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Kaiser Soze
Level 13
XP 2.554
Eintrag: 08.08.2018

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Darc

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,25 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Um einen weltweit operierenden Menschenhandelsring hochzunehmen, rekrutiert ein Interpol-Agent einen brutalen Kriminellen mit Insiderwissen über die Yakuza.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Gestern spontan mit Freunden zu einem Filmabend entschieden, Netflix eingeschaltet und die hoffnungsvolle Suche nach einem unterhaltsamen Film begann.
Die Auswahl fiel auf den uns vollkommen unbekannten Actionfilm

„DARC“

aus dem Jahr 2018.

Bei Netflix wird dieser als „ab 16“ geführt, die Erwartungen waren daher nicht allzu hoch, was die folgende Brutalität angeht. Klar, gibt es mit Filmen, wie etwa „300“ (2007), „96 Hours“ (2008) oder „John Wick“ (2014) diverse sehr gute Actionfilme, die „trotz“ Ihrer 16er Freigabe ordentlich brutal sind, aber rein von der Erwartungshaltung her ist eine „ab 16“ immer unter einer „ab 18“ - zumindest bei mir. Doch was bekam ich zusehen? Einen B-Movie voller brutaler Actionszenen - Faustkämpfe, Schusswechsel, Samuraischwerter! Kein reines Dauerfeuerwerk, es gibt auch eine Rahmenhandlung, aber dieser Film darf sich anstandslos „Actionfilm“ nennen. Ich für meinen Teil liebe es ab und an mal einfache, brutale Haudrauffilme anzuschauen und bin daher von dieser Überraschung, die entgegen meiner Erwartung standen, begeistert.

Hier, auf Schnittberichte.com, wird „Darc“ als 18er Film geführt. Ich weiß nicht, wie es zu dieser unterschiedlichen Angabe kommt und habe trotz „Onkel Googles“ Hilfe keine Auskunft erhalten, ob nun „ab 16“ oder „ab 18“ stimmt, aber was solls, ich wurde bestens unterhalten! Wie bei vielen B-Movies muss man natürlich ein paar Abstriche machen; klischeegeladene, gradlinige(r) Handlung(-sverlauf) / Personen / Charaktere / Dialoge, Synchro, zumindest bei manchen Nebendarstellern, teils auf Pornoniveau (besonders bei Armand Assante) und irgendwie hat man das Gefühl, vieles (alles?) schon einmal gesehen zu haben - „Kiss of the Dragon“ (2001), „John Wick“ (2014), „War“ (2007), „Donnie Brasco“ (1997) oder „The Punisher“ (2004) kommen mir unweigerlich ins Gedächtnis - gleich ein paar Erläuterungen zu dem ein oder anderen Gedanken meinerseits.
Mich persönlich stört auch immer das OmU, auch wenn dies für die Authentizität wichtig sein kann und natürlich hier bei der Yakuza bzw der Tatsache, dass der Hauptdarsteller ebenfalls japanisch spricht, nicht irrelevant ist.
Aber ich kann hierüber hinweg sehen; pure hirnaus Action - unterhaltsam, hart, kompromisslos.

Der Hauptdarsteller Darc, gespielt von Tony Schiena, gefällt mir dafür wirklich gut. Da er im wahren Leben im militärischen Dienst arbeitet / gearbeitet hat und selber tatsächlich kämpfen kann, kann die Kamera auch mal auf einen Kampf draufhalten und es folgt kein Schnittmassacker, Double, Hektikschrott. Das ist definitiv ein Pluspunkt - in jedem Actionfilm; es ist einfach auch überzeugender. Diese überzeugende und kompromisslose Darstellung und Gewaltanwendung erinnerte mich an oben genannten „John Wick“ (2014). Auch hier darf der kampferprobte Hauptdarsteller (Keanu Reeves) zeigen, was er drauf hat!
Die Frauen dienen hier eher als „Eyechatcher“, schön anzusehen, viel nackte Haut, aber - von der Tatsache, dass Darc die Tochter retten soll abgesehen - inhaltlich fast irrelevant und sehr klischeehaft dargestellt: Darcs Nachbarin Ivy, gespielt von Dawn Olivieri, fand ich aber recht lustig dargestellt, besonders die Szene, als Sie die Tür öffnet und drei Yakusa mit Ihrem Gewehr bedroht, recht lustig anzusehen. Diese Szene bzw allgemein die Verbindung, Art und Wiese zwischen Darsteller und Nachbarschaft erinnerte mich sehr stark an „The Punisher“ (2004), aber gut, das sind besagte Abstriche bei den B-Movies. Lediglich die Prostituierte Lisa, gespielt von Vienna Hehir, hat ein kleinwenig mehr Tiefe und ist fast schon so etwas, wie ein Sympathiepunkt in diesem Film. Nebendarsteller Armand Assantes ist auch eher nervig, nur für besagte Rahmenhandlung relevant. Insgesamt machen die Darsteller aber Ihre Sache gut bzw s gut, wie es die Rollen eben zulässt.

Die Kämpfe und Schießereien zwischen Darc und den Asiaten sowie zuvor gegen andere, verfeindete Gangs sind super choreografiert und die einzelnen Kämpfe haben auch eine anständige Dauer. Hier sei mal exemplarisch der Test gegen die „Drachen“ erwähnt, als Darc von mehrere Japanern im Club angegriffen wird und sich behaupten muss. Schläge, Tritte, Armbrüche durch Hebel, Blut muss fließen! Gut, dass die Stripperinnen / Gogotänzerinnen unbehelligt weitertanzen, wirkt arg unglaubwürdig, aber was solls. Der Antiheld muss selbst auch mal einstecken und es läuft nicht alles komplett nach seinem Plan. Dass er aber natürlich unkaputtbar ist, sollte klar sein. Rein von den Verletzungen her, wenn man bedenkt, dass Darc einfach immer weiter macht, bleibt der Realismus, der oftmals bei besagten, sehr gut choreographierten Kämpfen vorhanden ist, natürlich auf der Strecke. Dies mit Ivys starken Schmerztabletten vllt etwas erklären zu wollen, sechs Tabletten, nicht nur zwei..., scheitert auch, ist aber ein amüsanter Einfall. Ich selbst bin nun mal kein Fan des originalen, asiatischen Kinos, die asiatisch angehauchten Hollywoodfilme, können mich hingegen schon eher begeistern. Auch in diesem Film finde ich diesen asiatischen Einwurf ganz gut eingebettet.


Fazit
Sehr brutaler, guter und überzeugender B-Movie Actionfilm!
Klare Empfehlung. Könnte man fast schon als Geheimtipp werten.

08 von 10 Punkten

8/10
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Kommentare

09.08.2018 11:01 Uhr - alraune666
Die FSK Freigabe spiegelt ja nicht die ‘Brutalitaet’ eines Filmes wieder. Brutalitaet und Gewalt ist ja nur ein Kriterium. Ein 18er Streifen kann wesentlich weniger Brutal und voellig blutleer sein, wird die Gewalt unreflektiert, als Konfliktloesungsmittel, zu positiv und ohne Distanzierungsmoeglichkeit praesentiert, dann schraubt das schnell die Einstufung nach oben. Wenn all das stimmt kann ein 16er schon sehr heftig und blutig sein.

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