SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Suche:
Resident Evil 2 Remake PS4 uncut · Neuauflage des Horror-Klassikers! · ab 58,99 € bei gameware Ganz böses Zombiespiel aus AT · Hol dir das böse Game ohne Zollprobleme · ab 34,99 € bei gameware
tschaka17
Level 7
XP 738
Eintrag: 03.08.2018

Amazon.de

  • Der Sex Pakt
Blu-ray
14,99 €
DVD
12,99 €
Amazon Video
11,99 €
  • A Thought of Ecstasy
Blu-ray/DVD Mediabook
23,99 €
Blu-ray
16,99 €
DVD
14,99 €
  • Bodycheck
Blu-ray/DVD Mediabook
19,99 €
DVD
9,99 €
  • Ben
Cover B
34,99 €
Cover A
tba. €
  • Die fliegende Guillotine 2
  • Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A
44,29 €
Cover B
44,29 €
Cover C
44,29 €
Cover D
54,86 €

Mission: Impossible - Fallout

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:M:I 6
Mission: Impossible 6
Mission: Impossible VI

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,40 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Nach einer missglückten Mission wird Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) mehr denn je mit den Konsequenzen seiner vergangenen Taten konfrontiert. Während ihn seine Vergangenheit heimsucht, sieht sich die Welt einer schweren nuklearen Bedrohung ausgesetzt. Unter der Führung des neuen IMF-Chefs Alan Hunley (Alec Baldwin) müssen Ethan, seine Kollegen Benji Dunn (Simon Pegg) und Luther Stickell (Ving Rhames) sowie MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) in einem Wettlauf gegen die Zeit einmal mehr eine Katastrophe verhindern...
eine kritik von tschaka17:

Und er rennt wieder.

Wie will man die Kletterei an der Außenfassade des Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, noch toppen? Mit einem Flug außerhalb einer Transportmaschine vielleicht? Ach, das hat Tom Cruise auch schon gemacht?! Tja, Filmemachern fällt immer irgendetwas ein und so findet sich Ethan Hunt im mittlerweile sechsten Teil der Reihe erneut in – sagen wir – unvorteilhaften Situationen wieder. Aber er wäre nicht der Mann vom IMF, sollten ihn solche Kleinigkeiten vor Probleme stellen.

Mit 148 Minuten Laufzeit ist Numero 6 der bisher längste Eintrag im Franchise. Aber keine Sorge: Bis auf die erste, etwas zähflüssige Viertelstunde, drückt das Adrenalin den Zuschauer fest in seinen Sitz und die Zeit vergeht wie im Flug. Oder besser gesagt, Helikopterflug. Deswegen passt das Filmzitat „Knapp wie immer“ wirklich perfekt als Kurzeindruck zu Mission: Impossible – Fallout.

Allerdings ist die Story keineswegs mehr originell zu nennen. Hunt wird zum wiederholten Male als Maulwurf verdächtigt, um am Ende nach einer verbockten Mission doch noch den Tag zu retten. Hatten wir schon, mehrfach. Ebenfalls bekannt, jedoch im positiven Sinne, ist sein Gegenspieler Solomon Lane. Die Reaktivierung des Bösewichts aus dem Vorgänger Rogue Nation funktioniert ausgezeichnet, trotz geringer Screentime. Mit zerstörerischen Plänen von globalem Ausmaß sorgt Sean Harris für Gefahr und bringt sowohl Hunt mitsamt Team als auch den Zuschauer mächtig zum Schwitzen. Mehr Infos wären unnötige Spoiler.

Problematisch an Fallout ist die mangelnde Glaubwürdigkeit. Zugegeben, seine Kollegen wandern auch haarscharf an der Grenze jeder Logik, überschreiten diese aber dank gut angelegter Sympathien nie. Dabei scheitert der 6. Teil weniger an den spektakulären Stunts als vielmehr an den einfachen Dingen. Bei einer Verfolgungsjagd mit Straßensperren exakt zum richtigen Zeitpunkt am Ziel anzukommen? Glücklich. Mit dem Motorrad bei Rot mit 100 Sachen die vielbefahrene Hauptstraße zu überqueren, ohne einen einzigen Wagen zu touchieren? Machbar. Aber Aufzüge, die scheinbar ins Nichts führen und manch fragwürdige Zeitsprünge liegen dann doch schwer im Magen. Der Bogen wird diesmal zu oft überspannt, die Zufälle häufen sich einfach zu arg.

Ebenfalls sind etliche Wendungen ziemlich vorhersehbar. Manchmal sorgt das Vorwissen zwar für ein gefälliges Grinsen des Zuschauers bei der Auflösung, aber einige Dinge sind doch recht primitiv geraten. Kurzum, die Story hat so einige Löcher und kommt nicht ganz mit der Gewitztheit der Vorgänger daher.

Was überzeugt, sind Cast & Action, sowie Humor. Den Spaß an der Arbeit merkt man jedem Beteiligten an. Tom Cruise in seiner Paraderolle… Mehr Worte braucht es eigentlich nicht. Cool, sportlich fit und mit seinem unnachahmlichen Improvisationstalent ist er einfach Ethan Hunt, der selbstredend wieder viel rennt. Benji (Simon Pegg) als liebenswürdiger Techniker des Teams fehlt ebenso wenig wie Luther, wobei Ving Rhames endlich richtig viel Screentime erhält und auch den ein oder anderen Kracher raushaut. Rebecca Ferguson kehrt als undurchsichtige Schönheit zurück und Henry Cavill darf als „Hammer“ den CIA-Grobian mimen.

Die stellenweise recht dünne Geschichte wird durch fantastische Action wieder aufgefangen. Minutenlange, spektakuläre Verfolgungsjagden jagen sich selbst: Zu Fuß, im Auto, mit dem Motorrad, sogar einen LKW und zwei Helikopter gibt es. Dabei wird es nie zu viel der Hatz, der Streifen bietet immer mal wieder Zeit für eine Atempause, ohne wirklich zum Stillstand zu kommen. Lediglich die Anfangsviertelstunde wirkt deswegen mit ihrer unnötig erscheinenden Erklärsequenz etwas deplatziert. Ebenfalls fehlt ihr die auflockernde Humornote, die spätere Action durchzieht. Im Bad geht´s heiß her ;) Tom Cruise führt fast alle seine Stunts selbst aus und brach sich sogar bei einem Sprung den Fuß. Das Ergebnis solcher Leidenschaft kann sich sehen lassen, viel praktische Arbeit und wenig Computertrickserei überzeugen einfach und sorgen für Staunen und offene Münder. Eine ruhige, übersichtliche Kamera mit vielen weiten Aufnahmen verstärkt die Kraft dieser Bilder und rückt die Mühen in den richtigen Blickwinkel. Der Ton ist satt, oftmals sehr treibend und intensiv. Vielfältige Variationen des Hauptthemas verstärken den Adrenalinrausch und machen hellste Freude.

Fazit? Kinobesuch! Zwar hinkt die Story in einigen Bereichen und gerade die mangelnde Glaubwürdigkeit stört schon, aber ansonsten gibt es viel vom altbewährten Konzept. Ein motivierter Cast in genialen Actionszenen, eine gute Prise Humor und knackiger Sound sorgen für ein gelungenes Filmerlebnis. Dabei spürt man dem Film seine 2,5 Stunden kaum an und es macht schlicht Spaß, dem IMF-Team bei seiner neuesten, unmöglichen Mission zuzuschauen. Klare Empfehlung!

7,5-8/10 IMF-Protokollen

8/10
mehr reviews vom gleichen autor
Terror,
tschaka17
Wolf
tschaka17
7/10
Feinde
tschaka17
6/10
die neuesten reviews
Entfesselten,
Nubret
8/10
Schlange
Horace Pinker
9/10
Hatari!
Kaiser Soze
10/10
Day
sonyericssohn
7/10
Eden
cecil b
10/10
True
FrancisYorkMorgan
10/10

Kommentare

03.08.2018 16:18 Uhr - BFG97
1x
User-Level von BFG97 8
Erfahrungspunkte von BFG97 809
Ist gekauft!! Äh meine natürlich der wird angesehen ;) Auf den Streifen warte ich schon eine gefühlte Ewigkeit und ich kann es schon kaum erwarten den zu sichten. Cruise ist schon eine Marke, was der noch alles für Stunts in seinem Alter macht ^^

Wie von dir gewohnt toll geschrieben und du hast mir nur noch mehr Lust gemacht^^

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2018)