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The Expendables

Herstellungsland:USA (2010)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:Expendables
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (222 Stimmen) Details
inhalt:
Barney Ross (Sylvester Stallone) ist der Anführer der härtesten Söldner-Truppe der Welt: The Expendables. Ihr Leben ist der Kampf. Und dabei vertrauen sie niemandem – nur sich selbst. Lee Christmas (Jason Statham), der ehemalige SAS-Messerexperte, Yin Yang (Jet Li), der Nahkampfspezialist, Hale Caesar (Terry Crews), der Feuerwaffenspezialist, Toll Road (Randy Couture), der Sprengstoffexperte, und der Scharfschütze Gunnar Jensen (Dolph Lundgren) bekommen den Auftrag, sich in ein südamerikanisches Land einzuschleusen, um den dort herrschenden, korrupten Diktator zu eliminieren. Für die ausgebildeten Krieger eigentlich keine große Herausforderung. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ihr Auftraggeber ein doppeltes Spiel spielt. Die „Expendables“ geraten zwischen alle Fronten und werden mitten im Kampfgeschehen plötzlich von Jägern zu Gejagten.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von themoviestar:

Welcher Stallone Fan erinnert sich nicht gerne an den Dialog von Rambo II aus dem Jahr 1985; Rambo: Ach wissen Sie, ich bin entbehrlich. Co: Was bedeutet das entbehrlich? Rambo: Das ist so, wie wenn man von jemandem auf eine Party eingeladen wird und man dann nicht hin geht, man spielt einfach keine Rolle".... "Rambo... du bist nicht entbehrlich" oder "expendable" um das ganze mal ins Englische zu übersetzen...

Ob Sly sich bei der Namensgebung im Jahr 2010 zu The Expendables von diesen Zeilen hat inspirieren lassen wissen wir nicht, jedenfalls wurde aus seiner Idee, so viele gestrige Action Stars wie möglich in einem großen Actionfilm zu vereinen um der Welt zu zeigen, dass es die alten Herren doch noch drauf haben, also nicht entbehrlich sind, ein gigantisches Actionfeuerwerk, dass auch an den weltweiten Kinokassen gute Einspielergebnisse erzielen konnte. Das Script stammte eigentlich vom amerikanischen Drehbuchautor Dave Callaham der an einer Story für einen Söldner Actionfilm (Barrow) arbeitete, Stallone übernahm es in sein Drehbuch in angepasster Form. Das bei dieser Art von Film keine einfallsreiche Storyline mit hohem Anspruchsgehalt bzw. nachvollziehbarer Logik zu erwarten ist, dürfe jedem klar sein, mit anderen Worten: Die Handlung ist hier nur als Mittel zum Zweck vorhanden und der heißt ACTION, und das groß geschrieben! Inhaltlich geht es um eine Söldnertruppe, angeführt von Barney Ross (Sylvester Stallone), die den Auftrag vom CIA Agenten Church (Bruce Willis) erhält, den Diktator General Gaza (David Zayas) eines südamerikanischen Inselstaats Vilena zu stürzen. Was sie nicht wissen: Gaza ist nichts weiter als eine Marionette vom EX CIA Agenten Monroe (Eric Roberts), er ist der eigentliche Machthaber auf der Insel und unterdrückt skrupellos mit seinen Schergen die gesamte Bevölkerung der Insel. Als die Tochter von Gaza, die Freiheitkämpferin Sandra gefangen genommen wird, versuchen die Expendables sie zu befreien und Monroe das Handwerk zu legen...

Auf seinem DVD Cover wirbt der Film mit dem größten Action Cast aller Zeiten und hat damit nicht ganz unrecht. Stallone, Statham, Lundgren, Jet Li, Eric Roberts, Steve Austin usw., dass sind schon klangvolle Namen, dazu bekommen Schwarzenegger und Willis noch einen denkwürdigen Kurzauftritt mit Stallone in einem Raum spendiert (Stichwort Kirchenszene). Wenn so viele Häuptlinge mitspielen, besteht die Gefahr, dass einige Protagonisten zu kurz kommen könnten, doch Stallone gelingt es, dieses Problem moderat zu lösen, jede Figur hat individuelle Fähigkeiten spendiert bekommen, dazu erhält jeder auch seine eigene kleine Hintergrundstory und aus meiner Sicht ausreichend Screentime, wobei der Fokus hier klar auf Stallone und Statham ausgerichtet ist. Darstellerisch spielt jedenfalls die gesamte Mannschaft groß auf, man merkt, dass alle Beteiligten mit viel Spaß und Arrangement bei der Sache waren um Ihre Rollen so überzeugend wie möglich auf die Leinwand zu bringen. Ein Extralob verdient sich Dolph Lundgren, der den Part des etwas psychopatisch wirkenden Gunner Jensen beeindruckend ausfüllt, die diabolische und charismatische Performance des Hauptbösewichts Eric Roberts verdient ebenfalls eine zusätzliche Erwähnung.

Kommen wir nun zum Wichtigsten, zur Action. Expendables bietet hier wirklich alles, was das Actionherz begehrt, von blutigen Shootouts und harten  Martial Arts Zweikämpfen bis zu groß inszenierten Explosionen und Verfolgungsjagden, alles rasant und explosiv geschnitten sowie optisch ansprechend mit zusätzlichen Effekten wie Zeitlupen oder blick gerichteter Schuss Kamera ergänzt, dazu wird das Visuelle musikalisch unterlegt vom überwältigendem Brian Tyler Expendables Film-Score, was den Actionsequenzen zusätzlich noch eine Extra Dynamik verleiht. Die schnelle Schnitttechnik ist natürlich auch ein bisschen Geschmackssache, d.h. es gibt durchaus auch Stimmen, die sich hier ein bisschen weniger Speed und dafür mehr Übersichtlichkeit gewünscht hätten, mich persönlich hat die verwendete Umsetzung (vor allem bei den hervorragend choreographierten Martial Arts Zweikämpfen) begeistert. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Action im Film dosiert und auf sich aufbauend in die Handlung eingesetzt wurde, so lässt Stallone es nach dem Opener (Geiselbefreiung) erst einmal wieder ruhiger angehen, ehe das Tempo wieder im weiteren Verlauf des Films Stück für Stück angezogen wird und in einem 20 minütigem Action-Bombast-Finale endet. Die Action ist größtenteils handgemacht, hin und wieder werden auch CGI Effekte verwendet, die größtenteils überzeugen können, bei einigen wenigen Momenten jedoch ein bisschen arg gekünstelt wirken (Stichwort Feuereffekte). Aufgelockert wird das Ganze bei Expendables wie in vielen anderen  Filmen seiner Art von jeder Menge markigen Onlinern, humorigen Einlagen und einem Schuss Selbstironie.

Wertungstechnisch vergebe ich schlussendlich 9 von 10 Punkte. The Expendables ist bestimmt nicht ganz perfekt und hat mit Sicherheit auch seine kleinen Schönheitsfehler (teilweise billig wirkende CGI Effekte, Logikdifferenzen), diese kann man aber getrost verschmerzen. Am Beeindruckendsten ist für mich jedoch das spürbare Herzblut, mit dem Stallone sein Wunschprojekt hier umgesetzt hat, das Werk atmet den Geist der 80er / 90er Jahre in jeder Filmminute und liefert grandiose Action, die unterhaltsam und temporeich realisiert ist, mit einer Besetzung, die Seinesgleichen sucht. 

9/10
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Kommentare

10.04.2019 16:34 Uhr - CHOLLO
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Für mich ne 7, wobei ich dem zweiten ( in meinen Augen der beste der Reihe), eine 8 verpassen würde. Schöne Rezi mein Guter, bin ja schon auf den anstehenden "Rambo 5" gespannt.

10.04.2019 17:52 Uhr - TheMovieStar
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10.04.2019 16:34 Uhr schrieb CHOLLO
Für mich ne 7, wobei ich dem zweiten ( in meinen Augen der beste der Reihe), eine 8 verpassen würde. Schöne Rezi mein Guter, bin ja schon auf den anstehenden "Rambo 5" gespannt.


Danke dir für deine Meinung und dein Lob. Ich hatte mir den Film gestern wieder mal angesehen und habe das Review gleich nach der Sichtung geschrieben. Den zweiten Teil muss ich mir auch noch mal anschauen um mir dann eine aktuelle Meinung zu bilden. Von der Erinnerung her habe ich den als ein bisschen schwächer wie der erste Teil im Gedächtnis, aber es kann natürlich auch sein dass es aktuell anders ausschaut.

Auf Rambo 5 bin ich auch schon gespannt...

10.04.2019 19:36 Uhr - Kaiser Soze
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Gutes Review mit einer gelungenen Einleitung (Rambo 2) und einer klaren Darbietung, was die Stärken des Films sind und was dich überzeugt hat sowie begeistern konnte; gut auf den Punkt gebracht! Als kleinen Kritikpunkt meinerseits, aber das ist ggnf nur meine persönliche Vorliebe, würde ich Dir raten teils etwas konkreter zu werden und vllt dazu Fakten einfließen zu lassen - "dass auch an den weltweiten Kinokassen gute Einspielergebnisse erzielen konnte.", rund 275 Millionen Dollar Einspielergebnis bei einem Budget von 80 Millionen Dollar kann man mal nennen, denn was heißt schon gut (?) oder im vorletzten Absatz, im dem Du auf die Action eingehst, einfach mal den Body Count (221) nennen, um Action und Härtegrad etwas zu unterstreichen, kein Muss, lediglich ein Tipp, da mir dies auffiel.

10.04.2019 20:03 Uhr - The Machinist
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Die Einleitung gefiel mir persönlich auch sehr gut. Der Film kommt bei mir, so mit ner 7 - 8 von 10 weg, denn der hatte wirklich auch seine Längen. Rein objektiv gesehen stimmt bei der Action-Sause jedoch das Meiste, mir blieb insbesondere das geniale Diamond Eyes von Shinedown, während dem Finale der Unrated-Fassung im Gedächtnis.

Schönes Ding! Sowohl Film, als auch Review.

10.04.2019 21:47 Uhr - TheMovieStar
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10.04.2019 19:36 Uhr schrieb Kaiser Soze
Gutes Review mit einer gelungenen Einleitung (Rambo 2) und einer klaren Darbietung, was die Stärken des Films sind und was dich überzeugt hat sowie begeistern konnte; gut auf den Punkt gebracht! Als kleinen Kritikpunkt meinerseits, aber das ist ggnf nur meine persönliche Vorliebe, würde ich Dir raten teils etwas konkreter zu werden und vllt dazu Fakten einfließen zu lassen - "dass auch an den weltweiten Kinokassen gute Einspielergebnisse erzielen konnte.", rund 275 Millionen Dollar Einspielergebnis bei einem Budget von 80 Millionen Dollar kann man mal nennen, denn was heißt schon gut (?) oder im vorletzten Absatz, im dem Du auf die Action eingehst, einfach mal den Body Count (221) nennen, um Action und Härtegrad etwas zu unterstreichen, kein Muss, lediglich ein Tipp, da mir dies auffiel.
Auch dir danke für deine Rückmeldung, dein Lob und deine Verbesserungsvorschläge. Mit dem Fakteneinfluss hast du Recht, mache das baue ich auch immer wieder in meine Texte rein, ich hatte hier z.B. den Fakt mit dem eigentlichen Storywriter Dave Callaham gebracht, in anderen Reviews habe ich auch schon mal die exakten Einspielergebnisse genannt, das ist auf jeden Fall eine interessante Hintergrundinfo. Ich versuche nur nicht alle Reviews gleich klingen zu lassen, deswegen verwende ich es einmal und einmal nicht. Das Bennen vom Bodycount ist auch ein guter Vorschlag von dir, darauf bin ich noch nicht gekommen. Danke dir für deine konstruktive Kritik.

10.04.2019 21:53 Uhr - TheMovieStar
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10.04.2019 20:03 Uhr schrieb The Machinist
Die Einleitung gefiel mir persönlich auch sehr gut. Der Film kommt bei mir, so mit ner 7 - 8 von 10 weg, denn der hatte wirklich auch seine Längen. Rein objektiv gesehen stimmt bei der Action-Sause jedoch das Meiste, mir blieb insbesondere das geniale Diamond Eyes von Shinedown, während dem Finale der Unrated-Fassung im Gedächtnis.

Schönes Ding! Sowohl Film, als auch Review.


Danke auch dir für deine Rückmeldung und dein Lob. Beim Thema Score muss ich sagen dass mir die herorische Variante von Brian Tyler bei der KF beim Finale besser gefallen hat, aber dass ist wie immer Geschmackssache :-)))

11.04.2019 01:02 Uhr - Bruce Banner
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Gut gemacht und vollste Zustimmung meinerseits. Der erste ist einfach der beste, hier stimmt die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor noch, man merkt auch, daß das Budget hier offensichtlich noch am höchsten war, schöne Locations, ein knüppelharter Endfight etc. Ab dem zweiten wird's schon etwas billiger, beim Fight gegen JCVD wird mal eben ne Szene einfach nochmal abgespult und naja... beim dritten wird's dann ganz billig, Ostblock-Setting etc (aber da hab ich mich hier schon an anderer Stelle zur Genüge drüber ausgek...lassen ☺).
Kurz gesagt:
1.Teil: 9
2. Teil: grade noch ne 8
3. Teil: 6-7
Schön zu lesen, ganz deiner Meinung. Gerne weiter so! 👍😉

11.04.2019 07:09 Uhr - TheMovieStar
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11.04.2019 01:02 Uhr schrieb Bruce Banner
Gut gemacht und vollste Zustimmung meinerseits. Der erste ist einfach der beste, hier stimmt die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor noch, man merkt auch, daß das Budget hier offensichtlich noch am höchsten war, schöne Locations, ein knüppelharter Endfight etc. Ab dem zweiten wird's schon etwas billiger, beim Fight gegen JCVD wird mal eben ne Szene einfach nochmal abgespult und naja... beim dritten wird's dann ganz billig, Ostblock-Setting etc (aber da hab ich mich hier schon an anderer Stelle zur Genüge drüber ausgek...lassen ☺).
Kurz gesagt:
1.Teil: 9
2. Teil: grade noch ne 8
3. Teil: 6-7
Schön zu lesen, ganz deiner Meinung. Gerne weiter so! 👍😉


Danke Dir für deine Meinung und dein Lob. Genauso ähnlich hatte ich den zweiten und den dritten Teil auch in Erinnerung, ich werde die mir ggf. auch nochmal ansehen und dann ein Review mit aktueller Wertung schreiben. Beim ersten Teil haben wir auch die gleiche Meinung.

12.04.2019 00:57 Uhr - Roadie
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Der 2.Teil hat zwar einen Tick mehr Star-Power (mit JCVD, Norris) und dass Arnie und Bruce mehr Screentime haben.

Trotzdem ist bei mir auch Teil 1 mit 9/10 der beste. Weil auch der coolste von den Sprüchen und der teils recht blutigen Action.
Vor allem letzteres hat in Teil 2 schon etwas abgenommen und in Teil 3 war es ja ein Fiasko mit der PG13 Freigabe.

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