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Ghostfacelooker
Level 15
XP 4.228
Eintrag: 22.07.2018

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The Bodyguard

(Ngo Dik Dak Gung Je Je)
Herstellungsland:Hongkong, China (2016)
Genre:Action, Drama, Martial Arts, Krimi
Alternativtitel:My Beloved Bodyguard
Wo De Te Gong Ye Ye

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Ein ehemaliger Personenschützer mit Demenz freundet sich mit einem Mädchen an, dessen Vater von der Mafia verfolgt wird. Er muss sich an seine alten Fähigkeiten erinnern.
eine kritik von ghostfacelooker:

Wenn man an Samo Hung denkt, dann fallen einem tolle Eastern oder ebensolch gut choreographierte Kampfszenen in so manchen asiatischen Blockbustern ein. Was man aber kaum mit ihm verbinden wird, ist ein Drama.

Hierbei ist Samo Kam-Bo Hung, so der eigentliche Name, nicht nur Hauptdarsteller sondern auch Regisseur, der dieses Drama um den dement werdenden Ding Hu inszenierte, der dummerweise einen Mord des Gangsterbosses Choi in der unmittelbaren Nachbarschaft miterlebt.

Glück für den Gangster und Ding, denn so ist der eine für den anderen keine Gefahr. Choi sieht in dem Alten nur einen Trottel und Ding besitzt wie schon gesagt fortschreitende Demenz und kann sich nur an vergangene Dinge erinnern, während sein Kurzzeitgedächtnis ihn mehr und mehr im Stich läßt. So könnten alle zufrieden ihren Lebensabend fristen, wäre da nicht noch Dings Nachbar Li, alias Andy Lau mit seiner kleinen Tochter Cherry.

Dies und die Tatsache, daß Ding die Schuldgefühle seiner Vergangenheit mit seiner Familie nicht loslassen, bringen ihn dazu trotz seiner Krankheit, nach Cherry zu suchen, als sie eines Nachts nach einem Anschlag spurlos verschwindet, weil ihr Vater sich mit russischen und chinesischen Gangstern anlegt.

Jaquline Chan spielt Cherry in einer total süß aufdringlichen Art, die Dings Figur einfach mit ihrem Charme vereinnahmt und gleichsam überfordert und so das Herz des alten Mannes wie ein Wirbelwind, den sie darstellt erobert.

Auch wenn das Drama auf emotionaler Seite facettenreiche Emotionen zu beschreiben weiß, ist es im Kern ein Austausch älterer Menschen, die ihre Gefühle noch zusätzlich hinter der asiatischen Höflichkeit verstecken oder unterdrücken, was den Film langweilig, wenn nicht sogar anstrengend wirken läßt.

Zugegeben mag es auch nur mein persönliches Empfinden und die Tatsache sein, dass der Film derzeit nur mit Untertitel in Mandarin auf Netflix angeboten wird, aber würde man nicht wißen wollen, was aus Cherry geworden ist und ob es Ding gelingt, sie wieder zu finden, käme man sich vor als hätte man eine chinesische Version der Lindenstraße erwischt.

Die Rolle der „Else Kling“ übernimmt hierbei Qinqin Li, die man von ihren 55 Jahren, zehn Jahre älter schminkte um die Zuneigung für Ding wohl realistischer halten zu wollen. Man sollte jedoch der Rolle zu gute halten, daß sie sympathischer wirkt als der Vergleich zur deutschen Serien-Nervensäge, denn das einzige womit sie Ding auf die Nerven geht ist ihre Vorliebe ihn zum Essen zu bewegen, frei nach dem Motto „ Heimliche Liebe geht durch den Magen“.

Die kurzen, witzig gemeinten Gastauftritte, die ein wenig wie die chinesische Version von Waldorf und Stadler wirken sind die drei Hongkong-Film Legenden Tsui Hark, Karl Maka und Dean Shek wobei letzterer weniger zu sagen hat als die beiden anderen, ringen einem noch ein Schmunzeln ab während man im eigentlichen auf ein wenig mehr Einsatz Hungs hofft, der meiner Meinung nach mit seiner beginnenden Senilität, auch leicht debil in seiner Darstellung wirkt.

Ganz so schlimm wie in Powerman 3 mit Jackie Chan und Yuen Biao, den man am Ende noch in einer Sequenz als Polizist beobachten kann, ist es zwar nicht, jedoch schon befremdlich, Hung in einer solchen Rolle zu erleben, deren kämpferischer Anteile, zehn Prozent des Films füllen, und somit Kampfszenen rar gesät bleiben, die in ihrer Gesamtheit auch nur das Konzept der notgedrungen Verteidigung zeigen, die Ding einsetzt, um die Kleine wiederzufinden.

Zusammenfassend könnte man behaupten, die zwischenmenschlichen Seiten von Chan und Hung, trügen diesen Film fast allein, während alle anderen Beteiligten nur dazu dienen die Story um den alten Mann um das Mädchen sinnvoller zu gestalten.

Da dieser Film, der in China Batman vs. Superman an den Kinokassen übtraf - was eventuell am falschen Eindruck erweckenden Cover liegen könnte-, Stärken und Schwächen für persönliche Vorlieben und Aversionen gleichsam zu besitzen versteht, möchte ich ihn neutral bewerten.

5/10
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Kommentare

23.07.2018 11:54 Uhr - Stoi
19.07.2018 16:55 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ein ehemaliger Personenschützer mit Demenz...

Darauf muss man erstmal kommen. :)

23.07.2018 12:35 Uhr - Ghostfacelooker
3x
User-Level von Ghostfacelooker 15
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.228
23.07.2018 11:54 Uhr schrieb Stoi
19.07.2018 16:55 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ein ehemaliger Personenschützer mit Demenz...

Darauf muss man erstmal kommen. :)


Nur das Review ist von mir, die Inhaltsangabe nicht, auch wenn es in deinem Kommentar danach aussieht.

23.07.2018 13:47 Uhr - wuv03
User-Level von wuv03 1
Erfahrungspunkte von wuv03 14
Meine Güte, beim Lesen deiner Rezension wurde ich doch glatt in den Moment zurück versetzt, in dem ich als kleiner Knilch Powerman 3 eingeschaltet habe. Völlig nichtsahnend erwartete ich eine typisch lustige Prügelorgie. Ich muss zugeben, dass ich damals den Film nicht fertig schauen konnte, zu sehr hatten mich die dramatischen Szenen traumatisiert. Hachja, Kindheit. :)

23.07.2018 17:57 Uhr - jrtripper
super arbeit.
diesen hier kenne ich noch nicht, werde es mal ganz schnell nachholen.
fand powerman 3 schon stark.

25.07.2018 21:08 Uhr - alraune666
1x
23.07.2018 11:54 Uhr schrieb Stoi
19.07.2018 16:55 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ein ehemaliger Personenschützer mit Demenz...

Darauf muss man erstmal kommen. :)


Ok, etwas recht alltaegliches ... das jemand Demenz hat und frueher sogar einen Beruf ist jetzt nicht wirklich ein grandioser Einfall ...

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