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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.804
Eintrag: 18.02.2018

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Der Todesschrei des gelben Tigers

(Originaltitel: Jie Shi Ying Xiong)
Herstellungsland:Hongkong (1979)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Eastern, Martial Arts
Alternativtitel:Avenging Warriors
Avenging Warriors of Shaolin
Gaai Shut Ying Hung
Shaolin Rescuers

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Hung Kwan, ein junger Shaolin-Kämpfer, überlebt als einziger einen Überfall der Mandschus auf den Shaolin-Tempel seiner Heimatstadt. Schwer verwundet flüchtet er zu Gesinnungsgenossen, die ihm zwar weiterhelfen, ihn aber nicht bei sich verstecken können. Sie geben ihm den Rat, sich bei Chou, dem Inhaber einer Kampfschule zu verbergen. Dieser weiß allerdings, dass Hung von den Mandschus gejagt wird und verweigert ihm nicht nur seine Hilfe, sondern verrät Hung auch noch an seine Verfolger. In dieser fast aussichtslosen Situation trifft Hung Kwan die Freunde Chen, Liang und Chu. Selbstlos nehmen sich diese des Verwundeten an und bereiten sich gemeinsam mit ihm auf den alles entscheidenden Kampf mit den Mandschus vor.
eine kritik von ghostfacelooker:

Zu Chang Cheh sollte im Genre nicht mehr viel zu sagen sein müssen, ausser das er eine Legende des Easterngenres bleibt und sein Filmschaffen unter anderem John Woo und Ringo Lam beeinflußten.

Die Regielegende schuf zahlreiche bekannte Filme mit dem Duo David Chiang und Ti Lung unter dem Dach der Shawbrothers Produktion wie auch im europäischem Raum eher unbekanntere Filme. Auch war Cheh es, der in den Eastern blutigere Kampfszenen einführte, die zwar aus heutiger Sicht mehr wie Gemäldeexperimente auf den Körpern der Protagonisten wirken, aber zu damaligen Verhältnissen oft auch drastisch gekürzt gezeigt wurden.

Dieser Film, der den besseren Titel Shaolin Rescuers verdienen würde (und ihn als Alternative trägt), behandelt die oft verfilmte Thematik des Niedergangs der Shaolin und dem gleichzeitigen Verrat ihres Klosters, jedoch und das ist für Cheh selten in einer humoresken Art, die sich über weite Strecken des Films zwischen den beiden eigentlichen Hauptdarstellern Lu Feng und Lo Mang.

Beide sind eigentlich faulenzende Tagträumer, die ihre Arbeit nicht wirklich ernst nehmen und sich lieber Gegenseitig im akrobatischen Wettstreit der Kampfkunst widmen. Dabei entwickeln sie gleichzeitig ihren Kampfstil weiter.

Neben der Lieblingsbeschäftigung während der Arbeit beim Reiskuchenbäcker und in der Färberfabrik zu trainieren, ist es ebenso ein tägliches Ritual, einen ihrer Arbeitgeber, den Reiskuchenverkäufer zu ärgern.

Die langen Trainingssequenzen entbehren dabei nicht einer gewissen humorvollen Ästhetik, die man anders als in ähnlich gelagerten Filmen mal mit Reisstäbchen und Reisschüsseln demonstriert. Auf der aktuellen Bluray finden sich natürlich ebenso viele, der von der VHS Version vermutlich entfernten Sequenzen wieder, die zwar deutsch untertitelt sind, jedoch ein wenig das Tempo des Films drosseln.

Gott sei Dank nicht so sehr, dass es dem Film schaden könnte aber gerade insofern, als das man die Pausen im Tempo merkt. Was mir vor allem auffällt sind die logischen Lücken, die Cheh ebenso wenig in seinen sonstigen Filmen derart offensichtlich platziert und die kaum eine Schnittfolge sein dürften, denn anfangs geht es um die beiden und ihrem Tagesablauf, während dann plötzlich vier weitere Gesellen auftauchen, die angeblich die Shaolin auf dem Gewissen haben.

Der Grund für die Diskrepanz hier bei läge aber auch darin, das man als Genrefan den Anfang normalerweise nicht so sehr berücksichtigt da er meist für die Handlung des Films unwichtig ist und die Hauptdarsteller etabliert und ihr Können definiert. Hierbei jedoch ist der Anfang ausschlaggebender, was sich aber erst gegen Ende des Films aufschlüsselt als man über die „mysteriös“ aufgetauchten Vier spricht.

Ein weiterer Darsteller gesellt sich dann aber ebenso plötzlich zu den „Helden“ und unterstützt sie fortan. Dabei handelt es sich um Chiang Sheng, einem weiteren Asiastar, der auch bei Cheh´s Venoms mitwirkte. Prinzipiell handelt es sich bei dem gesamten Cast um eben jenem der auch schon bei den 5 Deadly Venoms verwendet wurde.

Das Grundrezept ist also, gekonnte Fightsequenzen mit Humor und Akrobatik zu vermischen und es um eine simple Handlung zu streuen und wenn es nicht Cheh wäre, so würde dies maue Konstrukt wahrscheinlich in keinem Genre funktionieren, jedoch ist es nun mal einer der Legenden des Eastern Genre und somit dürfte jeder Fan des selbigen mit dem ein oder anderen kleinen Fehler oder unlogischem Aspekt klarkommen.

Was wieder typischer für Cheh´s Filme spricht, ist der Schlussteil des Films indem die Helden gegen die Bösewichte in gnadenlos emotionalen Einzel oder Gruppenfights antreten und auch der ein oder andere Verlust wird dabei ehrenvoll in Kauf genommen.

Für mich einer der Veröffentlichungen, die vielleicht erst bei zweiter oder dritter Sichtung wirklich nachhallen, aber in keiner Sammlung fehlen sollten denn es gäbe bestimmt schlechtere Beiträge als diesen, den ich alles in allem mit 80 % Durchschlagskraft bedenken will.

7/10
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