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RedArrow
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XP 63
Eintrag: 18.05.2019

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The Horde - Die Jagd hat begonnen

(Originaltitel: The Horde)
Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,63 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Eigentlich will John Crenshaw, ein ehemaliger Elite-Soldat, seine Freundin Selina und deren Studenten nur auf eine Naturfotografie-Expedition begleiten. Doch schnell entwickelt sich der Ausflug ins Grüne zum grauenvollen Horrortrip. Eine Horde von blutdürstigen Mutanten macht erbarmungslose Jagd auf die Truppe und bald ist Crenshaw ihre einzige Hoffnung, den Wald lebend zu verlassen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von redarrow:

Langsam nerven mich diese gleich ablaufenden, stereotypen Filmproduktionen von wegen eine Gruppe Teenager läuft durch den Wald und gerät in die Klauen eines Degeneriertentrupps. Tja, so abrupt wird aus einer Schulexkursion mit dem Schwerpunkt Fotografie in Verbindung mit einem Campingtrip eine Geiselnahme im Wald, bei der schnell klar wird, dass zwecks Nahrungs- und Bruthennenbeschaffung für die hungrige Meute (Mutation schützt vorm Reproduktionsdrang nicht), von einem freiwilligen Aufenthalt nicht mehr die Rede sein kann. Die Dozentin Selina und fünf ihrer Studenten wären ohne John Crenshaw oder Mister C. (Paul Logan), dessen Anwesenheit erst gar nicht eingeplant war, mächtig aufgeschmissen. Kann der Ex - Seal die Horde, nein, nicht der Zombiefilm aus dem Land der knusprigen Baguettes, überleben?

Logan war vor "The Horde" ein mir unbeschriebenes Blatt. Auch ein Blick in seinen Film - Lebenslauf änderte daran nichts - nicht ein Werk darin, das mir bekannt vorkam. Seine Präsenz allgemein und wie er mit den Darstellern interagiert hat eine erfrischende Lockerheit inne; das ist positiv anzumerken. Außerdem fungierte er als Drehbuchschreiber und Kampfchoreograf für den Film. In beiden Aufgabenbereichen anständig - ambitioniert, Glanztaten sind ihm aber nicht gelungen. Ich meine, sein Skript ist ein Getümmel aller nur erdenklichen Klischees aus dem Backwood - Horrorgenre und die Fights entweder sehr kurz oder meistens einfach durchschnittlich. Dafür, dass er laut eigener Aussage seit Jahrzehnten Kampfsport trainiert, hätte er eventuell doch einen Happen mehr zeigen dürfen.

Als Besitzer eines Gasthauses erspäht man noch Bill Moseley, allerdings mit sehr wenig Screentime und daher ohne Benotung. Noch viel weniger Screentime hat ein eralteter Don "The Dragon" Wilson als Kriegsveteran in einer kaum definierbaren Rolle... halt, er warnt Crenshaw bzw. den Zuschauer indirekt, dass etwas passieren könnte, demnach alles im grünen Bereich. Den Anführer der Bösen gibt derweil Costas Mandylor ("Saw 3 - 7"), welcher als geflohener Häftling nun im Wald ein Meth - Labor betreibt, einen seiner kannibalistischen Gehilfen spielt der Australier Vernon "Lass Dampf ab, Bennett!" Wells - beide mit Spaß und Elan bei der Sache.

Nachdem man die Akteure so nach und nach kennenlernen durfte, zieht der Film mit dem Erscheinen der Hinterwäldler das Tempo spürbar an. Sicher bewegt er sich im Fahrwasser des Genres und präsentiert seine Klischees mehr als festen, unabänderlichen Bestandteil der "Backwoods" denn als Huldigung an die großen Vorbilder vorheriger Zeiten, das Einstreuen einer nebenbei getätigten Uran - im - Trinkwasser - Erklärung klingt schon verdächtig nach "The Hills have Eyes" und überhaupt erinnert das alles auffällig an "Wrong Turn" mit einer unübersehbaren Prise "Rambo", der von Crenshaw eingesetzte Bogen plus seine militärische Vergangenheit sind nicht gerade sehr subtile Indizien. 

Das Werk aus der Feder Logan´s ist leider nie imstande seine begrenzten finanziellen Produktionsmittel zu kaschieren; zwei schwache CGI - Explosionen und schlecht tropfendes CGI - Blut aus einem abgetrennten Bein sprechen Bände, die einzigen Kulissen sind ein paar Hütten im Wald und, nun ja, der Wald halt, und wie man den effektiver in Szene setzt, kann man unter anderen in "Predator" nachsehen. Richtig ärgerlich kommt die Beleuchtung daher. Dass Außenaufnahmen bei einem hauptsächlich nachts spielenden Film dunkel sind, leuchtet ein. Wenn die Innenaufnahmen in den Hütten stets genauso dunkel sind, stimmt etwas nicht. Vielleicht wurde der Beleuchter zu schlecht bezahlt? Gleiches gilt hin und wieder für die Kameraarbeit: Hat der Mensch simultan einen Cocktailshaker bedient oder Kamera und Shaker miteinander verwechselt?

Sicher ist, dass hinsichtlich dessen was "The Horde" ist und darstellen möchte, es bei meinem Einleitungssatz einer Ergänzung bedarf, nämlich relativierender Gestalt, denn das vorliegende Werk, ein actionreduzierter "Rambo" und im Splattergehalt verringerter "Wrong Turn" - Hybrid, ist nicht schlecht. Es ist ein Resümee aller Zutaten des Horror - Subgenres names Backwood - Horror nebst spärlichen Budget und kleinerer Patzer in der Umsetzung, dafür mit gewinnenden Hauptakteur, ordentlichen Chargen, etwas Witz, teils guter Action und einem schaurigen, mit "Glimmer Man" vergleichbaren Intro. 

Fazit: Kein großer Wurf doch kurzweilige Unterhaltung.

6/10
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Kommentare

18.05.2019 18:02 Uhr - The Machinist
1x
User-Level von The Machinist 5
Erfahrungspunkte von The Machinist 323
Werde ich wohl auslassen. Dann lieber nochmal No One Lives.

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