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Ghostfacelooker
Level 16
XP 4.364
Eintrag: 17.06.2018

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Bubba the Redneck Werewolf

Herstellungsland:USA (2014)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,00 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Der liebenswerte Loser Bubba möchte das Herz der scharfen Bobbie-Jo erobern. Diese macht sich aber wie der Rest von Cracker-County nur lustig über ihn. Dann aber kommt der Teufel höchstpersönlich in das kleine Städtchen. Bubba verkauft ihm seine Seele um der härteste Kerl im Ort zu werden. Am nächsten Morgen stellt er fest, dass er dafür dauerhaft in einen haarigen Werwolf verwandelt wurde. Um seine Stadt zu retten und der Held zu werden, der er immer sein wollte, nimmt Bubba den Kampf mit fiesen Hobos, brutalen Bikern und Zombie-Horden auf, bis er schließlich wieder dem Fürst der Finsternis gegenüber steht. Aber dazwischen ist noch Zeit für ein paar Bier und Chickenwings.
eine kritik von ghostfacelooker:

Comicverfilmungen, sind ähnlich wie bei Mangaverfilmungen, mal gut, mal schlecht gelagert und nein, ich spreche nicht von den namhaften Helden der Szene oder des DC und Marveluniversums. Ich spreche von Vertretern, die ein Nischendasein fristen, wie Dylan Dog, Constantin, oder Black Butler und Kite, bis sie jemand meist Hollywood, entdeckt und ihnen auf die Realfilmwelt hilft.

Dabei gibt es gesunde und kraftstrotzende „Film-Kinder“, an denen man immer und immer wieder seine Freude hat und dann gibt es Werke wie diesen Film hier, der nicht mal liebevoll als „Früh,- sondern schon als „Mißgeburt eines Films“ bezeichnet werden kann. Jedoch der Reihe nach.

Mitch Hyman, schuf 1996 diesen Charakter eines vertrottelten Hinterwäldlers, der aufgrund seiner ihm nicht zu vergönnten Liebe ( was sonst) einen Pakt mit dem Teufel eingeht.

Nun mag dieser faustsche Grundgedanke im Comic sehr gut funktionieren, denn mit all seiner Farbpracht und den harmlosen Sprechblasen, bleibt es der Fantasie des Lesers mehr oder minder überlassen, dem Werk Leben einzuhauchen und es gibt durchaus auch auf Film gebannte Adaptionen dessen was vorher auf Papier gebannt war, die wirklich einen visuellen Genuß in Handlung und Charakteren darzustellen vermögen, aber in diesem Fall wurde jemand mehr als nur vom Teufel geritten.

Dieser jemand ist Brandon Jackson Rogers, der es sich scheinbar, zieht man seine filmische Vita hinzu, zur Aufgabe gemacht hat alles was auch nur irgendwie ein Erfolg war durch den Kakao zu ziehen und dabei seine Art des Humors, als prägenden Stempel aufzudrücken.

The Texas Chainsaw Mistletoe oder Thor: Shagnarok sind dabei nur zwei von einigen zweifelhaft lustig wirkenden Kurzfilmen, für die dieser Herr verantwortlich zeichnet und ehrlich gesagt, nein, nach Bubba, hatte ich keine große Lust, mich auf die Suche in den Weiten des Internets zu begeben, um festzustellen, ob bei diesen lustig scheinenden Titeln auch nur einer dabei sein könnte, dessen Humor mich zum wirklichen Lachen brächte.

Die einzig wirklich gute Rolle in diesem Werwolfabsurdum, ist der Teufel himself, der mit seiner unverblümt sarkastischen Art die Hölle auf Erden, nach alt hergebrachter Tradition mit Verträgen zu untermauern, eine, im Gegensatz zu allen anderen, seinesgleichen suchend teuflisch gute Figur abgibt. Achso ja und der mystisch wirkende Biker Bob, hat auch einen Pluspunkt verdient.

Ansonsten kam ich mir so vor, als hätte eine Bande Kindergartenkinder mit Hang zum Spielzeug durch die Gegend schmeißen und ständigen Schreikrämpfen in dem Kopf des Regisseurs gesessen, dessen dadurch gequältes Gehirn, sich nun diese halbgare Komödie als Therapie hat ausdenken müssen und ich der Leidtragende bin, der in die sich selbstgeißelnde Sitzung reinplatzt und dabei paralysiert wird.

Es ist nichts was, außer besagtem Teufel und der Kellnerin, die wirklich den coolsten Eindruck von allen macht, auch nur halbwegs charmant an dem Film wäre. Die Dialoge wirken zumindest in der deutschen Synchronisation so, als hätte man gerade sein aller erstes Kinderbuch gelesen und die dazu gehörenden Schauspieler sind durch ihre bewusst deutlich übertriebene Ambition des Overactings wiederum so penetrant, daß es eine willkommene Ablenkung ist, wenn Bubba den ein oder anderen umbringt.

Ja, für alle die es bis hierhin immer noch nicht abzuschrecken vermag, es gibt ein paar nett gemachte Goreszenen, die jedoch durch den wirklich unterirdischen Humor inzestuös gezeugter Einwohner einer Kleinstadt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht zu Jubel sondern fast schon Entsetzensschreien hinreißen lassen.

Noch entsetzter war ich von der Tatsache dass es von diesem Machwerk, dessen einziges handlungsintegriertes Highlight meiner Meinung nach der Showdown mit dem Teufel in der Bar ist, auch noch eine geplante Fortsetzung geben soll.

Wer mir nicht glauben will, dass dies einer der Filme ist die man sich lieber vor Drehbeginn hätte sparen sollen, der soll mich und sich eines besseren belehren, ansonsten wäre dies ein Film der Nullpunktwertung, doch leider muß ich ihm einen Punkt geben, was sprichwörtlich wohl mit dem Teufel zugeht.

1/10
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Kommentare

18.06.2018 15:16 Uhr - BFG97
User-Level von BFG97 8
Erfahrungspunkte von BFG97 958
Bei dem Streifen musst du dich wohl bezahlen lassen, dass du ihn dir angeschaut hast^^ den Hubba Bubba Werwolf lasse ich dann doch lieber aus, deine gewohnt wunderbare Review aber nicht ;D

18.06.2018 15:35 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 16
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.364
18.06.2018 15:16 Uhr schrieb BFG97
Bei dem Streifen musst du dich wohl bezahlen lassen, dass du ihn dir angeschaut hast^^ den Hubba Bubba Werwolf lasse ich dann doch lieber aus, deine gewohnt wunderbare Review aber nicht ;D


Schau ihn dir an falls er dir über den Weg läuft^^^^^^^^hatte das kostenlos Monat eines Streaminganbieters genutzt, da ist es weniger schmerzhaft mit solcherlei "Leckerbissen"

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