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sonyericssohn
Level 18
XP 6.004
Eintrag: 15.05.2019

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Wolves at the Door

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Wenn die Nacht einbricht, fangen die Wölfe an zu jagen. In diesem schockierenden Thriller versammeln sich vier Freunde in einer eleganten Villa, um eine letzte gemeinsame Party zu feiern. Es bleibt ihnen verborgen, dass sich währenddessen gefährliche Besucher vor ihren Türen versammeln. Es folgt eine scheinbar sinnlose Attacke mit ungeahnten Auswirkungen… Basierend auf den Morden der „Manson Family“.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

1969. Der Summer of Love

Man feiert ausgelassen, ist glücklich mit sich selbst und freut sich mit seinen Liebsten zusammen zu sein. Am Himmel der von der Nacht abgelöst wurde, strahlend flammende Kunstwerke in Form von Feuerwerk. In einem beliebten Lokal treffen sich 4 ewige Freunde und verbringen dort einen ruhigen Abend. Nun beschließt man das Wochenende in einer eleganten Wohnsiedlung zu verbringen um dort den Liebessommer ausklingen zu lassen. Flugs mietet man ein schickes Häuschen und macht es sich dort gemütlich, frönt dem Hochprozentigen. Doch die Ruhe wird jäh unterbrochen als mehrere Personen sich Zutritt zum Haus verschaffen und die jungen Leute bedrohen. Es soll nicht bei Drohungen bleiben…

WOLVES AT THE DOOR

-Basierend auf wahren Ereignissen- Wenn ich so etwas lese, merke ich in den meisten Fällen daß es mir eiskalt den Rücken runter rieselt. Denn fast immer hat die filmische Umsetzung rein gar nichts mit den angeblichen wahren Dingen zu tun. In einer anderen Ecke steht dann aber der Film aus der Hand von John R. Leonetti (Annabelle, Butterfly Effect 2; Kamera unter anderem bei Mortal Kombat, Hot Shots 2), der mit den großen Terrorfilmen locker mithalten kann.

Die vier jungen Leute die in besagter Ferienwohnung zum feiern einziehen werden von recht sympathischen Darstellern gespielt. Katie Cassidy schlüpft in die Rolle der begehrten Schauspielerin Sharon die die Frucht der Liebe unter ihrem Herzen trägt. Auf gut Deutsch, sie ist schwanger. Trotzdem ist sie netten Männern gegenüber stets offen… Abigail (Elizabeth Henstridge, die nicht verwandt oder verschwägert mit Natasha / Species ist), die beste Freundin Sharons und ein wenig unglücklich mit ihrer Beziehung zu Wojcich (Adam Campbell), von dem sie endlich diese eine Frage gestellt bekommen will. Der Typ kommt einfach nicht aus dem Kreuz. Zu guter Letzt die Fröhlichkeit in Person mit Namen Jay (Miles Fisher). Leider schöpft er jene Happiness zumeist aus dem Hochprozentigen, worunter seine Auffassungsgabe etwas schrumpft.

“Habt ihr das nicht gehört ?”

“*albern* Was gehört ?”

Es beginnt mit einem Klopfen

Ein quasi Intro macht dem Zuschauer unmissverständlich klar was ihn erwartet. Ein bedauernswertes Ehepaar, Mary (Jane Kaczmarek; Picket Fences) und John (Chris Mulkey; Dragon Wars, Cloverfield), werden Opfer eines gewaltsamen Einbruchs in ihr Haus. Die Wohnung wird verwüstet, die Wände verschmiert mit blutroten Schriften “Du Schwein”. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf. Jene Einbrecher haben aber schon neue Opfer ins Visier genommen, nämlich die feierwütigen jungen Leute die in diese Wohnung gezogen sind…

Auch wenn der Film von Beginn an ein hohes Tempo an den Tag legt, erhält man genug Zeit um sich ein gutes Bild von Sharon und Co. zu machen. Trotz diverser Sorgen wird niemals zu stark auf der sentimentale Schiene gefahren. Und so im Vordergrund stehen die Zipperlein der Leute auch wieder nicht, denn um was es eigentlich geht ist der bevorstehende Übergriff derer die da draußen in der Dunkelheit warten.

“Ihr müsst das nicht tun…”

Bewegung im Schatten

Worum geht es im Terrorgenre hauptsächlich ? Darum daß man zuerst die Akteure verunsichert, dann dringt das Unbekannte ein und schliesslich geht's ums nackte Überleben. Schlicht aber wirkungsvoll. Im vorliegenden Fall ist dies nicht viel anders. Nur in dieser Dichte selten. Denn auf Grund der Tatsache daß der Streifen nicht mal 70 Minuten auf der Uhr hat, wird man einem Dauerbombardement an Thrill ausgesetzt. Leonetti spielt mit Verwirrungen und Irritation. Er täuscht die Augen mit Eventualitäten, spielt die Sinne gegeneinander aus. Aber ganz ohne Gewalt kommt auch dieser Film nicht aus. Nur darf man kein Blutbad erwarten, denn das meiste spielt sich im Kopf des Zuschauers ab. Zum Einsatz gelangen Messer und ein Vorschlaghammer wird zweckentfremdet. Ein gewisser Steven (Lucas Adams), der eben noch seinem dauerbekifften Freund und Hausmeister William (Spencer Daniels) einen hypermodernen Plattenspieler verscherbelt hat, macht Bekanntschaft damit.

Der Herr über die Kamera Michael St. Hilaire (True Lies, Captain Marvel) ließ sich ein paar originelle Kamerafahrten einfallen und punktet auch sonst mit einigen guten Einstellungen. Leider ist die begleitende Musik eher nichtssagend…

Die besagten wahren Ereignisse waren die grausamen Morde der berühmt berüchtigten Manson Family (kranke Sekte wäre der passendere Ausdruck), deren Oberhaupt Charles “Charly” Manson dachte, mit den Morden Chaos im Land und der Welt zu verbreiten. Um dann über die Erde zu herrschen. Schauspielerin Sharon (Tate), heiratete am 20. Januar 1968 den Regisseur Roman Polanski und war wohl das berühmteste Opfer der Mansons.

Wolves… ist ein sehr starker Terrorbastard der eigentlich alles richtig macht und auf seine Art unterhalten kann. Wie gesagt ist dies kein Brutaloschinken in dem das Blut nur so spritzt. Ich spreche hier auf alle Fälle eine Empfehlung aus !

 

ses

 

8/10
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Kommentare

15.05.2019 19:42 Uhr - dicker Hund
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So schön sich das liest, dem Regisseur von "Annabelle" trau ich nicht wirklich etwas zu.

15.05.2019 19:48 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Helfer
User-Level von sonyericssohn 18
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 6.004
Trau dich ! ;-)

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