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Kaiser Soze
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Eintrag: 13.04.2019

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Friedhof der Kuscheltiere

(Originaltitel: Pet Sematary)
Herstellungsland:USA (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,38 (16 Stimmen) Details
inhalt:
Dr. Louis Creed, seine Frau Rachel und ihre beiden Kinder Gage und Ellie entfliehen der Großstadt für ein beschauliches Leben auf dem Land. Ganz in der Nähe ihres neuen Zuhauses und von dichtem Wald umgeben, befindet sich der unheimliche „Friedhof der Kuscheltiere“. Nach einem tragischen Zwischenfall bittet Louis seinen kauzigen Nachbarn Jud Crandall um Hilfe und löst damit ungewollt eine gefährliche Kettenreaktion aus, die etwas abgrundtief Böses freisetzt und das neu gewonnene Familienidyll bedroht. Schnell wird den Creeds klar, dass der Tod manchmal besser ist…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Vorab, wie üblich:
Stephen Kings Roman
„Friedhof der Kuscheltiere“ habe ich nicht gelesen und
kann zugegebenermaßen mit der gleichnamigen Verfilmung von 1989 nicht viel anfangen,
weil mir dieser zu altbacken ist. Daher bewerte ich folgenden Film überwiegend als eigenständiges Werk.


Ich, als Horrorfilmfreund, der mitunter auch die ein oder andere Stephen King Verfilmung, zumindest neueren Datums (z. B. „Es“ (2017)) zu schätzen weiß, war von der Handlung bzw Grundidee zu „Friedhof der Kuscheltiere“ (OT: Pet Sematary - im englischen weiterhin absichtlich falsch geschrieben) sehr angetan: Eine Familie - Vater, Mutter, zwei kleine Kinder - zeiht aufs Land, eines der Kinder wird vom Laster überfahren und der Familienvater holt das Kind aus dem Reich der Toten zurück, in dem er die Leiche auf dem nahegelegenen 'Indianerfriedhof' beerdigt - was allerdings einige Nebenwirkungen zur Folge hat...
Es ist immer Geschmackssache, aber ich mag die erste Verfilmung von 1989, genauso wenig, wie deren Fortsetzung von 1992. Glücklicherweise (bzw zum Bedauern des ein oder anderen) werden viele Romane mehrfach verfilmt und nun erschien jüngst

Friedhof der Kuscheltiere

(2019) neu / erneut aufgelegt.
Soweit ich das mitbekommen habe, handelt es sich hierbei um eine weitere Romanverfilmung und nicht um ein Remake der ersten Verfilmung. Sollten aber Szenen bekannt sein, die ausschließlich in der 1989er Verfilmung, nicht aber im Roman, vorkommen, sodass es doch als Remake zu klassifizieren wäre, würden mich entsprechende Szenen sehr interessieren! Bitte einfach in den Kommentaren listen :-)

Es ist immer ein wenig schwierig nach der Erstsichtung (im Kino) eine konkrete Wertung abzugeben, da sich nach Mehrfachsichtungen die Meinung dann normalerweise doch noch etwas abändert, aber nach aktuellem Stand der Dinge bin ich absolut begeistert und habe praktisch nichts zu meckern! So angetan war ich zuletzt nach meinem „Evil Dead“-Kinobesuch 2013! „Friedhof der Kuscheltiere“ macht für mich wirklich alles richtig. Punkt.
(Eine Reviewüberarbeitung wird definitiv nach Mehrfachsichtung folgen!)

„Ich weiß, was Sie vorhaben! Aber sie kommen nicht so zurück, wie sie waren.“

Die Darsteller sind durch die Bank weg sympathisch und überzeugend, besonders Jason Clarke als Familienvater Louis Creed sowie Jete Laurence als Filmtochter Ellie - ich fragte mich den halben Film über, aus welchem Film ich die Koseform El kenne, bis mir dann einfiel, dass ich dies mit „Salt“ (2010) verbinde - finde ich perfekt besetzt, egal, ob Emotionen, Grusel usw. Aber auch die restliche Besetzung, vom großväterlichen Jud Crandall (John Lithgow) bis hin zu Rachel Creed (Amy Seimetz) und Victor Pascro (Obssa Ahmed) überzeugt bestens. Die Idee dieses Mal die ältere Tochter sterben zu lassen und den Sohn kurz vor knapp zu retten, als gelungene Anspielung an den ursprünglichen Handlungsverlauf (Roman, wie auch vorige Verfilmung) finde ich klasse! Nicht nur, weil geschickt mit der Erwartung des Zuschauers gespielt wird, sondern auch, weil die neunjährige (?!) Tochter weit mehr Potential als bösartige Wiedererweckte entfalten kann / entfaltet und die Mordszene des armen Juds ist wirklich böse anzusehen. Der Body Count liegt, meine ich, bei sechs.

Die Freigabe ab 16 Jahren ist schon sehr ausgereizt!
Allein die Goreszenen, in der Victors halbes Hirn nach seinem Unfall zu sehen ist, besagte Mordszene, in der u.a. die Achillessehne durchgeschnitten wird oder der Angriff auf die Mutter ist nicht ohne, wobei aus meiner Sicht eher die Spannung und Atmosphäre hier für die wirkliche Härte sorgt. Die dazu eingesetzten Geräusche / (laute) Soundkulisse, Lichteffekte und die Zeit, die man sich stets dabei nimmt, die Luft kann quasi geschnitten werden, ein wahrer Gruselfilm - super! Die 101 Minuten Laufzeit wurden nie langweilig und besonders die Geschichte rund um Zelda (Alyssa Levine), aufgeteilt in Gegenwart und Vergangenheit, mit den psychischen Folgen, macht auch noch einmal ganz viel aus. Generell, auch beim Aufeinandertreffen der Mutter und Ihrer Wiedererweckten Tochter, bekommt das (Familien-) Drama auch seinen Platz eingeräumt. Die 21 Millionen Dollar Budget sind 'natürlich' zum Glück bereits lange eingespielt; ich glaube, aktuell liegt das Einspielergebnis bereits über 50 Millionen Dollar, mal sehen, wo das enden wird! Mich freut es prinzipiell immer, wenn gute (Horror-) Filme Gewinn einspielen, da ich hiervon nie genug bekomme ;-)

„Manchmal ist der Tod besser!“

Natürlich gibt es, wie es sich gehört, auch diverse Anspielungen auf andere (Stephen King) Verfilmungen / Filme sowie die Erstverfilmung von 1989!
1989 hörte der Fahrer des Lastwagens „Sheena Is a Punk Rocker“ von The Ramones, 2019 wird der Fahrer durch einen Sheenas Anruf (auf seinem Handy) abgelenkt. Eine nette kleine Neuerung / Aktualisierung, da es 1989 nun einmal noch keine Smartphones gab. Das ist dann ähnlich, wie wenn Louis auf seinem MacBook (immer diese Schleichwerbung :D) nach ungewöhnlichen Vorkommnissen in Ludlow sucht und einen Artikel über einen Vietnamkriegsveteran Timmy Baterman ließt, der im Roman sowie der ersten Verfilmung aus zeitlichen Gründen noch ein Veteran des Zweiten Weltkriegs war. Es dürfte auch kein Zufall sein, dass man auf Rachel Heimfahrt in einer Szene die Anzeige 'Derry 20 Meilen' lesen kann - Derry ist eine Stadt, aus mehreren Stephen King-Geschichten zum Beispiel auch im o.g. „Es“. Desweiteren ist hier der Komponist Christopher Young, nach „Stark“ (1993), zum zweiten Mal bei einer Stephen King Verfilmung involviert.


Fazit:
Ja, ich bin gerade noch etwas euphorisch, habe das Review extra ein paar Tage ruhen lassen und dann nochmal grundlegend überarbeitet, dennoch ist meine Begeisterung geblieben. Grusel, Horror, Fantasie, Spannung, Drama, Handlung, alles top - ein sehr guter Film!

10 von 10 Punkten

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Kommentare

13.04.2019 23:16 Uhr - CHOLLO
2x
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Ok, klingt wirklich sehr euphorisch deine Rezi. Kann mir noch kein Urteil über den Film erlauben da noch nicht gesehen. Interesse besteht aber schon da ich das "Original" im Gegensatz zu dir auch heute noch für sehr gelungen und zeitlos erachte. Über die Qualität deiner Besprechung gibt es hingegen keine zwei Meinungen: sehr schöne Arbeit!

14.04.2019 02:18 Uhr - Batsi
4x
Also mit deiner Meinung kann ich absolut gar nichts anfangen.
Selten so eine schlechte schauspielerische Leistung von der kompletten Besetzung gesehen.
Hatten Clarke und Lithgow ne Wette laufen,wer schlechter schauspielern kann?
Spannung existiert zu keinen Augenblick.
Habe keinen Gore erwartet (warum auch),hier aber von Gore zu reden wirkt schon sehr befremdlich.
Was mich aber am meisten störte, ist die fehlende Atmosphäre.
Wo das Original gerade durch das Setting extrem punkten konnte,dümpelt die neue Verfilmung mit 1-2 Jumpscares in einer neten Urlaubshütte vor sich hin.
Ich war schwer enttäuscht und kann eine 10/10 nicht im Ansatz nachvollziehen.

14.04.2019 08:21 Uhr - jrtripper
2x
ich weiß nicht was ihr immer habt, mit dem, das ist kein remake usw.

Re·make
/ˈriːmeɪk/
Substantiv, Neutrum [das]Fachsprache
neue Fassung einer künstlerischen Produktion, besonders neue Verfilmung älterer, bereits verfilmter Stoffe.

so kann man die definition überall lesen.
also, ein remake.
bei diesem film wurde alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.
und dafür ganze 2 std. verschwendet.
das ist wie bei "es", es werden kleine leckerbissen mit eingebaut, wo der, der das buch nicht kennt, überhaupt nichts mitanfangen kann. weil, der zusammenhang fehlt.
die schauspielerische leistung die du hier lobst, habe ich nicht vorgefunden.
der stoff wurde noch schlimmer vergewaltigt als bei "es".
1/10, nur mit viel mühe.

14.04.2019 14:36 Uhr - Kaiser Soze
2x
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@CHOLLO
Vielen Dank! Sehr nett von Dir und freut mich, wenns Lesen gefallen hat. Es ist immer Geschmackssache und diese ganzen "alten Schinken" (das kennen wir beide schon von der Nightmare- und Freitag-Reihe ;-D) haben für den einen Ihren Reiz für den anderen sind die langweilig und altbacken. Kannst gerne mal schreiben, wie Du den Film nach Sichtung fandest! Vor allem, ob Du die Änderung Kleinkind (Sohn) zu Kind (Tochter) auch so gelungen / besser fandest, wie ich.

@Batsi
Genau dasselbe Gespräch hatte ich kürzlich mit sonyericssohn bei seinem letzten Review :D ja, Geschmäcker und Ansichten können komplett konträr sein. Der komplette filmische Aufbau vom Familienleben, der psychischen Zerrüttung (beim Mann wg seiner Arbeit und der Träume, bei der Frau wg Ihrer Vergangenheit) ist doch überzeugend und Schritt für Schritt inszeniert. Die Trauer und die Tat aus der Verzweiflung heraus (Mann) und das Entsetzen (Frau) glaubhaft dargelegt. Aber gut, wenn Du das genau anders herum aufgefasst hast, funktioniert der Film natürlich nicht für dich / bei Dir. Wieso dann ausgerechnet die Darstellung und die Steigerung bei der Tochter nicht funktionieren soll, bleibt mir erstmal verschlossen. Dass die Szenen mit dem zur Hälfte sichtbaren Hirn Goreszenen sind, ist dann eher keine Ansichtssache, sondern ein Tatsache, außer ich komme gerade wieder mit Gore, Splatter und Slaher durcheinander... aber ist doch kein Problem, dann beibst Du bei der 89er Version (magst Du Teil 2 auch?) und ich bei der 19er Fassung :-)

@jrtripper
Der Punkt beim Remake ist, dass sich das "besonders neue Verfilmung älterer, bereits verfilmter Stoffe." darauf bezieht, dass dann nicht mehr der Ursprungsroman, sondern die erste Verfilmung als Vorlage genutzt wurde. Wenn nun der Roman nochmal verfilmt wird, bleibt es bei der Romanverfilmung, nicht bei einem Remake. Wenn in der Neuverfilmung aber Szenen aus der vorigen Verfilmung genommen wurden, die es im Roman nicht gibt, sieht das anders aus. Das künstlerische Vorbild ist nun nicht ganz unerheblich, besonders, wenn die erste Verfilmung bereits stark von der Vorlage abwich (logischerweise).
Also ist Friedhof der Kuscheltiere (2019) erst einmal eine Romanverfilmung oder kannst Du besagte Szenen benennen?
Gut, wenn Dir schon Es nicht gefiel, dann macht es Sinn, dass auch dieser hier durchfiel, das ist aber generell das Problem, ob man eine 1:1 Umsetzung des Romans will oder einen guten Film. Wenn Du sagst, ja, aber im Roman war das so und so und es ist schlecht, nur weil das anders ist, dann akzeptierst Du den Film nicht als eigenständiges Werk. Warum Du dir dann überhaupt den Film anschaust, ist nun wieder eine andere Frage... Alleine die Spannung und Atmosphäre hier, gerade durch die diversen Änderungen (Schwester, Tochter statt Sohn usw) machen diesen Film aus. Aber alles gut, wie schon bei Batsi geschrieben, so hat jeder seine bevorzugten Werke.


14.04.2019 17:47 Uhr - jrtripper
genau, weil die leute es schaffen in eine 2,3 worte bestehende definition, einen roman(nicht diesen hier) zu interpretieren, bevorzuge ich das deutsche wort für das verbrechen, welches hier passierte, neuverfilmung.
warum ich den film geschaut habe, kann ich dir sagen.
weil ich mir nach dem film das urteil bilde und nicht schon vorher.
er hätte ja total überraschend gut sein können.

ja, die spannung war sooooo groß, das ich mehrfach dabei eingeschlafen bin.
und das kommt nicht wirklich oft vor.
ich habe nichts gegen leichte abänderungen.
aber das hier hätte man besser mit einem anderen titel ins rennen schicken sollen.

den quoten-neger hätte man auch ganz weg lassen können, er hat null funktion gegenüber dem original und dem buch.
warum der gute mann jetzt seine tochter im 21. jarhundert mit den blosen händen eingegraben hat und keine schaufel benutzte(so, wie er sie ausgegraben hat) versteht auch niemand und das hat einen besonderen grund, das er es so machen musste.
und ich könnte nochmehr aufzählen was der zuschauer wie du nicht versteht, da er das buch nicht kennt.
das einzige, was für mich positiv war, war die bessere darstellung der katze.

14.04.2019 18:59 Uhr - Kaiser Soze
1x
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...und wenn Du die ganze Definition ausklappst, siehst Du, dass da noch weitere Differenzierungen kommen und nicht nur diese eine Halbsatz. Egal, ob Remake oder Neuverfilmung, beides falsch; es ist eine Romanverfilmung, da als Grundlage der Roman, nicht der alte Film herangezogen wurden und ja, es wurde einiges weg gelassen, aber das darf ein eigenständiges (Kunst-) Werk auch! Bitte nicht falsch verstehen, es ist für mich vollkommen ok, wenn Du den Film schlecht fandest, bloß hasse ich solche Begründungen, wie "der ist anders als das Buch" - also bitte nichts für Ungut!

.
ich habe nichts gegen leichte abänderungen.
aber das hier hätte man besser mit einem anderen titel ins rennen schicken sollen.

den quoten-neger hätte man auch ganz weg lassen können, er hat null funktion gegenüber dem original und dem buch.
warum der gute mann jetzt seine tochter im 21. jarhundert mit den blosen händen eingegraben hat und keine schaufel benutzte(so, wie er sie ausgegraben hat) versteht auch niemand und das hat einen besonderen grund, das er es so machen musste.
und ich könnte nochmehr aufzählen was der zuschauer wie du nicht versteht, da er das buch nicht kennt.
das einzige, was für mich positiv war, war die bessere darstellung der katze.


Wieso anderer Titel? Der Wiedererkennungswert ist unbestreitbar. Sprich mal mit anderen Menschen, die den Roman und oder den Film von 1989 kennen und dann den 2019er Film schauten, da wird Dir kaum einer etwas anderes sagen.
Der Schwatte war wichtig für die Handlung, die Spannung und läutete die steigende Härte (für mich) ein - aber das ist Ansichtssache, ja, ggnf hätte man den auch rauslassen könne, ich fand den sehr gut eingebettet!
Das Begraben mit den Händen gehörte zum Ritual der Wiedererweckung, deshalb durfte Jud auch nicht helfen, wie er sagte - würde ich mal raten. Das Buch liefert sicherlich mehr Infos, aber ob diese nötig oder in die Länge gezogen sind, ist Ansichtssache ;-) und da ist es wieder, aber im Buch..." ja, dann empfehle ich dir Funny Games und Funny Games US, wenn Du nur 1:1 Umsetzungen willst.

14.04.2019 19:13 Uhr - sonyericssohn
3x
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Starke Kritik ! Den Streifen muss ich erst noch sehen... wahrscheinlich aber eher im Heimkino. Noch hab ich die alte Verfilmung im Kopf und lass mich gern überraschen.

Thanks !

14.04.2019 19:43 Uhr - jrtripper
14.04.2019 18:59 Uhr schrieb Kaiser Soze
...und wenn Du die ganze Definition ausklappst, siehst Du, dass da noch weitere Differenzierungen kommen und nicht nur diese eine Halbsatz. Egal, ob Remake oder Neuverfilmung, beides falsch; es ist eine Romanverfilmung, da als Grundlage der Roman, nicht der alte Film herangezogen wurden und ja, es wurde einiges weg gelassen, aber das darf ein eigenständiges (Kunst-) Werk auch! Bitte nicht falsch verstehen, es ist für mich vollkommen ok, wenn Du den Film schlecht fandest, bloß hasse ich solche Begründungen, wie "der ist anders als das Buch" - also bitte nichts für Ungut!

.
ich habe nichts gegen leichte abänderungen.
aber das hier hätte man besser mit einem anderen titel ins rennen schicken sollen.

den quoten-neger hätte man auch ganz weg lassen können, er hat null funktion gegenüber dem original und dem buch.
warum der gute mann jetzt seine tochter im 21. jarhundert mit den blosen händen eingegraben hat und keine schaufel benutzte(so, wie er sie ausgegraben hat) versteht auch niemand und das hat einen besonderen grund, das er es so machen musste.
und ich könnte nochmehr aufzählen was der zuschauer wie du nicht versteht, da er das buch nicht kennt.
das einzige, was für mich positiv war, war die bessere darstellung der katze.


Wieso anderer Titel? Der Wiedererkennungswert ist unbestreitbar. Sprich mal mit anderen Menschen, die den Roman und oder den Film von 1989 kennen und dann den 2019er Film schauten, da wird Dir kaum einer etwas anderes sagen.
Der Schwatte war wichtig für die Handlung, die Spannung und läutete die steigende Härte (für mich) ein - aber das ist Ansichtssache, ja, ggnf hätte man den auch rauslassen könne, ich fand den sehr gut eingebettet!
Das Begraben mit den Händen gehörte zum Ritual der Wiedererweckung, deshalb durfte Jud auch nicht helfen, wie er sagte - würde ich mal raten. Das Buch liefert sicherlich mehr Infos, aber ob diese nötig oder in die Länge gezogen sind, ist Ansichtssache ;-) und da ist es wieder, aber im Buch..." ja, dann empfehle ich dir Funny Games und Funny Games US, wenn Du nur 1:1 Umsetzungen willst.


er wurde schonm mal verfilmt, also eine neuverfilmung.
ja, der qouten heini ist wichtig für die story, sogar sehr wichtig, was man aber hier absolut nicht bemerken kann.
auch die rolle des lieben nachbarn kommt viel zu banal rüber.
was mir besonders gefehlt hat sind die streitigkeiten zwischen louis und seinem schwiegervater auf der beerdigung.

und wenn du aufmerksam gelesen hättest, wäre dir aufgefallen das nur du von einer 1:1 umsetzung sprichst.
das grundlegende sollte aber nicht verändert werden, was dann passiert, sieht man beim rasenmähermann.
aber wie schon gesagt, trotz der änderung des LKW opfers hätte der film was werden können, diese chance wurde nicht genutzt.
das publikum, mit dem ich gestern im saal saß, war genau so niedergeschlagen wie ich.
ich hoffe, dass da noch jemand kommt und eine bessere umsetzung abliefert und wie schon gesagt, nicht 1:1, weil das niemals funktionieren kann.


15.04.2019 09:04 Uhr - Lukas
3x
Schön geschriebene und interessante Kritik! Da das Gros der Kritiken, die mir untergekommen sind, dem Film allerdings nur mittelprächtige Qualität attestiert hat, werde ich wahrscheinlich fürs Erste trotzdem Abstand halten. Aber schön, dass du dich daran erfreuen konntest! ;-)

15.04.2019 12:06 Uhr - Thodde
2x
Der Film ist meiner Meinung nach ziemlicher Mist. Sowohl als Film an sich als auch als Neuverfilmung des Buches. Die Kinder mit den Masken sind total überflüssig (latschen in einer Szene zusammenhanglos durchs Bild, damit die Masken im weiteren Verlauf des Films für billige Jump-Scares herhalten können), die Abänderung von Zeldas Tot nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern regelrecht albern, Victor Pascow wird als im Grunde völlig überflüssige Nebenfigur verheizt, und das Finale ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, vor allem weil es die komplette Prämisse des Buches (die stringente Entwicklung von Louis vom Rationalisten zum von Trauer in den Wahnsinn getriebenen Psychopathen, der, selbst als er es längst besser wissen müsste, auch noch seine Frau auf dem Indianerfriedhof begräbt) für ein lahmes "Buh, Überraschung!"-Ende opfert. Aus der Idee, Ellie statt Gage sterben zu lassen, hätte man durchaus was machen können. Stattdessen mutiert das Mädel zum Überzombie mit Bärenkräften. Dass in einem Major-Film aus 2019 der Indianerfriedhof dann auch noch durchgehend überdeutlich als Studiokulisse zu erkennen ist, die einen grübeln lässt, ob man sich nicht doch vielleicht in einen 60er-Jahre-Hammer-Film verirrt hat, gibt dem Film dann den Rest.

15.04.2019 17:47 Uhr - Kaiser Soze
2x
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@Sony und Lukas
Vielen Dank fürs nette Feedback, freut mich, wenn mein Review gefallen hat und wünsche natürlich viel Spaß, Spannung und Nervenkitzel beim Anschauen! Wie Ihr aus den übrigen Kommentaren aber ersehen könnt, solltet, Ihr je nach Film(-jahrzehnt-)Geschmack u.ä. aber eure Erwartungen etwas runter schrauben ;-D
Meine Begeisterung besteht aber uneingeschränkt weiter! Mal sehen, wie ich den im Heimkino bewerte, ES (2017) finde ich auch nach dreifachem Sehen immer noch (sehr) gut.

@jrtripper
Wir werden uns nicht einig werden, muss aber auch nicht. Nichts, was Du ge- / beschrieben hast, hat mir gefehlt, aber es ist selbstverständlich ok, da Geschmackssache.

@Thodde
Ja, ich sehe es genau umgekehrt, egal, ob Kinder, Zelda, Victor, Ende des Films, Wahl der Tochter oder Effekte und Co ;-D Aber so hat jeder seine Meinung und Geschmack.

15.04.2019 18:49 Uhr - sonyericssohn
3x
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Ich geb fast jedem Film ne Chance und geh eigentlich ohne irgendeinen Wunschgedanken ran. Manchmal find ich das Original besser, manchmal das neue Teil. Bei ES gefallen mir tatsächlich beide.

15.04.2019 18:55 Uhr - McGuinness
1x
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Komme gerade aus dem Kino und muss ganz ehrlich sagen, was für ein Bockmist !!! 😒👎🏻

Eine absolute Beleidigung für das Original 😠

Trotz deiner ausführlichen Rezension bleibt mir schleierhaft, wie du hier die Höchstwertung vergeben kannst ?!?!?! 🤯

Dennoch respektiere ich deine verfasste Darbietung und wie du bereits erwähnt hast... Geschmäcker sind nun mal verschieden 😉

15.04.2019 21:42 Uhr - jrtripper
15.04.2019 17:47 Uhr schrieb Kaiser Soze

@jrtripper
Wir werden uns nicht einig werden, muss aber auch nicht. Nichts, was Du ge- / beschrieben hast, hat mir gefehlt, aber es ist selbstverständlich ok, da Geschmackssache.


natürlich müssen wir da nicht übereinkommen.
ich will ja auch niemanden von seiner meinung abbringen.
ich toleriere deine und erwarte dass das mit meiner auch so gehalten wird, nicht mehr, nicht weniger.

16.04.2019 00:37 Uhr - Batsi
@Kaiser Soze,ich verstehe nicht welche psychische Zerrüttung Du meinst? Im Film war da nichts von zu sehen. Es sei denn Du meinst die Alibis für billige JumpScares.
zB : Während im Original alle Szenen mit der Schwester der Ehefrau gnadenlos spannend und atmosphärisch sind,gibt es hier nur billigste Unterhaltung auf Teenieslasherniveau.

Bin keiner von denen,der sich gegen Remakes wehrt. zB The Ring US fand ich 1000 mal besser als das japanische Original.
Den neuen Es zB find ich auch richtig klasse. Und hier passt die die Neuinterpretation,das obwohl ich das Original auch sehr gut finde.

Zu deiner Frage,der zweite Friedhof der Kuscheltiere ist grauenhaft.

16.04.2019 19:04 Uhr - Midnight Meat Man
Loool 10 von 10 das ist der Slapstick des Tages.

16.04.2019 20:37 Uhr - Kaiser Soze
3x
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Schön zu sehen, dass mal wieder eines meiner Reviews etwas mehr Resonanz erhält, auch wenns größtenteils Verwunderung hervorruft ;-D

@Sony
Ok, ich mag halt nur die neue Version, aber schreib ruhig mal, wenn die FdK geschaut hast ;9

@McGuinness
Vielen Dank, aber schade.

@Batsi
Die Entwicklung der Familie, beider Elternteile aufgrund des Todes und der wiedererweckten Tochter und der Vergangenheitz usw, auch Juds mitunter. Aber ok, der Funke ist auf dich nicht übergesprungen, für mich hat hier alles bestens funktioniert. Dafür mhasse ich The Ring, Grotten schlechter und langweiliger Rotz in meinen Augen, da ist er wieder, der Geschmack... was fandest Du denn besser, Teil 2 oder die 2019er Fassung :D

14.05.2019 07:03 Uhr - TheMovieStar
1x
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Erfahrungspunkte von TheMovieStar 84
Ein schönes Review. Leider habe ich den Film noch nicht sehen können als der im Kino lief habe ich es zeitlich nicht geschafft. Sobald der Film auf Blu-ray rauskommt werde ich ihn mir ansehen.

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