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BFG97
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Eintrag: 08.07.2018

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Spider-Man

Herstellungsland:USA (2002)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy, Science-Fiction
Alternativtitel:Spider-Man: The Motion Picture
Spiderman

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,78 (36 Stimmen) Details
inhalt:
Peter Parker ist ein normaler Junge, der als Waise bei Tante May und Onkel Ben aufwächst und obendrein für die schöne Nachbarstochter Mary Jane schwärmt. Als er jedoch bei einer Schul-Exkursion von einer genmanipulierten Super-Spinne gebissen wird, entwickelt Peter plötzlich unglaubliche Fähigkeiten: Phantastische akrobatische Talente, einen übernatürlichen Instinkt für Gefahren und die Begabung, Netze zu spinnen. Begeistert macht er das Beste aus seinem neuen Potential: Geld. Doch dann wird Onkel Ben bei einem Überfall getötet und sein Vermächtnis "Aus großer Kraft folgt große Verantwortung" lastet schwer auf ihm. Als SPIDER-MAN widmet Peter Parker nun sein Leben dem Kampf gegen das Böse. Sein Erzfeind kommt aus dem direkten Umfeld: Norman Osborn, Vater von Schulfreund Harry, mutiert zum skrupellosen Grünen Kobold und terrorisiert New York. Auch Tante May und Mary Jane sind nicht mehr sicher. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod!
eine kritik von bfg97:

Ich war wirklich entsetzt, als ich gesehen habe, dass es bisher keine einzige Review zu den drei Spider-Man Filmen von Sam Raimi gab, also entschied ich mich dies jetzt zu ändern...zumindest vorerst für den ersten Teil ;)

 

Spider-Man ist ohne Zweifel einer der berühmtesten und beliebtesten Comichelden und so kam es, dass Sam Raimi im Jahr 2002 den ersten Teil seiner Spider-Man Trilogie veröffentlichte und damit, zumindest in meinen Augen, einen absoluten Meilenstein geschaffen hat, der bis heute zu den besten Comicverfilmungen aller Zeiten gehört. Raimi erzählt eine unheimlich packende Geschichte über einen Verlierer, der durch einen Zufall über sich hinauswachsen muss um die zu beschützen, die er liebt. Klingt nach einer altbekannten Geschichte? Mag sein, aber nur selten zuvor wurde sie so mitreißend erzählt wie hier. Es kommt zu keiner Sekunde Langeweile auf und die toll geschriebenen Charaktere führen dazu, dass man mit fast jedem einzelnen mitfiebern kann. Zwar bietet der Film keine nennenswerten Wendungen, was aber nicht allzu schlimm ist, da dies die Story weder negativ beeinflusst noch den Spaß, den man beim Zuschauen empfindet, in irgendeiner Art und Weise schmälert.

Zu dieser spannend erzählten Geschichte gesellen sich hervorragende Darsteller, die ihre Charaktere nicht nur darstellen, sondern sie leben. Sie erfüllen die Figuren mit so vielen Emotionen und Menschlichkeit, dass man beinahe meinen könnte, dass man Menschen bei ihrem echten Leben gefilmt hätte. Sie handeln, wie reale Personen es auch tun würden ohne jemals abgehoben oder unrealistisch zu wirken. Das klingt zwar komisch, vor allem, da es sich bei Spider-Man um einen Superheldenfilm handelt und er dadurch zwangsläufig unrealistisch sein müsste, aber Raimi schafft es trotzdem irgendwie alles realistisch erscheinen zu lassen.

Einer der Gründe dafür, dass der Film eine solche Wirkung auf den Zuschauer hat, ist der, dass die Stars im Film grandios aufspielen. Allen voran Tobey Maguire als Peter Parker aka Spider-Man. Er verkörpert ihn mit so viel Hingabe und Überzeugung, dass er für mich der mit Abstand beste Spider-Man Darsteller ist und sich das wohl auch nicht ändern wird. Er überzeugt sowohl in den ruhigen und emotionalen Szenen, als auch in den actiongeladenen. Dabei sei vor allem die Szene erwähnt, in der Onkel Ben stirbt, denn hier merkt man in jeder einzelnen seiner Bewegungen, die Trauer und Wut, die sich in diesen Momenten entlädt. Das ist nur ein Beispiel in dem Maguires schauspielerisches Talent deutlich wird und auch nur eine von etlichen intensiven Szenen, die die Nerven des Zuschauers auf die Zerreißprobe stellen.
Hinzukommt Willem Dafoe, der Spider-Mans Gegenspieler Norman Osborne bzw. den grünen Kobold spielt. Er ist wie immer großartig und stellt die gespaltene Persönlichkeit Osbornes beängstigend gut dar, sodass teilweise sogar eine unheimliche Atmosphäre aufkommt, die einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.

Ansonsten sollte J.K. Simmons nicht unerwähnt bleiben, denn er sorgt für die lustigen Pointen im Film und obwohl er ein fieser Mistkerl ist, muss man ihn als Zuschauer einfach gern haben, genauso Kirsten Dunst, die die süße Freundin von Peter spielt und immer wieder in Schwierigkeiten gerät, aus denen Spider-Man sie befreien muss. Dies stellt auch den einzigen Fortgang in der Beziehung zwischen den beiden dar, denn als Peter ist er meist viel zu schüchtern um mit ihr wirklich ins Gespräch zu kommen.

Peters Freund Harry, gespielt von James Franco bleibt dagegen größtenteils flach und macht auch als einer der wenigen Charaktere keine Wandlung durch, was ihn zur uninteressantesten Person im Film macht. Zugleich stellt seine Darstellung den größten Kritikpunkt im Film dar, da man mit ihm kaum mitfühlen kann. Leider fällt das auch relativ deutlich auf, da man bei allen anderen die schauspielerische Leistung nicht bemängeln kann.

Obwohl der Film schon einige Jahre auf dem Buckel hat wirken die Effekte nicht veraltet und nur selten kann man Computereffekte ausmachen. Vor allem der Showdown und die Szenen, in denen man Spider-Man umherschwingen sieht, sehen fantastisch aus und vermitteln ein Gefühl von Freiheit. Genauso toll inszeniert wurden die zwar rar gesäten, dafür aber umso spannenderen Action- und Kampfeinlagen zwischen Spidey und dem grünen Kobold. Um diese einzufangen wurde des öfteren auf Slow-Motion Aufnahmen zurückgegriffen, die das oft turbulente Geschehen gut einfangen und einen guten Eindruck von den Fähigkeiten des Spinnenmannes vermitteln.

Zuletzt möchte ich noch auf die musikalische Untermalung eingehen, denn diese ist außergewöhnlich gut gewählt und stellt eine Art Stützpfeiler für die jeweilige Szene dar. Vor allem in den ruhigen Momenten kommt sie zu tragen, was zu einer Intensivierung dieser führt, wodurch man die Gefühle der Figuren noch besser nachvollziehen und beinahe am eigenen Leib spüren kann.

 

Wie man sich jetzt wahrscheinlich schon denken kann, ist Spider-Man in meinen Augen eine der besten Comicverfilmungen, die es bis heute gibt. Der überwiegend grandiose Cast und die beinahe makellose Inszenierung machen den Film zu einem Erlebnis, das sich kein Fan von Superheldenfilmen entgehen lassen sollte. Die wenigen negativen Aspekte trüben das Gesamtbild kaum, da die positiven mehr als deutlich überwiegen. Somit komme ich auf insgesamt 9 genmanipulierte Spinnen.

 

„Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“

9/10
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Kommentare

08.07.2018 10:55 Uhr - sonyericssohn
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Ich glaub ich spinn !

08.07.2018 11:10 Uhr - BFG97
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08.07.2018 10:55 Uhr schrieb sonyericssohn
Ich glaub ich spinn !


Ich hoffe im positiven Sinne ;)

08.07.2018 12:17 Uhr - sonyericssohn
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Selbstverfreilicht ! ;-)

08.07.2018 13:27 Uhr - Intofilms
1x
Da hat der gute Sam Raimi wirklich alles richtig gemacht. Ich habe die drei Filme vor zwei Monaten erst wieder gesehen. Und was soll ich sagen? Nach all den Jahren ist das immer noch die ganz große Liebe! (Die beiden neueren "Amazing"-Verfilmungen finde ich auch super, der Raimi-Trilogie jedoch klar und deutlich unterlegen.)
Von mir eine dicke, fette 9 mit Tendenz nach oben. Mir gefällt übrigens vor allem auch James Franco ganz hervorragend (das wäre denn unser einziger, harmloser Mini-Dissens, BFG). Und dann natürlich die augenzwinkernden "Evil Dead"-Referenzen!
Zum Glück hast du nun endlich eine Rezi zu dieser grandiosen Comic-Verfilmung vorgelegt. Und was für eine tolle - bravo! :D

08.07.2018 13:34 Uhr - BFG97
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08.07.2018 13:27 Uhr schrieb Intofilms
Da hat der gute Sam Raimi wirklich alles richtig gemacht. Ich habe die drei Filme vor zwei Monaten erst wieder gesehen und war selig. Richtig, ich liebe alle drei Teile enthusiastisch und das immer noch nach all den Jahren. Ist dann wohl die ganz große Liebe. (Die beiden neueren "Amazing"-Verfilmungen finde ich auch super, der Raimi-Trilogie jedoch klar und deutlich unterlegen.)
Von mir eine dicke, fette 9 mit Tendenz nach oben. Mir gefällt übrigens vor allem auch James Franco ganz hervorragend (das wäre denn unser einziger, harmloser Mini-Dissens, BFG). Und dann natürlich die augenzwinkernden "Evil Dead"-Referenzen!
Zum Glück hast du nun endlich eine Rezi zu dieser grandiosen Comic-Verfilmung vorgelegt. Und was für eine tolle! Bravo! :D


Ich fühle mich geehrt :D danke intofilms^^
Die Raimi-Trilogie ist schon was ganz besonderes und wird wohl niemals erreicht werden. Ein zeitloses Meisterwerk :D

@sony na dann bin ich wieder beruhigt. Ich dachte schon, ich müsse mir Sorgen machen ;)

08.07.2018 14:03 Uhr - Intofilms
1x
Ich sollte vielleicht noch etwas zu James Franco hinzufügen. Ich sagte ja, dass ich ihn in seiner Rolle ganz hervorragend finde. Das aber vor allem auch im Hinblick auf die Trilogie insgesamt, d.h. im weiteren Verlauf finde ich ihn immer stärker. Generell: Franco ist sicherlich ein Schönling, ein Hollywood-Beau. Jedoch sympathischerweise kein glatter, geleckter, sondern einer mit einer gewissen Hintergründig-, ja Abgründigkeit. Manchmal kommt der richtig fies und teuflisch rüber. Auch als Filmemacher geht er selbstbewusst seinen ganz eigenen Weg. Ich mag ihn!

08.07.2018 14:25 Uhr - BFG97
1x
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08.07.2018 14:03 Uhr schrieb Intofilms
Ich sollte vielleicht noch etwas zu James Franco hinzufügen. Ich sagte ja, dass ich ihn in seiner Rolle ganz hervorragend finde. Das aber vor allem auch im Hinblick auf die Trilogie insgesamt, d.h. im weiteren Verlauf finde ich ihn immer stärker. Generell: Franco ist sicherlich ein Schönling, ein Hollywood-Beau. Jedoch sympathischerweise kein glatter, geleckter, sondern einer mit einer gewissen Hintergründig-, ja Abgründigkeit. Manchmal kommt der richtig fies und teuflisch rüber. Auch als Filmemacher geht er selbstbewusst seinen ganz eigenen Weg. Ich mag ihn!


Jetzt hast du einen Punkt für meine Kritik zum zweiten Teil vorweg gegriffen^^ Franco wird wirklich immer besser und im Nachfolger ist er eine ambivalente und hochinteressante Figur, der man seine innerliche Zerrissenheit anmerkt. Im dritten Teil führt er diese tolle Vorstellung fort und als Filmemacher ist er grandios. Nur im ersten Teil der Spider-Man Filme fand ich ihn etwas schwächer ;)

08.07.2018 14:40 Uhr - Intofilms
1x
Sorry! :O
Für mich bilden die drei Teile einfach eine sehr schöne, geschlossene Einheit, eine echte Trilogie eben, und da fällt dann wohl einiges einer übergreifenden Gesamtschau zum Opfer. Sollte eigentlich nicht so sein. Bin jetzt lieber still. Habe auch nichts mehr auf dem Herzen. Nur noch einmal die hochemotionale, überglückliche Feststellung: Die Trilogie ist der Hammer - Ende! ;D

08.07.2018 15:07 Uhr - BFG97
1x
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08.07.2018 14:40 Uhr schrieb Intofilms
Sorry! :O
Für mich bilden die drei Teile einfach eine sehr schöne, geschlossene Einheit, eine echte Trilogie eben, und da fällt dann wohl einiges einer übergreifenden Gesamtschau zum Opfer. Sollte eigentlich nicht so sein. Bin jetzt lieber still. Habe auch nichts mehr auf dem Herzen. Nur noch einmal die hochemotionale, überglückliche Feststellung: Die Trilogie ist der Hammer - Ende! ;D


Da muss ich dir recht geben. Eine geniale Trilogie, die man sich immer wieder anschauen kann :D

08.07.2018 22:43 Uhr - TheRealAsh
1x
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Der einzig wahre Tanz des Spinnenmanns! Was es alles nicht besprochen gibt, unfassbar. Danke für die kompetente Vorstellung, du BFG, du;-)

09.07.2018 18:37 Uhr - BFG97
1x
User-Level von BFG97 8
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08.07.2018 22:43 Uhr schrieb TheRealAsh
Der einzig wahre Tanz des Spinnenmanns! Was es alles nicht besprochen gibt, unfassbar. Danke für die kompetente Vorstellung, du BFG, du;-)


Ich war auch erschrocken^^ vielen Dank, meine liebste Grabbelhand ;-)

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