keiko einen Unbekannten mit dem mysteriösem Namen "Nightmare Detective" aufspürt, wittert sie eine Spur. Doch damit begibt sie sich selbst in tödliche Gefahr, denn Träume kann niemand kontrollieren...
eine kritik von plotholebundy:

Nach Takashi Miikes "The Call" bringt auch Schockfilmer Shin'ya Tsukamoto frischen Wind in den japanischen Geisterhorror. Aus der eher genre-üblichen Handlung entspinnt Tsukamoto einen verstörenden Horror-Trip, dem man sich nicht so leicht entziehen kann (allerdings bin ich immer noch kein Freund der shaky-cam als Stilmittel). Er streut schon früh überaus blutige Bilder in das Geschehen ein und macht nicht davor halt, Eingeweide auf den Boden klatschen zu lassen, während sich die Opfer selbst mit dem Messer traktieren. Die Gabe Kagenumas beschränkt sich auch nicht nur auf die Träume der Menschen, sondern kann er in vielen Fällen auch ihre Gedanken lesen, was ihn seelisch schwer mitnimmt. So ist auch der Protagonist sogar noch weitaus schwerer suizid-gefährdet als die Opfer von "O", weil er sich andauernd dem angestauten Frust und der düsteren Gedankenwelt seiner Umgebung ausgesetzt sieht. In seinem Duell mit "O" versucht er deswegen auch gar nicht erst, souverän zu bleiben, sondern lässt sich einfach gehen, was seinen Gegner dazu verleitet, es ihm gleich zu tun. Darsteller Ryuhei Matsuda sieht dabei aus, als wenn er wirklich auf der Stelle tot umkippen würde. Die Rolle des "O" übernahm Regisseur Tsukamoto gleich selbst. Die junge Keiko, nicht weniger beeindruckend gespielt vom J-Pop-Sternchen Hitomi in ihrem Schauspieldebüt, fühlt sich dem Druck ihrer von Männern dominierten Umgebung kaum gewachsen, was sie dazu treibt, in diesem Fall, ihrem ersten jenseits des Schreibtisches, gleich ohne Scheu ihr Leben aufs Spiel zu setzen, aus der Angst heraus, ansonsten keine Beachtung von ihren Kollegen zu erfahren.


Der Film zeigt ein freudloses Tokio, bevölkert von Menschen, die frustriert sind, weder Traurigkeit noch Freude empfinden, und im Streben nach dem Glück im Leben längst resigniert haben. Man hat ständig das Gefühl, dass es eigentlich jeden, den man hier sieht, treffen könnte. Demgegenüber stehen die Protagonisten, die eine sucht dermaßen verzweifelt nach Anerkennung, dass sie dafür sterben würde, während der andere das alles am liebsten hinter sich hätte, aber schlicht nicht den Mut dazu findet, die Sache von selbst zu beenden. Es ist ein deprimierender Film, aber auch ein spannender und einer, der am Ende ein Fünkchen Hoffnung verprüht, dass man doch glücklich werden kann in dieser Welt, wenn man es einfach nur zulässt.

8/10
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Kommentare

02.01.2018 09:27 Uhr - Ghostfacelooker
3x
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Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.343
Der Übergang von Tsukamoto zu dem Hauptdarsteller Kagenuma ist genauso undurchsichtig wie das Review zu diesem wirklich guten Klassiker lieblos geschrieben ist und dem Film nicht gerecht wird, aber ist ja bei den meisten Reviews von dir so

02.01.2018 10:25 Uhr - DriesVanHegen
2x
User-Level von DriesVanHegen 5
Erfahrungspunkte von DriesVanHegen 364
Klingt auf jeden Fall spannend!
Die düstere Atmosphäre beschreibst du sehr gut und ich kann mir jetzt ganz gut vorstellen, was da auf einen wartet.
Allerdings finde ich die Schilderung der "Gabe" als Spoiler und das Namedropping irritiert mich etwas. Laut Inhalt sind eine Polizistin und der Mörder die Protagonisten, weshalb ich Kagenuma nicht wirklich einordnen kann.

Jedenfalls ein Titel den ich mal im Hinterkopf speichern werde!

02.01.2018 16:59 Uhr - dicker Hund
2x
User-Level von dicker Hund 12
Erfahrungspunkte von dicker Hund 2.303
Etwas knapp, aber genug, um meine Neugier zu erwecken. Besten Dank dafür.

03.01.2018 14:19 Uhr - Horace Pinker
User-Level von Horace Pinker 20
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 8.390
Sorry, aber das ist wirklich sehr mager, du gehst, abgesehen von der grob umrissenen Handlung, kaum auf dem Film ein, streust sogar einige Fehlinformationen ein (im ganzen Film kommt kein einziger Geist vor, auch der Mörder ist kein Untoter sondern erledigt seine Opfer einfach mittels übernatürlicher Kräfte während sie schlafen) und wirst diesem Meisterwerk so kaum gerecht. Der Film ist ein wirklich sehr empfehlenswerter Mix aus Mystery, Horror, Drama und Krimi der neben den beiden reizvoll gezeichneten Protagonisten, einem sowohl bedrohlichen als auch interessanten Antagonisten und einer allgemein fesselnden Story mit Nightmare on Elm Street Anleihen auch einige hangemachte Härten,eine schön düstere Optik und einige stylishe Traumsequenzen enthält und mir 9 Punkte wert wäre. Teil 2 fand ich dann nicht mehr ganz so gut, kann man sich aber durchaus auch noch gut ansehen.

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