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sonyericssohn
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Eintrag: 10.03.2019

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A Prayer before Dawn - Das letzte Gebet

(Originaltitel: A Prayer Before Dawn)
Herstellungsland:Frankreich, Großbritannien (2017)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Biographie, Drama, Krimi,
Sportfilm
Alternativtitel:Muay Thai Fighter - Das letzte Gebet
Prayer Before Dawn - Das letzte Gebet, A

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Willkommen in der Hölle, Billy! Der junge Brite hat sich in Bangkok beim Dealen erwischen lassen und ist nun im härtesten Knast von Thailand gelandet. Er spricht kein Thai, hat kein Geld, braucht dringend Stoff und ist ein blasser Exot unter den schwer tätowierten einheimischen Gefangenen. Aber Billy kann boxen. In der äußerst brutalen Knasthierarchie ist das seine einzige Überlebenschance. Doch selbst als er für den Muay Thai Wettkampf der Gefängnisse nominiert wird, muss er um sein Leben kämpfen. Denn die Häftlinge haben auf seinen Sieg gewettet. Wenn er als Verlierer zurückkommt, ist er so gut wie tot...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Billy Moore verdient sich als Kickboxer in Thailand sein Geld. Um dem Druck gewachsen zu sein, dröhnt er sich zusätzlich mit Drogen voll. Diese Drogen sind es, die ihm nach einer Razzia in seiner Wohnung einen Aufenthalt im härtesten Knast des Landes einbringen. Eingepfercht wie Vieh mitten unter anderen Gefangenen soll er seine Zeit absitzen, während der Tod darauf wartet mit neuen Seelen gefüttert zu werden. Billys einzige Chance zu überleben sind seine Fertigkeiten im Muay Thai- Boxen. Ein Turnier gegen einen ausgewählten Kämpfer soll ihm die Freiheit bringen…

A PRAYER BEFORE DAWN

Filme die in Gefängnissen spielen sind keine Erfindung der Neuzeit. Clint Eastwood durfte in Alcatraz residieren, Robert Redford war einst Brubaker oder dann Gefangener eines James Gandolfini, Sylvester Stallone war in Gateway zu Gast usw. Aber auch Gefangene die des Kampfes mächtig sind werden zur Zeit gerne filmisch verbraten. So auch hier im Film von Regisseur Jean-Stéphane Sauvaire der eine wahre Geschichte als Hintergrund wählte.

Mit Joe Cole (aus dem genialen Green Room) ist er in der Rolle des Billy Moore zu sehen. Anders als gedacht ist er eigentlich der einzige Hauptdarsteller. Der Rest der Besetzung besteht fast nur aus Nebendarstellern. Cole spielt den dauerbekifften Fighter in einer Leck-mich-am-A Art die man als durchweg unangenehm bezeichnen kann. Somit ist es recht schwer so etwas wie Sympathie zu ihm aufzubauen. Auch fällt eine Identifikation mit ihm dadurch sehr schwer. Aber so soll es wohl sein.

Der Rest der Darsteller besteht ausschließlich aus Inhaftierten (ob das alles Darsteller sind ?) die Billy erstmal als Frischfleisch sehen und ihm den Aufenthalt nicht leicht machen wollen. Doch als sie von ihm erfahren daß er weiß zu kämpfen, lassen sie ihn dann doch in Frieden. Sie haben Respekt vor dem weißen Affen. Den Chef der Anstalt spielt Vithaya Pansringarm, der in “Only God Forgives” den korrupten und mordenden Detective gab. Auch hier ist nicht der Sonnenschein und tritt Billy mit Verachtung gegenüber. Bis er dann den Knast im Kampf vertreten soll. Dann isser plötzlich der King im Ring.

Für den fleischlichen Genuss und für illegale Substanzen sind dann die Mädels zuständig, die regelmäßig im Knast aufschlagen um zu “arbeiten”. Besonders die hübsche Fame (Pornchanok Mabklang...mit diesem Namen hast es auch ned leicht) hat es Billy angetan und verbringt viel Zeit mit ihr. Bis er dann merkt, daß die Dame auch andere Typen ran lässt… Dann wieder rein mit den Drogen ins kranke Hirn.

“Lasst mich trainieren ! Ich will kämpfen !”

In meinen Augen hat der Streifen in ganz großes Problem. Obwohl in den knapp 2 Stunden andauernd was passiert...der Film ist einfach nur langweilig. Das rührt evtl. daher, daß man zum Hauptdarsteller einfach keine Bindung aufbauen kann. Seine ständigen Wutausbrüche nerven, Mimik kaum vorhanden und wenn er mal spricht sind es nur Kraftausdrücke und Drohungen. Seltsamerweise ist auch das restliche Geschehen so unglaublich uninteressant. Sogar wenn ein neuer Gefangener von den Mithäftlingen in Billys nächster Nähe vergewaltigt wird...es ruft beim Zuschauer keinerlei Regung hervor. Ich hab mich schon gefragt ob ich wohl zu abgestumpft bin...nein, bin ich nicht. Es juckt mich einfach ned !

Lediglich die eingestreuten Kampfszenen oder das vergiftete Training Billys kann dem ganzen ein wenig Schwung mitgeben. Aber auch hier gibt's Mecker. Die Fights werden von David Ungaros Kamera total überfahren. Man weiß manchmal nicht ob jetzt Billy gegen einen Häftling kämpft, oder gegen die Kamera. Dadurch daß Ungaro auf Tuchfühlung mit den Darstellern geht, verabschiedet sich auch die Übersicht fast komplett. Dann doch lieber ne Wackelkamera…

“Was willst du ?! Fick dich !”

Ne du, das mach ich jetzt nicht. Aber ich werd mit dem Streifen einfach nicht warm. Mir fehlt das persönliche, eine Prise zumindest an Sympathie. Doch dies sucht man hier vergebens. Nicht mal dann wenn bei Billy eine lebensbedrohende Verletzung diagnostiziert wird, fühlt es sich komisch an. Der Film ist wie ein Kühlschrank in dem verrottete Lebensmittel lagern und nach dem kochen schmecken sollen.

Ich will dieses Werk in keinster Weise schlecht machen. Andere werden den Film huldigen und feiern. Anderen geht's vielleicht ähnlich wie mir….wer weiß das schon. Deswegen tu ich mich mit der Bewertung auch ziemlich schwer. Darum soll diese auch nicht dem Film selbst zukommen, sondern wie zugänglich der Streifen für mich persönlich ist.

 

ses

4/10
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Kommentare

10.03.2019 14:20 Uhr - Insanity667
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Finde ich fair, dass du das mit der Wertung so gemacht hast. Klar, Geschmäcker sind immer verschieden und bestimmt sieht in dem Film auch jemand einen 8/10 Kandidaten, aber man kann halt nicht alles huldigen, wenn das subjektive Empfinden einfach "Nö" sagt... Das geht selbst mir bei so manchem oscarprämierten Werk so. Von daher, saubere Arbeit! ;) Zumindest ist ein Anreiz da, sich mal mit dem Ding auseinanderzusetzen (wird bei mir wohl aber nicht passieren :P), aber ich les' ja trotzdem (wieder) fleißig und gerne mit!

10.03.2019 14:44 Uhr - sonyericssohn
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Danke Insi.
Vielleicht funzt der bei dir. Wäre dann auf deine Einschätzung gespannt. ;-)

10.03.2019 19:28 Uhr - JasonXtreme
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Uff ich hab den in der Tat bei ner 7 bis 8. Ich möchte auch schon Johnny Mad Dog des Regisseurs damals, den er ebenso mit echten ehem. Kindersoldaten drehte, wie den hier mit echten Ex Knackis... sein Stil ist mein Fall, und das hier wirkt eher dokumentarisch als wie ein Spielfilm. Trotz dessen, dass es kein Biopic über den Boxer ist, sondern lediglich ein Abriss seiner Knastzeit

10.03.2019 19:41 Uhr - sonyericssohn
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Tja, so sieht's aus. Jeder sieht den Film anders. Und jeder hat nun mal andere Erwartungen und Sichtweisen.

10.03.2019 21:51 Uhr - JasonXtreme
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jap aber nochmal... da ich den Regisseur kenne bzw. wie er dreht, ging ich anders ran. Das is keine Kritik sonybaby :D

10.03.2019 22:01 Uhr - sonyericssohn
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Hab ich auch ned so aufgefasst ;-)

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