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sonyericssohn
Level 18
XP 6.430
Eintrag: 10.04.2019

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Mega Time Squad

Herstellungsland:Neuseeland (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Komödie, Krimi,
Science-Fiction

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,00 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Bei einem Raubüberfall erbeutet der Kleinstadtganove Johnny (Anton Tennet) eine Tasche voller Geld und ein antikes, chinesisches Amulett, das ihn durch die Zeit reisen lässt. Doch nun wollen ihm nicht nur die chinesische Mafia und Möchtegern-Pate Shelton (Jonny Brugh / 5 Zimmer, Küche, Sarg) mit seiner Gang (u.a. Milo Cawthorne / Deathgasm) ans Leder, sondern auch ein finsterer, rachsüchtiger Dämon. Kurzerhand nutzt Johnny die Macht über Zeit und Raum, um sich zur Wehr zu setzen und aus einer Armee von Doppelgängern seine eigene Gang zu erschaffen: Das Mega Time Squad. Als sich zwischen (einem von) ihm und Sheltons Schwester Kelly (Hetty Gaskell-Hahn) auch noch eine Romanze anbahnt, verliert Johnny endgültig den Überblick. Doch wer mit den Gesetzen der Zeitreise bricht, muss die Konsequenzen tragen…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

In einer kleinen Stadt in Neuseeland hält sich der Kleinkriminelle John mit ebenso kleinen Aufträgen seines Bosses Shelton über Wasser. Eines schönen Tages soll er den Antikladen des Chinesen Wah Leee überfallen und die Kohle klauen. Leider leider gehört der Zaster den Triaden, der chinesischen Mafia. Mit viel Glück im Gepäck, dämlichen Masken auf dem Kopf und Dope- Freund Trashinator im Schlepptau gelingt es die Kohle und ein altes Amulett abzugreifen. Doch Shelton erfuhr von den schrägen Plänen Johns die er mit den Geld hatte und möchte seinen Lakaien um einen Kopf kürzer machen. Es gelingt ihm zu entkommen und erfährt auf kuriose Weise von der Funktion des Amuletts das er am Handgelenk trägt. Eine Funktion die viele Möglichkeiten bietet. Aber Herrn Wah Leees Worte hätte er befolgen sollen…

MEGA TIME SQUAD

Daß aus Neuseeland auch andere Streifen als Braindead, Meet the Feebles und Deathgasm kommen dürfte Filmfreunden bekannt sein. Auch kleine Independent Filmchen wie der vorliegende hier aus der Hand von Tim van Dammen, der im oben genannten Deathgasm eine kleine Rolle als Dämon übernahm. Dies ist sein zweiter Langfilm.

Die Hauptrolle des John bekam Anton Tennet zugespielt. Er steht gewaltig unter der Fuchtel seines Brötchengebers und sieht von der Kohle die er bei den “Kunden” angreift nicht sonderlich viel. Nun soll er die Triaden beklagen und stellt sich sowas von stockdumm an ! Und der Gedanke das Geld für sich behalten zu können ist noch blöder. Denn mit Shelton ist nicht zu spaßen. Wäre da nicht dieses Amulett daß er mitgehen hat lassen. Dieses Ding hilft ihm aus einer ausweglosen Situation…

Darüber ist Shelton (Jonny Brugh) gar nicht amused und macht Jagd auf den flüchtigen John. Aber da er sich ned gerne die Hände schmutzig macht, hetzt er seine Bluthunde *hust* auf ihn. Trottel vor dem Herrn. Da wäre u.a. der trottelige Terry (Eru Wilton) der Probleme mit den Augen hat, der trottelige Damage (Milo Cawthorne) der scheinbar bei der Ausgabe des Denkapparates gefehlt hat, der….trottelige Trashinator (Josh McKenzie), Johns ehemaliger Kumpel und berauschenden Mitteln nicht abgeneigt ist.

Ganz anders ist da die bemitleidenswerte Kelly (Hetty Gaskell-Hahn), Sheltons Schwester, die ein Auge auf John geworfen hat. Doch sie ist eines dieser stillen, tiefen Wasser und hat eine dunkle Vergangenheit.

“Sind das deine Eier ?”

“Na klar, wessen Eier sonst ?”

Oookay...wenn man sonst keine Probleme hat. Aber John HAT Probleme. Selbstbewusstsein ist jetzt ned unbedingt sein bester Freund. Er traut sich nicht sich zu wehren, wohnt in ner Garage und ist im Grunde ein ziemliches Weichei. Das kommt Shelton natürlich ganz recht, kann er ihn dann lockerer rumschicken und muss sich nicht um Gezeter kümmern. Wäre da nicht dieses ominöse Amulett daß auf Knopfdruck (!) die Zeit zurückspult. Wer jetzt meckert daß zu viel gespoilert wird, dem sei versichert daß ich nicht mehr verrate als in der Inhaltsangabe oben zu entnehmen. Jedenfalls gibt's John dann mit der Zeit mehrfach und dies stößt die Tür der Möglichkeiten ganz weit auf. Nur werden diese leider kaum genutzt. Oh Mann, was hätte man aus diesem Stoff machen können !!! Der Film verläuft sich immer mehr in Klamauk und die zu Beginn coolen Ideen gehen im Sand der Uhr unter. Wahrscheinlich ist’s dem Budget geschuldet was man dem Film einfach ansieht. Obwohl einige nette Effekte (das Zeitreisen sieht ulkig aus) ganz gut überzeugen können und etwas handgemachter Splatter (gute Arbeit James Corden) überrascht. Hinzu noch coole Musik (Mike Newport) die an die 80er erinnert. An der Kamera saß Tim Flower der sein Werkzeug ganz gut im Griff hat aber nix macht was man ned schon zur Genüge sah.

“Du bist ne Pussy !”

Na sag mal...wie redest denn du mit mir ? Was kann ich denn dafür daß der Streifen bei mir einfach nicht so recht zündet und der Spaß auf der Strecke bleibt. Auch die ständigen Kraftausdrücke (Pussy, Fick dich, Fuck, Pussy fick dich...to be contiunued) nerven im Laufe der Zeit immer mehr. Wie schon gesagt, man hätte daraus so viel mehr machen können. Aber man wusste wohl auch nicht genau, in welche Richtung der Film jetzt genau gehen soll. Hier ein wenig SciFi, eine Prise Krimi, eine kleine Lovestory die etwas plump daherkommt, da ein wenig Komödie (die leider wenig lustig ist) und und und. Nun ja, vielleicht bin ich auch zu alt für den Scheiß… :-D

Gut gemeinte…:

ses

5/10
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Kommentare

10.04.2019 22:12 Uhr - Intofilms
1x
Ach schade, sony, in den hatte ich durchaus Hoffnungen gesetzt. Das klang so ganz nach einem weiteren Kiwi-Volltreffer, von denen du ja auch ein paar in deiner Rezi erwähnst. Zuletzt gesehen, nämlich erst vor wenigen Tagen, habe ich „Pork Pie“, ebenfalls mit sehr viel Vergnügen. Natürlich muss jede Erfolgssträhne auch einmal abreißen. Der nächste gute Film wird aber bestimmt nicht lange auf sich warten lassen, da bin ich mir sicher. Danke für deine Einschätzung und die gute Review! ;)

10.04.2019 22:26 Uhr - sonyericssohn
1x
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Wer weiß, vielleicht würde der Film dir ja gefallen...
Danke fürs lesen ;-)

11.04.2019 18:24 Uhr - dicker Hund
1x
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Der scheint mir ja eher was zum Lesen als was zum Anschauen zu sein. Und das, obwohl mich Fäkalsprache nicht einmal von Rob Zombie oder Ryan Nicholson abschreckt...

11.04.2019 18:47 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
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Ja, bei Rob Z. gehört das ja fast dazu. Und da störts mich auch weniger. Doch hier wirkts einfach daneben.

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