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tschaka17
Level 7
XP 710
Eintrag: 06.02.2018

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The Commuter

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Action, Thriller, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,43 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Seit zehn Jahren pendelt der Versicherungsmakler Michael MacCauley (Liam Neeson) jeden Tag aus seinem beschaulichen Vorort nach Manhattan und zurück. Doch an diesem Tag ist alles anders. Die mysteriöse Fremde Joanna (Vera Farmiga) setzt sich zu ihm und verspricht ihm eine hohe Belohnung, wenn er für sie einen ganz bestimmten Passagier findet, der etwas besonders Wertvolles transportiert. Michael erhält nur zwei Hinweise: Einen falschen Namen und den Zielbahnhof des Unbekannten. Als er zögert, macht Joanna ihm unmissverständlich klar: Sie hat nicht nur das Leben der Passagiere in ihrer Hand, sondern auch das von Michaels Familie. Michael ist Teil einer Verschwörung geworden. Er kann nur mitspielen, oder einen Ausweg finden – und ihm bleiben nur wenige Stopps Zeit.
eine kritik von tschaka17:

Jemand in diesem Zug gehört nicht hierher.

2018 darf Liam Neeson, wieder einmal, als Ex-Irgendetwas ran. Diesmal eben in einem Pendlerzug. Grüne Signale gibt es genug, ist das Gespann aus Regisseur Jaume Collet-Serra und Hauptdarsteller Neeson doch ordentlich eingespielt. The Commuter ist bereits die vierte Zusammenarbeit nach Unknown Identity (2011), Non-Stop (2014) und Run All Night (2015). Und ehrlich gesagt: Alle diese Filme sind passabel unterhaltsam, wobei gerade der Action-Thriller im Flugzeug wirklich genial ist. Was also kann die Zugfahrt?

Wie so oft sollte man nicht zu viel über die Story erzählen. Thriller leben von ihrer Spannung. Deswegen nur Folgendes: Michael McCauley ist Pendler. Eines Tages setzt sich eine ominöse Frau im Zug zu ihm und bietet McCauley viel Geld dafür an, dass er eine Person findet. Aus Geldnot nimmt er den Auftrag schließlich an. Ihr könnt es erraten, Dinge laufen schief und eine Hetzjagd durch den Zug beginnt.

Dabei ist die Geschichte wirklich gut geschrieben, der Film zerrt von seiner Spannung und überdeckt so ein paar andere Mängel. Wer ist die gesuchte Person? Hier kann der Zuschauer miträtseln. Das Ergebnis lässt sich nicht so leicht erraten wie gedacht. Einige andere Twists sind vorhersehbar, jedoch nicht vollständig. Es bleiben immer mehrere Optionen offen, bis letztendlich eine Lösung eintritt. Starten tut der Streifen relativ ruhig. Über einen längeren Zeitraum wird das typische Pendlerverhalten von McCauley beleuchtet und zudem sein Familienleben. So bleibt genügend Zeit um eine Verbindung zu dem, wieder einmal, sympathischen Charakter von Liam Neeson aufzubauen. Diese Sequenz ist vielleicht etwas arg hektisch geschnitten, die musikalische Unterlegung der Passage ist aber extrem gelungen. Wie eine tickende Uhr treiben Piano und Geigen den Zuschauer in die Geschichte, bis mit einem leichten Ende der Startschuss ertönt. Hier wurde eine schöne Zeitrafferaufnahme verwendet, die Neeson in der Central Station seinem Alltag nachgehen zeigt.

Die Inszenierung bietet allerdings eine Wechselbad von Licht und Schatten. Beispielsweise gibt es einen Dialog in einer Bar, welcher so dermaßen verwackelt ist, dass man kaum hinschauen kann. Auch eine finale Actionzene ist unglaublich chaotisch und hektisch, wackelig und schnell geschnitten... Am Ende hat man von ihr eigentlich nichts gesehen. Jedoch gibt es besagtes Licht. Im Zug gibt es einen Nahkampf, welcher trotz der Enge der Umgebung dynamisch und wackelfrei daherkommt. Obendrein wirkt es fast wie eine One-Take-Sequenz und macht richtig Spaß. Etliche andere Ideen wie Flüge durch den kompletten Zug zeugen von Können, beinhalten alledings ein gemeinsames Manko. Miese Effekte. Greenscreens grüßen an jeder Ecke, das Badaboom stammt vollkommen aus dem Computer und Außenaufnahmen wirken unrealistisch. Licht: Wunden sind handgemachter Natur, wobei ein FSK 12 Streifen natürlich nicht übertrieben brutal daherkommt.

Wie erwähnt bügelt die spannende Handlung etliche Fehler im Handwerk wieder aus und insbesondere Liam Neeson ist in Hochform. Ja, es ist eine typische Rolle und innerhalb dieser Filme sind seine Figuren durchwechselbar. Dies ist jedoch keineswegs schlecht, gewohnt gut spielt Neeson den gealterten Helden. Mit Scharfsinn und erstaunlich guten Kampfskills führt er den Zuschauer schnörkellos durch den Zug. Dabei fällt auch seine Motivation für das zweifelhafte Angebot nicht hintenrüber. Dem Randcast kann man solide Arbeit bescheinigen, Neeson steht aber immer im Vordergrund.

Gibt es viel mehr zu sagen? Hervorheben möchte ich noch einmal den gelungen Soundtrack, welcher im Ohr bleibt. Er passt perfekt zum Film und lässt sich auch seperat, beispielsweise in der Bahn ;), schön hören. Mein kleines Highlight des Films.

Wer sich vom Trailer angesprochen fühlt oder den typischen "Liam Neeson"-Action-Thriller sucht wird gut bedient. Maue Effekte und das Gefühl, diese Art Film schon öfter gesehen zu haben geben zwar herbe Abzüge, jedoch unterhält der Streifen über 105 Minuten ohne großartige Längen. Besagter Neeson ist gewohnt stark und im Gespann mit seinem neuen Stammregisseur ist The Commuter ein unspektakulärer, nicht überragender, allerdings leicht verdaulicher und spannender Film geworden. Das Suchen im Zug ist ein fairer Deal für alle Beteiligten.

6,5-7/10

Entscheiden Sie sich bis zum nächsten Halt. Was für ein Mensch sind Sie?

7/10
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Kommentare

06.02.2018 17:18 Uhr - Insanity667
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von Insanity667 1.592
Na bitte! Endlich mal eine anständige Besprechung zu dem Film! :D Vielen Dank dafür! Ich finde Neeson ist einfach perfekt für solche Rollen... ("Taken", "Non Stop", "Run all Night", "Unknown Identity") der hat die Niesche offensichtlich gepachtet, was gut so ist. Hoffentlich macht er noch ein paar Filme dieser Art! :) Ich freue mich auf jeden Fall auf "The Commuter" dann im Heimkino! Good Job tschaka!

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