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Kaiser Soze
Level 12
XP 2.489
Eintrag: 10.09.2018

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Doppelmord

(Double Jeopardy)
Herstellungsland:Deutschland, Kanada, USA (1999)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (4 Stimmen) Details
inhalt:
Nach einer durchzechten Nacht auf einer Segelyacht wacht Libby Parsons (Ashley Judd) blutüberströmt in ihrem Bett auf. Der Platz neben ihr, wo eigentlich ihr Ehemann Nick (Bruce Greenwood) liegen sollte, ist leer. Die Blutspur endet an der Reling. Sie wird des Mordes an ihrem Ehemann verdächtigt und auch verurteilt. Doch schon bald merkt sie, dass sie einem Versicherungsschwindel ihres Mannes aufgesessen ist.
Sechs Jahre später. Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis begibt sich Libby auf die Suche nach ihrem kleinen Sohn. Sie hatte ihn einer Freundin anvertraut, die jetzt gemeinsame Sache mit Nick macht. Libby schwört Rache. Und als eine Mitinsassin aus dem Gefängnis sie aufklärt, dass man nach amerikanischem Gesetz nur einmal wegen derselben Straftat verurteilt werden darf, beginnt die Jagd...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Das Krimi- und Thrillergenre unterteilt sich in diverse Rubriken. Mal wird ein Mörder gesucht und der Zuschauer rätselt mit - sofern der Film gut und / nicht vorhersehbar ist - wer der Mörder ist und vor allem auch warum, oder man macht es, wie etwa Inspektor Columbo von 1968 bis 2003 und zeigt einfach mal wer der Mörder ist und schaut dann zu, wie besagter Hauptdarsteller dem Mörder langsam aber sicher auf die Schliche kommt.
Neben der Mördersuche kann natürlich auch ein anderer Plot herhalten - Rache zum Beispiel, wie bei dem meiner Meinung nach unterschätzten Film

Doppelmord

(1999). Ich habe diesen Film nun schon mehrfach geschaut, wobei ich immer sehr lange Zeit zwischen den einzelnen Malen gelassen habe, weil mir der Film sonst einfach zu präsent scheint.

In diesem Thriller, deshalb kam ich auf „Columbo“, ist an für sich den kompletten Film über relativ klar, was passieren wird - eigentlich ist somit auch die Spoilerwarnung fast überflüssig: Der Ehemann (Bruce Greenwood)täuscht seinen Tod vor und schiebt seiner Ehefrau (Ashley Judd) den Mord (an ihm selbst) in die Schuhe, um dann unterzutauchen und sich mit seiner Geliebten ein schönes Leben zu machen. Dies erfährt die Ehefrau und will sich rächen - ihn nun tatsächlich, also quasi doppelt (er)morden, daher der deutsche Titel. Der Originaltitiel „Double Jeopardy“, also der Paragraph im Strafgesetz, nach dem eine Person nur einmal für ein Verbrechen verurteilt werden kann, macht hieraus ebenfalls keinen Hehl. Hinzu kommt noch ein, sagen wir der Einfachkeithalber Gesetzeshüter (Tommy Lee Jones). Zack - langweilig (!), denkt sich nun vielleicht der ein oder andere; nein! Der Film ist trotzdem interessant, gut gemacht und bringt durch immer mehr und mehr Details / Nebenhandlungen u.ä. sogar Spannung hervor, ohne kitschig zu werden. Die Erwartungshaltung und das Wissen des Zuschauers wird hierdurch gut kompensiert. Die Vorhersehbarkeit wird geschickt ausgenutzt und die Jagt beginnt.
Man sollt die Logik zwar zugegebenermaßen zumindest teilweise im Keller einsperren, ansonsten wird man mit diesem Film wohl eher nicht grün - z. B.: Wieso bekommt man in Amerika nur 6 Jahre plus Bewährung für Mord? Natürlich kann SIe alle Polizisten und sonstige Personen austricksen und sich auch von Ihrem Jäger wieder befreien.
Aber nun gut, das kennt man ja von (Hollywood) Filmen.

Wie bei den o.g. Darstellern schon vermutet werden kann, an der Qualität der Darsteller selbst gibt es nichts auszusetzen; schaut man sich deren Filmografien an, weiß man schon, dass hier keine Amateure am Werk sind! Besonders die Hauptdarstellerin Ashley Judd zeigt, dass eine Hauptdarstellerin auch cool und souverän sein kann ohne gleich hollywoodtypisch und klischeegeladen übertrieben zu agieren.
Es verwundert mich nicht, dass dieser Film aus seinem Budget von rund 70 Mio Dollar (gemäß Boxoffice / IMDB, andere Quellen geben teils „nur“ 40 Mio Dollar an) gut 180 Mio Dollar (weltweit) werden ließ.

Ich finde es recht amüsant, dass Bruce Greenwood in diesem Film auf ungefähr dieselbe Art und Weise vortäuscht, wie er es gut fünf Jahre zuvor im Film „Bittersüße Vergeltung“ (1994) bereits tat - nun sollte er wirklich Übung genug haben :) Aber das ist mal wieder ein Detail von uns Filmfreaks...

Genretechnisch kommt hier zum Thriller noch etwas Action und einige lustige Szenen hinzu.
Besonders Tommy Lee Jones' Sprüche sind amüsant, wenn er etwa dem ortsansässigen Sheriff beiläufig und freundlich erklärt, dass er diesem gar nicht zur Last fallen möchte, sondern lediglich darüber informiert, dass eine bewaffnete, gesuchte Mörderin einen Mitbürger in dessen Distrikt töten möchte - der Gesichtsausdruck, einfach herrlich! Aber Humor ist immer so eine Sache.

Insgesamt kam der Film bei den Kritikern, von den Darstellern abgesehen, nicht so gut weg, aber ich kann nur wiederholen: ein meiner Meinung nach unterschätzter Film für Zwischendurch!
 

7,5 von 10 Punkten

 

 

8/10
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