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(sic)ness_666
Level 4
XP 233
Eintrag: 16.01.2019

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Polaroid - Du weißt nicht, was du auslöst

(Originaltitel: Polaroid)
Herstellungsland:USA, Norwegen (2017)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,17 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Die Schülerin Bird Fitcher ist ganz begeistert von ihrem neuen Spielzeug, das sie in einem unscheinbaren Antiquitätenladen aufgetrieben hat: eine alte Sofortbildkamera! Doch schon nach den ersten Schnappschüssen muss sie erkennen, dass der Apparat ein tödliches Geheimnis birgt. Denn wer von ihm fotografiert wird, findet noch in derselben Nacht sein tragisches und gewaltsames Ende...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von (sic)ness_666:

Basierend auf seinem 2015 erschienenem Kurzfilm mit dem gleichen Titel, darf uns Lars Klevberg nach einer unschönen Releasegeschichte, endlich seinen Horrorfilm um eine todbringende Kamera präsentieren. Gut eineinhalb Jahre lag der für August 2017 angekündigte Film bei Lantern Entertainment (ehemals The Weinstein Company) und Dimension Films aufgrund von geschäfts- und rufschädigenden Ereignissen einer bestimmten Person auf Eis. #DankeHarvey

Nun ist er also endlich da. Ob sich das Warten auch gelohnt hat, ist allerdings nicht so leicht zu beantworten.

Fangen wir doch mal mit dem positiv auffallenden Aspekten von Polaroid an. Optisch macht er mit seiner kalt/grauen Farbpalette schon einmal einen guten Eindruck. Die Präsentation allgemein macht einen überdurchschnittlichen Eindruck im Vergleich zum sonstigen Horrorinput der letzten Jahre. Auch die Musikuntermalung von Philip Giffin, welcher in eher kleineren Produktionen als Komponist tätig ist, sagte mir sehr zu. Audiovisuell besitzt der Film also ein gutes Grundgerüst. Auch die Story klingt nicht schlecht. Sie ist nicht die neuste Innovation, doch birgt sie ja ein gewisses Potenzial. Mit verfluchten Gegenständen lässt sich ja meist was anfangen. Ein Geist der von Bild zu Bild der Kamera wandert und jeden tötet, der abgelichtet wurde, sollte doch recht unterhaltsam sein. Ebenso wenn es darum geht, das dunkle Geheimnis der Kamera zu lüften. Ein kleiner Twist noch dazu und fertig ist doch ein netter Horrorbeitrag.

Naja zumindest wohl auf dem Papier. Und somit nähern wir uns auch schon dem größten Manko von Polaroid. Denn hat man die ersten, an sich auch atmosphärisch gut aufgebauten, Abgänge gesehen, wiederholt sich dieses Schema bis zum Ende Films immer wieder. Dass die Abgänge blutleer daher kommen, stört dabei (fast) gar nicht. Viel mehr stört, dass das Schema immer mit einem Jumpscare beendet wird. Und leider sind das nicht die Einzigen. Der Film hat auch dazwischen immer wieder diese pompös lauten Erschrecker, welche völlig unnötig sind bei der Atmosphäre, welche der Film es sonst schafft aufzubauen. In Horrorflicks von der Stange setzen man ja gerne auf diese in Scharen auftretenden „Buh!-Momente“. Umso ärgerlicher, wenn ein ansonsten atmosphärisch dichter Film immer wieder von solchen gestört bzw. zerstört wird. Zudem kommt leider auch noch, dass der erwähnte Twist eher ein gequälter ist, welcher dann auch keine besonders lange Wirkungszeit bekommt. Er erweckt etwas den Anschein, dass man einfach noch unbedingt was „Unvorhersehbares“ einbauen wollte. Doch das war hier ebenso unnötig wie die Jumpscares.

Polaroid macht zwar einiges besser als seine Kollegen aus der Riege. Gerade im Hinblick auf die Atmosphäre. Doch im gleichen Moment übernimmt er auch die größten Fehler dieser. So leidet der Film nach einem starken Anfang an den schematischen Wiederholungen und vielen aufgesessenen, aber vorallem  unnötigen Jumpscares.

5/10
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Kommentare

16.01.2019 14:34 Uhr - Ghostfacelooker
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Ich hasse es auch von solchen Buh Momenten gestört zu werden, besonders weil man dann immer das Popcorn von überall aufsammeln muß^^^^. Schätze den bringt Hr. Flix irgendwann, da er sich so liest wie daß Schema der Horrorfilme dort im Angebot, wobei dein Review dazu bestimmt besser ist

16.01.2019 14:38 Uhr - sonyericssohn
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Hm, also den Shorty fand ich ganz gelungen. Jener hier scheint dem "Vorgänger" hinterherzuhinken. Ich behalt mir die Sichtung mal vor und sag danke fürs refffiifffen. ;-)

18.01.2019 08:24 Uhr - (sic)ness_666
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@Ghostfacelooker: Dann verschüttest hier vielleicht dreimal dein Popcorn. Danach weißt du halt, durch das immer gleiche Schema, wann der Jumpscare kommt. Ich habe ja nichts gegen ein vereinzelt gut gesetzten Erschreckmoment, aber Polaroid wird ja regelrecht drin ersoffen. Hätte er sich mal auf seine Atmo verlassen.

@sonyericsohn: denke auch das der Shorty besser funktioniert. Muss ich mir mal bei Gelegenheit anschauen. Aber ich bin mir schon relativ sicher, dass der große Film lhalt nur der Shorty in aufgeblasen ist.

Danke euch für das Feedback!

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