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sonyericssohn
Level 16
XP 4.581
Eintrag: 12.02.2018

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Knowing - Die Zukunft endet jetzt

(Knowing)
Herstellungsland:USA, Großbritannien, Australien (2009)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Science-Fiction, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (8 Stimmen) Details
inhalt:
1959 in Lexington, Massachusetts: Eine Zeitkapsel mit Zeichnungen der Schüler wird vergraben. 50 Jahre später wird die Kapsel geöffnet und der Inhalt an die neue Schülergeneration verteilt. Caleb erhält einen mit Zahlen vollgeschriebenen Zettel. Sein Vater John entschlüsselt die Zahlencodes und findet heraus, dass es sich dabei um Daten der größten Katastrophen der letzen 50 Jahre handelt. Doch nicht alle Angaben beziehen sich auf die Vergangenheit - ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Herbst 1959: Im kleinen Städtchen Lexington wird die William-Dawes Grundschule eröffnet. Als besonderes “Geschenk” wird auf Grund der Idee von Schülerin Lucinda Embry eine sogenannte Zeitkapsel mit von den Schülern gemalten Bildchen gefüllt und dann vergraben. Lucinda aber zaubert kein Bild, sondern schreibt wie von Sinnen Zahlen auf. Ihre Lehrerin ist darüber nicht begeistert und nimmt ihr den Zettel weg. Auch sie ist irritiert… Dann wir die Kapsel im Erdboden versenkt.

50 Jahre später: Astrophysiker am M.I.T. John Koestler lebt mit seinem gehörgeschädigten Sohn Caleb einem Häuschen am Rande von Lexington. Und er hat es nicht grade leicht mit seinem Sohn. Wurden die beiden doch vor Jahren von der Mutter/Ehefrau “verlassen”, John stürzte sich in seine Arbeit und hat fast keine Zeit für Caleb. Familienidylle sieht anders aus… Als aber dann auf der Geburtstagsfeier der Schule Caleb in den Besitz Lucindas Zahlen kommt und sein Vater sie entschlüsselt, wird klar dass es sich hierbei nicht nur um eine Warnung handelt !

KNOWING

Beim Namen Alex Proyas mögen manche Filmbegutachter wohl aufhorchen. Hat er doch mit The Crow ein ewiges filmisches Meisterwerk geschaffen. Hier verabschiedete er sich aber von brachialer Action und Gekloppe, sondern wandte sich einem mehr oder weniger brisanten Thema zu. Trotzdem bleibt die Geschichte reine Fantasy und da gehört sie auch hin.

Nicholas Cage als John Koestler spielt hier noch angenehm unverbraucht. Leider versinkt er in meinen Augen immer mehr im filmischen B- Kader was sich in vielen seiner heutigen Werken bemerkbar macht. Cage zeigt in diesem Streifen seine verletzliche Seite und was soll ich sagen ? Ich nehms ihm ab ! Er kommt kaum gegen seinen Sohn an der ihm ständig freche Antworten gibt und kaum folgt. Das verleitet John dann immer wieder dazu zur Whiskeyflasche zu greifen…

Chandler Canterbury schlüpft in die Rolle des Caleb. Und ja, er ist jetzt nicht wirklich der Sympathieträger vor dem Herrn. Fast ständig macht er seinem Vater Vorhaltungen und scheint ihn zu beschuldigen dass sein Mutter nicht mehr bei ihm ist. Trotzdem ist er abhängig von John, da er ohne Hörgerät ziemlich aufgeschmissen ist. Trotzdem liebt er seinen Vater, zeigt es aber etwas... ungeschickt. Ich find's manchmal zu aufgesetzt und kann mich ned recht auf den Jungen einlassen. Er nervt fast ein wenig !

Obwohl der Film kein Actionmonster ist und es in erster Linie eher um das menschliche geht, kommt Knowing nicht ohne Augenschmeichler daher. Und die können sich sehen lassen. Der Flugzeugabsturz kommt dermaßen überraschend dass man erst einmal ungläubig auf den Bildschirm starrt ! Das darauf folgende Flammenmeer lässt dich schwitzen… Und wenn dann noch eine U-Bahn spektakulär entgleisen darf jubelt das Actionherz vor Freude. Wobei der gewaltigste Effekt erst am Ende seinen Auftritt hat und Independence Day ganz schön alt aussehen lässt !

Und damit der Zuschauer überhaupt was zu sehen bekommt,  wurde Simon Duggan verpflichtet. Und dieser hat wirklich ein Händchen für stimmungsvolle Bilder. Jede Situation hat ihre eigene Optik. Angenehme Brauntöne bei Gesprächen zwischen Vater und Sohn, Vater und Nichte oder mit Kollegen, kalte stahlähnliche Töne bei den Katastrophen und am Ende (DEM Ende) fast kitschig zu nennende Farben. Auch regnen ständig Blätter von den Bäumen. Wenn man jetzt phylosophisch veranlagt ist, könnte man das fast mit Vergänglichkeit gleich setzen...

Aber wo Licht da bekanntlich auch Schatten. Proyas konnte sich wohl nicht ganz entscheiden was sein Film denn jetzt sein will. Für einen reinen Katastrophenfilm gibt's davon zu wenig und für ein echtes Drama ist einfach kein Platz. Des weiteren wird einfach zu viel gequatscht. Sicherlich werden hierbei Hintergründe aufgedeckt, dennoch hätte man alles ein wenig straffen können. Wenn man bedenkt dass bei einer Laufzeit von knapp 2 Stunden gefühlt über 80 Minuten gelabert wird und das dann auch noch viel belangloses…

Trotzdem ist für mich der Film nicht so schlecht wie er von manchen gemacht wird. Leider kam er in den USA nicht gut an. Bei einem Budget von 50 Mio. $ und einem Einspieler von 79 Mio. mehr als klar.

Auch bei mir reicht es nicht ganz fürs Podest. Aber schlecht isser wirklich ned...bis auf ein paar Dinge ;-)

 

ses

7/10
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Kommentare

12.02.2018 14:31 Uhr - Insanity667
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Im Gegensatz zu deinem tzollen Text fand ich den Film einfach nur schlecht. Cage bringt zwar eine gute Leistung, diese verliert sich aber in diesem zusammengeschusterten Blödsinn... Vieles wirkt einfach nur dumm und notdürftig eingefügt, um bloß keine losen Enden zu hinterlassen (Autounfall am Ende) und selbst die gelungeren Einfälle werden totgequatscht... Sogar die Selbstgespräche sind dann irgendwann nervig. Überhaupt nicht mein Film...

12.02.2018 14:37 Uhr - sonyericssohn
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Ja so in der Art schrieb ich das auch ;-) Ne halbe Stunde weniger Gequassel und ne straffere Erzähle hätte mehr gebracht.

12.02.2018 15:21 Uhr - BFG97
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Wieder einmal eine toll geschriebene Rezi zu einem Film, der bei mir leider in Vergessenheit geraten ist. Scheinbar lohnt es sich aber das Gedächtnis mal wieder aufzufrischen ^^

12.02.2018 15:40 Uhr - sonyericssohn
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Meine Fresse immer dieses Nachgebessere......nervt !!!

Danke euch Leute !

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