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sonyericssohn
Level 17
XP 5.363
Eintrag: 08.10.2018

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Project: Almanac

(Originaltitel: Project Almanac)
Herstellungsland:USA (2014)
Standard-Freigabe:FSK 6
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:Almanac
Cinema One
Welcome to Yesterday

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,33 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Für die Highschool-Freunde David und Quinn scheint ein großer Traum in Erfüllung zu gehen: Sie schaffen es, den Prototypen einer Zeitmaschine von Davids Vater in Gang zu bringen, und gestalten sich mit ein paar Zeitreisen nun die Welt, wie sie ihnen gefällt. Die ehemaligen Außenseiter und ihre Clique sind auf einmal die Stars jeder Party und genießen ihr neues Teenie-Leben in vollen Zügen, bevor es aufs College gehen soll: Festivals, bestandene Schultests und sogar ein Lottogewinn machen ihr Leben zu einem echten Abenteuer! Doch als David aus Liebe zur süßen Jessie, in die er schon lange heimlich verliebt ist, einen Alleingang unternimmt, gerät das zerbrechliche Gefüge aus Vergangenheit und Zukunft gehörig ins Wanken. Der anfängliche große Traum von Freiheit und zweiten Chancen verwandelt sich in eine spannende und verrückte Reise der Clique durch die Zeit mit unabsehbaren Folgen, und das vielleicht für die gesamte Menschheit...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

David Raskins Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Sein großes Ziel ist ein Studium am MIT, an dem er sich mit seinen Freunden Quinn und Adam bewirbt. Mit einem Projekt wie Drohnen effektiv eingesetzt werden können, wird er vorstellig. Leider geht das Projekt schief und erhält vom MIT nur ein Stipendium in Höhe von gerade mal 5000 Dollar. Die restlichen 40.000 $ die für ein Studium nötig sind, will er sich mit den Forschungen seines verstorbenen Vaters beschäftigen. Zu Hause auf dem Dachboden macht er sich auf die Suche nach Hinweisen und stößt auf die Überreste der Forschungen. Einer alten Filmkamera auf der er sich selbst erkennt, obwohl das gar nicht sein kann… Irritiert sucht er im Keller weiter und findet ein Gerät dass tatsächlich das Grundgerüst einer Zeitmaschine darstellt. David und seine Freunde reaktiviren das Projekt von neuem und erste Erfolge sind zu verzeichnen. Zeitreisen sind von nun an möglich. Doch die Kumpels sind sich nicht im Klaren was sie angerichtet haben…

PROJECT: ALMANAC

Ja ja, das Ding mit den Zeitreisen. H.G. Wells hat's mit seinem Roman von 1895 vorgemacht. Und verschiedene Filmregisseure taten es ihm nach. 1960 wurde Wells Roman verfilmt, 1980 legte Don Taylor mit Der letzte Countdown nach. Im Hintergrund lief immer das sogenannte Grossvater- Paradoxon mit. Der Gedanke ist ja der: Wenn ich in der Zeit zurückreise um meinen Grossvater zu töten, wie könnte ich dann jemals geboren werden und diese Tat auszuführen ?

Auf dieser Welle schwimmt der Film von Regisseur Dean Israelite (Power Rangers) mit und zeigt auf charmant Art und Weise wie verkehrt es sein kann, an der Uhr zu drehen.

Mit ins Boot holte man diverse Jungdarsteller, die zwar in meiner Filmwelt noch nicht auftauchten, aber ihre Sache recht gut machen.

Als David Raskin ist Jonny Weston (Die Bestimmung) zu sehen. Er ist mit Feuereifer dabei, endlich am berühmten MIT zu studieren. Als er dann auf die Reste des Projekts des Vaters stößt, läuft sein Gehirn Amok. Zu Beginn ist er noch besonnen und vorsichtig, denn Zeitreisen stehen ned unbedingt ganz oben auf dem Stundenplan. Bis er einen gewaltigen Fehler macht !

Davids Freunde Quinn (Sam Lerner) und Adam (Allen Evangelista) stehen ihm zur Seite und sind wie kleine Kinder die es geschafft haben den Inhalt eines Ü- Eis zusammenzubauen. Geradezu euphorisch werden sie wenn das Experiment mehr und mehr erfolgreich verläuft. Auch deren Besonnenheit weicht langsam dem Realitätsverlust und denken langsam dass sie sich alles erlauben können.

Natürlich darf ein kleines Schnuckelchen und somit eine sanfte Liebesgeschichte nicht fehlen. Den Schwarm der Jungen darf die durchaus hübsche Sofia Black- D’Elia spielen die in die Rolle der Jessie Pierce schlüpft. Besonders David verdreht sie gekonnt den Kopf, obwohl sie schon längst selbst ein Auge auf ihn geworfen hat. Das wird jedem sofort klar und bedarf eigentlich auch keiner späteren Erklärung ;-)

“Läuft die Kamera ? Hast du alles drauf ?”

Ja du hundsverdammte, sch****drecksmistige, strunzdumme Found Footage mässige Dreckskamera !!!

Es gibts keinen Kameramann im herkömmlichen Sinne, sondern überlässt den Job quasi der Schwester von David namens Christina (Virginia Gardner) die aus diesem Grunde auch nur selten zu sehen ist. Somit wackelt sich die Linse durch die Szenerie und soll so etwas wie ne Dokumentation der Ereignisse darstellen. Sobald man sich aber an die visuelle Achterbahnfahrt gewöhnt hat, nimmt einen die Story gefangen. Wie gesagt laufen die Tests zu Beginn noch kontrolliert ab. Man stellt Regeln auf, unter anderem daß man niemals alleine reisen solle. Die Gruppe springt zum Lollapalloza Festival, mischt sich unter die VIP- Gäste und verlebt einen geilen Tag….der in der wahren Welt nur 49 Sekunden dauert. Ein Lottogewinn wird ausspioniert um dann an knapp 2 Mio. Dollar zu kommen. Da ist dann schon mal ein fescher Sportwagen drin. Doch dann macht David einen großen Fehler und versucht eine Situation im nachhinein zu klären und löst eine Reihe von katastrophalen Ereignissen aus. Euphorie macht aufkeimender Panik Platz. Kindlicher Entdeckerdrang wird zur Konfrontation mit der bitteren Realität.

Die Geschichte die zum Anfang wie ein wahr gewordener Traum für die jungen Studies rüberkommt wird buchstäblich zu einem Kampf gegen die Zeit.

Leider sind die Zeitreisen ein wenig unspektakulär in Szene gesetzt worden. Ausser ein paar fliegende Gegenstände, ab und zu ein paar Funken und verzerrten Bildern gibts ned sonderlich viel. Da hatte die Effektabteilung unter John Baker wohl von oben keine allzu großen Aufgaben erhalten.

Jedoch ist das was hinter den Bildern steht doch wichtiger als Rambazamba.

“Wir sind dabei die Welt zu verändern !”

Einen Showdown im herkömmlichen Sinne gibt's nicht. Es liegt an David abzuwägen was denn nun wichtiger ist. Seine eigenen Belange oder das was er durch seine durchaus kindlichen Gedankengänge angerichtet hat.

Und seien wir doch ehrlich… Jeder hat schon mal mit dem Gedanken gespielt, was wäre wenn man die Zeit ändern könnte. Wir sollten froh sein dies nicht zu können. Auch wenn es verlockend wäre.

Starker Film !

 

ses

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Kommentare

11.10.2018 12:10 Uhr - JasonXtreme
1x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.510
Der steht schon länger auf der Liste - ich denke der sollte nach der Rezi mal weiter nach oben wandern!

11.10.2018 20:31 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Helfer
User-Level von sonyericssohn 17
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 5.363
Der läuft nebenher ganz angenehm. Ein Film zum entspannen.

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