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Ghostfacelooker
Level 15
XP 4.176
Eintrag: 15.04.2018

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Shocker

Herstellungsland:USA (1989)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Shocker: No More Mr. Nice Guy

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,81 (55 Stimmen) Details
inhalt:
Horace Pinker ist von Beruf Fernsehtechniker. Seine Obsession ist die Ermordung ganzer Familien. Nur Jonathan Parker kann ihn stoppen, denn er sieht die Verbrechen in seinen Albträumen voraus. Mit Jonathans Hilfe kann Horace kurz vor einem weiteren Mord von der Polizei gefasst werden. Doch auch seine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl setzt dem Grauen kein Ende. Im Gegenteil: Horace Pinker verwandelt sich in ein gefährliches Energiewesen mit der Fähigkeit, den menschlichen Geist völlig zu beherrschen. Niemand kann sich vor ihm sicher fühlen, und vor allem Jonathan muss um sein Leben fürchten. Er muss Horace Pinker ausschalten. Jonathan gelingt es, sich zusammen mit dem Massenmörder in das Fernsehprogramm zu transferieren. Dort beginnt ein mit allen Mitteln der modernen Videotechnik geführter Kampf ums Überleben...
eine kritik von ghostfacelooker:

Man dürfte sich, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht Horrorfilmfan nennen, wenn man dem Namen Wes Craven nicht mit einem guttural orgiastischen Tonfall auszusprechen suchte, dem die innerliche Ekstase, dem Sabbern im Mundwinkel gleich käme.

Ebenso könnte man dessen Werk Shocker, nicht genügend Tribut zollen, würde man nicht mit dem Gitarrenriff von Megadeth bei dem Song No More Mr. Nice Guy, jenem Satz den auch Mitch Pileggi, alias Horace Pinker, als letzte Worte von sich gibt, beginnen, was uns zunächst zu dessen fast schon legendären Soundtrack führt.

Desmond Child, eine Größe im Heavy Metal Business, jener Tage ist nicht nur mit Alice Cooper befreundet, der wiederum, die damals noch relativ unbekannte Band Megadeth unterstützte, die eben jenen Song als Tribut zu Cooper und für den Film konzipierten, sondern trug auch zu dem Song Demon Bell – The Ballad of Horace Pinker mit der Band Dangerous Toys bei, was wahrscheinlich alles nicht passiert wäre, wäre Shep Gordon nicht zeitgleich Coopers Manager und Executive Producer des Films neben Craven selbst gewesen. Deshalb finden sich neben oben genannten Bands noch Iggy Pop, Bonfire und The Dudes of Wrath.

Doch Shep Gordon, ist neben dem Soundtrack auch mitverantwortlich, dass Künstler wie Craven und Carpenter damals durch seine Produktionsfirma Alive Werke wie Shocker, People Under The Stairs, Prince of Darkness und Village of the Damned ohne jegliche künstlerische Einbußen realisieren konnten.

Ein Weg, den die Studios zur damaligen Zeit nicht gingen und Shep, somit indem er weder Drehbücher lesen, noch wissen wollte worum es im Film ging, solange der Name des Regisseurs über dem Titel stand und dieser seine Vorstellung des Werks realisieren konnte, exotisch neue Pfade einschlug und Wegbereiter für spätere Namen wie Miramax und New Line wurde. So kam es wie es kommen sollte und die Werke wurden durch seine Kontakte zu Carolco auch ins Ausland, respektive bei uns vermarktet.

Aber nun zu einer Horrorperle von Film, und was man davon halten kann:

Mitch Pileggi, ist der Antagonist, Horace Pinker (Grüße an den Namensvetter und Kollegen hier im Schreiberlingenteam), seines Zeichens TV-Geräte Mechaniker und hobbymäßiger Serienkiller. Ja gewisse Parallelen zu Nightmare on Elm Street , dürften nicht nur visuell im Film sichtbar werden sondern auch imaginär, besonders in den „Fernsehszenen“ oder den „Traumvisionen“. Ja selbst die niedliche kleine Amanda auf dem Fahrrad läßt einen schmunzeln, zumindest bis sie Bagger fahren darf.

Sein Hobby, übt er mit Vorliebe unterstützend durch ein„Rambo-Gedenkmesser“ aus. Pileggi hat meiner Meinung nach erst Jahre später in Supernatural, als Opa Winchester, wieder ansatzweise jene dämonische Präsenz, deren Grundstein er hier mit einer wilden, ausdrucksstark soziopathischen Ader perfektioniert auslebt.

Eigenen Aussagen auf der aktuellen Bluray zufolge, war er auch physisch mit seinem Gegenspieler, Peter Berg selbst zu Gange und beide ließen sich nicht doublen.

Der Film ist, könnte man sagen mit Wes Craven´s blutiger Handschrift gezeichnet, die auch Heather Langenkamp gut kennen dürfte, die ebenfalls wie Ted Raimi, Bruder von Sam und Ivan Raimi, mit einem Gastauftritt bedacht worden ist.

Ähnlich dürfte man sich bei Pentagramm, die Macht des Bösen an der Hinrichtungsszene von Meister Craven orientiert haben.

Im Gegensatz zu der Polizei respektive Lt. Thompson, im ersten Nightmare Teil, ist unser Cop und Stiefvater von Peter Berg´s Rolle Jonathan hier mehr auf Zack, sodass Mr. Pinker ein vermeintlich schnelles Ende findet.

Doch wer ein echt diabolischer Serienkiller sein will, der hat auch mit dem Paten aller Bösewichte und Hobbymörder einen Pakt und so kommt es, das der Begriff Fernsehübertragung zur besten Sendezeit, eine ganz neue Bedeutung bekommt.

Opfer der teuflischen Sendezeit, ist von da an natürlich Jonathan, der von Berg im typisch, dynamischen 80er Jahre Jungdarsteller-Style mit innerlich zerrissener Mimik gegeben wird, der auch an damalige Stars wie Christian Slater und Craig Sheffer erinnert. Später wird Berg unter anderem für Werke wie Very Bad Things, ebenfalls mit Slater, Hancock, Boston oder Deepwater Horizon, hinter der Kamera stehen.

Der Film ist nicht nur voll mit blutig, kultigen Szenen, sondern auch mit Wortwitz, für damalige Verhältnisse, tollen Effekten, und morbid wirkendem Charme, der vor allem durch Pileggi getragen wird. Daneben ist die Handlung auch alles andere als langweilig und fesselt durch die Thematik des später oft kopierten Körpertausches.

Ein Aspekt, der nicht in allen Filmen funktioniert, hier aber ausgezeichnet in die Story passt, ist diese unterschwellige Vorhersehbarkeit, bei der man als Zuschauer zwar schnell viel über Hintergründe erfährt, aber doch bis zum Schluss im Ungewissen bleiben, und genießen kann.

Der Schluss der von dem angesprochenen Song Demons Bell eingeläutet wird und in verschiedenen Fernsehformaten spielt, könnte vielleicht auch Grundlage für die Parodie Stay Tuned mit John Ritter gewesen sein und entbehrt nicht einer gewissen Ironie, die aber auch immer wieder im Film mitschwingt.

Mir bleibt nur zu sagen;

Willkommen zu einer weiteren besten Sendezeit, B.“ die ich mit einer elektrisierenden 10 von 10 Stromschlägen bewerten will.

10/10
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Kommentare

15.04.2018 06:41 Uhr - naSum
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Schön, dass du in deiner Schreibe auf den genialen Soundtrack eingehst, von dem meiner Meinung nach ein großer Teil der Stimmung getragen wird. Er trägt neben dem leicht angesleazten Pileggi zumindest zu einem rustikalen und dreckigen Look bei.
Und wenn du schon bei den zahlreichen Anspielungen zu Nightmare... bist, muss man das abgedrehte Finale erwähnen, dass sich auch mit Parallelen zum Rasenmähermann präsentiert.

PS: Schade, dass Craven Shocker nicht zu seiner neuen Horror-Reihe machen konnte, wie er es angedacht hatte nach Nightmare...

15.04.2018 09:22 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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15.04.2018 06:41 Uhr schrieb naSumSchön, dass du in deiner Schreibe auf den genialen Soundtrack eingehst, von dem meiner Meinung nach ein großer Teil der Stimmung getragen wird. Er trägt neben dem leicht angesleazten Pileggi zumindest zu einem rustikalen und dreckigen Look bei.
Und wenn du schon bei den zahlreichen Anspielungen zu Nightmare... bist, muss man das abgedrehte Finale erwähnen, dass sich auch mit Parallelen zum Rasenmähermann präsentiert.

PS: Schade, dass Craven Shocker nicht zu seiner neuen Horror-Reihe machen konnte, wie er es angedacht hatte nach Nightmare...


Danke dir und ja stimmt alles, auch dein PS, wobei es leider keine Details in Interviews auf der Bluray gibt die mehr Aufschluß geben würden warum es nicht weiterging, vielleicht sollte man sich auch den Film mit Audiokommentar von Craven ansehen, zumindest jedoch einmal im englischen Originalton, was Peleggi noch abgedrehter wirken läßt.

Rasenmähermann hab ich persönlich nicht wirklich gesehen, mag selbigen aber auch nicht wirklich gern^^

15.04.2018 12:30 Uhr - naSum
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Ja, der O-Ton ist hier klar zu empfehlen, wenn der Fokus schon so zeitintensiv auf dem Bösewicht liegt.

Rasenmähermann ist auch nicht wirklich gut, nur die abstruse Idee der Handlung ist witzig. Lief früher immer mal wieder auf Tele5 oder Arte, woher ich aber auch stets nur Teile kenne... Nie ganz gesehen.

15.04.2018 13:04 Uhr - Ghostfacelooker
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15.04.2018 12:30 Uhr schrieb naSumJa, der O-Ton ist hier klar zu empfehlen, wenn der Fokus schon so zeitintensiv auf dem Bösewicht liegt.

Rasenmähermann ist auch nicht wirklich gut, nur die abstruse Idee der Handlung ist witzig. Lief früher immer mal wieder auf Tele5 oder Arte, woher ich aber auch stets nur Teile kenne... Nie ganz gesehen.


Sollte man evtl auch nur sehen um mitreden zu können aber kein "Pflicht-King" zumal auch der Meister selbst mit dem filmischen Werk nichts zu tun haben will

16.04.2018 08:14 Uhr - NoCutsPlease
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In der einäugigen Schreibstube leuchtet es mal wieder fleißig.
Als Jugendlicher fand ich den Film unglaublich spannend und düster. Beim Rewatch vor ein paar Jahren fielen mir dann verstärkt die albernen Aspekte auf. Alles in allem bin ich bei einer guten 7.

16.04.2018 10:56 Uhr - JasonXtreme
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Bitte schreib Pileggi richtig! :D Ich mag den bekanntermaßen auch sehr, vor allem wegen des genialen OST. Eine 10 kann und will ich nicht geben, da die TV Hüpferei durchaus etwas trübend wirkt, und etwas mehr Härter nett gewesen wäre - aber der Streifen rockt!

16.04.2018 12:29 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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16.04.2018 10:56 Uhr schrieb JasonXtreme
Bitte schreib Pileggi richtig! :D Ich mag den bekanntermaßen auch sehr, vor allem wegen des genialen OST. Eine 10 kann und will ich nicht geben, da die TV Hüpferei durchaus etwas trübend wirkt, und etwas mehr Härter nett gewesen wäre - aber der Streifen rockt!


Done .danke euch beiden. Zusammenfassend hab ich damals nur von dem gehört, dann fand ich ihn nirgends mehr in der Videothek, sodass ich ihn heutzutage zum ersten Mal auf Bluray sah und ihn im Genre und der Tatsache des "Vorreiters", sowie des eigenen Geschmacks, OST und dem Originalton mit einer 10 wertete

16.04.2018 13:49 Uhr - Stoi
1x
Da bin ich bei NoCutsPlease.
Als ich den 1990 zum ersten Mal gesehen habe, fand ich den recht spannend und mir gefiel die Grundidee sehr gut.
Der Rewatch Jahrzehnte später zeigte mir, "Shocker" ist schlecht gealtert und das mit den albernen Aspekten stimmt auch irgendwie.
Heute würde ich ihn ins Regal mit gehobener Horror-Durchschnittskost schieben und mit einer 6/10 bewerten.


16.04.2018 19:12 Uhr - Taran
1x
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Die Band um Dave Mustaine wird MEGADETH geschrieben...
Den Film selbst würde ich aus der Erinnerung heraus nicht über Mittelmaß ansiedeln.

25.04.2018 22:05 Uhr - Horace Pinker
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Vielen Dank erst mal für den Gruß Ghost :) Dein Review umfasst alle wichtigen Punkte und weiß auch stilistisch zu gefallen und ist damit auch eine schöne Würdigung dieses häufig unterbewerteten Horrorklassikers. Zwar werte ich bekanntlich minimal schwächer, da der insgesamt imho einem Nightmare on Elm Street nicht ganz das Wasser reichen kann, dennoch ist Mitch Pileggi als mein Alterego ist einfach großartig, Berg spielt auch recht sympathisch, Humor und Horror (inklusive einiger Härten) halten sich gut die Waage und auch ansonsten hat mir der Film klasse gefallen.

26.04.2018 12:02 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 15
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.176
25.04.2018 22:05 Uhr schrieb Horace Pinker
Vielen Dank erst mal für den Gruß Ghost :) Dein Review umfasst alle wichtigen Punkte und weiß auch stilistisch zu gefallen und ist damit auch eine schöne Würdigung dieses häufig unterbewerteten Horrorklassikers. Zwar werte ich bekanntlich minimal schwächer, da der insgesamt imho einem Nightmare on Elm Street nicht ganz das Wasser reichen kann, dennoch ist Mitch Pileggi als mein Alterego ist einfach großartig, Berg spielt auch recht sympathisch, Humor und Horror (inklusive einiger Härten) halten sich gut die Waage und auch ansonsten hat mir der Film klasse gefallen.


Naja der Gruß musste sein, und da ich den Film zum ersten Mal sah, weiß ich nun auch mit dir mehr anzufangen^^^^^^^^

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