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sonyericssohn
Level 17
XP 5.255
Eintrag: 08.11.2018

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Wildling

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Drama, Fantasy, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Eingesperrt in einem kleinen Zimmer auf dem Dachboden eines abgelegenen Waldhauses und isoliert von der Außenwelt, wächst Anna (Bel Powley) unter der Obhut eines mysteriösen Mannes auf, den sie nur als Daddy (Brad Dourif) kennt. Mit schaurigen Geschichten über ein kinderfressendes Ungeheuer schürt er seit jeher ihre Angst vor der Welt außerhalb ihres Gefängnisses. Als Anna im Alter von 16 Jahren von der örtlichen Polizei befreit wird, fällt es ihr schwer, sich an die neue Lebenssituation in Freiheit zu gewöhnen. Erst als Sheriff Ellen Cooper (Liv Tyler) den verstörten Teenager fürsorglich bei sich aufnimmt, beginnt Anna, ihre Angst vor der Außenwelt und dem Monster zu verlieren. Doch schon bald kommt es zu einer Reihe beunruhigender Ereignisse ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Wohl behütet wächst Anna bei ihrem Vater auf. Er kümmert sich liebevoll um sie. Lässt es sich nicht nehmen sie zu duschen, versorgt sie mit Speisen und zum Geburtstag bekommt sie einen kleinen Kuchen. Alles wunderbar.

Doch es gibt ein Problem. Anna darf ihr Zimmer nie verlassen ! Denn dort draussen im Wald lauert etwas sehr Böses vor dem die Tochter beschützt werden muss.

16 Jahre dauert es an, bis Anna aus dem Haus befreit wird. Sie soll sich ab jetzt in der normalen Gesellschaft aufhalten und das Leben erlernen. Doch etwas stimmt mit dem jungen Mädchen nicht…

WILDLING

Dass Kinder von ihren Eltern oder sogar wildfremden Menschen weggeschlossen werden und am Kind-sein gehindert werden, ist nicht nur seit Natascha Kampusch in aller Munde. Jenes Thema wird auch in Filmen des öfteren verbraten. In diesem Fall mischt der deutsche Regisseur  Fritz Böhm diese Art von Drama mit Elementen aus dem Horrorfilm.

Annas Entwicklung wird in drei Stadien gezeigt. Als kleines Kind, heranwachsend und letztlich dann als 16 jähriges Mädel dass nicht weiss wo ihr der Kopf steht. Ab hier steigt Bel Powley in den Ring und spielt den Teenager Anna. Verdammt tut einem die leid ! Wie ein Mädchen aus einer anderen Zeit stolpert sie durch das “normale” Leben und versteht die Welt nicht mehr. Es gibt Fleisch zu essen ? Man sitzt auf gepolsterten Stühlen und man trägt Schuhe ? Sowas gibt's ? Und diese Dinger die so einen Lärm machen während man in ihnen sitzt… Anna kommt sich vor wie ein nicht benötigtes Teil in einem Puzzle. Bel Powley spielt echt richtig stark ! Ihre Augen die einen ständig überraschten Ausdruck besitzen verstärken das kindliche Verhalten noch mehr. Woher soll sie auch das alles wissen ?

Ob jetzt Liv Tyler (Armageddon, Herr der Ringe) die richtige Besetzung der Polizistin Ellen Cooper war, lass ich mal dahingestellt. Trotzdem kann sie in der Rolle der unfreiwilligen Ersatzmutter überzeugen. Sie nimmt Anna zu sich und bereitet sie auf das wahre Leben vor. Behutsam erklärt sie ihr warum sie an einer bestimmten Stelle blutet, schenkt ihr normale Kleidung und nimmt ihr die Angst vor dem, was ihr Vater immer erzählte… Tyler bleibt aber dann doch ziemlich blass und kommt gegen ihre Mitstreiter schwer an.

Den Part des Daddys übernahm Brad Dourif (Fire Syndrome, Death Maschine) und durfte ein weiteres Mal zeigen, dass er den schrägen Typen drauf hat wie selten jemand. Dabei ist er zu Beginn sogar fast sympathisch, gar liebevoll. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen dass er Anna behandelt wie ein rohes Ei und ihre Entwicklung versucht zu blockieren oder aufzuhalten !

“Soll ich dir eine Geschichte erzählen ? Soll ich dir was vom

Wildling erzählen ?”

Wildling...was'n Quatsch ! Alles Märchen die man halt Kindern erzählt wenn sie nicht brav waren. So richtig viel erfährt man als Zuschauer anfangs nicht wirklich. Man denkt an ein Monster oder Ding das da draußen lauert um loszumorden. Falsche Fährte. Auf alle Fälle darf man die junge Anna beim erwachsenwerden zusehen. Die Phase der Aufklärung verläuft ein wenig anders als gedacht. Sie merkt dass da draussen auch was anderes ist, lauscht der Musik und reagiert auf laute Geräusche empfindlich. Das körperliche Empfinden,das zwischenmenschliche aktiviert sich bei dem noch immer irritiertem Mädchen. Zwischen dem Sohn von Ellen Ray (Collin Kelly-Sordelet) funkts dann plötzlich und es wird dafür gesorgt dass eine Geschichte weitergehen darf. Irgendwann aber wendet sich das Blatt und der Horror hält Einzug. Es werden übel zugerichtete Leichen entdeckt die offenbar von einem wilden Tier angefallen wurden. Aber auch Anna beginnt sich auf eine merkwürdige Art zu verändern. Sie hat Alpträume, Visionen von Gewalt, entwickelt Bärenkräfte und ihre Sinne schärfen sich anders als bei einem... Menschen…

Man wird nach und nach mit dem großen Geheimnis vertraut gemacht.

“Ich wollte dich immer nur beschützen.”

“Warum Daddy ?”

Das Ende des Films gleitet leider ein wenig in den Standard hinein. Etwas schlachten hier, etwas Genick brechen dort und ein wenig Blut. Das nimmt dem mystischen Teil etwas von seinem Zauber der durchaus vorhanden ist. Dabei muss ich sagen, dass mir die Optik Annas extrem gut gefällt, wenn ihre grossen Augen wie weiße Perlen in der Dunkelheit leuchten und… Ätsch ! Nix da ! Da schweig ich jetz.

Auf alle Fälle ist mir als Zuschauer das Böse hier lieber als die vermeintlich guten Menschen.

Wer Schlafwandler mochte und dem Genre Drama nicht abgeneigt ist, kann sich dieses Werk mal einverleiben. Ich fand ihn jedenfalls mehr als nur ordentlich !

 

ses

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Kommentare

08.11.2018 17:22 Uhr - Insanity667
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Jup! Sauber! Dann werd ich meinen Senf dazu vorher erstmal im Glas lassen, da hab ich nix mehr hinzuzufügen! :)

"Wildling" ist ein wundervolles Coming-of-Age-Teenie-Drama, mit einer Prise Humor und ein bisschen Horror, verpackt in ein düsteres Märchengewandt. Bel Powley spielt preisverdächtig und trägt den Film fast im Alleingang, der HAMMER. So süß, liebenswert, aber auch irgendwie melancholisch und tragisch, wie sie sich durch die Welt tastet, die sie vorher nie gekannt hat. Brad Dourif ist auch toll! Ob es die gute Arwen gebraucht hätte? Nein, aber sie ist hier trotzdem sehr gut unterwegs! :P

08.11.2018 17:51 Uhr - TheRealAsh
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Na also, das hört sich auf jeden Fall brauchbarer an

08.11.2018 18:14 Uhr - sonyericssohn
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@Insi
Ich bin mir sicher dass dein Senf mir munden täte ! ;-)

08.11.2018 18:32 Uhr - Insanity667
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Erstmal ist ein anderer "Neuer" dran, dann mach ich dir höchstpersönlich eine grimmsche, düstere Märchensenfstulle! :)

08.11.2018 18:48 Uhr - sonyericssohn
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Na hoppala ! Da bekommt man glatt Appetit.
Aber Grimm ??? Komm schon ;-)

08.11.2018 19:06 Uhr - Insanity667
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Also die "Geh nicht in den dunklen Wald" Sache, die "Vater"-Tochterbeziehung und noch ein paar andere Dinge sind schon sehr "Grimm"! xD

08.11.2018 19:28 Uhr - sonyericssohn
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Touché

08.11.2018 19:37 Uhr - DriesVanHegen
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Deckelt sich mit meiner Meinung :)
Powley ist wirklich einsame Spitze, mir war der Film nur leider etwas arg schnell und überstürzt. Das Anna quasi nichts aus der modernen Welt kennt, ist irgendwie niemandem ihrer neuen Familie aufgefallen oder wird einfach so hingenommen. Aber abgesehen von diesem flotten Drive, passt da wirklich ansonsten alles. Spannendes, düsteres Coming-of-Age-Märchen.

08.11.2018 19:54 Uhr - sonyericssohn
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Vielleicht hätten 10 Minuten an informativer Handlung mehr ganz gut getan...

08.11.2018 20:01 Uhr - Insanity667
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Ich finde vor allem das Ende auch leicht überstürzt... deswegen von mir "nur" 9/10 Punkte. So ein schöner Film hätte ruhig mal auf 120 Minuten "aufgeblasen" werden können, aber diese zweifelhafte Ehre wird ja meistens nur ohnehin schon mageren und dünnen Blockbustern zuteil...

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