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The Machinist
Level 5
XP 323
Eintrag: 19.05.2019

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The Machine Girl - It's Payback Time!

(Originaltitel: Kataude mashin gâru)
Herstellungsland:Japan (2008)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Splatter, Trash

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (75 Stimmen) Details
inhalt:
Ami und ihr jüngerer Bruder Yu leben trotz des frühen Todes ihrer Eltern ein glückliches Leben. Was Ami nicht weiß: Ihr Bruder wird von einer Jugendbande terrorisiert. Als ihr Bruder schließlich umgebracht wird, schwört Ami blutige Rache. Doch beim Versuch, die Mörder ihres Bruders zu töten, wird sie gefangen genommen und brutal gefoltert, wobei ihr die Folterknechte auch noch den Unterarm amputieren. Von diesem Zeitpunkt an sind Amis Rachegelüste grenzenlos. Ein großkalibriges Maschinengewehr und diverse andere Waffen erweisen sich als perfekte Armprothesen, die sie auf ihrem blutigen Feldzug gegen ihre Widersacher einsetzen kann. Ein unglaubliches Massaker nimmt seinen Lauf...
eine kritik von the machinist:

The Machine Girl ist ein japanischer Splatter-Film des Regisseurs Noboru Iguchi (später Robo Geisha, Zombie Ass, Dead Sushi) und lässt sich als so etwas wie den heiligen Gral der Japano-Funsplatter-Girlie-Trash-Action bezeichnen, einem Genre, dessen Wurzeln wohl auf das Chanbara-Kino der 70er, sowie diversen Exploitation-Beiträgen der selben Epoche zurückzuführen sind und welches in den späten Nullerjahren eine Art zweiten Frühling erleben durfte. Heißt soviel wie: Ein kruder Zusammenschmiss aus meterlangen Blutfontänen, ad absurdum getriebenen weibliche Reizen, hampeligen Kämpfen im Billig-Look und möglichst vielem Japan-Schwachsinn - auf den wirklich nur Japaner kommen können! - mit dem ein offensichtlich kaum existentes Drehbuch kaschiert werden soll.

Stars des Films sind sowohl Schülerin Ami (Minase Yashiro), die eine persönliche Vendetta gegen die Mörder ihres Bruders - eine mächtige Yakuza-Familie führt -, als auch eine als Armprothese umfunktionierte Gatling-Gun, mit der die Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden sollen - bedeutet hier zu Klump geschossen!

Man kann The Machine Girl gut und gerne als japanophilen Kill Bill-Aklatsch bezeichnen - was sich als doppelbödig erweist, denn Quentin Tarantino's Rache-Epos ist ja wiederum eine Huldigung auf japanische Werke wie Female Prisoner Scorpion oder Lady Snowblood - in dem ähnlich wie in Robert Rodrigue'z Planet Terror, ein körperlicher Defizit als Kern-Feature des Films herhalten muss. Die Arm-Kanone selbst, kommt zwar erst relativ spät im Film zum Einsatz - ähnlich Rose McGowan's Sturmgewehr-Bein -, bis dahin darf man aber auch schon einiges an Springbrunnen-artigem Kunstblut-Gesudel bestaunen.

Insgesamt hat Noboru Iguchi's 90-Minuten-Blutsturz-Sause etliche Szenen zu bieten die mittlerweile unter Anhängern des Genres absoluten Kultstatus geniessen! Als passendes Beispiel sei hier Ami's erstes Aufeinandertreffen mit Schlägertypen genannt, in dessen Folge mehr roter Lebenssaft vergossen wird als in einem gesamten Eli Roth-Film. Aber auch in einer Over-the-Top-Folterszene während der die Titelheldin ihren linken Arm verliert, stellen unsere Freunde aus dem Land der aufgehenden Sonne unter Beweis, dass ein normaler Mensch deutlich mehr als 6 Liter Blut im Körper haben muss!

Abseits der farbgedimmten Optik mit teilweiser Home-Video-Ästhetik, besticht The Machine Girl mit zum Großteil handgemachten Gore-Einlagen und zahlreichen SFX-Spielereien, bei denen Gegnern schonmal die komplette Gesichtshaut vom Kopf geschossen wird - oder der Kopf gleich mit. Ein paar grässliche Computer-Effekte haben sich zwar auch eingeschlichen, die sind aber zum Glück so spärlich gesetzt, dass sie beim Schauen kaum negativ ins Gewicht fallen dürften und witzigerweise immernoch besser aussehen als manche digitale Tricks aus neueren Iguchi-Streifen, die wirken als ob sie mit Buntstift ins Bild gemalt worden wären.

Insbesondere der Showdown reißt hier mit seinem exzessiven Einsatz von Samurai-Schwertern, Kettensägen, fliegenden Guillotinen und dem berühmt berüchtigten Drill-Bra (ein Büstenhalter mit Drillbohrer-Aufsätzen) noch einiges raus. Mein Beileid geht an den Kameramann, ich will nicht wissen wie oft die Kamera während der letzten 20 Minuten saubergewischt werden musste. Alles in Allem kann ich The Machine Girl Kennern und Verehrern (wie mir) von Splatter-Granaten wie Braindead, Ultimate Versus und Story of Ricky nur wärmstens ans Herz legen, auch die späteren Genre-Resultate Tokyo Gore Police, Bloody Chainsaw Girl oder Kodoku Meatball Machine verdienen eine Erwähnung. Einen Faible für hysterisch kreischende Asiatinnen sollte man jedoch zum Genuss dieser Perlen mitbringen! 

Fazit: Alle die einen guten Film sehen wollen, dürfen sich den hier sparen! Fans der frühen Sachen von Peter Jackson, oder Sam Raimi, die die Chance bislang verpasst haben, können sich mit The Machine Girl allerdings auf einen der definitiv spritzigsten Vertreter seiner Zunft freuen!

7/10
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Kommentare

19.05.2019 10:20 Uhr - The Machinist
1x
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Da zu meiner Verwunderung bislang noch keine Riview zu dem Teil auf SB.com kursierte, dachte ich mir ich nehme das doch mal selbst in die Hand.

19.05.2019 10:31 Uhr - Nubret
1x
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Gute Idee, Machinist!

Bei dem Streifen hab ich auch noch Nachholbedarf.

19.05.2019 11:04 Uhr - sonyericssohn
2x
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Autsch ! Also bei dem Streifen sollte man wahrlich schmerzfrei sein. Der is sowas von doof... Aber irgendwie macht der Laune. Ich kann mir nicht helfen ;-)

Passende Kritisierung.

19.05.2019 12:09 Uhr - Fulgento
1x
Bringst alles auf den Punkt.
Mich langweilt dieser ganze Japan Splatter Schund nur noch, aber Machine Girl seh ich immer wieder gern.

"Lust auf frittiertes?"
Bei der Szene lach ich immer wieder Tränen.

19.05.2019 12:28 Uhr - RedArrow
1x
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Das Geschriebene bestätigt meinen Eindruck vom Trailer. Hab den leider noch nie gesehen, ist glaube ich mittlerweile in dieser Region auch etwas schwerer zu ergattern, oder irre ich mich da?

Ich denke, der würde mir gefallen, "Tokyo Gore Police" z. B. fand ich extrem unterhaltsam.

19.05.2019 13:38 Uhr - Crítter
1x
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Merci, für deine überaus gelungene Review! Verspieltes Wortgewürfel wie "90-Minuten-Blutsturz-Sause" oder "Springbrunnen-artigem Kunstblut-Gesudel" kommt bei mir immer gut an ^^

"The Machine Girl" zähle ich neben "Helldriver", "Inglorious Zombie Hunters", "Mutant Girls Squad" oder "Vampire Girl vs. Frankenstein Girl" auch noch zu den besseren Vertretern der Splatter-Trash-Welle. "Tokyo Gore Police" hat mir tatsächlich nicht so zugesagt. Der für mich aber immernoch unterhaltsamer war als "Samurai Princess", "Robo Geisha", "Horny House of Horror", "Gothic & Lolita Psycho" oder den echt miesen "Erotibot". "Dead Sushi" und "Zombie Ass" stehen bei mir noch aus, da ich irgendwann auch kein Nerv mehr auf den Stuff hatte.

Aber dann gibt es da ja noch Unmengen von wirklich grottigen Krimskrams. Immer sofort erkennbar an den gleich billigen Cover-Artworks von posierenden Japanerinnen in kitschigen oder freizügigen Outfits. Von denen ich aber nicht viele gesehen habe, und den ein oder anderen sogar aufgrund von Stuss-Überflutung abbrechen musste -.-'

Da stelle ich mein Durchhaltevermögen lieber mit den ganzen "Sadi-Scream", "Missing", oder dem "Eccentric Psycho Cinema" auf die Probe. Und wenn es noch etwas spezieller sein darf, kann man sich ja mal an die "13 Ghost Stories" trauen. Auch bekannt unter "GSKD-001" bis "003". Die mit der "KT" Reihe, glaube in die Sparte Needle-Torture-Porn fallen. Wobei es meiner Erinnerung nach aber nicht wirklich pornografisch zuging, und sich alles oberhalb der Gürtellinie abspielte. Lässt sich durchaus als etwas andere Art von Kunst, oder audiovisuelles Erlebnis verbuchen. Die Werke gehen nicht gerade kurz, haben diverse groteske Szenen, ein zwei drastische Momente, und schreddernden Score zu bieten. Kann man nebenbei laufen lassen, um es mal gesehen zu haben ;)

19.05.2019 19:12 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 13
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Coole Kritik. Den Film muss ich noch nachholen, zumal mir "Tokyo Gore Police" im Besonderen, aber auch Sachen wie "Vampire Girl vs. Frankenstein Girl" zugesagt haben.

20.05.2019 08:38 Uhr - The Machinist
2x
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Vielen Dank an alle!

@Nubret: Ja, check ihn unbedingt mal aus!

@sony: Was? Doof? Im Vergleich zu anderen Iguchi-Streifen ist The Machine Girl ja schon geradezu intelektuell!
Ansonsten. Danke für dein Lob.

@Fulgento: Meine Rede! Ist einer dieser Filme, dessen Sprüche schon als Running Gags in meinem Freundeskreis kursieren.
Handicap-Gun! Moment mal, falscher Film!

@RedArrow und dicker Hund: Ja, mit Tokyo Gore Police oder auch Meatball Machine würde ich ihn am ehesten vergleichen. Insgesamt wird in The Machine Girl nicht gaaaaaanz so schlimm gesudelt wie in TGP, aber der ist halt auch so ne Nummer für sich. Ansonsten sind sie sich was Stimmung und Ideen angeht sehr ähnlich und haben beide mitunter übertrieben geile Practical Effects.
RedArrow: Ja, an die deutsche Uncut-Version kommt man garnicht so leicht. Falls du nichts gegen engliche Untertitel hast, kannst du ja Ausschau nach der UK-DVD halten. Auf Blu-ray lohnt der sowieso nicht!

@Critter: Danke für dein Lob!
Ok, ich halte Tokyo Gore Police ja für einen der besten des Genres, aber jedem das seine. Falls du ansonsten wieder Lust auf Japan-Splatter bekommst, seien dir die bereits in der Kritik erwähnten Kodoku Meatball Machine und Bloody Chainsaw Girl von letztem bzw, vorletztem Jahr empfohlen, welche ich als überaus gelungen empfand.
Oh Gott, wenn du schon Robo Geisha nicht mochtest, kann ich dir von dem Genuss von Dead Sushi und Zombie Ass nur abraten, genauso wie Iguchis Raining Blood. Ich frage mich bis heute wie ich die bis zum bitteren Ende durchgehalten habe.
Da ich weiß worum es sich bei den letztgenannten handelt, werde ich die auslassen - Nadeln sind meine einzige (Film)Schwäche, auch wenn ich mich selbst als großer Audition-Fan bezeichnen würde.
Wenns um japanische Grenzerfahrungen geht, tendiere ich auch eher zu den Sachen von Shinya Tsukamoto. Apropos, vor Kurzrem erst seinen neuen Film Killing gesehen und für äußerst sehenswert befunden.


20.05.2019 17:31 Uhr - Crítter
1x
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Also schlecht fand ich "Tokyo Gore Police" jetzt nicht. Habe dem eine 7/10 gegeben. Alles was ich mir problemlos mehr als einmal ansehen kann, landet bei mir mit mindestens acht Punkten im grünen Bereich. Aber bei TGP hat mir ein Durchgang echt gereicht.

Und "Kodoku Meatball Machine" habe ich kürzlich erst gesehen. War dann auch etwas erleichtert, als es vorbei war. Die Thematik hätte ja durchaus Potenzial um mal was vernünftiges daraus zu machen, was mehr in die Science-Fiction Horror Richtung gehen könnte. Aber diesen bunten Overkill mit den immer gleichen überzogenen Effekten und den sehr künstlich wirkenden Kostümen, kann man ja einfach nicht ernst nehmen. Ich hatte da vor einigen Jahren auch zeitweilig meinen Spaß mit. Aber wenn ich von sowas einiges gesehen habe, reicht es für mich dann auch irgendwann. Da hat mir die Aufmachung und der etwas rauere Grundton von dem 2005er "Meatball Machine" sogar besser gefallen, der von mir glaube auch nur sieben Points bekommen hat. Mein Highlight der Reihe bleibt immernoch "Reject of Death". Man merkt bei dem zwar direkt, dass er ebenfalls von Yoshihiro Nishimura ist, und damit aus genau den aufgezählten Kritikpunkten besteht, aber der lässt es mal für 10 Minuten mit passender Mukke scheppern, und dann ist auch schon wieder Schluss. Finde den auch cooler in Szene gesetzt, und habe den mir über die Jahre hinweg immer wieder mal ansehen können. Dürfte dir sicherlich gefallen.

Um "Dead Sushi" und "Zombie Ass" werde ich wohl vorerst auch weiterhin einen Bogen machen. Da habe ich aus dem asiatischen Bereich noch genug Nachholbedarf bei anderen Filmen, die ich schon längst gesehen haben sollte. Aber ich kann dem "Bloody Chainsaw Girl" ja mal eine Chance geben. Von dem Macher kenne ich glaube nur "Hellevator". Dessen Sichtung zwar schon lange zurück liegt, aber als recht unterhaltsam in Erinnerung geblieben ist.

Und ob du es glaubst oder nicht, ich komme mit Nadeln und Spritzen auch absolut nicht klar. Was ich erst letztens beim Arzt merkte, als ich ein Blutbild machen sollte. Musste den Scheiß eine Woche später sogar wiederholen, weil beim ersten Ergebnis ein paar Werte zu hoch waren. Jedenfalls meinte die Arzthelferin, nachdem sie mir eine extra süße Nadel verpasst hat, dass mir im Leben nichts schlimmes passieren darf ^^

Bei einer Betäubung vom Zahnarzt habe ich damit komischerweise keine Probleme, und auch die GSKD-Trilogy habe ich tapfer durchgestanden. Aber einen Mehrwert haben die Filme für mich nicht. Das größte Problem bei denen war die Lauflänge von insgesamt ca. 245 Minuten. Da die Sachen nicht so wirklich Spannung enthalten, und nur schwer zugänglich sind. Ein paar Szenen sind bei mir als etwas herb in Erinnerung geblieben. Unter anderem eine, in der eine Frau mit Händen und Zunge an einen Tisch genagelt wird, und dann den Lappen noch gespalten bekommt. Ich fand manche Sachen in den Filmen aber eher traurig, da die Mädels manchmal schon arg verunstaltet werden und einen ziemlich mitgenommenen Eindruck bei der Tortur machen. Manchmal sind sie sich auch gegenseitig am fetzen. Die musikalische Untermalung reicht dabei von ruhigen Klängen bis hin zu Krawall. Da geht es auch teilweise etwas chaotisch zu, und es wird hier und da mal viel geschrien. Für mich definitiv keine Werke die gute Laune verbreiten, wobei ich sie nicht mal schlecht bewerten würde. War mal was anderes, und ich denke, das du die auch problemlos durchstehen würdest. Wer weiß, vielleicht gehört dann nach sowas deine kleine Nadelangst in Filmen der Vergangenheit an ;)

21.05.2019 00:59 Uhr - Nick Toxic
1x
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Ich hab damals das Steelbook gekauft welches CUT war, aber hintne drauf tatsächlich die Uncut Laufzeit drauf hat.
Ist das Beschiss?

Hab den Film dann noch mal im Pappschuber UNCUT gekauft, das Steelbook aber behalten weil es mit dem Hologrammcover echt toll aussieht.

Will sagen: Der Streifen macht verdammt viel Spaß!

22.05.2019 09:25 Uhr - The Machinist
1x
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@Critter: Okay, du hast mich überzeugt, ich setzte dieses GKSD-Ding mal auf die Liste. Wenn ich Philosophy of a Knife durchgestanden habe, dürfte ich den auch schaffen, auch wenns in nächster Zeit wohl nicht dazu kommen wird.
Von dem Reject of Death hatte ich schon gehört, aber nie geschaut, muss ich mal nachholen.
Danke für den Tipp.

Falls du was japanophil abgedrehtes in Richtung SciFi-Horror sehen willst, kann ich spontan nur Tetsuo: The Iron Man empfehlen, wobei ich schätze, dass du den kennen dürftest.

@Nick Toxic: Mein aufrichtiges Beileid, aber schön dass du ihn noch UNCUT bekommen hast.

22.05.2019 18:07 Uhr - Crítter
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Von "Philosophy of a Knife" habe ich bisher nur wenige Ausschnitte gesehen. Aber dein Vergleich macht mich jetzt doch etwas nervös, da ich mir gut vorstellen könnte, dass "GSKD" eine Ecke ungemütlicher daherkommt. Dort werden auch ausschließlich reale Sachen gezeigt, die man eher irgendwo bei Mondos, Shockumentaries, oder eben unter Needle-Fetish einordnen könnte. Meinereiner sieht die Streifen einfach als kleine schicke Sicko-Trilogie :)

Wenn du willst, kann ich ja mal Screenshots von verschiedenen Szenen machen, anschließend hochladen, und dir die Links zu denen mit einer PN zukommen lassen. Vielleicht hilft dir das ja bei der Entscheidung die Reihe zu sichten, oder es doch besser sein zu lassen. Würde dich natürlich nicht mit fiesen Bildern zumüllen, sondern auch welche von den charmanteren Schauwerten nehmen. Davon gibt es in den Filmchen nämlich auch... ein paar Frames ^^

Na klaro, ist mir "Tetsuo" bekannt. Ein super hektisches Cyberpunk-Bildgewitter, und wahrscheinlich der filmgewordene Alptraum für jeden der unter Epilepsie leidet. Manche Werke von Shozin Fukui gehen mit ihrer Inszenierung einen ähnlichen Weg, sind aber nicht so aufwändig produziert.

23.05.2019 18:00 Uhr - The Machinist
1x
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Das mit Philosophy of a Knife war jetzt eher so auf die Laufzeit bezogen, wobei ich den auch schon als ordentlich krank empfand. Ne, das mit den Screenshots lass mal, aber vielen Dank für das Angebot.

Von Shozin Fukui hatte ich mal diesen Rubbers Lover gesehen, das war schon ein sehr verqueres Stück Film.

Als mehr oder weniger vergleichbares Werk zu Tsukamotos erstem Spielfilm ist mir auch noch dieser Electric Dragon - 80000 V von Gakuryu Ishii eingefallen, der ist auch so ein Schwarzweiß Bombardement aus chaotischen Bildern und Musik aus einer anderen Welt. Aber, auch ein echt geiles Teil.

25.05.2019 22:48 Uhr - Crítter
1x
DB-Helfer
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Ja, die Sachen von Shozin Fukui sind allesamt sehr weird. Habe gelesen, dass er sogar in der Crew von "Tetsuo" mit an Bord war, und bis jetzt fünf seiner Werke gesehen. Die ersten Produktionen sind sehr amateurhafte experimental Dinger, denen man direkt anmerkt, das dort kein Budget vorhanden war. Sowas berücksichtige ich dann aber immer etwas, wenn es um eine Beurteilung geht. Und bei so kurzen Laufzeiten, bleibt mir auch nicht mal Zeit, davon genervt oder gelangweilt zu werden. Über "Gerorisuto" habe ich hier mal etwas in Reviewform berichtet. Und hätte ich vor, mal etwas über "Caterpillar" abzulassen, wüsste ich spontan echt nicht wie ich den Kram beschreiben soll. Da ist ebenfalls mit einer gewissen Geschwindigkeit und schrägen Geräuschen gespielt worden. Aber eine Handlung konnte ich da bis jetzt noch nicht drin finden ^^

"Electric Dragon - 80000 V" kenne ich nicht. Mal sehen, ob ich mich in kommender Zeit mal drum kümmern werde. Momentan ist alles etwas stressig bei mir, und ich bin nicht sicher, ob solch ein Film gut für einen passende Ausklang am Abend ist :)

Jedenfalls danke für dieses interessante Gespräch, und ich will dich jetzt nicht weiter aufhalten. Bin gespannt was sonst noch so von dir aus Fernost kommt. Werde mich dann aber wieder mehr zurückhalten ;)

26.05.2019 11:57 Uhr - The Machinist
1x
User-Level von The Machinist 5
Erfahrungspunkte von The Machinist 323
Danke ebenfalls für den Austausch! Eine Rezension zu einem aktuellen japanischen Film ist bei mir gerade in Arbeit.

Auf die Review von Gerorisuto muss ich mal einen Blick werfen.

Und zurückhalten brauchst du dich von mir aus nicht!

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