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Ghostfacelooker
Level 15
XP 4.238
Eintrag: 14.01.2018

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Bad Fucking

Herstellungsland:Österreich (2013)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Krimi

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Ach ja Österreich, seine Berge, seine Seen, seine Dörfer – wie schön wenn man in einem Kurort auch noch richtig gefickt wird. Nein nicht was sie nun denken, sondern vom eigenen Berg, der die Hauptverkehrsschlagader von Bad Fucking lahm legt und somit den Bewohnern die touristischen Einnahmequellen beraubt, als er kurzerhand auf die Straße kracht. So kommt sich Vroni vor, die uns ihre Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die mit Sicherheit nicht mit den Worten enden wird; und wenn sie nicht gestorben sind, denn in Bad Fucking sterben die Leute, wie die Fliegen.
eine kritik von ghostfacelooker:

Der österreichische Film ist eine zweischneidige Angelegenheit. Lag man mit komödiantischen Sachen wie Tohuwabohu oder Kottan ermittelt, noch weit vor unseren damalig heimischen Produktionen, schliefen dann andere wie zum Beispiel Hinterholz 8 oder Muttertag, meiner Meinung nach wieder schneller ein, auch wenn sie im Ursprungsland Kassenerfolge waren.

Gut, bei einem Zehntel der Gesamtbevölkerung mit 80% Neigungen zu „Ur“-lustigem Humor vielleicht kein Wunder. Somit ist die Anspielung auf den realen Ort Fucking in Oberösterreich, des Bezirks Braunau am Inn für 8 Millionen Österreicher, vielleicht so lustig, als wenn man bei uns über Hinterdupfing oder Tittingen spricht.

Ein Wunder auch, das man in diesem Film mal nicht das Filmduo Roland Dürringer und Alfred Dorfer aus der MA24/12 gemeinsam beorderte um im idyllischen BAD FUCKING zu zeigen wo der Frosch die Locken hat ( oder sollte ich besser sagen die Erdbeere ihren Flaum? ) sondern man auf weniger bekannte Gesichter, aber nicht zwingend häßlichere Gesichter setzt.

Martina Ebm als Vroni, ist so ein gar nicht häßliches Gesicht und gleichsam Hauptdarstellerin, dieses, doch in sich selbst skurrilen Streifens, der Humor, Krimi und Volkstümliches derart in sich zu vereinen sucht, dass jeder Komödienstadl an Diarrhoe zu leiden beginnt.

Vroni oder Veronika hat wie jeder der „am Dorf“ aufwächst die Schnauze gestrichen voll davon dort zu versauern und will „in die große weite Welt“, obwohl die für ihre Eltern gerade vor der Tür beginnt, da ja man ja mit diesem klangvollen Städtenamen, Maßen an Touristen anzulocken versteht und das ein oder andere Gartenzwergerl und seine berühmte Zipfelmütze Zweckentfremdend zu vermarkten versteht.

Dumm nur, das die Eltern ausgerechnet an einem Sonntag vom Schlag getroffen werden, der nicht vom Herrn selbst, sondern von einem Bergrutsch verursacht wird und der ihnen so treue Souvenirladen nun dem Töchterlein zufällt, daß nun, bedingt durch diese Tatsache nicht nur beide Elternteile verloren hat, sondern auch die Hauptverkehrsader zu diesem Örtchen, dass offiziell nicht mal von Google gefunden wird.

Dieser Einsatz höherer Gewalt, katapultiert das schon sehr marode wirkende Dorf, quasi in eine von der Außenwelt fast getrennte Isolation jedoch nicht bevor man des Bürgermeisters Sohn Kilian Hintersteiner, wegen Drogenbesitzes verhaftet

Hintersteiner, alias Wolfgang Böck (MA24/12; Trautmann) selbst, ist als Hoteleigner natürlich durch diese Natureinwirkung auch betroffen, wollte er doch vom Schallmoser, dem ortsansässigen Hippie, der auch noch Besitzer eines weiteren idyllischen Fleckchen Sees ist, auf dem der Bürgermeister gern ein Hotel bauen lassen wollte, selbiges Land mithilfe der Innenministerin Speer erschleichen.

Doch Schallmoser (Christian Strasser), dreht den Spieß zusammen mit den Dorfpolizisten, allen voran Kommandant Wellisch (Johannes Silberschneider), einem passionierten Aalliebhaber um und intervenierte gegen Hintersteiner und dessen Sohn um.

Mit besagten Einsturz, stürzt ebenso die Welt um Bad Fucking ein, denn drei Jahre später ist nichts mehr so wie es war. Der Schallmoser wird tot in seiner Höhle gefunden. Wer ist der Mörder?

Der leicht naive, scheinbar auch genauso debil wirkende und zudem mit einem scharfen Zahn als Frau (Maddalena Hirschal) gesegnete Zahnarzt (Gerhard Liebmann), wird kurzerhand zum Pathologen umfunktioniert und das Kühlhaus der Metzgerei zur Leichenhalle und Vroni wird unbewusst nicht nur zum Lustobjekt, sondern zur Erpresserin.

Dies deutet für den Zuschauer schon an, was die Dorfbewohner nicht wissen, dass viele von ihnen mehr als eine Leiche im Keller haben könnten oder aber nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen.

All diese einleitenden Punkte sind nur die Spitzen der Handlung und sollten genug Anreiz für all jene bieten können, die dem Voralpenvölkchen auch sonst in gewissem filmischen Aspekten etwas abgewinnen konnten.

Wie gesagt, der alpenländische "Humorverstand" sollte für diesen Film eine Grundvoraussetzung sein, denn sonst werden einige der typisch österreichischen Verbalpossen nicht als Komik verstanden. 

Kein Film, den man unbedingt in seiner Sammlung stehen haben muss, außer natürlich man hegt eine „Austrose“, jedoch sehenswert und durchaus mit Humor durchzogen, der passend für einen geselligen Abend mit Freunden gezeigt werden kann und von mir als teils durch die Kindheit „Austrofizierter“, solide sieben Zipfl ähm Gipfl bekommt.

 

 

7/10
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Kommentare

14.01.2018 14:38 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 8
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 977
Als von dir attestierter Ösi kenn ich den natürlich und stimme dir bei. Und du weißt ja auch, der einzig wahre "Muttertag" ist von Sicheritz, nicht Kaufman;-)

14.01.2018 14:55 Uhr - Insanity667
1x
DB-Helfer
User-Level von Insanity667 10
Erfahrungspunkte von Insanity667 1.592
Ösis sind cool, deine Review auch! Allerdings wird der Film wohl eher nichts für mich sein. :P

16.01.2018 21:21 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 15
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.238
14.01.2018 14:38 Uhr schrieb TheRealAshAls von dir attestierter Ösi kenn ich den natürlich und stimme dir bei. Und du weißt ja auch, der einzig wahre "Muttertag" ist von Sicheritz, nicht Kaufman;-)


Danke an TheRealHeimatloser^^^^^^

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