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Ghostfacelooker
Level 16
XP 4.490
Eintrag: 08.06.2018

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Ibiza

Herstellungsland:USA (2018)
Genre:Komödie, Liebe/Romantik

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Beruf, Freunde und Liebe unter einen Hut zu bringen ist nicht leicht. Doch! Vorausgesetzt man hat Freunde wie Harper, die genauso spontan wie loyal zu einem stehen, vor allem wenn Harper ihren Traummann urplötzlich wieder aus den Augen verliert, gerade als sie ihn gefunden und das Knistern begonnen hat. Der Traummann muß wiedergefunden werden, selbst wenn man dafür nach Ibiza fliegen, nur ungefähr zwölf Stunden Zeit hat und man am nächsten Morgen einen Geschäftstermin in Barcelona wahrnehmen muß.
eine kritik von ghostfacelooker:

Der seltsame Fall des Benjamin Button-Regisseur, Alex Richanbach, tischt uns hier eine locker flockige Komödie auf, die wie eine feminine Version von Hangover wirkt, wobei man hier auf gesellschaftliche oder konventionelle Geschlechterklischees pfeift.

Die drei besten Freundinnen, von denen eine Gillian Jacobs alias Harper, eine halbwegs erfolgreiche Werbeagentin ist, während man von den beiden anderen, Vanessa Bayer, als Nikki, nur feststellen kann, dass die eine jüdischer Abstammung ist und recht verpeilt, und Phoebe Robinson als Leah, alles zu vernaschen scheint, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, sind quasi die weiblichen "Musketiere" der Social Media Generation.

Unabhängig davon scheinen die Mädels ziemlich gut betucht zu sein und neben dem nicht so ganz nebensächlich gutem Aussehen ( zumindest bis auf Nikki ) auch noch intelligent. Girls also, die man sich als Mann, ( vor allem in meiner Jugend ) im Freundeskreis (hätte) wünschen könnte(n).

Kurzerhand entschließen Nikki und Leah, ihrer Freundin Harper, die von ihrer cholerischen Chefin wegen einem Deal nach Barcelona geschickt wird, mit ihr zu fliegen um die „Sau rauszulassen“.

Dies darf man fast wörtlich nehmen, denn die Mädels nehmen Drogen und Alkohol zu sich, dass sich selbst die Figuren aus Trainspotting neidisch fragen müßten, wie einfach man doch an den Stoff kommt, wenn man von der Natur mit physischen Vorzügen gesegnet wurde.

Doch der Drogenkonsum wird weniger glorifizierend dargestellt, wenngleich doch ein wenig zu verharmlost, sondern dient vielmehr dazu witzige Situationskomik aufzubauen, in der vor allem Nikki zu glänzen weiß, während sie beispielsweise auf dem Crosstrainer vollkommen stoned ihren neuen Schwarm auf seiner Mailbox zutextet.

Harper hat indessen ganz andere Sorgen, denn sie entdeckt in Leo, dargestellt von Richard Madden, mehr als nur einen Urlaubsflirt. Dumm nur das der in Ibiza einen Auftritt als DJ hat. Nur gut das Harper sich auf ihre Mädls verlassen kann, denn die beschließen, den Traummann für Harper, mit ihr wiederzufinden.

Klar das da die ein oder andere vertrackte Situation auf sich warten läßt, wobei man sich zeitweise fragen muß, ob es an der Optik oder der Filmwelt liegt, dass die Drei auf ihrem „Trip“ nur nette hilfsbereite Leute treffen, die auch noch ein wenig mit Drogen zu tun haben.

Gerechterweise muß gesagt werden, daß die Regierung der Insel nicht unbedingt zwingend mit der Darstellung ihres „Urlaubsortes“ einverstanden waren.

Aber wie gesagt, dieser Film nimmt sich genauso wenig selbst zu ernst, wie das Thema Drogen und so kann man(n) hier auch eine Komödie genießen, die mal nicht mit Melissa McCarthy´s Fäkalhumors und deren Figuren implizierter Notgeilheit überlastet ist.

Vor allem aber kann Mann ebenso aufatmen wenn er die Mädels nicht ganz so ernst nehmen, oder bewusst aufgrund der Inszenierung als „strohdoofe vollgekokste Tusse“ und Sexobjekte mit Intellekt wahrnehmen muß, denn immerhin stammt das Drehbuch selbst von einer Frau, die mit schon Drehbücher zu fragwürdigen Werken wie Die etwas anderen Cops oder Stiefbrüder verfasste, welche wiederum den Humor erklärt, der nicht jedermanns Geschmack sein könnte.

Das Ende dürfte genauso wenig überraschen wie der Plot des Films spannend ist, jedoch ist es ein kurzweiliger Stoff für einen Abend mit Freunden und der eigenen Freundin, der von mir eine nett gemeinte 6 vom gänzlichem Filmhöhepunkt bekommt.

6/10
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