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Originaltitel: The Girl with the Dragon Tattoo

Herstellungsland:USA, Schweden (2011)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Krimi, Thriller, Mystery
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,30 (25 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig), der erst kürzlich wegen Verleumdung verurteilt wurde, bekommt vom Großindustriellen Henrik Vanger (Christopher Plummer) den Auftrag, Nachforschungen über das Verschwinden von Henriks Nichte anzustellen. Seit 40 Jahren, seit einem schicksalhaften Tag für die Familie Vanger, fehlt von Harriet jede Spur. Henrik, der nie aufgehört hat, nach ihr zu suchen, befürchtet ein Gewaltverbrechen und beschuldigt seine eitle Verwandschaft des Mordes. Bei seinen Recherchen bekommt Blomkvist überraschend Unterstützung von der jungen Hackerin Lisbeth Salander (Rooney Mara). Sie ist - trotz ihres unorthodoxen Auftretens - nicht nur eine brilliante Detektivin, sondern weiß auch mehr über den Journalisten als ihm lieb ist. Durch ihre Nachforschungen fördern Mikael und Lisbeth persönliche Dramen und unappetitliche Details aus der Vergangenheit einiger Mitglieder des Vanger-Clans zu Tage. (Sony Pictures)

eine kritik von schobi:
Da die Sichtung des Originals auch schon wieder eine Weile her ist, will ich keinen direkten Vergleich anstellen, wobei die Hollywood-Version allein schon durch Production-Values und die hochklassige Inszenierung formal etwas die Nase vorne hat. Dank der stimmigen Inszenierung entsteht im Zusammenspiel mit dem von Trent Raznor komponierten Score eine kalte Atmosphäre, die hervorragend zur Story und den verkorksten Figuren passt. Sehr gelungen ist auch die Besetzung, besonders bei der Figur der Lisbeth war ich äußerst skeptisch, ob hier das Level der genialen Performance von Noomi Rapace erreicht werden kann. Doch Rooney Mara meistert die Rolle mit Bravour und liefert eine superbe Vorstellung ab, ohne das Original zu kopieren. Allgemein fühlt sich der Film mehr wie eine weiter Interpretation des Buches an, als ein liebloses 1:1-Remake - was bei dem Team aber auch zu erwarten war. Der Rest des Cast ordnet sich mehr oder weniger unter, ist aber ebenfalls gut besetzt, besonders Christopher Plummer verleiht seiner Figur mit wenigen Szenen Konturen.

Fazit: Fincher ließ sich nicht lumpen und liefert ein kompromisslosen, trostlosen Krimi ab und ruft uns in Erinnerung, wie ein R-Rated-Thriller aussieht. Da ich das Buch nicht kenne, kann ich keine der Verfilmungen präferieren, doch die Neuauflage ist auf jeden Fall sehr gelungen und kann uneingeschränkt empfohlen werden.
9/10
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