SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Just Cause 4 · für PS4, Xbox One und PC · ab 64,99 € bei gameware Red Dead Redemption · Uncut Westernfeeling für PS4 und Xbox One · ab 67,99 € bei gameware
TheRealAsh
Level 9
XP 1.068
Eintrag: 15.06.2018

Amazon.de

  • Brotherhood of Blades 2
Blu-ray
14,99 €
DVD
12,99 €
  • Summer of 84
Blu-ray
14,99 €
DVD
12,99 €
  • The Oath - 1. Season
Blu-ray
29,99 €
DVD
27,99 €
  • The Warriors
  • Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A
38,99 €
Cover B
37,73 €
  • Wildling
Blu-ray/DVD Mediabook
19,99 €
Blu-ray
14,99 €
DVD
13,99 €
amazon video
13,99 €
  • Operation Red Sea
Blu-ray
16,99 €
DVD
13,99 €

Hereditary - Das Vermächtnis

(Originaltitel: Hereditary)
Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Drama, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,67 (9 Stimmen) Details
inhalt:
Als Ellen, die Matriarchin der Familie Graham, stirbt, beginnt die Familie ihrer Tochter kryptische und zunehmend erschreckende Geheimnisse über ihre Herkunft zu entschlüsseln. Je mehr sie entdecken, desto mehr versuchen sie das unheilvolle Schicksal zu überwinden, das sie scheinbar geerbt haben. Der Autor und Regisseur Ari Aster entfesselt mit seinem Spielfilmdebüt die albtraumhafte Vision eines Zusammenbruchs, der das Handwerk und die Präzision eines im Entstehen begriffenen Autorenfilmers zeigt, eine familiäre Tragödie in etwas Bedrohliches und zutiefst beunruhigendes verwandelt und den Horrorfilm in chilliges neues Terrain treibt mit seinem erschütternden Porträt eines aus der Hölle zu stammenden Erbes.
(Übersetzung der Inhaltsangabe auf der US-Homepage)
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von therealash:

Die Filmproduktionsschmiede A24 haut mal wieder einen Hammer raus. Von Spring Breakers bis Lady Bird ist da so einiges passiert und Climax von Gaspar Noe kommt auch noch demnächst. Was will man also mehr?

Regie-Newcomer Ari Aster hatte der Legende nach als 4-jähriger ein traumatisches Erlebnis mit Dick Tracy von Warren Beatty. Als dieser auf der Kinoleinwand mit seiner Thompson-Maschinenpistole vor einer Feuerwand stehend wild drauf los geschossen hat, sprang der kleine Ari wohl schreiend aus dem Saal, um so viele Blocks von Manhattan, dass ihn die Mama fast nicht mehr gefunden hätte. Diese Szene erinnert ein bisschen an den Stummfilm-Mythos des einfahrenden Zuges in den Bahnhof La Ciotat von 1896, bei dem der Saal aus dem Kino geflüchtet sein soll. Kann nur noch vom Blob in der Kinoszene von Der Blob getoppt werden.

Eine gewisse emotionale Überflutung und eruptive Gewalt in Asters Filmen rührt vielleicht von diesem Erlebnis einer filmischen Urszene in der Kindheit. Sein erster Kurzfilm The Strange Thing About the Johnsons behandelt dem anschließend ein umgedrehtes Inzest-Tabu, das mir in einem Film so noch nicht untergekommen. Unbedingt sehenswert. Asters zweiter Kurzfilm Beau geht so ein bisschen in die Richtung David-Lynch-Slasher mit Verfolgungswahn. Der anschließende Munchausen verarbeitet als weitere Form des Missbrauchs das Münchhausen-Stellvertretersyndrom in einer durchaus witzig gemachten Stummfilm-Geschichte, die am Ende im Garten sogar eine thematische Verbindung zu Hereditary findet. Die weiteren Kurzfilme Basically, The Turtle's Head und zuletzt C'est La Vie sind mir dann etwas zu abgedreht, zeigen aber definitiv Asters handwerkliches Können und eigenen Stil.

Mit den von Aster genannten Einflüssen für Hereditary macht er ein ziemliches Fass auf. Ingmar Bergmans Schreie und Flüstern wird von ihm genannt, Rosemaries Baby, Wenn die Gondeln Trauer tragen und dann auch noch der Film von Peter Greenaway mit dem Titel Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber. Die kann man jetzt alle im Film in Anspielungen und Themen suchen, nennen möchte ich aber nur die Besessenheit von Der Exorzist (ohne den Exorzismus) und das (eher kurz auftretende) Puppenhaus in Schreie und Flüstern. Soll ja spannend bleiben.

Einen weiteren (kleineren) Der-Exorzist-mäßigen Kino-Skandal hatte die Vorführung des Hereditary-Trailers in Australien vor dem Kinderfilm Peter Hase. Wie es erneut die Legende will gab es eine ebenfalls kleinere Massenpanik mit Kindern und Eltern beim Schauen des Trailers. Wobei zu sagen ist, dass die meist bei Jungen ausgeprägtere Gewalttätigkeit gegenüber Tieren, die der Trailer deutlich in den Mittelpunkt stellt, nicht noch gefördert werden sollte. Ob dieses "Missgeschick" eines Filmvorführers nun Teil der Promotionsmaschinerie war, lassen wir mal beiseite. Ein Teil des Hypes um diesen Film ist sie jedenfalls. Denn die Kritiken überschlagen sich. Testen wir also mal selbst an.

Die Story erzähle ich nur von einer allgemeinen Warte, um das Überraschungsmoment nicht zu verpulvern. Es geht letztlich um eine gestörte, aber gutbürgerliche Familie, bei der Mama Annie eine Art Künstlerin ist, die tolle Puppenhausmodelle baut, in denen sie auch biographische Ereignisse verarbeitet. Leider hat sie eine kleine Arbeitsstörung mit der Fertigstellung ihrer Arbeit und die Galerie drängt auf eine Deadline. Dann gibt es Papa Steve, der ein ziemlich rationeller und kumpelhafter Typ ist, der eigentlich seine Familie zusammenhalten möchte, aber wohl zu viel arbeitet. Teenager-Sohn Peter sifft im Zimmer vor sich her und raucht zu viel Blubbi, während die etwas jüngere Tochter Charlie nun wirklich sehr seltsam in ihrem Verhalten erscheint. Außerdem mag sie unglaublich gerne Schokolade und ist hochallergisch auf Nüsse, was sich manchmal ja überschneidet, wenn man nicht aufpasst.

Der Beginn von Hereditary ist gleichzeitig das Ende. Denn Oma Ellen ist gerade gestorben und Annie spricht auf der Trauerfeier nicht gerade ein Hohelied auf sie. Die Familie ist natürlich etwas aus der Bahn geworfen und vor allem die kleine Charlie beginnt Halluzinationen von der lieben Omi zu haben. Davon ist die durchaus problematische Mutter Annie nicht begeistert und schickt die kleine Schwester mit ihrem Bruder auf eine Teenie-Party, bei der Peter eigentlich viel lieber mit einer Klassenkameradin rummachen möchte, als auf seine Schwester aufzupassen. Von nun an möchte ich nichts weiter erzählen und sage mal, dass nach diesem etwa halbstündigen Beginn der bis dahin etwas zähe Film an Fahrt aufnimmt und die Grenzen zwischen übernatürlichem Erleben und dem realen Anteil psychischer Krankheiten verwischt.

Toni Collette aus The Sixth Sense oder Hitchcock spielt ihre Rolle der Annie wirklich gut, da man sie zumindest am Anfang eigentlich für eine ziemlich normale Frau und Mutter hält. Da sie schon in der Serie Taras Welten eine Frau mit dissoziativer Persönlichkeitssstörung spielt, ist sie wie gemacht für dieses schizophrene Kammerspiel, welches das Haunted-House-Genre auf die Spitze treibt und ganz im Sinne von Sigmund Freud die Kränkung, dass der Mensch nicht Herr im eigenen Haus ist, auf die gesamte Umwelt überträgt. Denn als Zuschauer müssen wir uns von der ersten Einstellung an fragen, in welchem unheimlichen Puppenhaus die Figuren eigentlich leben. Auf Freuds Verständnis des "Unheimlichen" spielt Aster übrigens schon in seinem Kurzfilm C'est La Vie an, wenn auch auf eher sozialkritische Weise.

Jungschauspieler Alex Wolff ist die heimliche Hauptrolle und aus der Psychotherapeuten-Serie In Treatment und dem Massenmörder-Biopic My Friend Dahmer bekannt. Den schwer belasteten Teenager, der das psychisch fordernde Familienleben schließlich mit einem schweren Trauma noch intensiver ertragen musst, spielt Wolff intensiv und physisch so nachvollziehbar, dass jeder, der schon mal einen schlechten Trip geworfen hat, weiß, dass nicht alles nur "Peace, Love und Death Metal" ist, wie die Eagles of Death Metal sagten.

Die noch etwas jüngere Teenagerschauspielerin Milly Shapiro ist als psychisch auffälliges Töchterchen der Dreh- und Angelpunkt des Films und schafft mit ihrer Präsenz und ihrem in sich gekehrten Spiel einen schönen Ausgleich zu Toni Collettes überbordenden Hysterie-Inszenierungen.

Zuletzt ist noch Gabriel Byrne zu nennen, der mit einer stoischen Ruhe und geradezu meditativen Ausgewogenheit den Vater Steve sprichwörtlich zwischen glühender Hoffnung und allesverzehrender Verzweiflung verkörpert. Ihn zu casten, war wirklich eine gute Idee, da er nämlich den Psychotherapeuten bei In Treatment spielte und in Hereditary durchaus als solcher verstanden werden kann. Irgenwo habe ich gelesen, dass Steve Therapeut sein soll, einen dementsprechenden Hinweis habe ich im Film aber nicht ausmachen können.

Ann Dowd (The Handmaid's Tale) rundet das zentrale Figurenensemble mit der anfänglich matronenhaften Darstellung einer herrlich üppigen und scheinbar liebevollen Mutterersatzstellvertreterin ab. Aber nichts bleibt, wie es scheint!

Inhaltlich muss ich noch sagen, dass Hereditary wie so viele Horror-Filme mal wieder das Spannungsverhältnis zwischen psychischer Krankheit und der Akzeptanz des Übernatürlichen verhandelt. Ist das, was die Figuren erleben Wahn oder Realität? Geht es um die schizophrene Vorstellungswelt nur einer Person oder ist das gesamte Erleben der Familie zeitlich aus den Fugen? Ist es die Paranoia von ein paar wenigen Personen oder doch die Blindheit vor dem, was hinter dem Ereignis des Traumas liegt? Findet das, was der Titel Hereditary übersetzt als "erblich" zeigen möchte, auf einer genetisch-biologischen oder auf einer psychodynamischen Ebene statt? Und gibt es da eigentlich einen Unterschied?

Kurzum, ich habe da schon seit längerem die Vermutung, dass gerade im Horrorfilm Geisteszustände dargestellt werden, die in der Unterscheidung von Realität und Halluzination so einiges in Bewegung bringen. Besonders spannend finde ich da, wie die Ebenen miteinander in Beziehung gebracht werden und ob es Halluzinationen und psychotische Vorstellungswelten nur einer oder mehrerer Personen sind. Aber ich glaube in der Realität ist das alles auch etwas komplexer, weshalb ich Hereditary gerade wegen der Metapher des Puppenhauses so gut finde.

Ich frage mich natürlich schon auch, was eigentlich eine ausreichend gute Mutter ist, eine Mutter, die gut genug ist? War das von Aris Mutter so ganz okay, mit einem 4-jährigen im Kino einen Film wie Dick Tracy zu schauen? Konnte er das in dem Alter eigentlich verarbeiten? Und war es okay, dass Annie ihren Teenager-Sohn mit der jüngeren Schwester auf eine Party schickt? Ich beantworte letzteres definitiv mit einem Nein.

Von der Länge her muss ich sagen, dass mich die 3-stündige Fassung sehr interessieren würde, da ich gerade in der Mitte bei den Seancen das Gefühl hatte, dass hier die Kommunikation mit dem "Reich der Toten" etwas zu kurz kommt. Ich denke auch, dass einige Hintergründe der Familiengeschichte rausgeschnitten wurden und weitere Charakterzeichnungen, die für die ganze Geschichte wichtig sein könnten.

Die vorhandenen Gewaltspitzen sind auf jeden Fall klasse gemacht und haben mir als altem Freund der Gänsehaut und des Ekels richtig gut gefallen. Zuletzt sei noch der Soundtrack des Jazz-Saxophonisten Colin Stetson genannt, von dem ich bisher nur die Neuinterpretation der 3. Symphonie des Komponisten Henryk Mikolaj Górecky kannte. Stetson selbst beherrscht die Permanentatmungstechnik für seine Bläser und kann quasi natürlichen Drone erzeugen. Das dronige Element ist im Soundtrack zu Hereditary denn auch vorherrschend, es gibt aber ebenfalls Minimal und klirrenden Free-Jazz, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Noch interessant ist, dass Stetson das Klackern und Klopfen der Instrumente in die Musik miteinbezieht, was den Score zwar schwer zu greifen macht, ihn aber sehr hochwertig erscheinen lässt. Mich würde hier ein Making-of mal wirklich interessieren.

Alles in Allem ist Hereditary ein toller Film, der mit seinen ganzen Symbolen und Beziehungskonstellationen sicher noch einiges an Interpretationsräumen bieten wird, wenn man ihn ein paar Mal gesehen hat. Eine Anspielung auf Halloween ist mir heute beispielsweise wie eine schwarze Katze über den Weg gelaufen. Jetzt habe ich natürlich Angst davor, ob ich meinem Schicksal entkommen kann. Für den ersten Eindruck bin ich jedenfalls schwer gepackt. Da wird noch einiges auftauchen. 

Und wie die Legende so sagt, sei dies der beste Horrorfilm der letzten fünfzig Jahre oder auf jeden Fall des Jahrzehnts. Jahrtausends. Mindestens.

Das finde ich jetzt zwar nicht, aber das ist ein verdammt guter Film und das wird wohl so bleiben.

Denn zum Schluss freue ich mich persönlich sehr, sagen zu können, dass Pazuzu endlich einen neuen Dämonenfreund hat:

"Heil Paimon!"

10/10
mehr reviews vom gleichen autor
Halloween
TheRealAsh
9/10
Genesis
TheRealAsh
10/10
Aftermath
TheRealAsh
10/10
die neuesten reviews
Brawl
Martyrs666
5/10
Strangers:
sonyericssohn
7/10
Garden
Ghostfacelooker
8/10
Halloween
TheRealAsh
9/10
Grand
Ghostfacelooker
10/10
Genesis
TheRealAsh
10/10

Kommentare

16.06.2018 09:22 Uhr - naSum
1x
User-Level von naSum 11
Erfahrungspunkte von naSum 1.979
Schön, dass hier jemand entgegen der Fußballzeiten andere Sichtungsprioritäten hat und darüber hinaus die Kunst und Muße findet, sie so detailliert und gekonnt in Worte zu fassen.

Zwar reizt mich dieser Film selbst nicht, aber der Zug von 1896 hätte ein Review verdient! Auch wenn es sich nur um eine kurze Sequenz handelt. Übrigens habe ich erst vor einigen Wochen diesen besagten Kurzfilm im deutschen Filmmuseum in Frankfurt gesehen, als ich dort auf der 2001-Space Odyssey Ausstellung war. Meine Gedanken, diesem und weiteren Erstversuchen bewegter Bildkunst einige Worte zu spendieren werde ich seitdem nicht mehr los...

http://2001.deutsches-filmmuseum.de

16.06.2018 10:26 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 11.614
Da hast du dich mal wieder in den reinsten "Hüttenwahn" geschrieben. ;)
Die filmischen Parallelen locken mich auf jeden Fall.

16.06.2018 11:18 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
Erfahrungspunkte von cecil b 5.601
Ui. Ganz schön komplex, und sicher nur etwas für eingefleischte Filmfans. Da sollten sich auf dieser Seite einige finden. ;) Sehr interessant, Kunst über die Wirkung von Kunst, und auch wohl ein wenig darüber, inwiefern sie auch Realität ist, da sie aus der Realität entstanden ist, und die realen Gefühle und Gedanken bewusst beeinflusst. Großartige Vorstellung!

16.06.2018 12:48 Uhr - Horace Pinker
1x
User-Level von Horace Pinker 20
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 8.397
Da ist dir wieder mal eine meisterliche Rezension gelungen Ash, an der es weder inhaltlich noch formal etwas zu meckern gibt und die viele interessante Betrachtungsweisen bietet. Zu Hereditary habe ich schon in der Virus einen lobenden Artikel gelesen und nach deiner ebenfalls positiven Sichtweise werde ich mir den bei passender Stimmung wohl auch mal zu Gemüte führen.
P.S. Hast du die Punktewertung vergessen oder absichtlich aufgrund schwerer Bewertbarkeit weggelassen?

16.06.2018 13:31 Uhr - Nubret
1x
User-Level von Nubret 7
Erfahrungspunkte von Nubret 731
Wie immer super vorgestellt!

Bist schon auch ein Wahnsinniger, irgendwie. Gefällt mir!

16.06.2018 14:04 Uhr - Intofilms
1x
Film: vorgemerkt fürs Heimkino. Rezi: ganz prima. Waldhütte: in WM-Form...! ;-D

16.06.2018 15:39 Uhr - TheRealAsh
2x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
@nasum: ich hatte einen Besuch fest vorgenommen, bekam dann aber leider einen Zwischenfall, dass ich es jetzt wohl nicht mehr hinkriegen werde. Aber mal abwarten. Zum Zug: das musst du jetzt aber machen?

Ncp: du wirst den mögen, aber insgesamt Vorsicht, der Film ist mal wieder für ein konzentriertes Publikum, wie schon quiet place

Cecil: also ein absoluter Film für dich!

Horatio: ja, ausnahmsweise fällt mir hier eine Wertung unmöglich, finds echt schwierig

Serge: tu es fous, aussi;-)

Into: danke, mein lieber! Und ja, der ist echt fürs heimkino vielleicht besser, ich hatte eine frühe vorstellung, bei der man merkte, dass die Leute den Film sehen wollten, mit popcornpoppern wirds schwierig



16.06.2018 20:42 Uhr - BFG97
1x
User-Level von BFG97 8
Erfahrungspunkte von BFG97 958
Auf den freue ich mich schon seit einiger Zeit und nach dieser wunderbaren Vorstellung platze ich vor Vorfreude^^ Endlich mal wieder ein Film, der die grauen Zellen anregt ;) und ein Film, der sich deiner Wertung verweigert reizt mich dann doch nochmal um einiges mehr :D

17.06.2018 01:04 Uhr - TheRealAsh
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
Ich bin gespannt, B-Boy;-)

20.06.2018 00:00 Uhr - TheRealAsh
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
grade nochmal gesehen und für geil befunden;-)

23.06.2018 23:11 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 11.614
Ich habe den Film heute gesehen und finde ihn ebenfalls mitreißend, sehr atmosphärisch und ziemlich verstörend (nur das Ende hat für mich etwas zu viel unfreiwillige Komik an Bord). Bei der Mutter könnte man zum Teil denken, dass sie wahrlich durchgedreht ist, so hysterisch wie sie abgeht und wie irre sie schaut. Der Score ist natürlich auch eine echte Wucht!
Aktuell kann ich mich noch für keine konkrete Wertung entscheiden und lasse die Eindrücke erst einmal sacken.

24.06.2018 11:19 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
danke für die Rückmeldung, NC! Ging mir ja ähnlich, ich war beeindruckt, überflutet und irgendwie auch enttäuscht zuerst. Aber der hat mich dann nicht mehr losgelassen, sodass ich einfach nochmal rein musste. Da hat er mich dann nochmal so richtig gepackt und ich konnte die Wertung reinmachen. Der Score ist schon ziemlich besonders, auch wenn man ich das am Anfang gar nicht so gemerkt habe, da er ja eigentlich schon recht "normal" horrormäßig daherkommt. Leider ist das Vinyl schon ausverkauft, da muss ich erstmal warten:-(

24.06.2018 21:33 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 11.614
Ich habe mich nun für eine sehr gute 9 entschieden.
Der Film hat auf jeden Fall etwas, das einen nicht mehr loslässt. Während manch andere Horrortitel spätestens fünf Minuten nach dem Abspann schon nicht mehr das Gemüt beeinflussen, gräbt sich dieser hier subtil unter der Haut ein und bleibt dort. Eine derartige Wirkung hatte ich schon lange mehr verspürt.
Auf den Score hatte ich dank deines Reviews übrigens besonders geachtet.

24.06.2018 21:57 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
cool, dann haben wir gegen die ersten 1er ja ein gutes Gegengewicht;-) Ich fand auch, dass der einen nach dem Abspann nochmal extrem packt, hat mich auch total umgetrieben, dass ich nochmal reinmusste und freue mich schon auf die Heimkino-Neusichtung. Hab mir den Vinyl-Score heute noch auf ner Seite bestellen können, aber habe wenig Hoffnung, dass der noch geliefert wird.

Ich finde übrigens, das war bis jetzt ein super Horror-Jahr, wobei ich befürchte, dass es jetzt langsam vorbei ist, wenn ich nicht irre (zumindest Kinomäßig), oder vergesse ich was?

25.06.2018 18:04 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 11.614
Die 1er Banausen sollten mal lieber eine fundierte Meinung abgeben, anstatt immer nur klammheimlich Punktzahlen anzuklicken.
Dann drücke ich mal die Daumen für das Vinyl!

In September erscheint "The Nun" aus dem Conjuring-Universum. Der wird zwar eher konformistisch und glattgebügelt sein, aber ich hoffe auf eine interessante Story zum Nonnendämon.

25.06.2018 23:07 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
Absolut richtig und danke!

Ja, auf "The Nun" freue ich mich jetzt auch. Hab mir ja letztens aufgrund des Reviews vom Kaiserchen zu Insidious den 1. Teil angeschaut und war total begeistert. Kann man natürlich nicht vergleichen mit Obigem, aber das war richtig schön gemacht und hat mich stellenweise echt super unterhalten. Von daher werde ich mich jetzt mit dem Rest dieser Conjuring-blablabla-Dinger mal beschäftigen;-)

03.08.2018 12:22 Uhr - Dr.Ro Stoned
1x
Muss dir doch mal sagen, dass ich deine rezensionen gerne lese.
Mfg

04.08.2018 00:13 Uhr - TheRealAsh
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.068
Dank dir fürs Feedback, rock on!

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2018)