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Hard to Kill - Ein Cop schlägt zurück

(Originaltitel: Hard to Kill)
Herstellungsland:USA (1990)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Action, Drama, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Dificil de Matar
Seven Year Storm
Wygrać ze śmiercia
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,30 (72 Stimmen) Details
inhalt:
Kampfsportlegende Steven Seagal ist Mason Storm,ein unerschrockener Geheimagent,der einer brisanten Verschwörung von hochrangigen Politikern und der Mafia auf die Spur gekommen ist.Bis seine Deckung auffliegt und ein Mordkommando ihn und seine Familie überfällt.Die Killer erschießen seine Frau und glauben auch,ihn erledigt zu haben.Doch Storm überlebt schwerverletzt und fällt in ein tiefes Koma.Sieben Jahre später kommt er wieder zu Bewußtsein.Jetzt hat Storm nur noch ein Ziel:Seine Mörder aufzuspüren!
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von knochentrocken:

„Hard to Kill“ 


Unter der Regie von Bruce Malmuth („Nachtfalken“) entstand 1990 der Actionthriller „Hard to Kill“ mit Steven Seagal in der Hauptrolle. In seinem zweiten Film fungierte Seagal allerdings nicht als Produzent sondern nur als Darsteller. 

Neben Steven Seagal sind auch hier wieder bekannte Gesichter zu sehen: Kelly LeBrock (ehemalige Ehefrau von Seagal - „die Frau in Rot“) als Krankenschwester Andy Stewart, Frederick Coffin („Mother‘s Day“) als Det. O‘Malley, Dean Norris („Breaking Bad“) als Det. Sgt. Goodhart, Charles Boswell („Forrest Gump“) als Bad Guy Axel, Branscombe Richmond („A-Team“) als Bad Guy Quentero und William Sadler („Stirb Langsam 2“) als Senator Vernon Trent. Auch ein Robert LaSardo („Death Race“) als kleiner Gauner am Anfang des Filmes ist zu sehen. 

Der von Steven Seagal verkörperte Mason Storm ist ein Cop in L.A. der einer heißen Spur auf den Fersen ist. Als er einigen Männern zu nahe kommt, verüben diese ein Attentat auf ihn, seine Frau wird getötet und er selbst schwer verletzt. Zuvor konnte er einen der Angreifer töten und einem anderen „die beste Freundin“ verletzen. Sein Sohn konnte fliehen. Ab dem Zeitpunkt lag Mason Storm im Koma. Erst 7 Jahre später erwacht er in einem Krankenhaus wieder. Mit Hilfe der Krankenschwester Andy sinnt Mason Storm auf Rache! Um wieder fit zu werden, trainiert er seine Knochen, Muskeln und seinen Geist um seinen Feinden selbige zu zerstören. Zudem will er den mittlerweile mächtigen Mann mit Hilfe der Spur von damals immer noch zu Fall bringen. Aber er muss sich beeilen, denn nicht nur sein Leben und das von Andy, sondern auch das von seinem alten Freund O‘Malley und seinem Sohn (Zachary Rosencrantz) ist in Gefahr! 


Zugegeben, „Hard to Kill“ ist der wohl schwächste Film in Steven Seagals früher und glorreichen Karriere. Dabei liegt es nicht daran, dass der Film keine Action zu bieten hat, sondern viel mehr daran, dass er in der Mitte einfach etwas zu langatmig ist. Gerade am Anfang und am Ende bietet der Film Action, im mittleren Teil allerdings fällt die Fahrt wieder. Das Ganze hätte man entweder etwas eindämmen sollen, oder mit etwas mehr Action im Mittelteil noch aufpeppen können. 

Aber das soll den Actionfreund nicht abschrecken. Denn der Film bietet noch genug Action, auf die man sich freuen kann: eine typische „Cop geht in ein Kiosk oder Lebensmittelladen, böse Buben kommen rein, machen trouble und der Held macht sie alle fertig“ -Szene, das Attentat auf Storm, die Krankenhausflucht, die Schießerei in dem Haus von Andys Freund, auf das sie aufpasst, eine Verfolgungsjagd und der Kampf zwischen Quentero und Mason, sowie dem Finale. Außerdem bietet „Hard to Kill“ den wohl besten Kill in Seagals gesamter Laufbahn: einen Billard-Queue in den Hals und einen anschließenden Killer-Kick ins Gesicht. Oh ja, das tut weh! Nebenbei darf unser heute dicker Aikidō-Meister auch hier Arme und Beine verdrehen oder brechen, Leute zu Boden werfen oder erschießen.

Diese kleinen, aber trotzdem teils rabiaten und fiesen  Außeinandersetzungen (neben der Selbstjustiz-Thematik) gefielen wohl auch der BPJS (heute BPJM) nicht und so landete Malmuth‘ Actionthriller 1991 auf dem Index. Neben der „nicht freigegeben unter 18 Jahren“ Fassung gab es noch eine gekürzte FSK 16 Version, die aber alles andere als empfehlenswert ist, denn hier fehlt einfach alles, außer der langen Weile im Mittelteil! Inzwischen ist der Film aber wieder seit längerem wieder runter von der Liste der jugendgefährdenden Medien, hat allerdings immer noch keine neue deutsche HD-Auswertung auf Blu ray erhalten, da sich Warner Bros. nicht auskäst. Aber die UK-Blu ray sollte es auch tun, sie ist günstig zu erwerben, bietet ein tolles Bild und bei dem Grundschulenglisch sollte es auch gehen, zumal es sich hier wahrlich nicht um Shakespeare-, geschweige denn Tarantino-Dialoge handelt. Die UK-Blu ray ist ungeschnitten. 


„Hard to Kill“ ist kein schlechter Actionfilm, geschweige denn Totalausfall in Steven Seagals Karriere. Immerhin spielte der Film bei einem Budget von ca. $ 10 Mio. alleine in den US-Kinos ungefähr $ 47, 4 Mio. ein. Aber ich muss zugeben, dass auch ich, vor allem im besagten Mittelteil, eine gewisse Zähigkeit verspürte. Für eine „Bierdeckelstory“ ist der Film allerdings schon gefährlich spannend und neben den tollen Darstellern, denen die Arbeit wohl großen Spaß gemacht hat (und das ist die Hauptsache), bietet der Film zwar kurze und kleine Actionmomente, diese sind aber gut/cool inszeniert (ok, die Trainingsmatten im Supermarkt sind schon unübersehbar, aber mit „Nachtfalken“ bewieß Bruce Malmuth, dass er Action gut in Szene setzen kann) und lassen den Actionfan für 80er und 90er Reißer ein Lächeln ins Gesicht versetzen. In einer echten Steven Seagal -Sammlung oder an einem gemütlichen und kurzen Seagal -Abend, darf „Hard to Kill“ zumindest auf keine Fälle fehlen! 

 

Mason Storm: „That‘s for my wife, fuck you and die!“ - Killer Kick! 


 

7/10
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Kommentare

10.12.2018 01:29 Uhr - Ghostfacelooker
3x
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Man sollte dich weniger loben^^^^^^^denn du verfällst meiner Meinung nach gern wieder in diese "Ein Satz-Schreibe", die zeitweise keinen Sinn ergibt.

Beispiel A)
Zuvor konnte er einen der Angreifer töten und einem anderen „die beste Freundin“ verletzen???
Beispiel B)
Sein Sohn konnte fliehen. Ab dem Zeitpunkt lag Mason Storm im Koma.

Storm lag nicht ab dem Zeitpunkt im Koma als sein Sohn fliehen konnte, was man meiner Meinung nach irgendwie daraus ableiten könnte.

Was meinst du mit auskäst??

Diese Sachen sind aber nicht böse gemeint, sondern fallen mir einfach jedes Mal bei dir auf^^^^

Nebenbei, für jeden der es nicht weiß: Das Gebet mit Storms Sohn wurde bei Metallica´s Enter Sandman im Orginalton verwendet

10.12.2018 07:30 Uhr - Knochentrocken
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 441
SPOILER
Beispiel A)
Mason dreht Quentero die Hand um, sprich „seine beste Freundin“. ;-)
Ist ja nicht umsont in Anführungsstrichen gesetzt. ;-)

Beispiel B)
Da es sich hier quasi um eine Aufzählung handelt und es in diesen Sätzen um das Attentat geht, ist es mMn ok, wenn dann dasteht ab diesem Zeitpunkt lag er im Koma. Zudem meine ich, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, dass Mason Storm danach ins Krankenhaus kam zur OP, und bei der Einlieferung schon bewusstlos gewesen ist, oder?
Wenn dies nicht so sein sollte, ich kann ja nochmal machschauen, ändere ich den Satz gerne nochmal ab. ;-)


Ansonsten, schön dass du es dir durchgelesen hast! ^^
Ps.: nicht auskäst = nicht ausscheißen, nicht zu Potte kommen, nur am Finger drehen, den Finger im Popo haben, nicht darum kümmern dass es eine vernünftige HD-Auswertung in Deutschland gibt, obwohl der Film lange vom Index ist. ^^

10.12.2018 09:08 Uhr - JasonXtreme
3x
DB-Co-Admin
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Also ich finde aktuell war DW 1 Dein bestes Review. Hier lässt Du naturgemäß zwar die Lobeshymnen weg, erwähnst dafür den lahmen Mittelteil gefühlt jeden zweiten Satz. Dem würde ich zwar beipdlichten, is aber schon bissi viel ;) ansonsten bin ich da bei Ghost, die Sätze etwas zusammenhängender teilweise, dann liest es sich besser.

10.12.2018 14:00 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 18
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10.12.2018 07:30 Uhr schrieb Knochentrocken
SPOILER
Beispiel A)
Mason dreht Quentero die Hand um, sprich „seine beste Freundin“. ;-)
Ist ja nicht umsont in Anführungsstrichen gesetzt. ;-)

Beispiel B)
Da es sich hier quasi um eine Aufzählung handelt und es in diesen Sätzen um das Attentat geht, ist es mMn ok, wenn dann dasteht ab diesem Zeitpunkt lag er im Koma. Zudem meine ich, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, dass Mason Storm danach ins Krankenhaus kam zur OP, und bei der Einlieferung schon bewusstlos gewesen ist, oder?
Wenn dies nicht so sein sollte, ich kann ja nochmal machschauen, ändere ich den Satz gerne nochmal ab. ;-)


Ansonsten, schön dass du es dir durchgelesen hast! ^^
Ps.: nicht auskäst = nicht ausscheißen, nicht zu Potte kommen, nur am Finger drehen, den Finger im Popo haben, nicht darum kümmern dass es eine vernünftige HD-Auswertung in Deutschland gibt, obwohl der Film lange vom Index ist. ^^


Ich wusste gar nicht, daß auch in Hard to Kill pubertäres Handgewichse, wie in Nur 60 Sekunden mit der Fremden, von Quentero verbalisiert wurde, wenn doch dann liegt es natürlich an meinem Hörverständnis und nicht deiner Vorliebe zu Anspielung und Witzdialektik a la Shane Black und Co, sorry

10.12.2018 16:19 Uhr - Pratt
1x
DB-Helfer
User-Level von Pratt 23
Erfahrungspunkte von Pratt 11.737
Interessantes Review, dass für meinen Geschmack ruhig etwas länger hätte sein dürfen. Bei mir kommt auch dieser Film etwas besser weg (8/10) ist aber auch schon recht lange her.

P.S. Im ersten Draft des Drehbuchs von 1989 wird Steven Seagal noch als Co-Autor genannt, einer der Filme der vor dem Kinostart massiv ge- und umgeschnitten wurde, weshalb er nicht ganz schlüssig daherkommt, hier wäre eine Workprint Fassung falls sie existiert sehr interessant.

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