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Moby Dick

Herstellungsland:USA, Großbritannien (1956)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Drama, Historie
Alternativtitel:Herman Melville's Moby Dick
Bewertung unserer Besucher:
Note: 10,00 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Es ist Mitte des 18. Jahrhunderts, als der herzensgute Ismael wieder von Depressionen und Rastlosigkeit heimgesucht wird. Das war schon öfters der Fall, aber es gibt für ihn ein Heilmittel: das tiefe blaue Meer! Jedes Mal, wenn ihn die Sehnsucht packt, zieht es ihn hinaus auf See. Von Handelsschiffen hat er allerdings genug, darum muss es etwas Aufregenderes sein, wo die Abenteuer warten und Heldenmut gefragt ist. Ein Walfangschiff müsste darum genau das Richtige sein. Und die besten Walfänger gibt es in New Bedford. Als er ankommt ist es Nacht, trüb und regnerisch, aber ihm gefällt der Ort und holt sich auch gleich die Erlaubnis der Einheimischen ein, die ihn daraufhin mit einem wilden Fest willkommen heißen. In New Bedford lernt er auch Queequeg kennen; ein einfältiger Südseeinsulaner, ein wilder Kannibale und ein ausgezeichneter Harpunier. Zusammen suchen sie nun eine anständige Heuer in New Bedford, bis sie die Pequod entdecken; ein Schiff dessen Rehling mit Pottwal-Zähnen geschmückt und die Ankerwinde mit Pottwal-Knochen verziert ist. Keine Frage: das ist ihr Schiff! Es verwundert sie zwar, dass der eigentliche Kapitän des Schiffes, Kapitän Ahab, nicht an Bord ist, um seine zukünftigen Matrosen zu mustern, aber dennoch heuern sie auf der Pequod an. Als Ismael und Queequeg jedoch am Tag der Abreise das Schiff besteigen wollen, werden sie einem verwirrten Bettler angesprochen. Er erzählt mysteriöse und unheimliche Geschichten über Kapitän Ahab. Außerdem prophezeit er, dass sie eines Tages auf hoher See Land riechen würden, wo kein Land ist; und dass an diesem Ahab den Tod finden würden und Alle bis auf Einen ihm ins Grab folgen würden. Queequeg und Ismael sind beunruhigt, aber sie sind eine Verpflichtung eingegangen. Die Arbeit ist hart und zermürbend, aber das lenkt auch nicht davon ab, dass sich Kapitän Ahab nicht blicken lässt. Bis er eines Tages doch tatsächlich eisern an Deck steht und seine Mannschaft beobachtet. Mit einer mitreißenden Rede schwört er die Mannschaft auf die bevorstehende Jagd ein. Die Jagd nach Moby Dick; dem Pottwal-Bullen, der Ahab verstümmelte, zig Matrosen umbrachte und einen bestialischen Ruf genießt. Sogar Ismael ist dermaßen geblendet von der charismatischen Erscheinung von Kapitän Ahab, dass er nicht mitbekommt, wie er und die anderen Matrosen geradewegs ins Verderben segeln.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von nubret:

Der Walfang war für viele indigene Völker vergangener Tage eine Notwendigkeit, um ihr Überleben und den eigenen Fortbestand zu gewährleisten. Daß er jedoch von fettgefressenen Industrienationen selbst heute noch praktiziert wird, ist in meinen Augen eine abscheuliche Verwerflichkeit, die uns wieder einmal deutlich macht, daß der Mensch aus Profitgier vor keiner noch so großen Schweinerei zurückschreckt.

 

Herman Mellvilles Jahrhundert-Roman entführt den Leser jedoch in eine düsterere, wirtschaftlich sehr unsichere Zeit. Die Handlung beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts in New Bedford, einem kleinen Nest an der amerikanischen Ostküste, das zu dieser Zeit viele junge Männer anlockte, die auf Walfängern anheuern wollten. Der Autor erzählt dabei aus der Sicht seiner Hauptfigur Ismael, wählt dabei jedoch zwei Perspektiven. Zum einen die des jungen, unerfahrenen Grünschnabels, zum anderen die des durch seine Erlebnisse gereiften, erwachsen gewordenen Ismaels.

Immer wieder unterbrochen wird dessen Bericht von vielen komplexen, verschachtelten Satzperioden, die mit zahlreichen religiösen und literarischen Metaphern gespickt sind. Dabei bedient sich Melville auch verschiedener Fachsprachen, die sowohl Walfang, Seefahrt, Religion, Wissenschaft und auch Lyrik umfassen. Daß er darüber hinaus verschiedenste Stilmittel und Dialekte verwendet, macht MOBY DICK  in der Literaturgeschichte wohl einzigartig.

Und obwohl der Roman als unverfilmbar galt, gab es bereits 1926 unter dem Titel THE SEA BEAST die erste Interpretation des Stoffes, zu deren Qualität ich jedoch aufgrund mangelnder Verfügbarkeit keine Angaben machen kann.

Die wohl bekannteste und schönste Verfilmung stammt jedoch von keinem geringeren als dem großen John Huston (African Queen), der unbestreitbar eines der bedeutendsten Meisterwerke in der Geschichte der bewegten Bilder abgeliefert hat. Sein MOBY DICK ist ein einzigartiger, symbolbeladener Trip, der den Zuschauer in eine düstere, surreal anmutende Märchenwelt entführt, aus der er sich nicht entziehen kann. Die einzigartige Farbgebung und die beeindruckende Starbesetzung hieven Hustons Opus Magnum dann endgültig auf eine einsame cineastische Höhe, die nur sehr wenige andere Filme erreichen können.

 

Um seiner Wehmut zu entfliehen, zieht es den jungen Ismael (Richard Basehart/DAS HAUS MIT DEM FOLTERKELLER) immer wieder aufs weite Meer hinaus. Da ihm der Sinn nach einem Abenteuer steht, will er sein Glück diesmal auf einem Walfänger versuchen. Es verschlägt ihn schließlich nach New Bedford, wo die beeindruckende Pequod vor Anker liegt. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht mit der Besatzung des Schiffes lernt Ismael den Harpunier Queequeg (Friedrich von Ledebur/LOHN DER ANGST), kennen, einen durch seine zahlreichen Tätowierungen furchterregend aussehenden Kannibalen, der jedoch ein gutes Herz besitzt und ebenfalls auf dem Walfänger anheuern möchte.

Die beiden schließen schnell Freundschaft und begeben sich, trotz der düsteren Prophezeihungen eines scheinbar verrückten Bettlers, gemeinsam auf das majestätische Schiff. Der Kapitän der Pequod, der rätselhafte Ahab (Gregory Peck/DAS OMEN) bleibt für die Crew zunächst unsichtbar. Nur in der Nacht hört man ihn ruhelos auf Deck umherstreifen, begleitet von einem unheimlichen Klopfen, das durch dessen Beinprothese verursacht wird. Diese ist aus den Kieferknochen eines Pottwals gefertigt und ist symbolisch für Ahabs einzigen Lebensinhalt:

Das Jagen und Vernichten von MOBY DICK, dem sagenumwobenen Wal, den er für den Verlust seines Beines verantwortlich macht.

Mit fortschreitender Dauer der Reise tritt Ahabs Besessenheit immer deutlicher zutage. Das Wohl der Crew und der eigentliche Sinn der Fahrt geraten vor seinem unstillbaren, alles verzehrenden Durst nach Rache völlig in den Hintergrund. Nur weil er MOBY DICK in der Nähe wähnt, lässt Ahab die Bergung erlegter Wale stoppen und weigert sich sogar, nach den Schiffbrüchigen eines anderen Walfängers suchen zu lassen. Bis auf den besonnenen Offizier Starbuck (Leo Genn/QUO VADIS) steht die Mannschaft jedoch trotz allem hinter ihrem charismatischen, unnachgiebigen Kapitän und folgt ihm blindlings ins Verderben.

Das finale Zusammentreffen mit dem gigantischen Meeresbewohner wird schließlich zum Schicksalstag für die gesamte Besatzung. Werden die Voraussagungen des wirren Bettlers eintreffen?

 

 

Das wichtigste Stilmittel diese wunderbaren Filmes ist die einzigartige Optik, die einen regelrecht anspringt. Huston wollte damit an die Sepiatöne alter Walfisch-Kupferstiche erinnern, die ihn besonders beeindruckten. Zu diesem Zweck entwickelte Kameramann Oswald Morris auf der Grundlage des Technicolor-Verfahrens eine spezielle Technik, die besonders grobkörnige Bilder lieferte, auf denen das Licht aufgeraut und leicht verschmutzt wirkt.

Neben dieser entsättigten Farbgebung beeindruckt vor allem eine gewisse Beengtheit, die durch das von Huston bewusst gewählte Format von 1.66:1 hervorgerufen wird. Durch seine interessanten Einblicke in das uralte Handwerk des Walfangs, die sehr geschickt in die Handlung eingewoben sind, entsteht sogar ein nahezu dokumentarischer Touch, der durch die Beschreibungen seines Erzählers Ismael aus dem Off überdies noch weiter verstärkt wird. Um den Realismus von Hustons Herzensprojektes noch weiter zu intensivieren, entstanden übrigens mehr als die Hälfte der Aufnahmen dieses drei Jahre an Produktionszeit verschlingenden Mammutwerks an beeindruckenden Schauplätzen vor den Küsten Wales und den Kanarischen Inseln.

Dieser Aufwand verwundert jedoch keinesfalls angesichts der Tatsache, daß der Regisseur mehr als zehn Jahre mit sich selbst haderte, bevor er endlich dem Autor Ray Bradbury anbot, an seinem Film mitzuarbeiten.

Aber auch die Produktionsfirmen waren nicht so leicht von dem düsteren Stoff, der nicht einmal eine weibliche Hauptfigur zu bieten hatte, zu überzeugen. Erst als es Huston gelang, den damals gefragten Star Gregory Peck für die Rolle des Ahab zu gewinnen, war das Eis endgültig gebrochen. Doch ausgerechnet das Spiel des damals gerade mal 38-jährigen Darstellers kam beim Publikum weniger gut an. Oft wurde kritisiert, daß seine Gesichtszüge zu weich seien, und er mit seinem Hut und dem Bart eher an Abraham Lincoln als an den rachsüchtigen Kapitän aus Melvilles Roman erinnere. Leider war dies wohl auch der Grund, warum MOBY DICK ein großer Erfolg an der Kinokasse verwehrt blieb.

Glücklicherweise kann man diese Fehleinschätzung heutzutage komplett revidieren. Pecks Spiel ist von einer ungeheuren Intensität, die selbst heute noch ihresgleichen sucht. Auf jeden Fall war der eher auf sanfte Rollen festgelegte Darsteller nie wieder überzeugender. Ursprünglich hätte Walter Huston, der Vater des Regisseurs, den Part des Ahab übernehmen sollen. Dieser war jedoch mittlerweile verstorben und hätte, trotz allem Respekt, diesen Charakter wohl kaum beendruckender darstellen können.

Aber auch die anderen schauspielerischen Leistungen sind durchaus als erstklassig zu bezeichnen. Richard Basehart gibt einen tollen Erzähler ab und erweckt ihm Zuschauer schon fast freundschaftliche Gefühle. Friedrich von Ledebur ist schon rein optisch eine Schau und beeindruckt als loyaler, weder Tod noch Teufel fürchtender Draufgänger. Darüber hinaus sollte auch Leo Genn nicht unerwähnt bleiben, der als besonnener und zutiefst menschlicher Starbuck so etwas wie die gute Seele der Pequod darstellt. Sehr interessant finde ich hierbei übrigens, daß die gleichnamige Kaffehaus-Kette sich ihren Namen eben von jenem Charakter entlehnt hat. Aber auch die anderen Figuren wirken sehr lebensecht, was vor allem daran liegt, daß Huston seinen Charakteren relativ viel Raum lässt, um sich auf der Leinwand entfalten zu können.

Auch auf tricktechnischer Seite hat man weder Kosten noch Mühen gescheut. Drei mehr als dreißig Meter lange Wal-Attrappen, die aus Stahlskeletten und Kunststoffhaut bestanden, wurden für den Film angefertigt. Eine ging unter, bei einer anderen rissen die Schleppleinen - was schließlich zu dem Gerücht führte, ein Weißer Geisterwal würde im Atlantik herumtreiben.

Gerade im apokalytisch anmutenden Finale kommt der ganze Aufwand, der hinter dieser Produktion stand, dann zur vollen Entfaltung. Die bereits erwähnten Tricks sind für ihr Alter wirklich bemerkenswert. Und gerade die Tatsache, daß sie heute vielleicht etwas angestaubt wirken, trägt viel zur ungeheuren, märchenhaften Faszination bei, die selbst nach mehr als 60 Jahren von diesem einzigartigen Filmwerk ausgeht.

Gerade die letzten Minuten von MOBY DICK sind geprägt von einer ungeheuren Symbolkraft, erinnern in ihrer mit religiösen Motiven gespickten Bildsprache gar an den Expressionismus, und machen Hustons Film zu einem einzigartigen, berauschenden Erlebnis.

Sein Metaphernreichtum, seine Symbolik und seine einzigartige Optik räumen MOBY DICK selbst heute noch einen Sonderstatus im Universum filmischen Schaffens ein. Die herausragenden darstellerischen Leistungen und eine tadellose Inszenierung tun dann ihr übriges, dieses Meisterwerk für jeden Filmfreund unvergesslich zu machen. Und gerade denjenigen, die mir auf liebevolle Art immer wieder zu verstehen geben, daß ich vielleicht manchmal etwas zu begeisterungsfähig bin, möchte ich einen kleinen Satz mit auf den Weg geben:

Die Welt wird von Schwärmern gemacht.

Und ohne die würde es solche Filme wohl auch nicht geben.

 

 

 

10/10
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Kommentare

12.01.2019 15:38 Uhr - sonyericssohn
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Vielleicht einer der besten Filme aller Zeiten !

12.01.2019 16:11 Uhr - Intofilms
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„Moby Dick“, Über-Roman und uramerikanischer Mythos, eigentlich unverfilmbar wegen seiner hochreflexiven Einschübe - aber John Huston, selbst wie ein kleiner Ahab, gelang es wirklich, eine überzeugende Filmversion zu kreieren, die einzige übrigens, die ich kenne und bei der ich es auch belassen will. Ich frage mich ja seit Jahren, wann endlich einmal die Film Foundation oder sonst eine Institution hier ein paar Hunderttausend Dollar in die Hand nehmen und eine angemessene, weder Kosten noch Mühen scheuende Gala-Restaurierung durchführen. Irgendwann muss es doch so weit sein...!
O ja, Gregory Peck hat mich damals zutiefst erschüttert. Und leicht verstörend finde ich ihn auch heute noch in dieser wörtlich zu verstehenden Wahnsinns-Rolle. Stimme dir in allem zu, Nubi! ;))

12.01.2019 16:17 Uhr - Nubret
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@sonyericssohn: Ohne jeden Zweifel!

@Intofilms: Eine Restaurierung wäre tatsächlich eine interessante Sache. Obwohl ich den räudigen Look der wenig liebevollen MGM-DVD auch sehr passend finde.

12.01.2019 16:53 Uhr - cecil b
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Applaus, Nubret!

12.01.2019 17:54 Uhr - Pratt
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Erstklassiges Review zu diesem Meilenstein der Filmgeschichte, der Film ist mir seit Kindheitstagen in Erinnerung geblieben, einfach klasse. Besonders eingebrannt haben sich Friedrich von Ledebur als Queeqeg und Gregory Peck als rachsüchtiger Ahab, konnte auch nie verstehen was man an seiner Darstellung bemängeln könnte, in einem Punkt würde ich dir dennoch widersprechen, so fand ich, dass Gregory Peck noch einige Male zu dieser Form zurückgefunden hat, unter anderem als Atticus Finch in 'To kill a Mockingbird' und in 'Mackenna's Gold' ... .

P.S. Das Buch ist (für mich) ein absoluter Klassiker der Weltliteratur und unbedingt empfehlenswert!!!

12.01.2019 19:19 Uhr - Nubret
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@cecil b: Danke, Kollege! Schön, daß Du Dir die Zeit genommen hast!

@Pratt: Da ich unmöglich alle Filme mit Gregory Peck gesehen haben kann, habe ich mich mit meiner Behauptung vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Dennoch bleibt seine Leistung, ebenso wie Film und Buch, absolut überragend!

12.01.2019 20:12 Uhr - naSum
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12.01.2019 15:38 Uhr schrieb sonyericssohn
Vielleicht einer der besten Filme aller Zeiten !



Er ist schon einer 9 oder 10 würdig und ganz weit vorne dabei, aber etwas langatmig ist er stellenweise schon... Obwohl das später unter Wasser ja ganz geschickt ist ;)



Nubret, du hast eine tolle Abhandlung mit vielen detailreichen Ausführungen verfasst, die ich mit Genuss gelesen habe. Und in einem so symbolschwangeren Werk kann man der Suche wahrlich nie überdrüssig werden. Man könnte fasst eine Obsession entwickeln, wie der dargestellte Ahab-raham Lincoln. (Da musste ich auch stets dran denken). Sehr gute Arbeit.

Kleines Off Topic, sei eine musikalische Empfehlung:
Die Funeral Doom Band AHAB, widmete sich auf ihren ersten beiden Alben in ihren Texten dem Thema Moby Dick, sowie danach generell der Seefahrt. Sehr zu empfehlen. Hab ich jetzt auch Lust drauf und leg ich mal auf.


12.01.2019 20:26 Uhr - Nubret
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Schön, daß Dir meine Besprechung gefällt, Nasum. Aber langatmig finde ich den Film in keiner Sekunde!

Dein Tipp mit der Band ist übrigens Gold wert. Da hör ich gleich mal rein. Und danach mach ich mich über "Mary Shelley" her..

12.01.2019 21:12 Uhr - naSum
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12.01.2019 20:26 Uhr schrieb Nubret
Schön, daß Dir meine Besprechung gefällt, Nasum. Aber langatmig finde ich den Film in keiner Sekunde!

Dein Tipp mit der Band ist übrigens Gold wert. Da hör ich gleich mal rein. Und danach mach ich mich über "Mary Shelley" her..


Mein Lieblingsalbum ist "The Giant", was ich dir zum einsteigen auch empfehlen würde. Es ist episch, aber noch recht griffig zu hören. Die beiden Vorgänger sind da weitaus sperriger und ruppiger ;)

12.01.2019 21:25 Uhr - Nubret
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Hab mir jetzt blindlings "Call of the wretched sea" bestellt. Sperrig und ruppig darf es gerne sein.

13.01.2019 10:57 Uhr - Pratt
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Also wenn du die Filme nicht kennst, kann ich die nur wärmstens empfehlen, desweiteren den epischen Western 'Weites Land' und 'The Boys from Brazil'...

12.01.2019 19:19 Uhr schrieb Nubret
@cecil b: Danke, Kollege! Schön, daß Du Dir die Zeit genommen hast!

@Pratt: Da ich unmöglich alle Filme mit Gregory Peck gesehen haben kann, habe ich mich mit meiner Behauptung vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Dennoch bleibt seine Leistung, ebenso wie Film und Buch, absolut überragend!

13.01.2019 11:12 Uhr - Nubret
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Danke für die Tipps, Pratt!

"Weites Land" hab ich zuletzt als Kind im TV gesehen und kaum noch Erinnerungen. "The Boys from Brazil" kenne ich natürlich. Ein kleiner, gelungener Reißer, der ein sehr heißes Eisen anpackt.

Aber die anderen beiden sollte ich wohl nachholen..

13.01.2019 13:15 Uhr - NoCutsPlease
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Kurzum: Mit dieser glanzvollen Reflexion von Film und Buch hast du dich tatsächlich selbst übertroffen. :)

13.01.2019 13:33 Uhr - Nubret
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Vielen Dank, Mr. NoCutsPlease!

War mir tatsächlich nicht ganz sicher, ob ich diesen beiden Klassikern gerecht werden kann. Aber das scheint mir ein Stück weit gelungen zu sein.

13.01.2019 17:13 Uhr - Dissection78
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Zutreffende Rezension, Nubret! Einer der Filme, die mich seit meiner Kindheit geprägt haben. Weißer Wal und Weißer Hai sorgten damals für schlaflose Nächte. Die düstere Stimmung hat mich seinerzeit erschreckt, und beklemmend ist "Moby Dick" auch heute noch. Ein Klassiker in faszinierenden Bildern, die hervorragende Inszenierung macht die klaustrophobische Atmosphäre auf der Pequod für den Zuschauer spürbar. Den Kritikpunkt hinsichtlich der angeblichen Fehlbesetzung von Gregory Peck habe ich nie verstanden. Seine Leistung ist beeindruckend (Patrick Stewart war in der '98er Miniserie als Ahab ebenfalls klasse). Doch Peck sah sich im Nachhinein auch kritisch und war der Meinung, John Huston selbst wäre die bessere Besetzung für den fanatischen Kapitän gewesen. Nun gut...

Besagte Band finde ich übrigens seit ihrer ersten Platte toll ;)

13.01.2019 18:22 Uhr - Nubret
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John Huston hätte sicher auch einen tollen Ahab abgegeben, da stimme ich zu. Die Version mit Patrick Stewart hab ich nicht gesehen, wobei ich auch nicht unbedingt scharf darauf bin.

Das mit der Band ist natürlich cool und ich freue mich sehr auf die CD..

Danke für Dein Interesse!

13.01.2019 22:18 Uhr - TheRealAsh
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Ein absolut grandioses Review zu diesem fantastischen Film eines der besten Werke der Weltliteratur. Und dann noch mit Orson Welles als Pfarrer Mapple, unschlagbar.

Dein Meisterwerk, Nubret!

14.01.2019 06:17 Uhr - Nubret
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Vielen Dank, mein verschollener Freund!

Sehr schön, mal wieder was von Dir zu hören!

14.01.2019 08:31 Uhr - JasonXtreme
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Super Rezi zu einem sehr starken Film! Allein der diabolisch-wahnsinnige Peck ist schon der Hammer!

14.01.2019 16:58 Uhr - callahan
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Da ist dir wirklich ein fabelhaftes Review gelungen, Nubret! Hut ab!
"Moby Dick" ist in der Tat ein cineastisches Meisterwerk erster Güte und Kritik an Gregory Peck hin oder her, seine Mimik, sein grenzenlos hasserfüllter Ausdruck, ist es schon wert, dieses mitreißende Werk zu sichten!

Ich hab mich wieder in den Filmsessel zurück versetzt gefühlt und sehr gut ist auch Deine gleichzeitige Analyse des Romans. Top!

14.01.2019 18:00 Uhr - Nubret
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Erfahrungspunkte von Nubret 1.084
Danke Euch, Jason und callahan!


Schön, daß Euch meine Arbeit gefällt!

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