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Ghostfacelooker
Level 15
XP 4.238
Eintrag: 08.01.2018

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Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund

(The Edge)
Herstellungsland:USA (1997)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Thriller
Alternativtitel:Bookworm
Wild, The

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,17 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Der alternde Millionär Charles Morse (Anthony Hopkins) verdächtigt den Mode-Fotografen Robert Green (Alec Baldwin), ein Verhältnis mit seiner Frau (Elle MacPherson) zu haben. Deshalb lädt er seinen Nebenbuhler zu einem Trip in die unendlichen Weiten Alaskas ein.

Was als normale Reise beginnt, entwickelt sich zum unerwarteten Horrortrip als der Privatjet abstürzt. Fernab jeglicher Zivilisation müssen sich die Rivalen nun nicht nur den brutalen Mächten der Natur und dem Angriff eines riesigen Grizzlys stellen - beide haben es mit einem noch intelligenteren, gefährlicheren und tödlicheren Gegner zu tun - der menschlichen Natur.

Oscar®-Preisträger Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer), Alec Baldwin (Jagd auf roter Oktober) und Top-Model Elle MacPherson in einem atemberaubenden Action-Thriller von Star-Drehbuchautor David Mamet (Die Unbestechlichen).
eine kritik von ghostfacelooker:

Wie ein Vogelschwarm ein Flugzeug vom Himmel holen kann, haben wir bereits in Indy und der letzte Kreuzzug gesehen, dies ist aber auch der Grund warum Anthony Hopkins und Alec Baldwin, als Robert Green, in den weiten Alaskas „stranden“, die in Wahrheit teile der Rocky Mountains sind und jedem auch geographisch ungeübten Filmkenner, der ein zwei Filme mit diesen majestätischen Bergen gesehen hat, deren Skyline immer wieder erkennen läßt.

Davor haben wir ein wenig Geplänkel zwischen den Protagonisten, bei dem sich auch der ein oder andere Charakterzug findet. Baldwins Rolle zum Beispiel gibt den versnobten Photographen, dem seine eigene Arroganz und Widersprüchlichkeit immer wieder zum Verhängnis wird. Zum Beispiel jammert er wegen dreckigen Schuhen, die sein Assistent (Harold Perrnieau) zu säubern hätte, während er gleichzeitig keine Scham hat seinen Boss, Charles Morse, alias Anthony Hopkins mit einem Geburtstagsscherz in eine peinliche Situation zu bringen.

Aber auch Hopkins´ Charakter ist zwiespältig, denn einerseits ist er sehr introvertiert und belesen, andererseits hat er keine Skrupel Baldwin direkt zu fragen wie er ihn wohl umbringen wollen würde. Gleichzeitig ist seine Belesenheit Grund zum Anstoß für Baldwin ihn hassen zu lernen, fühlt er sich doch durch sein Wissen herabgesetzt.

Im Interview, wird der Zwiespalt beider Figuren von Hopkins klar definiert, indem er sagte das Baldwin ihm über seine Rolle, also Charles Morse, gesagt habe, dass er diesen immer für einen Schaumschläger hielt, der ohne sein Geld nichts repräsentieren oder sein würde.

Ob Leute nun wirklich aus Scham in der Wildnis sterben, wie es Morse immer angedeutet hat, dürfte Stephen, alias Harold Perrnieau, herzlich egal gewesen sein, als der Bär sich an ihm gütlich tat, und hierbei stellt sich die klischeehafte Frage, ob es immer schwarze Schauspieler sind die in Filmen von Weißen sterben und somit entbehrlich zu sein scheinen. Dies ist aber umso notwendiger, da er als Person für die Handlung überflüssig wird, zumal es sich ja indirekt um ein Duell zwischen Hopkins und Baldwin handelt.

Was uns zum eigentlichen Darsteller, neben den beiden Hollywood-Legenden dieses Streifens bringt, einem 680 Kilogramm schweren Kodiakbären. Abgesehen von den unterschwellig psychologischen Dialogen der beiden, ist der Kampf zwischen Mensch und Tier der Aspekt des Films der kennzeichnend für die Charakterentwicklung der Figuren ist, schweißt es sie doch ungewollt zusammen.

Ein Bärenangriff in dieser Intensität dürfte erst wieder in The Revenant wiederholt worden sein, wobei dabei CGI und ein Stuntmen der Bär waren und hierbei der Bär echt ist und vom Trainer Doug Seus betreut wurde.

Ähnlich wie in Legenden der Leidenschaft, in dem auch Hopkins mitwirkte, ist der Tiertrainer hier ebenso Doug Seus, von dem Hopkins ebenso schwärmt wie er Achtung vor dem Tier hat. Die Schrei im Film von Hopkins, sind echt und rühren von einem Bandscheibenvorfall, den der Schauspieler sich davor zuzog.

Zum Ende hin, entwickelt sich das Drama zwischen atemberaubenden Naturkulissen zum emotionalen Showdown zweier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Frage die man sich stellen sollte, ist, hätte man so handeln können wie die Männer es tun, besonders wie es Hopkins kann.

Das Drehbuch zu diesem leisen, aber eindringlichen Drama stammt von David Mamet, der unter anderem auch Wag the Dog oder Hannibal schrieb und wurde von Lee Tamahori inszeniert. Jener dürfte Cineasten genauso wie normalen Blockbuster-Konsumenten, wenn nicht namentlich, dann doch von seinen Werken bekannt sein, hatte er doch sein Debüt mit dem neuseeländisch verwurzelten Film, Die letzte Kriegerin, gefolgt von 007 Stirb an einem anderen Tag, sowie Tripple X-Next Level.

Für mich ein solides Drama das mit 80% Filmgenuss und einem wie immer tollen Sir Anthony Hopkins.

8/10
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Kommentare

08.01.2018 20:54 Uhr - Insanity667
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Kann mich noch gut an die regelrecht reißerische Werbung von damals erinnern. Was der Film doch für ein beispielloses Meisterwerk sei und sowas... Am Ende war ich zugegeben ein bisschen ernüchtert, wie sich das alles ausgespielt hat, aber einen gewissen (Unterhaltungs??)Wert kann man dem Streifen allein wegen Hopkins sicher nicht absprechen. Um ihn heute objektiv zu bewerten, müsste ich ihn allerdings nochmal sehen... Immerhin war ich damals erst zarte 13 und hab den seitdem nie wieder gesehen. Deine Rezi passt auf jeden Fall schonmal und könnte mich tatsächlich zur Neuentdeckung anstiften.

SCHEISSE! das ist 20 Jahre her? Oh man...

08.01.2018 21:01 Uhr - NoCutsPlease
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Mir hat der Streifen damals auch gut gefallen, insbesondere die Naturkulisse und der tierische Hauptdarsteller rocken. Aus der Erinnerung heraus wäre ich wohl ebenfalls bei acht Punkten.

08.01.2018 23:03 Uhr - Ghostfacelooker
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Kenn das Gefühl gestern gerade erst noch 26 gewesen zu sein^^^heute in den Spiegel blickend ist nicht mehr viel mit Spieglein, Spieglein.

Danke euch beiden

09.01.2018 15:14 Uhr - BFG97
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08.01.2018 23:03 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Kenn das Gef�hl gestern gerade erst noch 26 gewesen zu sein^^^heute in den Spiegel blickend ist nicht mehr viel mit Spieglein, Spieglein.

Danke euch beiden


Das war jetzt aber keine Anspielung auf deinen Geburtstag oder etwa doch? ;)

09.01.2018 15:48 Uhr - Ghostfacelooker
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09.01.2018 15:14 Uhr schrieb BFG97
08.01.2018 23:03 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Kenn das Gef�hl gestern gerade erst noch 26 gewesen zu sein^^^heute in den Spiegel blickend ist nicht mehr viel mit Spieglein, Spieglein.

Danke euch beiden


Das war jetzt aber keine Anspielung auf deinen Geburtstag oder etwa doch? ;)


Öhm nein nur auf mein dahinschreitendes Alter^^^^^^

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