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sonyericssohn
Level 16
XP 4.934
Eintrag: 21.07.2018

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Pyewacket - Tödlicher Fluch

(Pyewacket)
Herstellungsland:Kanada (2017)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,38 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters wird die Teenagerin Leah von ihrer völlig überforderten Mutter gezwungen umzuziehen. Das neue Haus liegt mitten im Wald, weit weg von Leahs Schule und ihren Freunden.

Dort findet sie ein Buch der schwarzen Magie. Getrieben von Trauer und Wut, beschwört sie in einem okkulten Ritual den Geist einer dunklen Macht namens PYEWACKET, der ihre Mutter töten soll. Kaum ist der Todesfluch ausgesprochen, bereut es Leah und versucht verzweifelt ihn umzukehren.

Sie muss jedoch erkennen, dass sie etwas in den Wäldern geweckt hat, dass sich nicht mehr aufhalten lässt und Mutter und Tochter gleichermaßen zu zerstören droht.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Seit dem Tod des geliebten Vaters ist nichts mehr so wie es mal war.

Die junge Leah wohnt mit ihrer Mutter in einem recht ansehnlichen Haus am Rande der Stadt. Aber das Mädel kommt über den Verlust einfach nicht hinweg und wendet sich dem Okkultismus und Black Metal zu. Ihre Freunde fangen sie auf und geben ihr Halt.

Doch die Kluft zwischen ihr und ihrer Mutter wird immer größer. Das verbliebene Elternteil greift dann auch noch des öfteren zur Weinflasche. Als eines Tages ein Streit eskaliert, erinnert sich Leah an ein Buch das sie vor kurzem auf einer Vorlesung erstanden hat. Ein Buch voller Rituale des Bösen.

Sie beschwört einen alten Dämon der sich der Mutter annehmen soll. Doch das Ritual nimmt Formen an die nicht geplant waren. Denn der Dämon hat seine eigene Art die Dinge anzugehen…

PYEWACKET

Nö, wieder nix neues im Kapitel Horror und Grusel. Leider ist das Thema schon so ausgelutscht wie ein Kaugummi im Pissoir. In diesem Fall hier gibt's ein wenig Tanz der Teufel gemischt mit Blair Witch Project und vielen anderen Vertretern des Genres. Gott sei Dank gelang Regisseur Adam MacDonald ein sehr ansprechendes Stück Grusel der alten Schule.

Als Töchterchen Leah ist die durchaus nett anzusehende Nicole Muñoz zu sehen und gibt die okkult angehauchte Rebellin recht authentisch. Einerseits hasst sie ihre Mam und gleichzeitig kann sie nicht ohne. Leah verkraftet einfach den Verlust des Vaters nicht und sucht in der schwarzen Welt ihre Erfüllung. Ihr Zimmer zieren  Bildern des Gehörnten und seiner Gefolgschaft die Wände und aus den Lautsprechern ertönen sägende Gitarren und hysterisches Gekeife das jeden guten Gedanken zerstört. (Hm, irgendwie kenn ich das … )

Laurice Holden spielt die überforderte Mutter vielleicht etwas zu dramatisch, aber trotzdem keinen Moment drüber. Auch bei ihr ist der Schritt von der Liebe zum Hass ein ziemlich kleiner. Gerade wenn der prozentreiche Traubensaft in grossen Mengen konsumiert wurde, fallen schon mal Worte die sonst nicht ausgesprochen werden. Das macht die Dame zwar nicht grade sympathisch, aber im Sinne der Rolle muss das so sein.

Leahs Clique besteht hauptsächlich aus Leuten die wie sie selbst ticken und der dunklen Seite der Macht zugetan sind. Janice (Chloe Rose) ist ihre beste Freundin und die Person der sie ihr Leid klagen kann. Aaron (Eric Osborne) ist Leahs geheimer Schwarm. Er selbst möchte gerne etwas mehr als nur Freundschaft aber sie zieht noch nicht so richtig. Und gewisse selbstgedrehte Zigaretten drehen auch ihre Runden und erleichtern das ach so harte Leben…

Zeig mir doch wo du es getan hast !

Wieso ?

Ich will es einfach sehen !”

Okay, das mit dem sehen könnte für Fans des ultraharten Horrors  ein Problem werden. Denn Pyewacket spielt eher in der Kategorie -schleichender Grusel-. Denn der Film nimmt sich sehr viel Zeit erstmal die Personen und deren Gewohnheiten aufzuzeigen. Leahs grosser Krach mit der Mutter als sie plötzlich wegziehen  und die Vergangenheit hinter sich lassen sollen. Das heißt die Freunde nicht mehr so oft sehen zu können. Eine andere Schule, andere Umgebung aber gleicher Ärger !

Der Wahnsinn beginnt erst als das neue Häuschen bezogen wird und das dauert….ein wenig zu lange. Dennoch macht es Spass und auch Sinn sich mit den Charakteren “anzufreunden”. Auch die Stimmung die sich im Laufe der Story langsam ändert ist ein wichtiger Bestandteil des Films, der immer düsterer wird. Wenn der Dämon dann in Erscheinung tritt, ist Nägelkauen und erhöhter Herzschlag angesagt. Es beginnt mit einem Poltern, Schatten erscheinen und werden fast nur unterbewusst vom Auge erfasst. Und eine freche Idee mit der Kamera zieht den Zuschauer mittenrein !!!

Wie schon erwähnt bleibt der Gorefreund auf dem Trockenen. Da fliegen keine Köpfe oder Arme durch die Gegend oder es strömt die rote Sosse wie ein Fluss. Der Horror findet im Schädel statt und ganz ehrlich, das was zu sehen ist, reicht bis in die Haut !

Aber Herr Christian Bielz, sie da an der Kamera, warum konnten sie das wackeln nicht unterlassen ? Wie ? Stilmittel… Aber das nervt doch ! Was ? Kommt gut ? Ach kommen sie, früher hat man das doch auch ned gebraucht. Hm ? Nein, ist nicht oft, aber trotzdem müsste es für mich nicht sein. Gell ? Also. ;-)

Was ? Ja der Rest ist toll. Nette Aufnahmen. Aber von Sam Raimi haben sie schon manchmal geklaut oder ?

“Sei vorsichtig mit Ritualen !”

Hätte sie das getan, wäre dies alles ned passiert. Und das wär echt schade gewesen. Denn Pyewacket ist ein schöner Grusler der an die alte Zeit erinnert und mit wenig technischem Gefrickel auskommt. Bis auf ein sehr misslungenes Feuer am Ende gibt's so gut wie nix zu meckern.

 

“Woooohuuuuuhoooooooo” (unheimlich)

 

ses

8/10
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Kommentare

21.07.2018 12:55 Uhr - TheRealAsh
2x
User-Level von TheRealAsh 8
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 977
Ein Kaugummi im Pissoir????????? Auf was für Bilder du kommst, echt gut mal wieder;-) Scheiße, das krieg ich das ganze WE nicht mehr aus dem Kopp;-P

Zum Film, jo, hört sich okay an, aber ich komm grad zu so wenig Filmen, da lass ich den erstmal aus, danke für die Einschätzung.

21.07.2018 13:52 Uhr - Nubret
1x
User-Level von Nubret 6
Erfahrungspunkte von Nubret 574
Wieder mal sehr gute Arbeit im authentischen Sony-Style! Und mit dem Kaugummi geht es mir ähnlich wie Ash. Herrlich!

21.07.2018 22:40 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 12
Erfahrungspunkte von dicker Hund 2.180
Liest sich irgendwie nicht wie eine 8, sondern eher wie eine 6,5. Dafür ist das Review trotzdem eine 10. Ash hat ja schon trefflich rezitiert...

22.07.2018 21:33 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von sonyericssohn 4.934
Vielen Dank Kompanjerohs ! ;-)

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