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976-EVIL - Durchwahl zur Hölle

Originaltitel: 976-EVIL

Herstellungsland:USA (1988)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Alternativtitel:976 Evil - One Number for Hell!
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,01 (22 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der Teenager Hoax (Stephen Geoffreys) ist ein totaler Außenseiter, wird tagtäglich von seinen Mitschülern gehänselt und seiner fanatisch religiösen Mutter schikaniert. Seine einzige Bezugsperson ist sein älterer Cousin Spike (Patrick O'Bryan), der sich seiner immer wieder annimmt. Als Hoax eines Tages die Visitenkarte einer telefonischen Horoskopberatung in die Hände fällt, zögert er nicht lange und wählt die Nummer der mysteriösen Hotline. Durch den Anruf ergreift eine boshafte, dämonische Macht Besitz von dem schüchternen Jugendlichen und veranlasst ihn sich grausam an seinen Peinigern zu rächen… ()

eine kritik von fetzer:

Das ist jetzt schon ein bisschen blöd! Ich bin ja ein großer Fan von Reviews die auch die eine oder andere Anekdote und/oder Hintergründe zum reszensierten Titel zu bieten haben. Genau solche Details habe ich auch in meine damaligen Kritiken einfliessen lassen. Und was suche ich mir nach Jahren der Untätigkeit diesmal für ein Filmchen aus? Einen der in dieser Richtung kaum etwas zu bieten hat. Ob das auch für den Streifen selber gilt und ob ich es dennoch schaffe mein kleines Comeback, trotz fehlender Insiderinfos, mit Unterhaltungswert zu versehen werden die folgenden Worte zeigen.

Das Jahr 1988 war für Horrofans ein durchaus gutes. Chucky stresste zum ersten mal den kleinen Andy, Der Blob schleimmte durch eine verschlafende Kleinstadt, ein Vater wollte Rache mit Hilfe des Pumkinhead, Freddy Krüger, Michael Meyers, Pinhead und die lebenden Toten verängstigten erneut die Kinozuschauer. Sicherlich gab es noch entliche andere Titel wie z.B. Dead Heat, Die Schlange im Regenbogen, Maniac Cop, Prison, Waxwork und und und. Aber einer meiner persönlichen Lieblinge aus diesem Jahr ist 976-Evil - Durchwahl zur Hölle.

Leider gehöre ich da aber wohl zu einem überschaubaren Kreis von Horrorfans. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ob 3 Millionen Dollar Boxoffice für das Jahr und Genre als ordentlich zu werten sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Nach viel hört es sich auf jeden Fall nicht an. Dabei war die Ausgangssituation gar nicht schlecht.

Robert Englund (Nightmare on elm Street 1-7, Das Phantom der Oper, Ford Fairlane, Wishmaster) nahm auf dem Regiestuhl platz, das Drehbuch stammte von Rhet Topham (Ragman, Freddy’s Nightmares) und Brian Helgeland (L.A. Confidential, Mann unter Feuer, Payback) und Kevin Yagher (Nightmare on Elm Stree 2-4, Chucky 2-3, Hellraiser: Bloodline) sorgte für die Effekte.

Auch der Cast hätte schlechter gewählt sein können. Stephen Geoffreys (Die rabenschwarze Nacht, Moon44) als Hoax, Patrick O'Bryan (Hulk Hogan - Der Hammer, Der Sunset Killer) als Spike, Sandy Dennis (Wer hat Angst vor Virginia Woolf?) als Tante Lucy, Lezlie Deane (Nightmare on Elm Street 6) und Robert Picardo (Star Trek: Raumschiff Voyager, Dead Heat, Die Reise in ich, Gremlins 2) als Mark Dark machen einen verhältnismäßig guten Job.

Ich gebe zu, ein bisschen sehe ich 976-Evil - Durchwahl zur Hölle durch die Neonpinke-80er-Nostalgie-Brille. Aber der Streifen bietet meiner Meinung nach alles was ein Genrefilm aus dieser Dekade braucht. Solides Personal vor und hinter der Kamera, eine etwas hanebüchene aber unterhaltsame und atmosphärische Geschichte mit einem Hauch "Coming-of-age" Drama, ein paar saftigen Splattereinlagen und ordentlich Humor in Form von abgedroschenen Oneliner. Das ganze ist einfach schwer unterhaltsam!

Zumindest in voller Länge. Zwar basierte die deutsche VHS auf der Extended Version war aber dennoch um ganze 3 Min gekürzt. Abhilfe gab es erst mit der DVD und vor ein paar Monaten der Blu-ray. Ein paar Jahre Später reichte es sogar für ein Sequel namens Astral Factor der in kürze auf DVD erscheinen wird. Das war mir bisher gänzlich unbekannt. Ich bin gespannt ob die Forstsetzung mich ähnlich unterhalten wird.

Zusammengefasst kann 976-Evil - Durchwahl zur Hölle jedem ans Herz legen der soliden Low-Budget-Horror aus den 80er mag. Kein Meisterwerk und leicht trashig aber weit davon entfernt schlecht zu sein.

Ach ja...auf dem Album Diamond Eyes von den Deftones gibt es einen Song mit dem Titel 976-Evil. Auch wenn ich den Zusammenhang zum Film nicht herstellen kann, habe ich immerhin eine kleine Anekdote ;)!

7/10
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Kommentare

23.04.2018 12:21 Uhr - Intofilms
1x
Sehr sympathische Rezi! Nicht überlang, aber alles drin, alles dran. Ich habe einen sehr guten ersten Eindruck gewonnen. Vorgemerkt ist der Film bei mir schon länger. Den werde ich bestimmt auch noch irgendwann sehen. Ähm, die von dir erwähnte Brille: Ich besitze davon auch ein Modell und ich habe so Phasen, da nehm' ich die gar nicht mehr ab und irre dann wie verloren herum...
Starkes Comeback, Fetzer!

23.04.2018 13:17 Uhr - NoCutsPlease
2x
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Vic Video war ja schon ein cooler Name, aber Fetzer ist eben fetziger.
Interessante Kritik zu einem interessant klingenden Film! Horror der 80er geht so gut wie immer.

23.04.2018 14:54 Uhr - TheRealAsh
1x
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Auch mir gefällt deine Rezi gut und den Film müsste ich mir auch mal wieder anschauen. Der hat mir immer gut gefallen. Let's Fetz!

23.04.2018 15:20 Uhr - JasonXtreme
1x
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23.04.2018 13:17 Uhr schrieb NoCutsPlease
Vic Video war ja schon ein cooler Name, aber Fetzer ist eben fetziger.
Interessante Kritik zu einem interessant klingenden Film! Horror der 80er geht so gut wie immer.

So isses, ich kenn den auch nicht bisher - aber ich mochte Porno-Goeffreys schon immer :D und die Rezi klingt gut

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