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Frei.Wild
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Eintrag: 13.09.2018

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Im Angesicht der Hölle

(Originaltitel: Rock 'n' Roll Nightmare)
Herstellungsland:Kanada (1987)
Genre:Horror
Alternativtitel:Edge of Hell, The

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,00 (3 Stimmen) Details
inhalt:
In einem idyllischen Landhaus wollen sich die Musiker einer Rockband zusammen mit ihren Freundinnen ein schönes Wochenende machen. Niemand ahnt, dass Dämonen auf dem Anwesen lauern, seit dort vor Jahren ein furchtbares Massaker geschah. Die jungen Leute vergnügen sich mit Spielen intimerer Art, da passiert es: einer nach dem andern von ihnen wird brutal ermordet. Zuletzt bleibt nur ein Paar übrig. Verzweifelt kämpft es gegen die höllischen Killer. Da tritt eine überraschende Wende ein…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von frei.wild:

Untypischerweise möchte ich die heutige Filmvorstellung mit dem zugehörigen Wikipedia-Text einleiten: "Rock 'n' Roll Nightmare (also known as The Edge of Hell) is a 1987 direct-to-video canadian comedy horror film..."

Nee... um zumindest diesen "Fake-News" entgegen zu treten, sei dir versichert, dass jedes Heiligabend-Home-Video von Großonkel Manfred mehr "comedy" und "horror" beinhalten wird, als der von John Fasano ("Freakshow" 1988; "The Jitters" 1989) gedrehte...

 

..."Im Angesicht der Hölle"!

Im Film selbst begibt sich die Band "Triton" rund um ihren Bandleader John Triton (...Jon Mikl Thor, am besten vorgestellt, wenn man einen Blick in seinen Biografiefilm "I am Thor" 2015 wirft...) in ein abgelegenes Farmhaus um die Befindlichkeiten der einzelnen Musiker zu erden, an ihrer Performance und an den Songs selbst zu arbeiten und natürlich um ganz viel schlecht dargebotenen Soft-Sex mit ihren weiblichen Begleiterinnen zu haben.

Während sich also die ersten 60 Minuten wie ein frisch ausgerotzer Hubba Bubba unter der Schuhsohle ziehen, wir in dieser Zeit 20x die gleiche Sequenz einer unheilvollen Nebelschwarte, welche vor dem aufgegangenen Mond vorbeizieht, sehen und unser Hauptakteur in jeder Einstellung ein anderes, tief dekolletiertes Glitzerhemd zur Schau trägt, gibt es nichts, was hier besondere Erwähnung finden müsste.

Interessant wird es dann gegen Ende des Films, als mit dem Auftauchen der Quelle aller dämonischen Präsenz, dem dunklen Insektenfürst höchstpersönlich, einer der größten Mindfuck-Momente der gesamten Kinogeschichte einsetzt und John Triton’s wahre Rolle in diesem Alptraum aus Schleim, Latex und Eyeliner zu Tage bricht!
Fünf Minuten lang wird sich dann noch, nur im Nieten-Schlüpper bekleidet, cheesy gewürgt und zugequatscht, bis jemand endlich die Wunderkerze zu Füßen des Leibhaftigen zündet und dieser verschwindet.
Ja, es ist noch viel unspektakulärer als es sich anhört! Die stehen sich tatsächlich nur gegenüber und würgen sich. Jon Mikl overacted, was das Haarspray hergibt, aber sonst passiert einfach nichts...

Nur so als Randnotiz: Es passiert auch auf die gesamte Laufzeit von knapp 80 Minuten nichts, was die immer noch bestehende Altersfreigabe "ab 18" rechtfertigen würde. Ich will mich jetzt auch hier auch nicht über Sinn und Unsinn eben jener auslassen. Aber es sollte Niemand mit einer falschen Erwartungshaltung zuschlagen, nur weil das rote Siegel darauf prangt!

 

Fasano, dessen oben genannte Werke mit Ausklingen der 80er Jahre von "schlecht" zu "grottig" wechselten, liefert mit seinem Erstling einen Stimmungsmix, welcher seinesgleichen sucht. 5% steife Latexmasken zum weglachen, 5% glänzender Cock-Rock zum wegschmelzen, 5% Schauspielleistung zum wegklatschen und 99% Drehbuch zum wegschnarchen...

Da ist auch schon das passende Stichwort: Nur "weg" hier...

Hey, es ist aber nicht alles schlecht, was uns da vorgesetzt wird. Die 2, 3 Auftritte von "Thor and the Tritonz" lassen bedächtig in einer Ära entschwinden, in der Bands wie "Europe", "Dokken" und "Bon Jovi" auf androgynste Art und Weise noch Rock waren.
Außerdem ist dieser Jon Mikl Thor schon eine verdammt coole Socke. Wer kann sich schon "Bodybuilding-Champion, Schauspieler, Songwriter, Drehbuchautor, Historiker, Sänger und Musiker" in seine Vita schreiben und schafft es dann noch, dass sein Haar so sitzt, wie das einer "Miami Vice"-Statistin. Und das Ganze als Kanadier!
Und überhaupt. Ein beinahe bewegungsunfähiger Beelzebub in Gottesanbeterinenoptik, Einäugige dämonische Handpuppen und blaue Tentakel-Irgendwas-Ach-schieß-mich-tot-Dinger, die den muskulösen Thorax unseres Erzengels attackieren, sind geiler, als alles was sich Hollywood die letzten 10 Jahre im Bereich der Dämonologie hat einfallen lassen hat. Basta!

 

Von mir gibt's 3 von 10 nippelfressenden Flug-Seesternen! (...Aber ehrlich, die 100.000$ Budget hätte man lieber versaufen sollen!...)

 

3/10
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Kommentare

13.09.2018 22:35 Uhr - dicker Hund
2x
User-Level von dicker Hund 12
Erfahrungspunkte von dicker Hund 2.370
Der war ja sogar mal indiziert?!

Spaßiger Verriss jedenfalls.

14.09.2018 06:26 Uhr - Frei.Wild
1x
User-Level von Frei.Wild 6
Erfahrungspunkte von Frei.Wild 455
Korrekt. Aber warum, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben... Es ist ja nicht ein Tropfen Blut, nicht eine Sekunde was Gruseliges und nichts weitreichenderes, als ein nackter Oberkörper zu sehen. Die Indizierung war tatsächlich ein Witz.

Aber, Danke.

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