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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.047
Eintrag: 03.02.2019

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The Equalizer 2

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Drama, Krimi, Thriller
Alternativtitel:The Equalizer II

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,38 (24 Stimmen) Details
inhalt:
Robert Mc Call engagiert sich als Equalizer weiterhin für Gerechtigkeit und setzt alles daran die Schwachen und Wehrlosen zu beschützen. Doch durch seinen Dienst am Volk leben auch seine Nächsten in einem unmittelbaren Risiko, was er erleben muss, als seine Freundin Susan Plummer getötet wird. Gebrochen und verzweifelt will er jetzt nur noch eines...Rache.
eine kritik von ghostfacelooker:

Antoine Fuqua, legt in Zusammenarbeit mit Denzel Washington, eine weitere Auflage des Equalizer auf und diese hat es in sich. Nicht nur, weil der Hauptdarsteller in diesem Sequel an Charaktertiefe zulegt, wobei es bei Mr. Washington keine Überraschung sein dürfte, seinen Figuren Leben einzuhauchen, sondern auch was die Action betrifft.

War Robert McCall im ersten Film noch ein zurückhaltender Typ, der einfach irgendwann von dem Terror und der Korruption in seinem Viertel genug hatte und ausgestattet mit militärischen Fähigkeiten die Straßen von Boston zu säubern suchte, ist er nun der unerbittliche Rächer.

Eine Mordserie bringt seine langjährige Freundin Susan (Melissa Leo) nicht nur in tödliche Gefahr, sondern ihn dadurch auch ins Fadenkreuz ehemaliger „Freunde der Firma“, für die es nun, da Robert doch noch unter den Lebenden weilt, unabdinglich ist, diesen ein für alle Mal auszuschalten.

In dieser Fortsetzung bleibt kaum großartig Zeit zu atmen, denn Fuqua beginnt schon in den ersten Minuten die rasanten Weichen für diesen Plot zu stellen, indem er McCall beiläufig Aufträge erfüllen läßt, wie der einstige Serien-Equalizer, bis es zum besagten Todesfall kommt.

Ab jenem Moment steigert sich die sowieso schon auf sehr hohem Level inszenierte Action auf eine unnachgiebige Position, die an einen Showdownthriller oder den Schluß des ersten Teil erinnert, an dem man Robert quasi in die Enge trieb und ihm somit keine Wahl ließ.

Dieses Mal jedoch ist es McCall, der die „Arena“ wählt und man dadurch gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Vergangenheit der Figur bekommt. Bis zum letzten Drittel, daß auf einer kleinen stürmischen Insel spielt, - die auch Momente des Schmunzelns ob der etwas unlogischen Handhabung eines Scharfschützengewehrs im Sturm bietet - bekommt man aber auch eine, wie schon erwähnt emotionalere Sichtweise auf Robert, die wie ich finde im ersten Teil „mystischer“ gehalten wurde.

Vielleicht lag es aber auch nur daran, daß er im Vorgänger, neben seinen nächtlichen Ausflügen in die Bostoner Unterwelt, überwiegend in dem Diner saß und kryptisch aus einem Buch philosophierte, während er hier mehr und mehr mit seiner Umwelt interagiert.

Einerseits wird dies noch zusätzlich durch die väterliche Art Miles (Ashton Sanders), einen aufstrebenden Künstler nicht auf die schiefe Bahn geraten zu lassen gesteigert und andererseits, durch den Verlust eines seiner engsten Freunde sichtbar, denn diese Personen scheinen Säulen, seines Lebens, seit dem Tod seiner Frau geworden zu sein, die es zu verteidigen gilt. Miles ist gleichzeitig als Figur eine perfekte Balance zu McCall, und sinnbildlich Synonym, für genau diese Werte steht, für die McCall sich mit allen Mitteln zu kämpfen entschied

Die Gewalt wirkt zwar gnadenlos und wie in einem echten Gefecht kaltblütig kalkuliert, ist aber auch der Tatsache geschuldet, daß McCall dereinst nun mal taktischer Ausbilder eben jenes Teams war, das ihm nun nach dem Leben trachtet, was sie somit legitim macht und im Hinblick auf den Waffengebrauch logischerweise auch dementsprechend blutig.

Aber The Equalizer 2 ist mehr als eine reine Actionachterbahnfahrt mit 200 km/h, denn es geht um Freundschaft, Familie, Verrat Loyalität und die Tatsache, daß jeder Mensch seine Entscheidungen frei treffen kann, und mit jenen Konsequenzen zu leben oder eben zu sterben hat, die diese zu Folge haben.

Unabhängig davon wie ich die beiden Teile empfinde, könnte man beide Filme sogar unabhängig voneinander ansehen, denn es gibt kein wirklich notwendiges Detail worauf dieser Film auf dem Vorgänger aufbaut, denn die Freundschaft zu Susan, ließe sich auch so nachvollziehen.

Für die Tatsache, daß Denzel Washington, der noch nie einen zweiten Teil für einen von ihm gedrehten Filme in Erwägung zog, scheint es als habe er sich diese Ausnahme speziell für diese Figur aufgehoben, welche hoffentlich nicht sein letzter Auftritt als Equalizer gewesen ist.

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Kommentare

04.02.2019 13:50 Uhr - JasonXtreme
1x
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Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.524
Hmhmmmm also ich fand Teil 1 besser! Das ist aber nicht den Tatsachen geschuldet die Du so aufzählst - ich fand es gut McCall hier etwas mehr Tiefe zu geben, auch wenn dies nicht über die eines gängigen Actionthrillers hinaus geht. Es war schlicht nötig, um nicht Teil 1 zu kopieren. Die Actionszenen sind auch gut, die zwei Messerarien am Ende sogar recht hart für mein Empfinden - insgesamt fand ich die Erzählstruktur aber etwas holpriger als beim Vorgänger. Das macht keinen schlechten Film, aber ich würde den hier mit 7 "abstrafen", quasi absolut noch sehenswert, aber eben etwas schlechter...

04.02.2019 14:07 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.047
04.02.2019 13:50 Uhr schrieb JasonXtremeHmhmmmm also ich fand Teil 1 besser! Das ist aber nicht den Tatsachen geschuldet die Du so aufzählst - ich fand es gut McCall hier etwas mehr Tiefe zu geben, auch wenn dies nicht über die eines gängigen Actionthrillers hinaus geht. Es war schlicht nötig, um nicht Teil 1 zu kopieren. Die Actionszenen sind auch gut, die zwei Messerarien am Ende sogar recht hart für mein Empfinden - insgesamt fand ich die Erzählstruktur aber etwas holpriger als beim Vorgänger. Das macht keinen schlechten Film, aber ich würde den hier mit 7 "abstrafen", quasi absolut noch sehenswert, aber eben etwas schlechter...


Danke dir.

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