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Ghostfacelooker
Level 16
XP 4.582
Eintrag: 30.07.2018

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Extinction

Herstellungsland:USA (2018)
Genre:Science-Fiction, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,40 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Vater wird von einem wiederkehrenden Traum geplagt, in dem er seine Familie verliert. Als eine zerstörerische Macht den Planeten heimsucht, wird dieser Albtraum zur Realität. In ihrem nun folgenden Kampf ums Überleben entdeckt er unbekannte Stärken in ich, um sie zu beschützen.
eine kritik von ghostfacelooker:

Wenn sie nicht grade Katzenliebhaber oder notorische Telefonisten sind, sind die Besucher anderer Welten nicht gerade die freundlichsten Gesellen, die man sich zur heimischen Grillparty einladen wollen würde.

So auch in diesem Fall, in dem Ben Young, seinen Hauptdarsteller Michael A.Peña, samt Familie und befreundeten Nachbarn durch die von außerirdischen hervorgerufene Invasion hetzt. Dabei wäre all das noch zu vermeiden gewesen, hätte man Peter mal geglaubt und ihn nicht unterschwellig als von Schlafmangel geplagten Paranoiden abgestempelt, der dadurch langsam seinen Verstand und seine Familie zu verlieren droht.

Ich weiß zwar auch nicht, warum man in letzter Zeit Alieninvasionen immer in Hochhäusern spielen laßen muß, aus denen die Protagonisten sich dann irgendwie ins Freie zu retten suchen, aber diese Tatsache ist an sich, daß spannendste an den ersten vierzig Minuten des Films, sieht man von den De ja-Vu ähnlichen Träumen respektive in diesem Fall visionären Bildern der Zukunft ab, mit denen Peter sich anfangs, von allen Bekannten belächelt rumschlagen muß.

Dazwischen bekommt man einen vielsagenden Einblick in dessen Familienleben, in dem die eine Tochter so tut als gäbe es ihn eigentlich nicht und die jüngere lieber mit ihrem sprechenden Teddybären spielt, als ihren Vater zu umarmen, wenn der mal wieder zur Arbeit muß.

Ähnlich verhält sich Alice, gespielt von Lizzy Caplan, die die wiederkehrenden Alpträume ihres Mannes, weniger visionär, als vielmehr mit einer unterschwelligen Geisteskrankheit oder ähnlich schlimmerem wie den Vorzeichen einer Scheidung gleichsetzt, zumal sein Verhalten schon für beides sprechen mag, obwohl er selbst ein naiver gutherziger Kerl zu sein scheint. All das ändert sich als sich herausstellt, daß Peter Recht behält.

Ein paar Explosionen und der ein oder andere Kontakt mit den Invasoren, die ein wenig wie der Typ auf dem Cover von Halo Forward Down und Der Fliege in ihren Uniformen aussehen, sowie eine obligatorische Fluchtphase, bringen uns zu einem sehr überraschenden Moment des Films, der dem Zuschauer eine Offenbarung für den Hintergrund all dessen zu versprechen scheint, als Paul einen der Besucher stellt. Der dadurch folgende Handlungstwist, ist für die bis dahin doch schon in anderen Filmen abgespielte, und dadurch recht spannungsarme Handlung doch überraschend.

Auch wenn der Film hier sehr viel bekannte Sci-Fi-Themen aus größeren Blockbustern zu vermischen scheint auf die ich als Titel nicht eingehen will, um nicht in spoilerischen Hinweisen zu verfallen, ist der Kontext dessen doch im Hinblick auf aktuell politische und weltweit humanitäre Aspekte interessant.

Am Ende erkennt Paul ebenso wie der Zuschauer das Warum und man stellt sich eventuell die selbe Frage, nämlich die, was Bewusstsein, respektive sich seines Selbst bewusst zu sein, impliziert. Bedeutet es gleichsam eine größere Berechtigung gegenüber anderen Lebewesen zu haben?

Die Protagonisten im Film erkennen eine fundamentale Wahrheit, die egal ob Fiktion oder Realität für alle gelten sollte; das Leben und zwar jedwedes Leben schützenswert ist und das Krieg nie die Lösung des Problems, sein kann und daß es keine Gewinner gibt, denn der Gewinn des Einen, bedeutet den Verlust für einen Anderen.

Die emotionalen Aspekte der Beteiligten neben all ihren begründet oder unbegründeten Kämpfen und der subtil intelligente Ansatz einer Botschaft darin, vor allem aber Peña´s gefühlsbetonte Darbietung, laßen mich den Film neutral und nicht zu schlecht bewerten, denn er hat wenn auch nicht viel eigenständiges, doch seine Momente, zumindest den einmaligen Sehgenuß.

5/10
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Kommentare

30.07.2018 01:55 Uhr - BFG97
User-Level von BFG97 9
Erfahrungspunkte von BFG97 1.281
Den habe ich mir gerade angeschaut und muss sagen, dass ich ihn noch ein wenig schlechter sehe als du. Abgesehen von der schon ziemlich ansprechenden Wendung hat der Film in meinen Augen nicht wirklich viel zu bieten. Ganz im Gegenteil zu deiner gekonnt formulierten Review, die zum Nachdenken anregen kann ;)

30.07.2018 07:34 Uhr - Ghostfacelooker
2x
User-Level von Ghostfacelooker 16
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.582
30.07.2018 01:55 Uhr schrieb BFG97Den habe ich mir gerade angeschaut und muss sagen, dass ich ihn noch ein wenig schlechter sehe als du. Abgesehen von der schon ziemlich ansprechenden Wendung hat der Film in meinen Augen nicht wirklich viel zu bieten. Ganz im Gegenteil zu deiner gekonnt formulierten Review, die zum Nachdenken anregen kann ;)


Naja hätte er dies alles am Ende nicht wäre ich wie schon angedeutet auf eine 3-4 gegangen, jedoch stimmten mich die letzten 40 Minuten dann zu der Wertung. Einmal sehen reicht

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