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Ghostfacelooker
Level 15
XP 3.985
Eintrag: 15.04.2018

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Reise zurück in der Zeit

(Waxwork)
Herstellungsland:USA, Großbritannien, Deutschland (1988)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,01 (41 Stimmen) Details
inhalt:
Über Nacht steht es da – das bizarre Wachsfigurenkabinett – keiner weiß, wie es dort hinkam. Lincoln, der bedrohlich wirkende Besitzer, lädt Mark und seine Freunde zu einer Führung ein – um Mitternacht.
Ein Stelldichein der 18 legendärsten Horrorgestalten wie Dracula, Werwolf und der Marquis de Sade, sechs von ihnen suchen noch Opfer. Für die Teenager beginnt eine Reise zurück in der Zeit.
Sie müssen den Phantasien der Geschichte entkommen, sonst werden alle diese Kreaturen zu neuem Leben erweckt und starten den entsetzlichsten Horror aller Zeiten ... SIE LEBEN ... UND SUCHEN NEUE OPFER!
eine kritik von ghostfacelooker:

Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass Zach Galligan, der ehemalige Gremlin-Sitter hier die Synchronstimme von Jan Olde bekam, der Peter Griffin, den man zugegeben zum damaligen Zeitpunkt noch nicht kannte, ebenso spricht oder aber daran, das ich Anthony Hickox, mehr mit den blutigeren Hellraiser 3 und Warlock verbinde, als mit satirischem Trash, dass ich irgendwie nicht so ganz mit dem Film warm werden kann.

Klar sind die Dialoge völlig überzogen und den 80ern geschuldet, in denen man in jedem zweiten College-Filmen a la John Hughes dümmliche Synchronisation serviert bekam, aber daß allein wäre es nicht mal.

Auch nicht die Tatsache, daßs die gruseligen Monsterepisoden mehr an kitschige Hommageversuche von Werwolf bis Tanz der Vampire reicht und wenigstens die Gore-Einlagen gut gemacht sind.

Der Film ist auf seine Art, wie man damals zu sagen pflegte „schon wieder so scheiße, dass er gut ist“. Es scheint fast so als würde der gesamte Cast um Galligan, mit Deborah Foreman als Sarah Brightman ( ja, die von Time to say Godbye, genau die Sopranistin aus AndrewLloyd Webers Phantom der Oper ) oder Dana Ashbrook aus Twin Peaks, als erstes Opfer des Werwolfs, mit den süßesten Puschelohren, die ich je bei einem Monster sah, sich nicht mal die Mühe machen wollen, richtig zu schauspielern.

Aber dieser Umstand dürfte ein Tribut an Hickox´s Vater Douglas sein, der mit Theater des Grauens Jahre zuvor Erfolge feierte und vor dem sich Sohnemann nun auf seine Art zu verbeugen scheint.

Wie damals der Vater, mit Vincent Price und Diana Rigg, Leinwandlegenden gewinnen konnte, hat der Sprößling auch hier Größen ihrer Zeit zusammengetragen, die wenn auch kurz wie, John Rhys-Davies, Miles O’Keeffe oder den vor drei Jahren verstorbenen Daniel Patrick Macnee, ihren Auftritt im Film haben und somit einen nostalgischen Hauch an eine Zeit versprühen, in der Gesehen werden im Film, wichtiger war, als das Einspielergebnis.

Die beiden Protagonisten Foreman und Galligan, als Sarah und Mark, wirken wie Hänsel und Gretel die anstelle des Waldes durch zeitgeschichtliche Epochen des Horrorgenres stolpern, um dabei die Hintergründe von David Lincoln´s Wachsfigurenkabinetts und dem Verschwinden ihrer Freunde zu kommen.

Dabei entdeckt man die nicht unbedingt offensichtliche Durchtriebenheit und geheimen Gelüste der bis dahin biederen Sarah, deren Illusion ein wenig an eine jugendfreiere Version Caligula und Marquis de Sade erinnert, während Mark sich in einer schwarzweißen Hommage an Romero´s Night of the Living Dead wiederfindet.

Als Antagonist der beiden spielt David Warner in einer subtil dämonischen Art, die mit einer aristokratisch angehauchten Dekadenz durchsetzt ist, der seine überwiegende Screentime jedoch im skurrilen und scheinbar unfreiwillig komischen Showdown hat.

Überhaupt, sind die kleineren Gags oder unfreiwillig oder absichtlich gestreuten Humoresken, wie die Darsteller der Episoden, das Rolex bestückte eiskalte Händchen oder der kleinwüchsige Diener Lincolns, sublime Highlights, sodaß der Film insgesamt bestimmt als Perle einer trashigen Horrokomödie zu sehen ist, vorausgesetzt, man hegt eine Sympathie zu solcherlei Filmen.

Persönlich bleibt er jedoch etwas hinter meinen Erwartungen auf der Strecke, sodass ich wohlwollende sieben wächserne Totenköpfe auf einem Pfahl zu spießen suche und von der Fortsetzung hoffentlich besseres berichten kann.

7/10
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Kommentare

16.04.2018 08:09 Uhr - NoCutsPlease
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Danke für die augenzwinkernde Erinnerung an diese Horrorkomödie, die ich immer noch nicht gesehen habe.

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