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Pentegrin
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Eintrag: 26.02.2019

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Brimstone - Erlöse uns von dem Bösen

(Originaltitel: Brimstone)
Herstellungsland:Niederlande, Frankreich, Deutschland, Schweden (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Thriller, Western, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,47 (19 Stimmen) Details
inhalt:
In einer Kleinstadt im wilden Westen wird die scheinbar ruhige Idylle aufgewühlt, als Liz (Dakota Fanning) mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Sie wird eines Verbrechens beschuldigt, dass sie nicht begangen hat. Zeitgleich taucht der Gesetzlose Samuel (Kit Harrington) auf, der genau wie Liz, vom neuen Priester des Dorfes (Guy Pearce) wegen seiner Vergehen angeprangert wird. Im Auftrag Gottes entfacht der Prediger eine größenwahnsinnige und vor nichts zurückschreckende Hetzjagd auf die Sünden, die in der Vergangenheit begraben liegen.
eine kritik von pentegrin:

"Und somit ist dieser Film ein einzigartiges Meisterwerk, welches seines Gleichen sucht und, außer von "The Revenant", in seinem Gebiet unerreicht bleibt. Es gibt nichts, was in dem Film nicht stimmt, wenngleich dieser Streifen definitiv nicht jedem gefallen wird ..."

 

Revelation (Kritik)

Ja, was fanatischer Glaube alles anrichtet, zeigt der Film unnachahmlich. Denn "Brimestone" ist weit entfernt von den glorifizierenden Italowestern wie man sie von Bud Spencer und Terene Hill gewöhnt war - der Streifen zeichnet ein abstoßendes, realistisches Bild von der damaligen Zeit, welches mich auch nach dem Film nicht mehr los lies. Schon alleine die Geburtenszene am Anfang ist extrem intensiv, aber nah dran an den damaligen Zuständen und wird mir für länger im Gedächtnis bleiben. Das ist jedoch nur ein ausgewähltes Beispiel, ich habe ungelogen noch nie eine bessere Abbildung dieser meist fälschlich als glorreich dargestellten Epoche gesehen, nur "The Salvation" und "Das finstere Tal" kommen dem nahe.
Diesen Realismus merkt man auch an der extremen Grausamkeit, die dem Film inne wohnt. Nicht nur, dass der Film sehr brutal ist - beispielsweise sieht man jemanden mit dem eigenen Darm um den Hals - nein, er enthält auch abstoßende Bilder und Szenen von bleibender Intensität und eine Wucht, die die Wirkung des Streifens in allen Belangen verstärkt. Insbesondere, wenn sich diese Grausamkeit gegen Kinder richtet, was den Film schlicht unsagbar unangenehm machte. Dabei war all das aber keineswegs plakativ, die Gewalt geschah niemals selbstzweckhaft, sondern immer aus dem Kontext heraus und wirkte gerade deswegen so schrecklich, anstatt irgendwo Spaß zu machen.

Aber nicht nur das löste etwas in mir aus - auch der Bösewicht machte mich einfach fertig. Seine Taten und sein Charakter waren so abscheulich, dass ich lange keinen Antagonisten mehr so sehr gehasst habe, wie in diesem Film, nur Ramsay Bolton aus "Game of Thrones" verachtete ich mehr. Ich wollte mit der fortschreitenden Dauer des Filmes bloß noch, dass der Priester stirbt, er sollte möglichst qualvoll verenden und das obwohl ich schlecht ausgehende Geschichten normalerweise liebe. Aber ich denke, ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass ein positives Ende bei dieser Art Film weit weg von der Selbstverständlichkeit liegt.
Dabei ist besonders eindrucksvoll, dass jene Person im gesamten Film namenlos bleibt, er ist nur der "Reverend". Somit steht er sinnbildlich für die Grausamkeit, für all die Fanatiker der Zeit, welche Bibelzitate nutzten um ihre eigene geistige Krankheit zu rechtfertigen und für all das Verdorbene, das Böse, was die Gesellschaft verseuchte - wie der deutsche Untertitel des Filmes, "Erlöse uns von dem Bösen", bereits impliziert.
Und so hatte ich mit der Dauer des Streifens mehr und mehr die Angst, dass gleich das Unausweichliche passiert, was ich gar nicht haben will, das alles schief geht und ich nichts dagegen tun kann.

Das der Streifen eine solche Wirkung hat, ist bemerkenswert - dabei ging die unerträgliche Dominanz des Priesters vor allem von der hervorragenden schauspielerischen Leistung von Guy Pearce aus. Er verkörpert die Figur mit einer so unausweichlichen Widerwärtigkeit, dass ich sagen muss, abgesehen von Christoph Waltz' Hans Landa aus "Inglourious Basterds" und dem Joker von Heath Ledger aus "The Dark Knight" noch nie einen besseren Bösewicht in einem Film gesehen zu haben. Wenngleich klar ist, dass dieser Streifen, da er viel zu unbekannt ist, nie einen Oscar gewinnen konnte, so hätte Guy Pearce 2017 alle als besten Nebendarsteller locker geschlagen. Was er hier ablieferte ist einzigartig und alleine um diese Performance zu würdigen sollte man diesen Film gesehen haben.
Neben ihm gibt es jedoch noch weitere nahmenhafte Mimen, die dem Film beiwohnen. Darunter sind beispielsweise Kit Harrington, der den jungen Samuel spielt und Carice van Houten, deren Rolle hier unerwähnt bleibt. Beide kennt man bereits aus "Game of Thrones", in denen sie starke Vorstellungen abliefern, was gerade letztere hier jedoch nochmal überbietet.
Allen voran ist hierbei allerdings die Hauptfigur zu erwähnen, deren Leiden Dakota Fanning perfekt darstellt. Ihr verletzer Blick spricht Bände, ihre Angst ist fühlbar und ihr Schicksal bewegt - und dabei passiert all das auf einer wortlosen, subtilen Ebene, schließlich fehlt Liz die Zunge, warum sei hier nicht verraten. Was ich jedoch sagen kann ist, dass die Entwicklung ihres Charakters mit unglaublich viel Gefühl erzählt wird. In mehreren Rückblenden, in denen Liz auch von Emilia Jones als Kind dargestellt wird, wird perfekt verdeutlicht, was ihr bisher zugestoßen ist und was sie alles auf sich nehmen musste. Dabei baut man eine unbeschreibliche Verbundenheit zu jener Figur auf, die mich auch noch über den Film hinaus verfolgte.
Generell ist sie die einzige Person, zu der man einen ausführlich bebilderten Hintergrund erhält, alle weiteren werden mit ein paar erzählten Informationen charakterisiert. Einzig und allein der Priester kann mit ein wenig mehr Fakten über seine Vorgeschichte aufwarten, wenngleich auch er nicht sonderlich viele Hintergrundinformationen erhält. Das ist, dank das er als Sinnbild für die Botschaft des Filmes steht, allerdings kein Verlust.

 

Exodus (Handlungszusammenfassung)

Liz (Dakota Fanning) ist eine stumme Frau, die in einer kleinen Gemeinde einen Witwer geheiratet hat. Sie hat eine Tochter sowie einen Stiefsohn und lebt mit diesen und ihrem Mann auf einer beschaulichen Tierfarm. Nebenbei hilft sie bevorzugt bei Geburten, was zu jener Zeit allerdings bei weitem nicht einfach ist, manchmal kann sie nicht alle Babys retten. So kommt es, dass sie sich eines Tages zwischen Mutter und Kind entscheiden muss - eine Wahl, die laut dem neuen, fanatischen Priester (Guy Pearce) allein Gott obliegt. Er besucht ihre Familie, um Liz mit einer unglaublichen Kaltblütigkeit zu bestrafen, aber beide verbindet eine noch viel längere, schwierigere Geschichte, die unangenehmer nicht sein könnte.

 

Genesis (Einleitung)

"Allahu Akbar!" - und Peng, schon wieder ein Terroranschlag. Viele Tode, Angst und Fremdenhass sind die Folgen. Aber letzterer ist nicht die Lösung für das Problem, denn viele Menschen über einen Kamm zu scheren ist zwangsläufig falsch. Wichtiger ist es, die Ursache der Gewalt zu bekämpfen und die ist der fanatische Glaube jener Terroristen. Varys, die Spinne aus "Game of Thrones", sagte einmal:

"Die Macht wohnt dort, wo die Menschen glauben, dass sie wohnt." (Staffel 2, Folge 2).

Und wenn die Menschen diese Macht im Übernatürlichen sehen, kann diese missbraucht werden, wenngleich auch der Glaube irgendwo seine positiven Seiten haben mag.
Ähnliches war mit den Kreuzzügen und der Hexenverbrennung der Fall, bei denen Gott (ob existent oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden) als Ausrede für grausame Ziele benutzt wurde. Das dies ein gutes Thema für Filme darstellt, sollte klar sein - und einer dieser Vertreter ist der Neowestern "Brimstone".

 

Retribution (Kritik und Fazit)

Dabei muss jeder Zusehende diese Aussagen jedoch für sich selbst ergründen. Denn auch wenn der Film schon unumstößlich genial ist, so liegt ein weiterer Quell seiner Perfektion in den verschiedenen Mahnungen, die er mit sich bringt. Er warnt vor dem, was fanatischer Glaube auslöst, er zeichnet ein wichtiges Bild einer verklärten Zeit, er legt dar, wie die gesellschaftlichen Verhältnisse standen und bietet zudem einen weiteren Interpretationsansatz, der, umso länger ich über ihn nachdenke, immer interessanter wird. Ich nenne ihn absichtlich nicht, aber er zeigt einen ganz anderen Blickwinkel auf die Geschichte und beweist erneut, welch Genialität hinter der zunächst einfach wirkenden Story steckt.

Selbige hat zwar einige Wendungen vorzuweisen und ist durchgängig extrem anspannend, umfasst trotz der langen Laufzeit des Filmes jedoch absichtlich nur zwei bis drei Tage, abgesehen von den Rückblenden. Dennoch sorgen die Stimmung und das ausgelöste Gefühl dafür, dass der Streifen in seinen 148 Minuten nicht ein einziges Mal langweilig wird. Im Gegenteil, am Ende fühlte ich mich, als wäre der Film nur anderthalb Stunden gelaufen und hätte ihn am liebsten sofort erneut angesehen. Und wo ich gerade beim Ende bin - besser hätte selbiges nicht sein können. Ich verrate hier natürlich nichts, sonst würde diese Kritik mit einem einleitenden Spoilerhinweis beginnen, allerdings gibt es am Schlussteil absolut nichts zu bemängeln. Viel mehr noch, perfekt zum Verlauf und der Atmosphäre vorher passend wertet es den Film - auch wenn fast unmöglich - ein weiteres Mal auf.

Diese Atmosphäre ist es auch, die den Film so besonders macht. Mit der perfekten, extrem unangenehmen und eindringlichen Stimmung hinterließ der Streifen einen verstörenden und bewegenden Eindruck, dem folgend ich bei "Brimestone" angespannter als bei so manchem Horrorfilm wie "The Nun" war.
Verstärkt wurde diese Gefühl von dem einzigartigen und umwerfenden Soundtrack, der von Tom Holkenborg verfasst wurde und den Film begleitend untermalte - und das auf eine Art und Weise, die ich mir so nicht erträumt hätte. Jener Komponist dürfte manchem vielleicht von der Musik zu "Mad Max: Fury Road" bekannt sein, hier liefert er jedoch eine noch bessere, von der Machart her allerdings völlig andere Arbeit ab. Die düsteren, bedrohlichen und klassischen Klänge, die immer wieder in epische und dramatische Musik übergehen, heben einzelne Szenen so treffend hevor, dass sich ihre Wirkung mehr als verdoppelt. Besonders angetan haben es mir das Lied "Revelation" und "Genesis", sowie die Hauptmelodie - jene strahlt bereits zu Beginn eine starke emotionale Kälte und Tragik aus, die einem sofort zeigt, mit welcher Art Film man es hier zu tun hat.
Dabei verdanke ich es der Review des geschätzten "Kollegen" TheRealAsh, der die Musik bereits umfassend lobte, dass ich mir den Soundtrack schon vor der Sichtung anhörte und für wunderbar befand. Dadurch überraschte es mich umso mehr, wie die verschiedenen Melodien den Film umrahmten - der Soundtrack stach nicht zu sehr hervor und unterstrich nur ein paar Szenen ganz besonders, sonst blieb er angenehm im Hintergrund. Auch war er niemals manipulativ, wobei man die wunderschöne Musik trotzdem vernahm - etwas besseres ist also auch bei diesem Detail nicht möglich, wie auch bei den vielen anderen Komponenten des Streifens.

Das Schöne ist, dieser Film ist keine amerikanische Produktion und erweitert das Westerngenre dennoch um einen meisterhaften Beitrag, der erneut beweist, dass Hollywood nicht (mehr) das Monopol an hervorragenden Filmen produziert. Nein, mehr und mehr etablieren sich auch andere Länder - seien es, um im selben Genre bleiben, Dänemark mit dem wundervollen "The Salvation", Neuseeland mit "Slow West" oder nun eben die Niederlande mit "Brimstone".
Und somit ist dieser Film ein einzigartiges Meisterwerk, welches seines Gleichen sucht und, außer von "The Revenant", in seinem Gebiet unerreicht bleibt. Es gibt nichts, was in dem Film nicht stimmt, wenngleich dieser Streifen definitiv nicht jedem gefallen wird - wer lieber Filme schaut, bei denen das Hirn vorher an der Kasse abgegeben wird, dem ist der Streifen weit zu anspruchsvoll. Auch wer ausschweifende Erzählungen nicht mag, wird mit "Brimstone" so seine Probleme haben. Alle anderen sollten sich dieses zur Perfektion gereifte Prachtexemplar von Film nicht entgehen lassen, sie werden definitiv nicht enttäuscht.

 

Hiermit würde die Review nun normalerweise enden, doch ein jedem Leser dürfte die ungewöhnliche Struktur der Kritik aufgefallen sein. Wie der Film ist sie in vier, dem Streifen gleichnamige, Kapitel eingeteilt, die nicht linear, sondern teilweise rückwärts angeordnet sind. In "Brimstone" sorgt dies dafür, dass man die Handlung erst nach und nach erschließt und selbige nie langweilig wird. Denn der Film beginnt mit einem verwirrenden Blick auf das Finale, legt dann, im ersten Kapitel "Revelation", die momentane Situation dar, bevor er in "Exodus" weiter zurück schreitet und erklärt, wie es dazu kommen konnte. In einer weiteren Rückblickende, dem Kapitel "Genesis", werden die Anfänge der Geschichte aufgezeigt, was sich dann im finalen Part, "Retribution", zu einem einzelnen Punkt zusammenstaut, in den man schlussendlich auch die Szene vom Anfang einordnen kann. Allein diese Erzählweise halte ich für unglaublich genial und habe sie deswegen, auch wenn die Länge meiner Kapitel abweicht, übernommen. Und allen, die dies bis hierhin gelesen und den Film für interessant befunden haben, lege ich nahe, selbigen schnellstmöglich anzusehen - ihr wisst sonst nicht, was ihr verpasst.

 

10 von 10 Punkten.
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Kommentare

26.02.2019 19:12 Uhr - Pentegrin
1x
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Ich weiß, hierzu gibt es schon 3 hervorragende Kritiken, allerdings war es mir ein Bedürfnis, selbst eine zu verfassen. Ich hoffe, das ist nicht schlimm. :)

26.02.2019 19:24 Uhr - Mucki1979
1x
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Geile Rezi!

Dann werde ich diesen Film definitiv sichten und es spielt hierbei gar keine Rolle, ob es schon andere Bewertungen gibt.

Ich lese nämlich heraus, dass unsere cineastischen Geschmäcker beieinander liegen.

Danke!

26.02.2019 20:48 Uhr - Pentegrin
1x
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26.02.2019 19:24 Uhr schrieb Mucki1979
Geile Rezi!

Dann werde ich diesen Film definitiv sichten und es spielt hierbei gar keine Rolle, ob es schon andere Bewertungen gibt.

Ich lese nämlich heraus, dass unsere cineastischen Geschmäcker beieinander liegen.

Danke!


Vielen lieben Dank, freut mich sehr. :)
Viel Spaß bei der Sichtung!

P.S.: wenn jemand Fehler findet oder Verbesserungsvorschläge hat, bitte mitteilen, ich freue mich über solche Dinge. :)

26.02.2019 22:21 Uhr - Ghostfacelooker
2x
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Jeder hat andere Sichtweisen zu einem Film und gerade das bereichert doch diese Seite. Auch wenn es zehn Reviews wären vermute ich mal gäbe es zehn Sichtweisen, die sich nie in allen Punkten decken.

26.02.2019 22:24 Uhr - Pentegrin
1x
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26.02.2019 22:21 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Jeder hat andere Sichtweisen zu einem Film und gerade das bereichert doch diese Seite. Auch wenn es zehn Reviews wären vermute ich mal gäbe es zehn Sichtweisen, die sich nie in allen Punkten decken.


Jup, das stimmt wohl. Unterschiedliche Meinungen sind immer gut. :)
Danke für's Lesen! ^^

27.02.2019 02:06 Uhr - spobob13
1x
@PeregrinTuk, das hast du alles sehr gut beschrieben. Ich wüßte da nicht, wie man dem noch etwas hinzufügen sollte.

Die maximal Wertung ist ein Muss. Und wie du richtig in deiner Kritik zusammengefasst hast, ist das kein Film für jedermann und schon gar nix für das zarte Geschlecht. Hab den Film versucht auch mit meiner Frau zu schauen - NoGo - nach 60 min. war Schluss. Trockene Analyse meiner besseren Hälfte: Die technische Umsetzung ist ja perfekt - aber ich mag sowas einfach nicht sehen. ich denk man kann das kritiklos so stehenlassen.

27.02.2019 08:36 Uhr - Pentegrin
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27.02.2019 02:06 Uhr schrieb spobob13
@PeregrinTuk, das hast du alles sehr gut beschrieben. Ich wüßte da nicht, wie man dem noch etwas hinzufügen sollte.

Die maximal Wertung ist ein Muss. Und wie du richtig in deiner Kritik zusammengefasst hast, ist das kein Film für jedermann und schon gar nix für das zarte Geschlecht. Hab den Film versucht auch mit meiner Frau zu schauen - NoGo - nach 60 min. war Schluss. Trockene Analyse meiner besseren Hälfte: Die technische Umsetzung ist ja perfekt - aber ich mag sowas einfach nicht sehen. ich denk man kann das kritiklos so stehenlassen.


Vielen Dank, freut mich sehr :)

Hehe, das glaube ich dir. Ich kenne auch einige, die spätestens nach der Darmszene aufgehört hätten ^^
Und sicher kommen auch einige mit der eindringlichen Stimmung nicht klar, die kann ebenso zum Abbrechen bewegen, alles eine Frage des Geschmacks :p

27.02.2019 20:01 Uhr - Pete_CHtoGB
1x
User-Level von Pete_CHtoGB 1
Erfahrungspunkte von Pete_CHtoGB 5
Ehrlich gesagt ziehe ich den Hut vor dir. Ein Meisterstück zu bewerten und auch zu beschreiben. Ich könnte es nicht. Du hast‘s getan und gemeistert. Sehr gut und informativ geschrieben.

27.02.2019 20:48 Uhr - Pentegrin
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27.02.2019 20:01 Uhr schrieb Pete_CHtoGB
Ehrlich gesagt ziehe ich den Hut vor dir. Ein Meisterstück zu bewerten und auch zu beschreiben. Ich könnte es nicht. Du hast‘s getan und gemeistert. Sehr gut und informativ geschrieben.


Herzlichen Dank, macht mich glücklich. :)

27.02.2019 21:52 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.247
Sehr ambitionierte Rezi, die ich hundertprozentig unterschreibe. Hammerfilm! Und erst der Soundtrack von Holkenborg, geil!

28.02.2019 00:06 Uhr - Pentegrin
1x
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27.02.2019 21:52 Uhr schrieb TheRealAsh
Sehr ambitionierte Rezi, die ich hundertprozentig unterschreibe. Hammerfilm! Und erst der Soundtrack von Holkenborg, geil!


Vielen Dank, freut mich! Die Erwähnung stört dich nicht? :)

28.02.2019 19:47 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.247
Ne, woher denn, da freue ich mich doch, wenn du dir gleich den Soundtrack reingepfiffen hast👍🏻🥳

28.02.2019 20:00 Uhr - Pentegrin
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Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
28.02.2019 19:47 Uhr schrieb TheRealAsh
Ne, woher denn, da freue ich mich doch, wenn du dir gleich den Soundtrack reingepfiffen hast👍🏻🥳


Perfekt! 🤗

01.03.2019 01:18 Uhr - spobob13
Das ist zwar Off-Topic aber ich finde es total nervig, wenn man auf die Kaufscheiben Untertitel packt, die im Kino meist fehlen. Leider auch hier so.
Das man die Gebärdensprache untertitelt ist ja logisch, da nur eine Minderheit diese beherrscht. Aber englische Texte auf Schildern, Dokumenten, Büchern per UT zu übersetzen finde ich störend und unnötig, da 100% der Zielgruppe diese auch so versteht. So mancher Film ist mit diesen dermaßen zugekleistert, dass man keinen Spass mehr hat. Ein Untertitel auf DVD/Blu-ray wirkt zudem wie ein Fremdkörper. Während im Kino die wenigen Untertitel meist klein optisch hübsch eingebunden werden, bekommt man auf der Kaufscheibe neue draugesetzte riesengroße grellweiße UTs mit Klözchenfont. Und das, obwohl auf der Blu-ray diese als Grafik abgelegt sind.

01.03.2019 08:37 Uhr - Pentegrin
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
Ich verstehe, was du meinst und kann es - auch wenn mich die kurzen Schildübersetzungen nicht stören - nachvollziehen. Deswegen finde ich die ewigen O-Ton Verfechter, die den Film dann mit Untertiteln schauen, ziemlich lachhaft. Denn wenn man auf die Textbox schaut, vernachlässigt man das Bild (das wurde bewiesen) und somit hören die zwar die originale Stimme und wissen was das heißt, sehen aber das Wichtigste nicht. In meinen Augen ziemlicher Quatsch. Wenn es unbedingt auf englisch sein muss, sollte man es ohne Untertitel schauen.

02.03.2019 15:18 Uhr - Calahan
1x
User-Level von Calahan 2
Erfahrungspunkte von Calahan 60
Starke, sehr informative Rezi, gleich zur erneuten Sichtung rausgelegt.
Hat mir bein ersten mal schon sehr gut gefallen aber nach der Beschreibung
wird ein zweites mal fällig.

02.03.2019 15:49 Uhr - Pentegrin
1x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
02.03.2019 15:18 Uhr schrieb Calahan
Starke, sehr informative Rezi, gleich zur erneuten Sichtung rausgelegt.
Hat mir bein ersten mal schon sehr gut gefallen aber nach der Beschreibung
wird ein zweites mal fällig.


Das freut mich außerordentlich, vielen Dank und viel Spaß!
Kannst mir ja dann mal schreiben, wie es war. :)

02.03.2019 16:13 Uhr - Calahan
1x
User-Level von Calahan 2
Erfahrungspunkte von Calahan 60
Unter den vielen neuen Aspekten, die Du hervorgehoben hast wird es ein anderes
schauen. Bin selber gespannt. Werde den Priester mal mit einer anderen neuen Sicht betrachten.

02.03.2019 16:52 Uhr - Pentegrin
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
Das ist doch perfekt, danke! :)
Na dann, viel Freude!
Wie hast Du ihn denn bisher gesehen?

02.03.2019 21:29 Uhr - Calahan
1x
User-Level von Calahan 2
Erfahrungspunkte von Calahan 60
Als Drama wie aus dem Mittelalter. Frauen verachtend, Menschenfeindlich, extrem in seinem religiösem Wahn.
Jetzt nach neuer Sichtung
Der Prediger war ein Pädophiler der sich seinen Trieben untergeordnet
und als Gott gegeben gepriesen hat.
Nach 10 Minuten hätte ich den Prediger hängen sehen wollen, nach 30 Minuten
auf kleiner Flamme geröstet.
Meine erste Empfindung und das will was heißen als Gegner der Todesstrafe.
10/10!




02.03.2019 21:49 Uhr - Pentegrin
User-Level von Pentegrin 2
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Erfreulich :)
Genau das gleiche Gefühl hatte ich auch und Gegner der Todesstrafe bin ich ebenso - aber nur im realen Leben! Im Film will ich so manchen Typen gerne selbst aufhängen :p

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