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Ghostfacelooker
Level 16
XP 4.455
Eintrag: 08.11.2018

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Ocean's Eight

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK o.A.
Genre:Abenteuer, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Ocean's 8

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Fünf Jahre, acht Monate und zwölf Tage ist es her, seit die sagenhafte Debbie Ocean (Sandra Bullock) mit der Planung ihres größten Coups begonnen hat. Dazu braucht sie das bestmögliche Team - allen voran ihre ehemalige Komplizin Lou (Cate Blanchett), und eine ganze Crew weiterer Spezialistinnen. Ihr Zielobjekt: Diamanten im Wert von 150 Millionen Dollar, die den Hals einer weltberühmten Schauspielerin (Anne Hathaway) auf dem Event des Jahres, der Met Gala, zieren werden. Der Plan scheint felsenfest, aber sie müssen ihn einwandfrei ausführen, hinein- und herausspazieren - vor aller Augen.
eine kritik von ghostfacelooker:

Auch wenn man Elliott Gould und Quin Shaobo in ihren angestammten Ocean´s Filmfiguren als Reuben und Yen wiedertrifft, so bleibt doch der fade Beigeschmack und die Tatsache bestehen, daß es kein Ocean´s Film ist.

Nicht weil Sandra Bullock, die kleine Schwester von Danny Ocean spielt, die mit ihrer Aushilfs-Brad Pitt-Sidekick Figur Cate Blanchett einen großen Coup plant und dabei solides Schauspiel abliefert, daß sich endlich mal ohne Melissa McCarthy in irgendeiner Rolle, ebenso witzig und leicht zynisch darstellt.

Und bestimmt auch nicht weil es ausschließlich Frauen sind, die den Männerjob nicht machen könnten, denn wenn man die Handlung betrachtet und wie die Mädels dabei vorgehen, muß man sagen, daß die Waffen der Frauen doch sehr subtil und vielseitiger sind als die ihrer männlichen Pendants.

Nein, es ist für mich kein Ocean´s, weil man hypothetisch davon ausgehen muß, daß Danny tot ist und eben nicht einmal am Ende als Cliffhanger für einen möglichen vierten Teil, mit seiner Schwester oder eben mit zehn anderen einschließlich Pitt, wieder dabei wäre, was eben durch sein Fehlen zur Aussage führt, daß es kein Ocean´s ist. Klar soweit?!

Aber gut, bleiben wir bei den Mädels, die munter und einigermaßen bildhübsch, die perfid geplante Rache der kleinen Schwester, mit ihr zusammen angehen. Hierbei fehlt uns schon ein weiterer Unterschied auf, daß man den größten Teil der Crew nicht wirklich persönlich kennt und auch nicht wie im Original durch Reuben in Kontakt kommt.

Dies wird aber mit der gleichen Leichtigkeit überspielt, mit dem man den Grundton des Films erzählt bekommt; daß man Frauen eigentlich nur die richtigen Beweggründe nennen muß und schon werden sie von der Hausfrau oder ehemaligen Modedesignerin zur Kriminellen.

Der zweite wesentliche Unterschied, ist die Offenheit mit der man die Beteiligten darüber aufklärt, daß man einen Diebstahl vor hat, und sie somit gleichsam zur Komplizin macht.

Aber wie gesagt, wenn man nicht zu verkniffen auf die neueren Ocean-Filme fixiert ist und auch Sinatra´s Original nicht als Maßstab nimmt, ist es sogar erfrischender als alte Attribute vermeintlich neu aufgewärmt zu sehen und sich über einen missglückten Versuch zu ärgern.

Man kann also die Unbekümmertheit, die Bullock mit ihrem subtilen Sarkasmus in Dialog der Interaktion, besonders mit Blanchett, die immer ein wenig androgyn, aber gleichzeitig nicht zu homophob, gleichsam, wie eine neuzeitliche Interpretation von Sarandon´s Louise wirkt, durchaus genießen, während man die männlichen Protagonisten, des Sicherheitspersonals von Cartier bis hin zu dem Ex der kleinen Ocean, durchaus als deplatzierte Marionetten der weiblichen Schönheit und deren Charme empfinden kann.

Charme besitzen alle Girls, auch die angetrocknet maskulin wirkende Awkwafina, als Constance, die meiner Meinung nach das weibliche Pendant zu Yen sein soll.

Herausragend jedoch,ist die Darbietung der Schwester aller in allen Filmen jemals dargestellten Psychosen in einer Person, Mrs Helena Fürs..ähm Bonham Carter, als angestaubte Designerin der 90er.

Carter´s Rolle ist ihr so dermaßen auf den Leib geschrieben, daß ich diese persönlich von all ihren ausgeflippten Rollen, als die beste seit der Herzkönigin betrachten will. Wenngleich diese auch leiser und weniger psychotisch, aber vielleicht gerade deshalb durch ihre Unsicherheit und das wissen um ihre geistige Instabilität umso sympathischer wirkt.

Da wir gerade bei der Herzkönigin waren, ihre Filmschwester und vormals Weiße Schachkönigin Anne Hathaway, hat es auch in diesen Film geschafft und nimmt sich noch weniger selbst ernst, als man es sonst von ihr gewohnt ist.

Auch wenn sie die Rolle der verwöhnten Hollywoodgröße Daphne hier seriös spielt, merkt man auch ihr wie allen Mädels an, daß man es der männlichen Trilogie mit Östrogen-Powerhumor zu beweisen sucht.

Als optisches Highlight, hat man keine geringere als Rihanna verpflichtet, die sich als vermeintliche Hackerin verdingt und mal eine der wenigen Musikerinnen zu sein scheint, die auch schauspielern könnte und in ihren Filmen nicht selbst mitsingen müsste.

Ein Cameo Highlight, ist neben Heidi Klum und Katie Holmes als sie selbst und Heidi, die mit Sandra ein zwei Sätze deutsch spricht, (obwohl sie kein Photo für Sandra hat),  James Corden´s Figur des Versicherungsbetrugsagenten. Corden selbst ist ja durch Carpool Karaoke und seiner Late late Night Show für seinen Humor bekannt, den er auch hier an den Tag legen kann.

Der Zuschauer hat es also nicht schwer, vorausgesetzt er kann oben genannte Punkte ignorieren, sich mit diesem Cast anzufreunden, der von Regisseur und Drehbuchauto, Gary Ross  (Free State of Jones) auf die Leinwand gebannt wurde, und dessen Highlight, respektive Objekt der kriminellen Gelüste, die Metropolitan Gala, kurz Met-Gala genannt, ist.

Ob der Coup klappt oder die acht Ocean´s am Ende auffliegen soll sich jeder selbst ansehen, aber für mich ist es ein guter Film, der vielleicht doch mit einem vierten Original-Ocean´s verbunden werden könnte, welcher somit würdig und interessant weitergeführt werden würde.

7/10
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Kommentare

08.11.2018 20:10 Uhr - Kaiser Soze
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Na, ist der Film schon bei Netflix online, dass ein Review von dir erscheinen kann? :D

Gut geschriebenes Review mit einer gelungenen Trennung zwischen Erwartungshaltung, Original (-besetzung) und Film.
Ich habe den Film leider noch nicht gesehen, bin jetzt aber noch gespannter drauf! Du bist Schuld! Na, wenn das mal kein Kopliment ist ;-) Helene BC ist eigl immer eine herausragende Schauspielerin und mag ich sehr gerne, vor allem in Fight Club, zu dem och aktuell noch das Review schreibe, aber auch in Harry Potter.

09.11.2018 02:10 Uhr - Ghostfacelooker
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08.11.2018 20:10 Uhr schrieb Kaiser SozeNa, ist der Film schon bei Netflix online, dass ein Review von dir erscheinen kann? :D

Gut geschriebenes Review mit einer gelungenen Trennung zwischen Erwartungshaltung, Original (-besetzung) und Film.
Ich habe den Film leider noch nicht gesehen, bin jetzt aber noch gespannter drauf! Du bist Schuld! Na, wenn das mal kein Kopliment ist ;-) Helene BC ist eigl immer eine herausragende Schauspielerin und mag ich sehr gerne, vor allem in Fight Club, zu dem och aktuell noch das Review schreibe, aber auch in Harry Potter.


Du versucht also deine unterschwellige Anspielung durch ein selbst erdachtes Kompliment auszugleichen?!^^^^^^na wenn das mal keine Bauernschläue ist Herr Kaiser. Schuld angenommen

09.11.2018 06:46 Uhr - Kaiser Soze
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Nein, weder unterschwellig, noch ausgleichend, lediglich meine Gedanken rund um dein Review. Ich bin halt schlau-schlau :D

09.11.2018 09:45 Uhr - Insanity667
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"Ocean's 8" also? Hm? Was ist aus "10" und "9" geworden? Oder dachte man sich, wenn man in der Nummerierung abwärts fortfährt, könnte es lächerlich wirken? ^^ Auf jeden Fall lesenswert, für mich aber keine Option für den Herbst...

09.11.2018 12:06 Uhr - Kaiser Soze
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09.11.2018 09:45 Uhr schrieb Insanity667
"Ocean's 8" also? Hm? Was ist aus "10" und "9" geworden? Oder dachte man sich, wenn man in der Nummerierung abwärts fortfährt, könnte es lächerlich wirken? ^^ Auf jeden Fall lesenswert, für mich aber keine Option für den Herbst...


Nein, aber wenns wieder ne Trilogie wird, kann man 8-10 vergeben, wohingegen bei O10 zwei Prequels hätten folgen müssen ;)

09.11.2018 14:15 Uhr - Ghostfacelooker
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09.11.2018 12:06 Uhr schrieb Kaiser Soze
09.11.2018 09:45 Uhr schrieb Insanity667
"Ocean's 8" also? Hm? Was ist aus "10" und "9" geworden? Oder dachte man sich, wenn man in der Nummerierung abwärts fortfährt, könnte es lächerlich wirken? ^^ Auf jeden Fall lesenswert, für mich aber keine Option für den Herbst...


Nein, aber wenns wieder ne Trilogie wird, kann man 8-10 vergeben, wohingegen bei O10 zwei Prequels hätten folgen müssen ;)


naja denk mal weiter, 9 und 10 wären die zwei Sequelprequels die Eleven dann indirekt verbinden^^^^

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