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Eintrag: 09.11.2018

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Bloody Chainsaw Girl

(Originaltitel: Chimamire sukeban chênsô)
Herstellungsland:Japan (2016)
Genre:Action, Horror, Splatter

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Die kauzige Schülerin Nero entpuppt sich als wahnsinnige Wissenschaftlerin, die mal eben die gesamte Schulbelegschaft samt Schülern zu ihren Zombie-Untergebenen macht. Die sexy Mitschülerin Giko jedoch, die einzige Überlebende dieses Albtraums, rückt sich die knappe Schuluniform zurecht, befüllt eine wuchtige Kettensäge mit Treibstoff und macht sich auf, Neros entsetzlichem Treiben ein Ende zu setzen.
eine kritik von asphyxia:

Hier haben wir nun einen weiteren, überdrehten J-Splatter-Kracher für alle Freunde abgedrehter Fernost-Kost.
Der Film Bloody Chainsaw Girl (OT:Chimamire sukeban chênsô) basiert auf der Manga-Serie "Chimamire Sukeban Chainsaw" von Rei Mikamoto aus dem Jahre 2009. Regisseur Hiroki Yamaguchi gelingt es, die absurde Ästhetik der Comicvorlage zu bewahren und diese optisch ansprechend in die Realfilm-Landschaft zu übertragen.

Ja, richtig gehört Yamaguchi. "Den kenne ich doch", wird jetzt der eine oder andere Filmfreund sagen. Doch Obacht, nun darf man diesen Herren aber nicht mit Yudai Yamaguchi, bekannt durch Filme wie Battlefield Baseball, Meatball Machine, Yakuza Weapon und Deadball verwechseln. Beide haben einen Hang zum delirierenden filmischen Exzess, jedoch verharrt Hiroki nicht einzig im filmischen Metier des Grauens, sondern ist darüber hinaus auch erfolgreich in der Lage das Action und Science Ficiton Publikum mit Filmen wie Messiah (auch als Serie), Wonogawa, sowie Torinoko City und dem wohl bekannteren Hellevator zu versorgen.
Da sich nun eine Fortsetzung von Bloody Chainsaw Girl in der Post-production befindet und im Laufe nächsten Jahres ausgewertet wird, nehme ich diesen Umstand nun zum Anlass ein Review zum ersten Teil zu schreiben.

Wie so oft bei asiatischen Filmen, insbesondere des japanischen Films, scheiden sich die Geister an eben diesen gewaltig. Für die Einen absoluter Schrott für die Anderen überdreht-kurzweiliger Fan-Service.
Da es sich bei diesem Machwerk in erster Linie um einen Fun-Splatterstreifen handelt, ist exzessive, übertriebene Gewalt das Aushängeschild eines solchen Werkes, das merkt man schon ab den ersten Sekunden des Films, denn es geht sofort zur Sache. Was Bloody Chainsaw Girl nun aber von der breiten Masse an (meist billigst produzierten) "Matschfilmen" abhebt, ist sein farbenfrohes Setting, die saubere Kameraarbeit, der hohe Produktionstandard (trotz Low-Budget) und der Over-the-Top Slapstick-Humor gepaart mit größtenteils guten Special-Effects (von einige CGI- Momente einmal abgesehen) des SFX Teams, bestehend aus namhaften Vertretern ihrer Zunft wie zB. Matsuda, Shimohata, Umezawa und Nishida.
Und irgendwo, zwischen all dem hyperaktiven Gerangel, findet sich noch Zeit ein bisschen Coming of Age Drama mit einzubauen. Diese ungewöhnliche Komposition mildert die blutige Groteske ein wenig ab und macht den Film für zartbeseitetere Zuschauer zugänglicher. Die zudem sehr gut aufgelegten und sympatisch agierenden Schauspieler/-innen, allen voran Rio Uchida als schlecht gelauntes Boss-Babe, die vor nichts und niemanden Respekt hat, tragen dazu bei das der Film mit seinen sehr überschaubaren 72 Minuten Spielzeit ohne Längen daher kommt und (sofern man sich darauf einlassen kann) gut unterhält.

Der quirligen Giko Nokomura, unserer respektlose Protagonistin (perfekt verkörpert von der bezaubernden Rio Uchida) mit dem viel zu knappen Schulmädchen-Outfit, auf Getas (jap. Holzsandalen - Anmerkung des Autors) durch die Gegend stöckelnd, dabei zuzuschauen wie sie gleich in den ersten Filmminuten in einen Kampf mit diversen "modifizierten" Schulkameradinnen verwickelt wird und diese mit ihrer überdimensionalen Hi-Tech-Spezial-Kettensäge (Leatherface wäre vor Neid den Tränen nahe) in Stücke reißt, macht einfach Spaß und bildet eine Kulisse, die offensichtlich aus den Seiten eines Mangas entsprungen ist.


Wir begleiten die Delinquentin, auf der Suche nach Antworten. Warum schickt ihr Nero, eine soziopathische Mitschülerin von Giko (gespielt von Mari Yamachi), Gegner auf den Hals? Klare Sache, sie will Rache, aber wofür? Und wie soll sie ihre Prüfung schaffen wenn sie Nonstop von Killer-Cheerleaderinnen, bewaffnet mit Vaginaltorpedos und Körperteilraketen, genetisch mutierten Cyborg-Zombies, Transgender-Ninjas und tödlichen Androiden mit mechanischen Mündern sowie von einem metallischen Spinnenbeinkopf attackiert wird? All diese Fragen werden im Verlauf des Filmes geklärt. 


Blutig, bizarr, sexy, vollkommen beknackt? Ja und wie, aber wie auch seine Regie-Kollegen Yamaguchi und Noboru Iguchi, die dafür berüchtigt sind, Film dieser Art zu machen, hat auch Hiroki Yamaguchi seinen eigenen Stil gefunden und dem bleibt er auch mit diesem Film treu.

"Bloody Chainshaw Girl" ist ein sehr unterhaltsamer Manga-Splatter, für alle Fans des Genres auf jeden Fall einen Blick wert.

 

8/10
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Kommentare

09.11.2018 07:31 Uhr - Insanity667
1x
DB-Helfer
User-Level von Insanity667 11
Erfahrungspunkte von Insanity667 1.620
Ja holla die Waldfee, den kenne ich sogar und obwohl er ziemlich trashig und amateurhaft gewirkt hat, hat er doch seinen Charme, das muss man zugeben. Ich mag die beiden Protagonistinnen und auch den Sidekick von Giko! xD Schöne Vorstellung, ich hoffe doch schwer, diese Erfolgsserie deinerseits hält an! :D

09.11.2018 09:25 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.075
Ich finds auch super einen neuen Kollegen zu haben, der hier eine etwas andere Sparte bedient, bei der ich mich ja gar nicht auskenne. Und da ich gerne dazulerne, gefällt mir das hervorragend, vor allem in dieser Qualität.

Die Protagonistin ist mir natürlich sehr sympathisch, aufgrund eines Herrn mit Säge;-)

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