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Special Correspondents

Herstellungsland:Großbritannien, Kanada (2016)
Genre:Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als es seine Pässe verliert, erfindet ein zänkisches Radioteam Berichte aus einem Kriegsgebiet. Eine Finte, die schon bald in unkontrollierbarem Chaos mündet. (Netflix)

eine kritik von derrezensierer:

Special Correspondents (Netflix Produktion)

Von: Ricky Gervais

Mit Eric Bana, Ricky Gervais und Vera Farmiga

Genre: Tragikomödie

Produktionsländer: USA, Kanada

Netflixeigene Produktion (aufgekauft von Sony)

Laufzeit: 1 Std. 41 Minuten

Produktion: Bron Studios, Unanimous Entertainment

 

Frank Bonneville (Eric Bana) ist ein Radiojournalist aus New York der gerne auf großen Fuß lebt und ein exzentrisches, egoistisches, ja gar narzisstisches Verhalten an den Tag legt und meint, das das die Erfolgsschiene ist um voranzukommen, in seiner Karriere. Dabei wendet er auch, um das Radioprogramm zu füllen, ungewöhnliche Methoden an, um seine Storys mit "Leben" anzureichern, die natürlich frei erfunden sind. Allerdings sind seine Methoden heftig von der Radioleitung kritisiert worden, da er sich gerne mal Amtsmissbrauch aneignet, um spannende Momente an den Tatorten in seinen Berichten zu zelebrieren. Um dieses wieder gut zu machen schickt man ihn nach Ecuador um Aufstände dort hautnah zu erleben und somit das Programm des Radios mitzugestalten. Allerdings verliert sein Tontechniker Ian Finch(Ricky Gervais) sämtliche Pässe und Papiere und können somit nicht auf Sendung gehen! Was tun?!

Der Film mit gleichnamigem Titel (franz. Envoyés très spéciaux) erschien damals auf dem französischen Markt im Jahre 2009 und war ein Flop sondergleichen am heimischen Kino. Warum Ricky Gervais meinte diesen Titel zum Erfolg zu verhelfen, bleibt wohl sein Geheimnis. Denn letzten Endes war es Sony, die die Rechte für den Titel eingekauft haben. Allerdings, genau wie sein Vorgänger, erfuhr dieser Film auch, wie es ist, an negativer Kritik zu versagen-und zwar auf ganzer Linie, war zumindest aus der Presse zu entnehmen. Doch war der Film wirklich so schlecht?

Nein! Er ist ausgesprochen unterhaltsam und macht regelrecht Spaß und ist zugleich auch spannend inszeniert. Vor allem auch wegen Eric Bana der seine Rolle überzeugend spielt und keinen "voll auf die Zwölf" Humor verbreitet sondern mit seinem bissigen schwarzen Humor punkten kann und natürlich sein Ego perfekt in Szene setzt, und das sehr glaubhaft! Keine plumpen Anläufe mit überstrapazierten Gag Potential, wo zwanghaft jetzt mal ein Kalauer aufgehen muss und per Zufall im Film deplatziert wirkt, nein, diese Eigenschaften besitzt dieser Film zum Glück nicht und spielt gekonnt mit seinen geschichtlichen Einlagen, die auch Sinn und Verstand haben. Allerdings kann man schon behaupten das der Charakter Frank Bonneville im Vordergrund agiert und das sein "Side kick" zu kurz kommt, aber das sei mal dahingestellt.

Rick Gervais kommt hier ein bisschen zu kurz, allerdings ist sein Charakter eher das komplette Gegenteil und spielt auch mit Überzeugung den schüchternen Ehemann und Tontechniker Ian Finch, der seiner Frau Eleanor Finch (Vera Farmiga) alles bieten möchte und es dennoch nicht kann, da er einst vorschwärmte ein berühmter "Mensch" beim Radio zu sein, was sich aber als das Gegenteil herausstellte und somit seine Frau eher gelangweilt durch die Ehe gleitet.

Auch die Beiden Besitzer des spanischen Restaurants sind einfach nur knuffig anzuschauen und wissen zu gefallen mit ihrer etwas naiven Lebensart. Sie bereichern regelrecht das Gezeigte und drängen sich nicht zu sehr auf und haben genau die richtige Dosis erwischt bevor ein Charakter albern oder gar unglaubwürdig erscheint. Sehenswert!

Derben Humor sucht man hier vergebens! Im Gegenteil dieser Film wuchtet und punktet mit seinem schwarz- humorigen Einstellung und der Präsenz von Eric Bana! Pointen zünden gekonnt und es kommt zu keiner Minute ein Gefühl von lange Weile auf. Szenisch ist alles sehr klar gehalten und Filmsprache oder besser gesagt Bildsprache findet kaum Anwendung, was diesem Machwerk auch sehr gut tut. Summa summarum ist der Film durchweg gelungen und die schlechten Kritiken führe ich eher auf das Unverständnis dieser Art von Humor zurück. Lieber möchte man Klim Bim auf dem Schirm sehen, als Pointen in wohl dosierten Einlagen! Ein Problem der Zuschauer und ein gewichtiges Problem für das Marketing, welches eben keines erfahren hat sind auch Auslöser für einen Flop.

Aus meiner Sicht eine klare Empfehlung! Allerdings lässt das Cover sehr zu wünschen übrig, dieses sollte man im Nachhinein zum Besseren gestalten.

 

8/10
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