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Inferis
Level 13
XP 2.799
Eintrag: 23.09.2019

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Killzone: Shadow Fall

Herstellungsland:Niederlande (2013)
Standard-Freigabe:USK 18

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Drei Jahrzehnte nach der Zerstörung Helghans leben die verbliebenen Helghast, mit ihren menschlichen Verwandten, auf dem Planeten Vekta. Dieser schier unmögliche Umstand wird nur durch eine riesige Mauer ermöglicht, die beide Gruppen voneinander trennt. Doch die tiefen Wunden, welche durch den jahrzehntelangen Krieg entstanden, sind nicht einfach zu vergessen.
eine kritik von inferis:

Killzone ist für mich ein auf und ab. Teil 1 fand ich nicht gut, Teil 2 wusste eher zu gefallen, allerdings nicht unbedingt in Sachen Design. Teil 3 hatte zwar keine so unfassbare tolle Grafik, wie Teil 2 (seinerzeit) gefiel mir von allen Teilen aber  am besten und hatte ein eigentlich ziemlich endgültiges Ende. Schließlich wurde der Plante der Helghast ausgelöscht. Doch dann gab es die Post Credit Sequenz. Und einer der Helghast Herrscher hat überlebt. Und um einen Herrscher kann sich eine neue Armee bilden...

Aber alles der Reihe nach. Nachdem Helghan zu einem unwirtlichen Planeten geworden ist und der großteil seiner Bevölkerung ausgelöscht wurde, wurde den Überlebenden eine zweite Heimat auf Vektan gewährt. Aber dort Leben noch die Vektaner. Und Helghast und Vektaner verstehen sich bereits nach kurzer Zeit nicht gut, was auch an der versuchten Invasion der Helghast zuvor liegen könnte. Daher wird eine Mauer gebaut, die Helghast und Vektaner trennen soll. Kellan versucht als Kind mit seinem Vater über die Mauer zu fliehen, doch die Helghast sind überall und wollen das verhindern oder einfach nur Vektaner erschießen, den dasKriegsliebende Volk hat auf einmal auch irgendwo Waffen her. Jedenfalls treffen die beiden auf Sinclair, einen Verbündeten, und gemeinsam gelingt ihnen fast die Flucht, als plötzlich Kellans Vater von den Helghast getötet wird. In einer verwirrenden Abfolge von Zeitsprüngen werden wir 20 Jahre oder so in die Zukunft geschickt und übernehmen wieder die Rolle von Kellan. Der ist nun ein Spezialagent unter Sinclair und versucht für Sicherheit an der Mauer zu sorgen, indem er immer wieder Helghast tötet und "Geheimmissionen" erfüllt. Dabei ist Kellan stets alleine und kämpft gegen Helghast Horden, die teilweise auch nicht aufhören in Wellen zu kommen (ein Bug den ich mindestens zweimal erlebt habe). Neue Waffen gibt es kaum, ein neues Gewehr gibt es aber und das hat man, zusammen mit einer Pistole, immer am Anfang der Missionen. Das nervt ein wenig. Aber um ehrlich zu sein bin ich sowieso kein Fan von diesem Teil.

In meiner bescheidenen Meinung ist dies der schlechteste Teil der Reihe. Die Inszenierung ist deutlich schlechter als in den Vorgängern, ebenso die Story, die jedes Klischee im Shootergenre abhakt. Das gehasste Call of Duty: infinite Warfare ist ein in jeder Hinsicht besseres Spiel als dieses Killzone. Die Kämpfe sind langweilig, die Gegner sind Bulletsponges und haben oft auch Schutzschilder um noch mehr zu nerven. Das Deckungssystem ist hier absolut sinnlos und hat mich oft sogar sterben lassen, da ich nur geduckt hinter einer Deckung stehen wollte, aber stattdessen an der Deckung klebte und immer wieder herauslugte, während ich ständig angeschossen wurde. Die Deckung ist aber auch schlecht bzw. funktioniert nicht. Selbst wenn ich versuchte sie zu nutzen wurde ich ständig getroffen.

Das Neue Topfeature: ein blöde Drohne! Diese Drohne soll mit Deckungsfeuer, Schutzschildern, Elektroschocks, hacken und Seilrutschen helfen. Das funktioniert aber nicht immer. Das hacken ist recht begrenzt, die Drohne bleibt oft an Ecken hängen und der Schutzschild bleibt an den wichtigsten Stellen oft an der falschen Position und bietet damit oft keine Deckung. Es gibt einige technische Probleme mit clipping. Die Synchro ist fast kompletter Müll und selbst für ein Sony Spiel peinlich schlecht. Es gibt sogar an einer Stelle noch eine Zeile mit englischem Audio. Das passiert nichtmal in Low Budget Spielen. Das größte Problem gibt es aber im Game und Level Design.

Während das ganze Spiel so seine Probleme hat, sind Kapitel 7 und 8 besonders schlecht gelungen. Im einen Kapitel gibt es ein Last Man Standing, was eigentlich nur aus Verteidigung gegen Wellen an Gegnern besteht. Kann man dies zunächst noch schaffen wird es schwierig, sobald man ans Geschütz muss. Die Gegner rennen nun weiter auf dich zu, doch du kannst dich nicht bewegen. Ich musste diesen Bereich dreimal neu starten um die richtigen Vorraussetzungen für die Schlacht hinzubekommen, denn man muss es schaffen, das Geschütz zu erreichen und die eigenen Automatikgeschütze am Leben zu erhalten. Ist das erreicht kommt der nächste Abschnitt, indem man Geschütztürme auschalten muss. Wie macht man das? Mit Sprengstoff? NEIN - man muss Generatoren mit riesigen Batterien versorgen und dann auf die Batterie schießen. Damit geht der Turm irgendwann kaputt. Das macht man dan 4 oder 5 mal. Ich bin begeistert

nicht

Und der Rest ist auch nicht viel besser. Gegner halten wie gesagt extrem viel aus. Das Scharfschützengewehr ist so gut wie wertlos und extremst schwach, genauso wie die Schrotflinten. Die letzte große Schlacht ist okay, aber dass kommt mir vielleicht auch nur so vor weil alles davor so schlecht war. Die Waffen machen kaum Spaß. Die meisten sind nur recycelt, teilweise konnte ich die Sekundärfunktion nicht verwenden, ohne ersichtlichen Grund, die KI hat öfters Aussetzer und es wirkt einfach nur sehr schlampig. Die Story ist ein ziemlicher Witz und hatte alle interessanten Punkte die im Vorgänger eingeführt wurden einfach ignoriert oder sehr schlecht umgesetzt, sogar im Originalton wird der Böse nicht mehr von Malcolm McDowell gesprochen. Die Level und Kämpfe sind langweilig und schlecht, ich vermisse die großen Schlachten, harten Kämpfe und gute Inszenierung. Stattdessen habe ich hier... eine blöde Drohne.

Ich habe das Spiel auf schwer gespielt und habe an ein paar Stellen öfters ins Gras gebissen, was sich aber billig anfühlte. Zum Vergleich Doom 2016 spiele ich auch auf hart und beiße in manchen Kämpfen öfters ins Gras, doch hier sehe ich es als Herausforderung. Ich will die Gegner dann nur noch mehr besiegen und wenn ich es geschafft habe dann habe ich "a feeling of pride and accomplishment". Bei Killzone denke ich mir nur, zum Glück habe ich den Scheiß jetzt durch. Collectibles in Form von Comics, Audiodateien (teilweise extrem peinlich gesprochen und über den Controller Lautsprecher ausgegeben) und Dossiers gibt es auch und jucken mich nicht. Man kann Level und Abschnitte auch nochmal spielen und alles einsammeln, aber wer will sich das schon antun?

Killzone: Shadow Fall ist kein gutes Spiel, es kostet im Moment 20€ als Greatest Hits und ich habe es zur Weihnachtszeit zum 3 für 2 Angebot bekommen und damit nur 13€ gezahlt und selbst dafür würde ich es nicht empfehlen, höchstens vielleicht für absolut Die-Hard Killzone-Fans. Shadow Fall bietet eine unterdurchschnittliche Shooter Erfahrung, die nichts neues zu bieten hat und teilweise wirklich nervig ist. Lediglich die zum Release gute Grafik könnte ein Plus sein. CoD: Infinite Warfare ist günstiger zu haben bietet etwas mehr Umfang und eine bessere Erfahrung, dabei ist CoD: IW schon kein tolles Spiel.

Doch selbst wenn man dem Spiel bis hierhin wohlwollend gegenübersteht so gibt es noch mehr Bullshit. Den Elite Schwierigkeitsgrad und Drohnen Skins muss man nämlich erstmal über den Store kaufen. Bei Metro Last Light einen Schwierigkeitsgrad kaufen sorgte noch für einen Shitstorm, hier war es den Leuten wohl egal, ich persönlich hätte auch lieber einen neuen Resistance Teil gehabt und auf Shadow Fall ganz verzichtet.   

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Kommentare

24.09.2019 20:13 Uhr - BFG97
1x
Moderator
User-Level von BFG97 13
Erfahrungspunkte von BFG97 2.833
Ich habe zwei Jahre gebraucht, um das Spiel durchzuspielen. Das sagt wohl so ziemlich alles^^ Grausig und auf Dauer wirklich nervend, ganz im Gegenteil zu deiner Review :)

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