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sonyericssohn
Level 18
XP 6.430
Eintrag: 10.02.2019

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Bus Party to Hell

(Originaltitel: Party Bus to Hell)
Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Als eine Gruppe Partywütiger einen Zwischenstopp in der Wüste einlegt, ist das Unheil schon vorprogrammiert, denn blutrünstige Monster machen sich über die Partygäste her und wollen niemanden entkommen lassen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Mitten im weiten Nirgendwo der Wüste ist eine gut gelaunte Gruppe junger Menschen mit dem Bus unterwegs zum sogenannten Burning Man Festival. Der Alkohol und andere bewusstseinserweiternden Substanzen wird massenhaft konsumiert und mit der Zeit fallen nicht nur die Hemmungen sondern auch die Kleidungsstücke. Plötzlich fällt der Fahrerin des Busses ein, daß sie den Reifendruck doch mal checken möchte. Währenddessen gehen die Passagiere kurz sich erleichtern oder man spricht über das was sie vom Festival erwarten. Doch urplötzlich wird aus dem Halt ein Kampf ums Überleben, denn es der Wüste tauchen seltsame Gestalten auf die die Gruppe blutigst dezimieren und satanische Rituale rings um den Bus abhalten. Sie verlangen die Herausgabe des Auserwählten und schrecken vor nichts zurück…

BUS PARTY TO HELL

Na was kommt denn hier auf uns zu ? Eine Mischung aus The Hills have Eyes und Mad Max ? Auf alle Fälle ist dies das neue Werk von Regisseur Olaf Ittenbach das… Wie ? Nicht der Olaf ? Was ? Rolfe Kanefsky ? Wer isn des ? Ach wurscht. Dann stammt das Ding bis also aus der Hand von Herrn Kanefsky. Auch gut.

Doch gut ist hier leider ned allzu viel…

Das Drama beginnt schon mit den Darstellern die wenig überzeugend auf dem Schirm umhereiern.

Man bekommt einen sehr von sich überzeugten Macho namens Alex (Richard Hochmann) serviert der so etwas wie den geheimen Helden darstellen soll. Er ist auch der einzige der statt Alk und Drogen auch ne Knarre im Gepäck hat.

Ein Pärchen dass aus der Hippiezeit übrig geblieben ist und aus Reese (ViDonna Michaels) und Warren (Ben Stobber) besteht. Dann taumelt ein junges, blondes Dummchen (Lana; Stefani Blake) über den Schirm die später ein Doppelleben offenbart. Zu guter (oder schlechter) Letzt darf noch die Busfahrerin (Sadie Katz; Wrong Turn 6, Blood Feast) ihre schwarze Seele zeigen. Zusätzlich gibt's noch das obligatorische Kanonenfutter zu “bestaunen” das ihr ihr Bildschirmleben als erstes aushauchen dürfen. Nix neues an der Filmfront.

“Ich bin fickend geboren worden !”

Ich erwähnte oben zwar nur ein Pärchen das der Hippiezeit entsprungen scheint, aber genau genommen frönen alle diesem Gefühl des Lebens von Luft und Liebe. Mit Blümchen in den Haaren und leichter Kleidung nach dem Motto “Make Love not War” überbrücken sie die Fahrzeit zum Festival. Tja, wie soll ich sagen ? Man bekommt eine Menge nackter Haut zu sehen...aber lecker sieht anders aus… *hust* Nun gut. Des weiteren wird man von den üblichen Kraftausdrücke beinahe überfahren und es nervt einfach mit der Zeit. Die restlichen Dialoge sind einfach zu wiehern !

Plötzlich wendet sich das faulige Blatt des guten Geschmacks und Aushilfssatanisten überfallen den Bus (es ist schon des Nächtens geworden) und schlachten die überraschten Reisenden ab. Und ja, die Effekte die zwar durchweg auf Amateurniveau rangieren, können sich sehen lassen. Deswegen in der Einleitung auch der Olaf genannt. Auch wenn's der Fürstenfeldbrucker eher drauf hat als die Crew um Kanefsky. Wurscht. Jedenfalls spritzt die rote Soße in rauen Mengen und Gedärm ziert die Umgebung. FX mäßig gibt's fast nix zu meckern. Und wenn's mal grade nicht sprazzelt, darf oder muss man dem dummen Gelaber der Businsassen lauschen. Man gähnt. 

Zwischendurch gibt's dann wieder viel nackte Haut auf Softporno- Ebene. Da wird geleckt, gerubbelt und geschlabbert dass die die Augen tränen. Der Schritt zum Hardcore wäre ein kleiner ! 

“Der Auserwählte ist gekommen !”

Zweideutigen Humor gibt's noch obendrauf. Dabei hat der Film durchaus seine Momente. Zum Beispiel ein ziemlich gut gelungenes Ritual in bester Salma Hayek Manier (From Dusk till Dawn lässt grüßen) in dem eine Albino- Schlange zum Einsatz kommt…

Mitproduzentin Tara Reid übernahm auch ne kurze Rolle zu Beginn, macht aber dann schnell die Biege. Die Dame scheint sich ja im Billigsektor sehr wohl zu fühlen. Anders ist es nicht zu erklären warum sie bei so nem Rotz mitwirkt. Denn ich bin ganz ehrlich: Wenn ich schon nen Trashfilm drehen will, dann nehm ich mir ein Beispiel an Troma. Die sind zwar auch total verpeilt, aber wenigstens bekommt man ne schräge Art von Qualität. Auch bei der Auswahl der Statisten griff man hier auf das günstigste zurück was wohl gerade frei hatte.

Einzig und allein Michael Su an der Kamera macht seine Arbeit ganz ordentlich. Obwohl auch er manchmal scheinbar keinen Plan hatte was er denn jetzt einfangen will.

Am Ende bleibt ein Film der auch ungesehen seine Zeit im Regal der Kaufhäuser fristen kann. Denn zu gebrauchen ist er nur wenn man mal einen echten Scheiß sichten will. Eine Empfehlung fällt hiermit aus !

ses


 

 

3/10
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Kommentare

10.02.2019 13:04 Uhr - Punisher77
2x
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Schöne, unterhaltsame Kritik ... der Film scheint dagegen deutlich weniger unterhaltsam zu sein. Wird links liegen gelassen. Danke für die Warnung!

11.02.2019 15:21 Uhr - (sic)ness_666
2x
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Klingt für mich evtl. nach einem Film der mit 'nem Kasten Bier mal für 'nen 5er eingesackt werden könnte. Um sich dann abends mit paar Kumpels das Teil zu geben.

Oder taugt der für so eine Runde auch nicht?

11.02.2019 15:30 Uhr - sonyericssohn
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11.02.2019 15:21 Uhr schrieb (sic)ness_666
Klingt für mich evtl. nach einem Film der mit 'nem Kasten Bier mal für 'nen 5er eingesackt werden könnte. Um sich dann abends mit paar Kumpels das Teil zu geben.

Oder taugt der für so eine Runde auch nicht?


Wenn der Alkohol einen gewissen Level erreicht hat vielleicht. ;-)

11.02.2019 15:35 Uhr - (sic)ness_666
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11.02.2019 15:30 Uhr schrieb sonyericssohn
11.02.2019 15:21 Uhr schrieb (sic)ness_666
Klingt für mich evtl. nach einem Film der mit 'nem Kasten Bier mal für 'nen 5er eingesackt werden könnte. Um sich dann abends mit paar Kumpels das Teil zu geben.

Oder taugt der für so eine Runde auch nicht?


Wenn der Alkohol einen gewissen Level erreicht hat vielleicht. ;-)


Okay noch ein Trinkspiel vorher und das sollte passen. ^^
Danke für die Review ;-)

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