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sonyericssohn
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Eintrag: 14.05.2018

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House Harker - Vampirjäger wider Willen

(Originaltitel: I Had a Bloody Good Time at House Harker)
Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Die Brüder Charlie und Gerry Harker sind Nachkommen des legendären Vampirjägers Jonathan Harker. Doch ihr Glaube an die Familiengeschichte rund um die Jagd auf Vampire macht sie in der heutigen Zeit nicht zu Helden, sondern zum Gespött der Stadt. Aus finanzieller Not heraus und dank eines ungewollten und recht kuriosen Todesfalls schmieden die Brüder gemeinsam mit ihrem nicht minder schrägen Freund Ned einen genialen Plan: Die erfolgreiche Jagd auf einen Vampir soll mit Hilfe eines Schauspielers öffentlich im Haus Harker inszeniert werden! Dumm nur, dass eben dieser Schauspieler auf einen echten Vampir trifft und dieser schließlich statt des Schauspielers bei den Harkers eintrifft...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Die Familie Harker kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Sämtliche Mitglieder waren geschult auf die Jagd und Vernichtung von Blutsaugern. Und damit sind nur am Rande Fledermäuse gemeint. Vampire und Werwölfe waren Ziel der Hetzjagd. Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen. Die letzte Schlacht gegen die Vampire galt Dracula persönlich. Sein Totenschädel ist seitdem im Besitz der Familie. Die jüngsten Abkömmlinge bewohnen nun ein abbruchreifes Haus aus dem Besitz ihrer Vorfahren und sind bei der Bevölkerung nicht grade beliebt. Aus finanzieller Not heraus planen nun sie mittels eines “Theaterstücks” das Geld zusammen zu kratzen um das Haus zu renovieren. Zur selben Zeit erwacht in Rumänien ein Nachfolger Draculas und macht sich auf die Suche nach dem Schädel des Meisters. Nach ewiger Zeit treffen die Jäger wieder auf etwas, was eigentlich ausgerottet sein sollte…

HOUSE HARKER - Vamiprjäger wider Willen

Max Schreck hat's vorgemacht. Bela Lugosi und Christopher Lee machten weiter, George Hamilton sprang auch kurz ein, Klaus Kinskis Versuch blende ich besser aus...dann wurde es etwas ruhiger um das Genre. VAMPIRE und was sonst so dazu gehört. Bis dann Coppolas Werk die Sache wieder auflodern ließ. Plötzlich waren alle Feuer und Flamme für die Beisserchen im Samtdress. Aber nach und nach kamen neue Formen des Vampirfilms auf den Markt. Blade, John Carpenters Vampire, From Dusk till Dawn, Underworld usw. Diese Streifen hatten mit dem was Bram Stoker im Sinn hatte nicht mehr so arg viel zu tun. Spass machten die auf jeden Fall.

Und nun betritt ein Clayton Cogswell die blutige Bühne und dachte sich wohl “jetz misch ich mal mit" und drehte House Harker.

Nach der Sichtung stellte ich mir nur eine Frage…

WARUM ???

Vor der Kamera standen in meinen Augen Typen der Marke braucht niemand. Derek Haugen (Ned, ein Freund der Familie),  Jacob Givens (Gerry Harker), Noel Carroll (Charlie Harker) und Whitney Moore (Paige, Nervensäge und Schwarm von Gerry) sind jene welche, die mit ihrem Dauerbombardement an Grimassen und Overacting extrem an die Schmerzgrenze des erträglichen gehen. Nix gegen komödiantische Einlagen, aber was den Film am meisten schadet ist der grobschlächtige Umgang mit dem Mythos.

Eigentlich beginnt der Film sogar recht stimmig im Jahre 1912 in Rumänien. Dort wird in einem Art Rückblick der letzte Kampf gegen DEN Vampir erzählt...um als Zuschauer sogleich wieder aus einem Traum herausgerissen zu werden. Diese Story soll wohl so aussehen...leider ist dies nur der Theaterkrampf den die Typen spielen wollen. Schon hier wird man von grenzdebilen Dialogen und Flüchen geradezu überfahren !

“Zieh ja nicht an DEM Seil !”

“Wieso soll ich nicht an DEM Seil ziehen ?”

“Weil da ein Schild dranhängt auf dem steht NICHT AN DEM SEIL ZIEHEN !”

“Bin doch nicht blöd…”

Der nächste Knackpunkt ist die Sache mit der Laufzeit. Das Teil dauert 74 Minuten. In Worten vierundsiebzig !!! Und fast eine Stunde lang wartet man fast vergeblich darauf, dass sich so etwas wie ein Backenzahnjünger sehen lässt. Okay man lernt die Leute und deren Stärken und Schwächen kennen, wie sie den Tag verbringen. Gerry schwingt gerne die Motorsäge und zaubert Skulpturen aus Holz die einfach wunderschön sind und sich gut verkaufen. *örks*

Charlie ist der standardmäßige Feigling und Sonderling der ein Faible für Bleistifte hat, sie beschützen will / muss und mit seiner übergroßen Brille aussieht wie King Minion. Paige turtelt mit ihrem Liebsten, einem Sheriff, herum wie ein verliebter Teenager, während der eifersüchtige Gerry schmollend daneben steht.

“Warum steht der Pfeffer im Sicherungskasten ?”

“Ich dachte das wäre das Gewürzregal.”

Der typische Griff in die Klischeekiste blieb leider auch ned aus. Das Mädel (Paige) mit den Kopfhörern im Zimmer während der Wahnsinn tobt, der Standard- Stromausfall, verschlossene Türen die kurz vorher noch offen waren…

Gut, dann müssen die Blutkonserven den Karren aus den Dreck ziehen. Da sind ein paar recht saftige Effekte zu bestaunen. Aufgerissene Hälse, Köpfe der Kopfhaut beraubt, Pfähle in die Brust. Da waren durchaus Ideen vorhanden. Man kam sogar fast ohne Computer aus. Das alles aber nur in den letzten 15 Minuten. Wie schon erwähnt ist das definitiv zu wenig um Horror zu sein.  

Recht cool allerdings kommen diese Bild im Bild Sequenzen daher. Wie in einem Streifen aus den 60ern werden mehrere Schauplätze wie in einem Mosaik zusammengebastelt. Das wirkt unheimlich gut und lenkt wohltuend von dem doofen Geschehen ab. Hier ein Lob an Kameramann Max Margolin.

 

Scheinbar finden manche Leute den Film wirklich gut. Ich hingegen sehe den Streifen eher als Zelluloidverschwendung oder verramschung von Speicherplatz. Ein Film der zwar existiert aber nicht sein müsste. Es gibt zwar ein paar Sachen die mich zum schmunzeln brachten, aber das ist mit der Lupe zu suchen. Der Abspann war noch das Beste am Film. Ich will aber mal ned so sein…

 

ses

3/10
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Kommentare

14.05.2018 13:42 Uhr - BFG97
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Die erste Verwurstung ist dir mal wieder bravurös gelungen, auch wenn das Ausgangsprodukt eher grausig war. Dafür kann dein Endprodukt überzeugen ;)
Ich kenne bisher nur wenige Vampirfilme, die mir gefallen und dieser hier wird sich wohl eher nicht in meine kleine Liste einreihen^^ Danke für die Warnung und ich bin mal gespannt, welche Wurst als nächstes serviert wird

14.05.2018 13:58 Uhr - JasonXtreme
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Uff ich fand den sogar echt ganz witzig, kann aber nichtmal erklären wieso genau. Die Darsteller sind ja allesamt eigentlich keine, das wurde bewusst auch lächerlich gemacht alles - und für knapp über 30.000 Dollar Budget sieht das auch echt ordentlich aus. Wenn man mal bedenkt, was mit dem Geld sonst noch so gemacht werden kann im Bereich Film :-)

Aber wie dem auch sei - wie immer trotz allem gut geschrieben :D

14.05.2018 14:01 Uhr - sonyericssohn
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Für mich wars mehr ne Ohrfeige. Aber völlig okay wenn der bei dir @jason gut ankommt. Ich tu mir das Teil jedenfalls nimmer an ;-)

14.05.2018 14:09 Uhr - Intofilms
1x
Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr an eine 'bloody good time at House Harker' meinerseits. Dabei war ich am Anfang, als ich von diesem Projekt erstmalig hörte, noch ganz Feuer und Flamme und frohlockte schon: 'Das wird bestimmt der Knüller!' Und wie das so geht, habe ich dann später leider immer mehr Negativkritiken gefunden. Da reiht sich deine Rezi denn auch nahtlos ein. Dann vielleicht doch lieber ein Rewatch von "What we do in the shadows", von dem wohl bereits ein Sequel sowie eine Spin-off-Mini-Serie in den Startlöchern stehen. Oder ich schaue wieder mal den ersten "Fright Night", die beste, verrückteste Vampirkomödie, die ich kenne. Ausfälle wie "House Harker" sind eigentlich ziemlich leicht zu verschmerzen. - Gute Rezi!

14.05.2018 14:14 Uhr - sonyericssohn
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Die Meinungen scheinen hier auseinander zu gehen. Der Trailer versprach ja einiges. Man bilde sich sein eigenes Urteil.


Im Zweifel für den Angenagten !

14.05.2018 15:58 Uhr - Ghostfacelooker
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Liebe auf den ersten Biss, gilt hier nicht nur für den Film als solches unter den Vampirkomödien, sondern auch für dein Review

14.05.2018 16:05 Uhr - sonyericssohn
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Mein Deutschlehrer konnte auch nie mit mir mithalten und hat mich immer gelobt...
*hust*

Danke Ghost.

14.05.2018 17:11 Uhr - JasonXtreme
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14.05.2018 16:05 Uhr schrieb sonyericssohn
Mein Deutschlehrer konnte auch nie mit mir mithalten und hat mich immer gelobt...
*hust*

Danke Ghost.


Made my day^^

14.05.2018 20:43 Uhr - sonyericssohn
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Sorry, aber das hat sich festgesetzt...

15.05.2018 16:32 Uhr - Oldsmobile442
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Och nur 3 Pünktchen...hätt ich aber schon ein bisschen was draufgeschlagen. Sicher der Anfang war schon ein wenig grottig, besonders die Seil Nummer...blöd wie "Ey Mann wo ist mein Auto"...auch von "This Week in Horror-Metal-Girl" Whitney Moore hätt ich mir ein wenig mehr erwartet...aber schlußendlich kann man an einem Kumpel-Bier-Abend nicht nur "Braindead", "Ash-Zeugs" oder intellektuelle Auswertungen zwische "Flash Gorden" und "Flesh Gorden" bringen, sondern auch wieder mal nen neuen Zuwachs ranlassen. Und hier finde ich gehört House Harker hin, und nicht zu gehypten "Vampir-klassikern".
Naja..mir hat er gefallen und allein wegen dem letzten Gag nach dem Abspann, hätt ich da noch 4-5 Pünktchen dazu addiert.

15.05.2018 18:06 Uhr - sonyericssohn
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Bin wohl zu alt für so nen Scheiss ;-)

15.05.2018 19:44 Uhr - Oldsmobile442
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15.05.2018 18:06 Uhr schrieb sonyericssohn
Bin wohl zu alt für so nen Scheiss ;-)


Na ja, so ein junger Hüpfer bin ich ja auch nimmer, höchstens Jung geblieben...die 4 steht ja auch schon bald am Anfang meines Alters....;)

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