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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.146
Eintrag: 14.04.2019

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Pay Day

(Originaltitel: The Debt Collector)
Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Martial Arts, Krimi

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Der klassisch ausgebildete Martial-Arts-Kämpfer "French" (Scott Adkins) ist mit seinem Sidekick "Sue" (Louis Mandylor) als Schuldeneintreiber für die Mafia unterwegs. Es scheint ein einfacher Job zu werden, bis ein "Kunde" ihn in eine Situation bringt, die ihm näher geht als er es jemals erwartet hätte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Es gibt bei diesem Film, der mich vom Plot her stark an Cold Blooded, mit einem sehr makaberen Jason Priestley als Cosmo erinnert, nur eine Sache, die wirklich ein Schwachpunkt darstellt, nämlich die eingestreuten, in Sepia-Ton gehaltenen Szenen von Kühen und ihrem Dasein, von der Weide bis zur Schlachtbank.

Wirkt Cosmo damals noch, als würde er die Welt durch die Pistole in der Hand gerade neu entdecken und könnte ansonsten kaum bis Drei, geschweige denn Vier oder Fünf zählen, die völlig ausscheidet, ist Frenchy, alias Scott Adkins hier das fleischgewordene Salz auf den Wunden jener, die sein Boss Tommy auf der Liste hat.

Wenn einem der Film Charlie Valentine, sollte man Regisseur und Schöpfer dieses Werks, Jesse V. Johnson spätestens seit dem aktuellen Triple Threat kennen und als Actionfilm, respektive Martial-Arts Fan im Auge behalten.

Hier scheint es aber nicht nur, daß Johnson eine kleine Hommage an Cold Blooded durch dieses unterschiedlich agierende Duo der Schuldeneintreiber inszeniert, sondern mit der Eröffnungsszene in French´s Karate Dojo, auch ein wenig an Karate Tiger erinnern läßt.

Doch der Regisseur, der hier mit Scott Adkins in der Hauptrolle, bereits die fünfte Zusammenarbeit mit dem Schauspieler abdrehte, bringt hier mehr als eine bloße „Haudraufklopperei“ auf Zelluloid. Natürlich und vordergründig steht der physische Einsatz Adkins´im Fokus, doch mit Louis Mandylor, dem jüngeren Bruder von Costas Mandylor, der SAW-Reihe, bringt er hier die nötige Balance in den Plot, der sich nur augenscheinlich als reine Kampfsportorgie ausgibt.

Mandylor, erinnert mit seinem halb ausrangiert, versoffenen Image, sicherlich auch an Peter Riegert´s Figur in Cold Blooded, jedoch ist er weniger melancholisch angelegt, sondern pragmatisch mit einem zynischen Gemüt und mit seiner leicht verschmitzt wirkenden Mimik, perfekt für die Rolle als „Mentor“ des Neulings im Geschäft.

Während Adkins überwiegend, ob den Situationen verwirrt und zunehmend schmollenden Sarkasmus inkludierte Dampfwalze gibt, ist es Mandylor´s indirekte Aufgabe, die Erklärungen vereinzelter Situationen für den Zuschauer zu geben, die er mit wirklich witzigen Dialogen von Johnson´s Feder zugeschrieben bekommt.

Nach genügend blutigen Nasen und gebrochenen Körperteilen, kristallisiert sich der anfangs noch unsichtbare „rote Faden“ des Plots zunehmender, für den bis dahin mit gut choreographierten Actionsequenzen (und Steven Seagal´s vor Neid, ob der Kicks bestimmt kollabierend lassenden inneren Schweinehunds), verwöhnten Zuschauer heraus, welcher für diese Geschichte eine anfänglich nicht zu vermutende Intelligenz offenlegt.

Dieser im moralischen Gewand gekleideter Handlungstwist, wird quasi mit dem Auftreten von Tony Todd und dessen Figur Barbosa eingeläutet, dessen Gebaren mehr an einen übersättigten kolumbianischen Drogenbaron, als an einen ernstzunehmenden Strippenzieher erinnert, welcher noch obendrein scheinbar von seiner untreuen Verlobten an der Nase herumgeführt wird.

Doch Todd´s Figur ist, ähnlich wie die von Mad Alex, (ein fast kaum wiederzuerkennender Michael Paré) reines Mittel des Storytellings und hätte auch von jedem anderen Schauspieler gegeben werden können, die ähnliches Charisma durch bloße Anwesenheit erzeugen würden.

Der unvermutete Schlußteil des Films, der durch bereits angedeutetem Twist konzipiert wurde, läßt diesen Film für mich zum Geheimtipp des Genres und gemeinsam mit The Accident Man und Universal Soldier: Day of Reckoning zu einer der besseren Filme in Scott Adkins´ Filmvita werden.

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Kommentare

14.04.2019 00:38 Uhr - The Machinist
User-Level von The Machinist 3
Erfahrungspunkte von The Machinist 176
Ja, da bin ich voll dabei! Tolle Review zu einem tollen (weil unkonventionellen) Adkins-Flick. Und im Mai kommt bereits Avengement - freu!

14.04.2019 11:56 Uhr - sonyericssohn
DB-Helfer
User-Level von sonyericssohn 17
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 5.920
Ja, den kann man sich ruhigen Gewissens ansehen. Is mal ein anderer Adkins.
Würdige Kritik.

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