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Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth

Herstellungsland:Großbritannien (2005)
Standard-Freigabe:USK 16
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,78 (9 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Tauchen Sie in den Horror von H.P. Lovecraft ein. Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth - Ein Survival-Horror-Spiel, wie es noch keiner vorher erlebt hat. Sie sind Jack Walters! Bleiben Sie am Leben und bekämpfen SIe Ihren schlimmsten Feind - den Wahnsinn! Sie werden Dinge sehen, die selbst in Ihren dunkelsten Träumen nicht vorstellbar sind. Der Wahnsinn wird dafür sorgen, dass Sie jedes Stück des Terrors hautnah miterleben, während Sie versuchen, das Geheimnis der "Great Old Ones" zu lüften. (Ubisoft CD-ROM Cover)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von inferis:

H.P Lovecraft, ein Visionär des Horros, dessen düstere Geschichten oft ins Fantastische oder Science Fiction führen. Der Horror ist oft vage, die Monster ungewöhnlich, haben oft Ähnlichkeit mit Meeresbewohnern. Erst nach seinem Tod wurden seine Geschichten jedoch erst richtig bekannt, auch da andere Autoren seinen Mythos rund um außerirdische Götter und deren Nachkommen weiter ausbauen. In den 80ern gab es dann einige bekannte Verfilmungen seiner Stoffe, am bekanntesten dürfte dabei wohl Re-Animator sein. Basierend auf einer Reihe von Fortsetzungsgeschichten, die sich stark an Frankenstein orientierte und von Lovecraft selbst als eine seiner schlechtesten Geschichten bezeichnet wurde. Der Film war jedoch ziemlich gut und gilt heute als Kult Klassiker. Zu recht. Es folgten weitere, oft blutige Nacherzählungen seiner Geschichten, wirklich große Erfolge konnte man so aber zumindest in kommerzieller Hinsicht nicht erreichen. Genauso geschah es auch mit Call of Cthulu: Dark Corners of the Earth, einem First Person Horrorspiel. Ob das vielleicht doch gut so ist werdet ihr gleich erfahren.

Wir schreiben das Jahr 1915, und übernehmen die Rolle des Polizisten Jack Walters. Wir finden uns am Ort einer Belagerung wieder. Eine Sekte hat sich in einem Haus verschanzt und ist umstellt. Als plötzlich eine Schießerei entbrennt flüchtet Jack in das Haus. Unbewaffnet schleicht man durch das Haus und findet viele Fotos von Jack. Schließlich kann man einen der Sektenanhänger stellen und in einem Gespräch scheint es so, als wäre die Sekte sehr vertraut mit ihm. Bevor es aber wirkliche Informationen gibt, wird der Fanatiker erschossen. Jack geht tiefer in das Haus und findet eine antike, aber trotzdem technisch überlegen wirkende riesige Aparatur. Einmal aktiviert erscheinen groteske Figuren und Jack verliert das Bewusstsein.

Die folgenden 6 Jahre verbringt Jack in einer Irrenanstalt und hat im nachhinein keinerlei Erinnerung daran, was passiert ist. Er ist nun als Privatdetektiv tätig und kann sich kaum über Wasser halten. Da bekommt er den Auftrag eine vermisste Person in Innsmouth aufzuspüren. Bereits bei seiner Ankunft wird es unbehaglich. Die Menschen sind grau, unfreundlich und sehr hässlich. In den Häusern kann man teilweise auch abstoßende Dinge sehen. Diese Dinge kratzen an Jacks Psyche und das macht sich deutlich mit einer unscharfen Sicht, einem Schwanken und lautem Atmen. Jack ist kein Superheld und nicht nur seine Psyche hat Narben, sondern später auch sein Körper. Gebrochene Beine haben ein Stöhnen und ein nachziehen des Beins zur Folge, gebrochene Arme oder verletzte Augen sorgen für Probleme beim Zielen. Doch das kommt später. Das erste drittel ist nämlich eher ein Adventure und Jack muss erst einmal den Vermissten suchen. Dabei findet er potenzielle Verbündete und deckt nach und nach das Geheimnis von Innsmouth auf.

Wer die Geschichte schon kennt weiß: Fischmenschen. Es geht um Fischmenschen und im Spiel erfährt man das auch schon in einer Überschrift, lange bevor wir es selbst eigentlich herausfinden. Und eine Weile nachdem wir vor den Fischmenschen fliehen kriegen wir eine Waffe in die Hände und schlagen zurück. Zumindest in Theorie. Den die Steuerung ist extrem schlecht. Das Zielen ist normalerweise schon extrem ungenau und beim schleichen kommt es oft vor, dass Jack einfach weitergeht auch wenn man die Taste schon loslässt. Besonders, wenn man gerade im Kampf ist nervt die Steurung oft und ist unerträglich. Da man nur an bestimmten Symbolen speichern kann, ist das besonders nervig. Leider wird man an einigen Stellen zum Kampf gezwungen. Einen Kampf übersteht Jack jedoch oft nicht unbeschadet und muss sich selbst verarzten, um nicht zu verbluten oder beeinträchtigt zu werden.

Im Verlauf des Spiels wird es immer actionreicher und es gibt unter anderem einen Kampf auf einem Frachter gegen Fischmenschen die mehr Fisch als Mensch sind. Hier wehrt man Unmengen an Feinden ab und muss schließlich einen wahren Gott in Form von Dagon bezwingen. Dieser ist aber furchtbar einfach zu besiegen und erinnert an einen miserablen Resident Evil 5 Endgegner Abklatsch und will nicht so recht in das Gesamtbild des Spiels passen. Der große Endgegner des Spiels ist jedoch noch schlechter geworden und das Ende ist ganz großer Mist und ich musste sogar die Auflösung herunterstellen um das Spiel zu schaffen, da ich ansonsten nicht rechtzeitig einen Tunnel verlassen konnte. Dieses über 10 Jahre alte Spiele, nein, ich glaube nicht dass es an meiner Hardware liegt, auch wenn ich nur auf einem alten Laptop spiele, so ein altes Teil sollte er trotzdem packen müssen.

Das tatsächliche Ende ist aber trotzdem schlecht gelungen und das erweiterte Ende, welches man wohl bekommen soll, wenn man 100% erfüllt hat, konnte ich auch nirgends im Internet finden oder zumindest sehen diese Enden genauso aus wie das, welches ich mit 96% bekommen habe. Das Ende lässt vieles offen und zwar nicht nur, weil es so vage ist wie Lovecrafts Geschichten, sondern weil vieles nicht geklärt wurde, das in potenziellen Fortsetzungen erzählt werden sollte. Die wird es aber nicht geben und so bleiben wir mit einem verbuggten, unfertigen Spiel mit einer unvollständigen Story zurück. Ja die Konzepte sind gute, die Geschichte ist im Ansatz interessant, doch das Potenzial wird nicht aussgeschöpft. Schade, diesmal gibt es von mir leider keine Empfehlung von mir. Wäre es zumindest Technisch besser könnten Interessierte noch zugreifen, aber so wie ich es gespielt habe, rate ich davon ab.

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