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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.047
Eintrag: 10.02.2019

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Operation: Overlord

(Originaltitel: Overlord)
Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Krieg, Science-Fiction,
Thriller, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,93 (21 Stimmen) Details
inhalt:
Am Vortag des D-Days landet eine amerikanische Soldatentruppe in einem von deutschen Truppen besetztem Dorf in Nordfrankreich. Während ihres Einsatzes stoßen sie auf ein geheimes, unterirdisches Labor, in dem die Besatzer völlig wahnsinnige Experimente an den Dorfbewohnern durchführen, um menschliche Kampfmaschinen zu züchten. Mit verheerenden Folgen…
eine kritik von ghostfacelooker:

Der titelgebende Name, war gleichzeitig Deckname, der 1944 stattgefundenen Landung der Alliierten in der Normandie, soweit der Fakt, alles andere ist reine Fiktion, die mal mehr mal weniger an althergebrachte Zutaten verschiedener Militärfilme verschiedener Zeitabschnitte und auch einem bekannten Horrorgame inne hat, daß später ebenfalls den Weg auf die Leinwand finden sollte.

Anfangs befinden wir uns in einem Himmelfahrtskommando hoch über den Wolken des Atlantiks und das aufschneiderische Geplänkel der Soldaten untereinander sollte aller Wahrscheinlichkeit nur von der unter ihrer harten Schale brodelnden Angst ablenken, die sie wenn nicht schon in dem Moment spätestens beim beeindruckend visuell dargestellten Flakfeuer bekommen werden, das einige von ihnen verzehren wird.

Momente davor, läßt der australische Regisseur Julius Avery, Corporal Resin ( Bokeem Woodbine unter anderem aus The Rock) eine patriotisch angehauchte Motivationsrede halten, die bestimmt die Zustimmung von Drill-Sergeants Hartman (Full Metal Jacket). Nathan West (Basic) und Zim (Starship Troopers) erhalten hätte, vereint sie doch all jene dem Leben gleichgültig gegenüberstehende Philosophie sich für das Größere Gut der Freiheit hingebungsvoll in den Tod zu stürzen.

Eine Erfahrung die Boyce ( Jovan Adepo aus Mother! ) im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib erleben darf, da er durch das Naziflakfeuer einen ohnehin schon unfreiwilligen Flugzeugabsprung zu leisten hat.

Mit seiner Landung im Nirgendwo Frankreichs, fängt der Film auch schon an weitere bekannte Strickmuster zu spinnen und als man gerade noch darüber nachsinnt, ob man nun Charlie Sheen´s Patrouille im vietnamesischen Dschungel oder den Jungs aus Saving Privat Ryan bei der Suche nach selbigem zusieht, wird man – wie der arme Soldat aus seinem Filmleben-, schockartig durch eine Tretmine aus seinen fiktiv miterlebten Kriegseinsätzen gerissen.

Das war es dann aber auch mit den für mich beeindruckenderen Momenten dieses Werks, denn was dann folgt ist eine halbwegs spannende aber wenig innovative Handlung, die einen an, aus Inglourious Basterds erinnernden Antagonisten führt, der diesmal nicht von Christoph Waltz, sondern von Pilou Asbæk gegeben wird, der ähnlich wie Ralph Fiennes´Charakter, Goeth scheinbar eine emotionale Bindung zu einer nicht arischen Einheimischen zu hegen scheint, die hierin von der amazonenhaft wirkenden Mathilde Ollivier gegeben wird.

Das die Nazis reine selbstgerechte, und in je höher anzutreffender Position, umso selbstverliebter und arrogantere Arschlöcher gewesen sind und ihre Sympathisanten es bis heute geblieben sind, dürfte für jeden mit normalem Menschenverstand gesegnetem Humanisten eine ebensolche Tatsache sein, wie die, daß die „Herrenmenschen“ alles andere als Freunde der bunten Menschenvielfalt gewesen sind und somit auch Versuche an selbiger durchgeführt wurden, um eine eigene Rasse zu kreieren.

Diesen Kontext nutzt Avery nun in guter alter Resident Evil Manier, um dem Film die gewisse Würze zu geben, die man durch seine Schauspieler mit Ausnahmen von Adepo und Asbæk selbst, nicht bekommen kann.

Da hilft es auch nicht den Russell Sprößling Wyatt ( We are what we are ) als knallharten Soldaten die Drecksarbeit bis hin zum heroischen Auftritt erledigen zu lassen und sich mit Asbæk in der Rolle des SS-Offiziers Wafner gegenseitig auf die Waffel hauen zu lassen und sich einbilden zu wollen er hätte bereits jetzt jene schauspielerischen Qualitäten, die sein Vater in seinem Alter besaß.

Es hilft auch nicht, daß man Horrorelemente mit innovativen Effekten aufbauscht, um von der Handlungsschwäche des Films selbst abzulenken. Und ganz bestimmt hilft es diesmal auch nicht J.J Abrams als Produzenten des Ganzen anzuführen, denn Billy Ray schrieb für diesen Film kein gutes Drehbuch, obwohl er für einige Blockbuster federführend verantwortlich zeichnete und sogar mit Das Tribunal in selbig zeitlichen Gefilden glänzen konnte.

Hätte man vielleicht nicht nur Boyce Figur Charaktertiefe vermittelt und Wyatt Russell nicht zwingend zu Kurt stilisieren wollen, dafür die „Supersoldatenmaterie“ weniger vorhersehbar und mehr schockartiger gestaltet, wäre es eventuell ein weniger Effekt heischender Film, der es verstanden hätte durch seinen Cast Sympathie zum Zuschauer aufzubauen und dem man dann ähnlich wie der Gruppe um Mila Jovovich oder später der um Karl Urban in Resident Evil respektive Doom, lieber gegen ihre „Zombie-Gegner“ gefolgt wäre.

Doch so ertappt man sich vielleicht wie ich, immer mal wieder mental Vergleiche zu Dead Snow und genannten Filmen ziehen zu wollen, weil man der ganzen Dritten Reich-Zombie Materie selbst nicht mehr wirklich viel Wohlwollen abgewinnen kann und hoffte dieser Film würde innovativere Wege gehen, was er mit der Eröffnungsszene eigentlich angedeutet hätte.

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Kommentare

10.02.2019 12:44 Uhr - CHOLLO
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Och Schade, klingt ja nicht so doll. Da hab ich mich eigentlich schon auf die Heimkinoveröffentlichung gefreut, da der Trailer doch ganz brauchbar aussieht und ich des Genre und die geschichtliche Verortung mag. Naja, werd natürlich trotzdem eine Sichtung wagen. Schön verfasst Ghost

10.02.2019 12:51 Uhr - jrtripper
bis jetzt ist mir dieser film dadurch gegangen.
soll ja nächsten monat auf datenträger erscheinen dann werde ich es nachholen.

ich stöberte gerade bei IMDb rum, da landete ich bei einem bericht über demnächst erscheinende zombiefilme.
da ist einer gelistet, der, The 4.th Reich heißt.
nachdem ich das internetz befragt habe und auch informationen gefunden habe, war ich etwas verblüft.
die inhaltsangabe liest sich genau wie die story von Operation: Overlord, nur mit anderen darstellern.
schon interessant.
na egal.
wenn ich diesen hier nachgeholt habe, werde ich dein review besser einordnen können und meinen senf dazugeben.

10.02.2019 13:08 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.047
10.02.2019 12:44 Uhr schrieb CHOLLOOch Schade, klingt ja nicht so doll. Da hab ich mich eigentlich schon auf die Heimkinoveröffentlichung gefreut, da der Trailer doch ganz brauchbar aussieht und ich des Genre und die geschichtliche Verortung mag. Naja, werd natürlich trotzdem eine Sichtung wagen. Schön verfasst Ghost


Heisst ja nicht das er DIR nicht gefiele, nur weil ich mir mehr erhofft hatte^^^^âber laß hören wie du ihn nach der Sichtung empfandest

10.02.2019 13:10 Uhr - Ghostfacelooker
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Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.047
10.02.2019 12:51 Uhr schrieb jrtripperbis jetzt ist mir dieser film dadurch gegangen.
soll ja nächsten monat auf datenträger erscheinen dann werde ich es nachholen.

ich stöberte gerade bei IMDb rum, da landete ich bei einem bericht über demnächst erscheinende zombiefilme.
da ist einer gelistet, der, The 4.th Reich heißt.
nachdem ich das internetz befragt habe und auch informationen gefunden habe, war ich etwas verblüft.
die inhaltsangabe liest sich genau wie die story von Operation: Overlord, nur mit anderen darstellern.
schon interessant.
na egal.
wenn ich diesen hier nachgeholt habe, werde ich dein review besser einordnen können und meinen senf dazugeben.


für mich wars das dann wieder mit der nazi-zombiefront und dacht mir bei dem hier hat ja Abrams mitproduziert, kann also nicht so schlecht sein, aber naja. freu mich schon drauf von dir zu hören jr.

28.03.2019 10:24 Uhr - jrtripper
der film macht es einem nicht leicht.
bin mir noch nicht sicher in welche sparte er überhaupt passt.
die idee hatte bestimmt mehr potentioal als dass, was abgeliefert wurde.
es war nicht leicht, ihn bis zum ende zuschauen.
mit viel gutem willen kommt der bei mir auf eine 4/10

28.03.2019 16:39 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.047
28.03.2019 10:24 Uhr schrieb jrtripperder film macht es einem nicht leicht.
bin mir noch nicht sicher in welche sparte er überhaupt passt.
die idee hatte bestimmt mehr potentioal als dass, was abgeliefert wurde.
es war nicht leicht, ihn bis zum ende zuschauen.
mit viel gutem willen kommt der bei mir auf eine 4/10


Bei dem Streifen ist der gute Wille nach der Landung vorbei^^^^^^

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