SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Exploding Kittens NSFW Edition · Das explosionsstärkste Katzen ähm Kartenspiel · ab 16,99 € bei gameware Cyberpunk 2077 · Dein wahres Ich ist nicht genug. · ab 50,99 € bei gameware

Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

(Originaltitel: Alien)
Herstellungsland:USA, Großbritannien (1979)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Science-Fiction, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,44 (234 Stimmen) Details
inhalt:
Der Raumfrachter Nostromo befindet sich Lichtjahre von der Erde entfernt, als die Besatzung vom Steuercomputer aus dem Hyperschlaf geweckt wird. Ein unbekanntes Signal veranlasst die Mannschaft zur Landung auf einem fremden Planeten. Ein Besuch der ihnen zum Verhängnis wird: Ein Besatzungsmitglied wird von einem 'Parasiten' befallen und stirbt. Das fremde Wesen entwickelt sich an Bord des Raumschiffes zu einer Bestie und wird zur tödlichen Bedrohung für die gesamte Mannschaft. In der klaustrophobischen Enge des Raumfrachters kann keiner dem Alien entkommen. Als einzige Überlebende nimmt Offizierin Ripley (Sigourney Weaver) den ungleichen Kampf auf...
eine kritik von knochentrocken:

A L I E N 

"Der Weltraum - unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Enterprise, das viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs ist, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. Die Enterprise dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."

Auch wenn dieses Zitat aus der Serie „Raumschiff Enterprise“ stammt, so ist das Zitat garnicht so weit von dem entfernt, was in den späten 70ern auf die Menschheit losgelassen wurde. 1927 kam der deutsche Sci-fi-Film „Metropolis“ heraus. 1968 schrieb Stanley Kubrick mit seinem grandiosen „2001: Odyssee im Weltraum“ Filmgeschichte. Knapp 9 Jahre später wurde ebenfalls Filmgeschichte geschrieben, mit „Krieg der Sterne“ von George Lucas. In den 60ern und 70ern, aber vorallem in den 50ern, waren Sci-fi-Filme (neben dem Gangster- respektive Kriminalfilm („Shaft“, „Dirty Harry“) und dem Agentenfilmen - vorallem den „James Bond“ Flicks) egal ob Grindhouse, Blaxploitation oder große Produktionen sehr präsent. Viele der Filme liefen nach dem gleichen Schema ab, vorallem das Happy End („die Zeitmaschine“, „Das Ding“ oder eben „Krieg der Sterne“) war DAS Element der Filme, eventuell ein Überbleibsel der goldenen „New Hollywood Ära“. Aber das ist ein anderes Thema. 

1979 drehte man den Spieß allerdings um. Neben den Endzeitfilmen wie „Mad Max“, welcher quasi auch ein Sci-fi ist, konnte im selben Jahr Ridley Scott auf sich aufmerksam machen. „Alien - das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ revolutionierte das Kino und prägte den Film und ein ganzes Genre neu: Horror-Sci-fi. Auch wenn vorherige Werke, wie der bereits genannte „das Ding“ von 1951 Horrorelemente besitzt, ist es bei „Alien“ ein durchgehendes Element, das grundlegend für das Werk von Scott ist. 


Was macht den Film so besonders? Es gibt vorallem zwei Dinge die den Film so besonders und herrausragend machen. Das ist zum einen die wunderbare und bis heute unerreichte Darstellung der Klaustrophobie. Natürlich sollen Stanley Kubricks „Shining“ oder John Carpenters Remake von „das Ding“ nicht in Vergessenheit geraten. Allerdings ist „Alien“ nicht nur vor ihnen erschienen (1980 und 1982), sondern der Clou damals war, die Klaustrophobie in das Setting eines Raumschiffes zu platzieren. Und da man im Gegensatz zu anderen genannten Werken nicht einfach mal aus einem Raumschiff nach draußen marschieren kann, ist man gezwungen in dem Raumschiff mit seinen engen Räumen zu bleiben. Zu blöd, dass dann auch noch ein nicht menschliches Wesen an Bord dabei ist. Und genau dieser Zwang, die engen Gänge und die Angst davor, nicht zu wissen mit was man es zu tun hat, macht den Film umso intensiver. Egal ob du kein Platzangst hast, wenn du nicht weisst, was durch die Gänge kraucht, und wo genau es durch die Gänge kraucht, dann macht jeder Ton, jedes Knarksen dir Angst und die Hose sollte dann auch etwas bräunlicher sein. 

Das beste daran ist, dass der Film auch heute noch nichts von dieser Intension, seiner Atmosphäre verloren hat. Vor kurzem lief der Film in einem kleinen Barkino für Studenten. Die Hälfte von ihnen hat den Film vorher nie gesehen. Was meint ihr wohl, wie die reagiert haben und mit offenen Mündern da saßen. 


Zur Atmosphäre tragen dann noch fünf weitere Faktoren bei: das Setdesign, die Kameraarbeit, die Musik, das Wesen und die Tatsache, dass viele Szenen zwar im Drehbuch angedeutet waren, die Darsteller allerdings meistüberrascht wurden, dies bezweckte Ridley Scott um so mehr Authentizität zu bewirken. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die legendäre Essensszene am Tisch. Dazu sag ich nur: köstlich! 

Das fremde Wesen sowie andere Viehcher und einige Setdesigns wie das Raumschiff auf dem fremden Planeten, wurden von HR Giger, dem ausgezeichneten und gefeierten schweizer Künstler und Surrealisten, kreiert. Und was Giger da geschaffen hat ist ein absoluter Alptraum. Soetwas wäre mir in Eintausend Jahren nicht eingefallen. Ein sabbernder Mund, als Zunge noch ein Mund, mit dem das Alien zubeissen kann, ein ellenlanger Schädel ohne Augen (Scott wollte nicht, dass man sieht was es ist und mit was man es zu tun hat), ätzende Säure als Blut, schlangenähnliche Bewegungen und ein grauschwarzer Körper, womit es in dunklen Gängen unsehbar ist, machen das Alien zu einem der gefährlichsten und ekelhaftesten Kreaturen der Filmlandschaft. Auch die Idee mit dem Ei, aus dem der sogenannte „Facehugger“ herausspringt und sich an das Gesicht seines Opfers heftet um dann ein anderes Ei durch deinen Hals in deine Brust zu legen, wo sich das Ei entwickelt und dann das geschlüpfte Wesen... und bon appétit, was dann passiert schreibe ich jetzt nicht. Der Film hat in Deutschland schon immer eine FSK 16 - Freigabe, dass er nie indiziert wurde, ist verblüffend. 

Für das Design des „Facehuggers“ orientierte sich Giger an einer Menschenhand und seine ausgebreiteten Finger (achtet auf die Beine des spinnenähnlichen Wesens, da sind Nägel am Ende dran). Um dies zu verstehn macht eure Hände auf, überkreuzt eure Hände und legt dann beide Hände über euer Gesicht. DAS ist ein „Facehugger“.

Für den komplexen Kopf des Alien würde ich gerne an dieser Stelle noch den Italiener Carlo Rambaldi erwähnen. Der Modellbauer ist für diesen verantwortlich, kennen tut man seine Arbeiten u.a. aus Filmen wie: „King Kong 1976“, „der Wüstenplanet“ von David Lynch oder E.T. aus „E.T.“.


Zudem punktet der Film mit seinem Setdesign und Bildern, die Aufnahmen der blauschwarz, mit Nebel bedeckten Landschaften. Legendär ist auch die Eröffnungsszene, in dem der Zuschauer durch die einzelnen Räume der „Nostromo“, dem Raumschiff der menschlichen Besatzung, geleitet wird. Wir sehen nichts, ausser Inneneinrichtungen wie einen „Trinkvogel“ oder auch „Wippvogel“, man spührt dennoch, schon in dieser Szene, eine kalte, schaurige Amosphäre. Mal von dem genialen Opening abgesehen, in dem wir das Weltall sehen können, die Kamera schwenkt von links nach rechts und am oberen Rand bilden sich langsam, sehr langsam Buchstaben, die am Ende das Wort A L I E N bilden. Großartig, einfach großartig! Dieser Vorspann wurde von Richard Greenberg und Stephen Frankfurt entworfen. 

Die Musik ist dem legendären Jerry Goldsmith („Total Recall“, „Papillon“) zu verdanken. Seine Stücke stechen insofern heraus, dass sie von leise zu laut wechseln und von langsam ins schnelle übergehen. Bei „Alien“ passt sich der Soundtrack nicht nur der jeweiligen Situation an, sondern mischt sich unter die Atmosphäre, was diese im Wohnzimmer noch einmal bekräftigt. Jedem sei der Soundtrack empfohlen. 


Die zweite Sache, die „Alien“ so besonders macht, ist der Fakt, dass dieser Film zum ersten Mal eine weibliche Hauptfigur auf die große Leinwand und in das Actiongenre etablierte. Anders als zuvor, spielte hier die Ripley keine Randfigur mehr oder eine sinnlose Sexbombe, sondern die Protagonistin. Und eigentlich wäre das garnicht erst so gekommen, hätten sich die Produzenten nicht dafür entschieden und sich von Scott überreden lassen.  

Eigentlich war nämich die Rolle der Ripley vorher ein Mann. Officer Ripley sollte von Paul Newman („Exodus“, „Road to Perfition“) gespielt werden. Wäre interessant gewesen, doch es sollte am Ende Sigourney Weaver („Ghostbusters“, „Galaxy Quest“) werden. Sie überzeugte die Produzenten beim Casting mit einer Performance, die sie suchten. Eine starke Frau, die es mit dem Wesen aufnehmen könne. Und das tut sie. Bis heute kann man sich nicht vorstellen, wie das ganze geworden wäre, wenn ein Mann die Rolle gespielt hätte. 

In weiteren Rollen sind Ian Holm („das fünfte Element“, „Herr der Ringe“), Tom Skerritt („Dead Zone“, „Top Gun“), John Hurt („Hellboy“, „12 Uhr nachts“) oder auch Harry Dean Stanton („der Pate - teil II“, „the green mile“) zu sehen. 

Das Alien (Kostüm) wurde von Bolaji Badejo verkörpert, den Ridley Scott in einer Bar ansprach. Einem nigeranischen, über zwei Meter großen Mann. Auf Youtube gibt es Testaufnahmen mit ihm im Anzug, die meiner Meinung nach schon sehr bedrohlich wirkend und schaurig wirken. Viele dieser Aufnahmen mit ihm wurden allerdings für den fertigen Film nicht verwendet, da Scott meinte: „es sähe zu lächerlich aus“. 


Von dem Film existiert ein Director‘s Cut, der 25 Jahre später zum Jubiläum erschien und digital überarbeitet, sowie mit neuem Material und rausgeschnittenem Material daherkommt. Vorsicht sei hier jedoch geboten. Der geneigte Filmliebhaber, der großen Wert auf die Wunschfassung des Regisseures legt, sollte zur Kinofassung greifen. Denn diese ist der eigentliche Director‘s Cut. Ridley Scott äußerte sich zu der Situation damit, dass (frei): „der erschienene Director‘s Cut nur reines Marketing“ gewesen sei, welcher an „moderne Sehgewohnheiten angepasst wurde“, und die ursprüngliche Kinofassung sein Director‘s Cut ist. 

Der im ersten Drehbuchentwurf noch „Starbeast“ lautende Film beträgt in der kompletten Ursprungsversion übrigens 192 min. Aber diese wurde nie veröffentlicht, braucht es auch nicht, denn der Film ist perfekt, so wie er ist. 


Der mit einem Oscar für die „besten visuellen Effekte“ (HR Giger) und einer Nominierung für das „beste Szenenbild“ ausgezeichnete Film schrieb Geschichte. In mehreren Facetten. Mit einer Riege an talentierten Darstellern, wunderbaren Bildern und einer 1 Kameraarbeit, wie sie heute oft nicht mehr vorhanden ist, einem fantastischen Score und einer beklemmenden und dichten Atmosphäre, einem fiesen und mysteriösen Wesen und und und... punktet der Film in allen Belangen und ist auch heute noch sehenswert, kein CGI kann das toppen, was die Crew hinter „Alien“ geschaffen hat. Ridley Scotts alptraumhaftes Kammerspiel und Meisterwerk, dass viele Sci-fi-Filme in den Schatten stellt, eine Reihe an weiteren Fortsetzungen ermöglichte und das Genre Sci-fi-Horror und viele weitere Filme prägte. 

 

Ein rundum perfekter Film, „Alien“ von Ridley Scott. 

 

 

10/10
mehr reviews vom gleichen autor
Es
Knochentrocken
10/10
schwarze
Knochentrocken
9/10
Aliens
Knochentrocken
10/10
Terminator:
Knochentrocken
die neuesten reviews

Kommentare

20.07.2018 13:49 Uhr - wuv03
2x
User-Level von wuv03 2
Erfahrungspunkte von wuv03 61
Hui, da hast du aber einen Brocken abgeliefert. :)

Ich habe Alien erst vor kurzem mal wieder angeschaut und war überrascht, wie leise erzählt er in all seiner Beklemmung doch ist, verglichen mit späteren Filmen. Da passiert so viel im Kopf und das ist grandios gemacht. Stimme daher deiner Wertung natürlich für solch einen Klassiker zu.

Leichte Kritik (wenn ich darf):
Du hast manchmal Wiederholer drin. zB im zweiten Abschnitt zwei mal "Zitat", das Wort "Filmgeschichte" zwei mal hinter einander, oder mehrfach das Wort "Raumschiff" im vierten Abschnitt. Liest sich nicht so schön und ist ja in der Korrektur leicht zu ändern. :)

Den Oscar für best visual effects haben neben Giger natürlich auch noch Carlo Rambaldi, Brian Johnson, Nick Allder und Dennis Ayling erhalten. So viel Detail muss sein. ;)

Ansonsten eine schöne Rezension und man merkt wirklich deine Faszination für diesen Film. Ich wünschte ich könnte, wie die von dir erwähnten Studenten, diesen Streifen noch einmal ganz neu anschauen, ohne Hintergrundwissen.

20.07.2018 13:59 Uhr - sonyericssohn
3x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 19
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.953
Ganz ordentlich.
Für mich sind ein paar Dinge drin die ich jetzt nicht brauchen würde (der Schwenk im Intro des Films), aber es ist ja deine Kritik. Aber "etzende" und "unsehbar" liest sich schon auf bisserl komisch ! ;-)

Ich würde ja ein paar technische Passagen streichen und mehr auf die Akteure eingehen... Aber wurscht.


By the way... Groß- und Kleinschreibung solltest nochmal prüfen. Sind einige Eier drin !

Edit 15:30 Uhr:
Das ordentlich nehm ich etwas zurück.
Lies bitte nochmal drüber. Manche Dinge passen in meinen Augen einfach nicht ! Sorry.

20.07.2018 17:27 Uhr - McGuinness
1x
User-Level von McGuinness 4
Erfahrungspunkte von McGuinness 239
Schöne Kritik, zu einem Meilenstein in der Geschichte des Science - Fiction Films, welcher tatsächlich zu seinem beinahe 40 jährigen Jubiläum absolut nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und sicherlich auch nachfolgende Generationen noch begeistern wird.

20.07.2018 17:33 Uhr - cecil b
3x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 18
Erfahrungspunkte von cecil b 6.136
Gute Review!

Aber solche Dinger: " etzende" entsprechen echt nicht dem Minimum. ;)

Die Rechtschreibkontrolle sollte benutzt werden, das ist keine Arbeit, die hilft gewaltig.

20.07.2018 17:38 Uhr - Knochentrocken
1x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 441
Ja es ist schon ätzend, wenn man sich verschreibt und statt ätzend etzend schreibt. Ist korrigiert. ^^

@wuv

Wenn dir ein anderes Wort für Raumschiff einfällt, bin offen für Vorschläge. Mir zumindest, fiel da nix ein. ;)

20.07.2018 17:50 Uhr - sonyericssohn
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 19
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.953
Danke !

20.07.2018 18:50 Uhr - Massiv21
1x
Raumgleiter 😄

20.07.2018 19:21 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 19
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.953
Eigentlich ist es ja ein ... Erzfrachter auf dem Rückweg zur Erde... :-D

20.07.2018 19:50 Uhr - Massiv21
2x
Ist Raumfähre auch ein Begriff dafür ? Ich hab keine Ahnung 😆 was den Film betrifft , auf jeden Fall ein Klassiker und würde von mir 9/10 Punkten bekommen. Ich gehöre aber zu der Fraktion die den 2 Teil am besten fanden. Gott wie oft hab ich den gesehen 😄

20.07.2018 20:08 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 19
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.953
Raumfähre wäre dann eher das Ding mit dem Ripley flüchtet...
;-)

20.07.2018 20:12 Uhr - cecil b
2x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 18
Erfahrungspunkte von cecil b 6.136
"Ja es ist schon ätzend, wenn man sich verschreibt und statt ätzend etzend schreibt. Ist korrigiert. ^^"

:)

Es ist doch nicht tragisch, sich zu verschreiben. Aber ne Rechtschreibkontrolle verhindert fast alle Fehler. ;)

20.07.2018 20:51 Uhr - Massiv21
@ Sony ja da hast wohl recht 😬

20.07.2018 20:56 Uhr - Knochentrocken
2x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 441
Das Problem dabei ist, egal ob Raumfähre, Raumschiff, Raumfrachter etc. pp. Überall steckt das Wort Raum drinnen.
Da ist es egal ob alles das gleiche ist oder nicht. ;)

Danke für das Feedback.

20.07.2018 20:58 Uhr - sonyericssohn
3x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 19
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.953
AbstellRaum ist aber was anderes !
Sorry, den musst ich noch... :-D

21.07.2018 21:25 Uhr - Stoi
3x
Zu den 10/10 muss man nichts weiter sagen, die einzig richtige Bewertung für dieses Meisterwerk.
Dein Review ist super und auf dem Punkt, in allen Punkten. :)

Gigers Darstellung eines Ausserirdischen wirkte auf mich zum ersten Mal in meiner persönlichen Filmgeschichte wirklich fremdartig, ausserirdisch, unnahbar und abgrundtief böse. Diese Gefühl hatte ich sonst noch nie bei der filmischen Darstellung von Aliens und mir fällt auch danach kaum was ein, was Gigers design toppen könnte.
Ebenfalls fand dich es großartig, dass man den "Feind" erst ganz zum Schluss komplett in ganzer Körpergrösse sieht. Das hat das Grauen sehr viel stärker gemacht.
IIn ALIENS war die Darstellung eher inflationär, was der Spannung nicht wirklich gut getan hat, aber ALIENS war auch kein Horrorfilm sonder ein Kriegsfilm. Der ist unterm Strich auch ein toller Part des Franchises aber teil 1 bleibt für mich unerreicht.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)