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sonyericssohn
Level 19
XP 7.237
Eintrag: 29.11.2018

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The Barn

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,80 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Halloween 1989: Sam und Josh wollen es so richtig krachen lassen und planen mit ihren Freunden ein Rockkonzert zu besuchen. Auf dem Weg machen sie einen Zwischenstopp bei einer alten Scheune, um die sich gruselige Legenden ranken. Da sie natürlich nicht an die Geschichten glauben, entfesseln Sam und seine Freunde in ihrem jugendlichen Leichtsinn drei grausame Dämonen, die ein Blutbad anrichten...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

1989, kurz vor Halloween

Sam ist ein nicht sehr rücksichtsvoller junger Kerl. Auch heuer lässt er es sich nicht nehmen, die Leute gehörig den Tag zu vermissen. Als er sich dann auch noch mit der Kirchenvorsteherin Mrs. Barnhart anlegt, wird er von seinem Vater zum sammeln von Süßigkeiten verdonnert. Als er dann aber vom TV Ansager Dr. Rock von einem Rockkonzert in der Nähe erfährt, verbindet er Pflicht mit Spaß und kurvt mit ein paar Freunden zur Örtlichkeit. Vorher jedoch wird einer alten Scheune ein Besuch abgestattet um die sich das Gerücht rankt, sie sei das Tor zur Hölle und bestimmte Worte rufen die Dämonen. Da alles natürlich kompletter Quatsch ist, spricht man die Worte aus…

….und die Hölle bricht los !!!

THE BARN

Der gute Ash hat's damals eigentlich vorgemacht und deswegen sollte man auch wissen, daß man nicht unbedacht irgendein Tonband abspielt oder in nem seltsamen Buch liest. Auch sollte man wissen daß man nicht einfach so in nen Spiegel glotzen soll und 5x den Namen eines Bonbonmanns ausspricht. Hatt man denn gar nichts gelernt ? Im Film von Justin M. Sherman jedenfalls setzen sich auch wieder ein paar Typen über alle Regeln hinweg und müssen mit den Konsequenzen umgehen. Und was soll ich sagen ? Es macht unglaublich viel Laune !!!

Oben auf der Liste der Darsteller steht Mitchell Musolino in der Rolle des frechen Sam. Trotz seines Alters denkt er noch immer wie ein Kind und hat Spass am erschrecken. Auch das tragen von Masken und Verkleidungen macht ihm Freude. Doch tief im Innern ist er ein guter Mensch der Gefühle für Michelle (Lexi Dripps) hegt aber nicht damit rausrückt.

Sein bester Kumpel Josh (Will Stout) lässt auch keine Möglichkeit aus um Mist zu bauen. Auf der anderen Seite ist er so was wie das Sprachrohr Sams, weil er in bestimmten Situationen einfach ned den Mund aufbekommt. Trotzdem isser etwas tollpatschig…

Dann wären da noch Macho Chris (Cortland Woodard) der mehr Wert auf das zwischenmenschliche mit seiner Flamme Nikki (Nikki Howell) legt und Walkman-Freak Russell (Nickolaus Joshua) der gerne alles wissen möchte. Das übliche Kanonenfutter halt.  

“Süßes oder Saures !?”

Nein, eher saures. Die 80er war das Jahrzehnt der Slasher und Dämonenschinken. Mit einer wahren Freude verwurstet man hier fast alles was man damals zu sehen bekam. Den Kürbiskopf mit stimmiger Innenbeleuchtung, einen Bergarbeiter der den Boogeyman gibt und die allseits beliebte Vogelscheuche mit scharfer Sense am Mann. Alle drei schauen wundervoll Old School aus. Überhaupt ist alles tatsächlich handgemacht ! Die Effekte bringen den derben Charme der guten alten Zeit sehr schön rüber. Zur Sicherheit warf sich wohl Kameramann Zane Hersberger nen Regenmantel über, denn Latexinnereien versauen die Umgebung, es werden Augen ausgestochen, Menschen aufgespießt, Köpfe zermalmt, Gliedmaßen abgerissen usw. Hier ist es mehr als verwunderlich, daß die FSK den Streifen mit ner 16er durchgewunken hat. Wahrscheinlich weil der Film nur Spaß pur ist und immer ein Augenzwinkern parat hat. Manchmal erinnert das ganze an Braindead oder ... Halloween (Scherz), aber das ist ja nix negatives.

Nebenbei gibt's noch nen Auftritt von Scream Queen Linnea Quigley (u.a. Night of the Demons, Silent Night - Deadly Night) als Pfaffreichefin und Ari Lehman (Jason im ersten Teil) als Dr. Rock zu beäugen. Zwar hängt die miserable Synchro den Film ein wenig auf, aber daran gewöhnt man sich schnell. Hätte aber ned sein müssen in meinen Augen. Aber niedliche Filmeffekte wie Blitzer, Ausbrennungen und dem Signal zum Rollenwechsel machen Laune. Eine Autofahrt vor Leinwand darf ebenfalls nicht fehlen ;-)

Wer also Fan der Horrorfilme der damaligen Zeit ist, mit gut aufgelegten Darstellern, knackigen Effekten aber schlechter Synchro zurechtkommt, ist hier gut aufgehoben. Ich hätte jedenfalls einen Heidenspaß an dem Streifen.

 

ses

8/10
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Kommentare

29.11.2018 13:42 Uhr - Horace Pinker
1x
User-Level von Horace Pinker 21
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Wieder eine sehr unterhaltsame und aufschlussreiche Besprechung, nach der ich ein gutes Bild vom Film habe. Nachdem ich den Trailer zum Film nicht sonderlich überzeugend fand, klingt das Ganze jetzt doch ziemlich spaßig (besonders da ich sowohl Slasher als auch die 80iger Jahre Filme mag), denke den leihe ich mir mal aus, in diesem Sinne danke für den Tipp.

29.11.2018 13:50 Uhr - sonyericssohn
1x
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Jau, und da der nur 75 Minuten läuft isser gut für zwischendurch geeignet.
Danke auch fürs lesen ;-)

29.11.2018 13:51 Uhr - BFG97
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Moderator
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Der wird ebenfalls mal vorgemerkt und schnellsstens nachgeholt. Momentan bin ich auf einer Horrorwelle unterwegs und ich freue mich immer über Nachschub, erst recht, wenn er so köstlich serviert wird, wie hier ;)

29.11.2018 14:32 Uhr - kokoloko
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Erfahrungspunkte von kokoloko 1.486
Klingt wie erwartet, nur blutiger und ist in der Tat unterhaltsam beschrieben, gerne wieder! :D Auf die Synchro wird freilich verzichtet.

29.11.2018 21:38 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 14
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Coole Kritik, der könnte mir gefallen - und die Freigabe ist ja vom Vertrieb auf 18 hochgefummelt...

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