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Ghostfacelooker
Level 17
XP 5.369
Eintrag: 21.05.2019

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Replicas

Herstellungsland:USA, Großbritannien, China, Puerto Rico (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Science-Fiction, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Der Neurowissenschaftler Will Foster befindet sich kurz vor dem Durchbruch, einem Computer menschliches Bewusstsein übertragen zu können. Da sterben sowohl seine Frau als auch die drei Kinder bei einem tragischen Verkehrsunfall. Völlig verzweifelt zwingt Will seinen Labor-Kollegen Ed, ihm dabei zu helfen die Körper seiner Liebsten zu klonen und Replikate mit allen alten Erinnerungen herzustellen. Schnell kommt die Aufsichtsbehörde der Regierung auf die Spur seiner verbotenen und höchst umstrittenen Machenschaften…
eine kritik von ghostfacelooker:

Im Grunde genommen basieren die ersten gesamten neunzig Minuten des Films auf der Frage aller moralischen Fragen, die man sich selbst stellen würde, wenn man in der selben Situation, mit selbigen Fähigkeiten, Wissen und Möglichkeiten ausgestattet wäre; nämlich WAS WÜRDE ICH TUN?

Dieser moralischen Agonie schien sich der gute Dr. Frankenstein auch gegenübergestellt, oder all die anderen fiktiv intellektuellen Geister oder Wahnsinnigen der Filmgeschichte, die versuchten einen geliebten Menschen wieder ins Leben zurückholen zu wollen, koste es was oder wen es wolle.

Der gute Keanu, dessen Mimikspiel sich seit Matrix scheinbar emotional kaum mehr zu verändern scheint, was aber in derlei Rollen wiederum sein Vorteil ist.

Als Will Foster, seines Zeichens nüchterner Wissenschaftler muß man nicht lächeln oder weinen - und wenn, dann kann man das auch mit den Armen vor dem Kopf verschränkt auf dem Tisch kauernd tun, ohne eine emotionale Regung im Gesicht widerspiegeln zu lassen, Herrgott nochmal, – fackelt nicht lange, als das Schicksal zuschlägt und überschreitet nicht nur ethnische Grenzen.

Das Problem dieses Streifens, wäre nicht seine Tiefgründigkeit, denn dafür sorgen die Ehefrau in der kurzen Spanne der Einführung schon mit der Frage an ihren Mann, ob er seine Familie nur aus Leitungsbahnen, elektrische Signale und Chemie sähe und sie ihm Gegensatz zu ihm eine nur einen Wissenschaftler bekommen haben, während er eine liebende Familie besitzt.

Es wäre auch nicht der Cast, denn alle, sind in ihren Rollen charmant und vor allem Reeves als Will Foster, der den Film hauptsächlich bestreitet, schafft es die notwendige Gefühlsebene beim Zuschauer zu erzeugen, um an seiner Geschichte teilhaben zu wollen.

Nein, es ist der Aufbau der Handlung selbst, der sich eigens ein Bein stellt und dieses subtile Empfinden von Langeweile aufkommen läßt, während man hofft es würde spannender werden. Ungefähr so spannend wie der Film in den letzten zwanzig Minuten dann werden wird.

Hätte man diesen Teil als Plot des Films über dessen gesamte Laufzeit eingeflochten, und nicht so viel Zeit mit dem Prozeß der Reproduktion verbracht, wäre aus dem fertigen „Drama“ ein richtig guter Thriller geworden, bei dem eine Familie wirklich ums „erneute leben“ zu kämpfen hätte.

Es ist, wenn auch seiner Linie treu bleibend, doch ein wenig enttäuschend, daß ein toller Drehbuchschreiber wie Jeffrey Nachmanoff, der in seinen Werken zu The Tourist oder The Day after Tomorrow, soviel Gespür und Raffinesse für Spannung beweist, als Regisseur, dann zu lange dafür braucht um dies visuell umzusetzen.

Ähnliches empfand ich schon bei The Traitor oder Homeland, die im Grunde eine spannende Geschichte zu erzählen wüssten, man diese aber durch die Inszenierung unnötig in die Länge zieht.

Aber schlussendlich wundert es mich dann doch nicht wirklich, daß der Film weniger Thriller und mehr dramaturgisches Drama geworden ist, denn Stephen Hamel, der für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, vollzog das Kunststück eine in sich spannende Geschichte langatmig erzählen zu wollen schon mit Siberia , der ebenfalls mit dem selben Hauptdarsteller nicht so richtig zünden wollte.

Natürlich sagt man, ein Film ist nur so gut wie sein Drehbuch und das wiederum schlechteste Drehbuch könne auch von einem guten Regisseur mit den nötigen Cast einigermaßen gerettet werden, aber vielleicht sollte sich Keanu Reeves nicht nach zwei halbgaren Filmen, von denen dieser hier nicht mal die Hälfte der Produktionskosten eingespielt hat, überlegen ob Drehbücher vom selben Autor wirklich für seine Karriere förderlich sind.

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Kommentare

21.05.2019 13:42 Uhr - The Machinist
1x
User-Level von The Machinist 4
Erfahrungspunkte von The Machinist 284
Gut, dann kann ich mir den sparen und gebe mein Geld für John Wick 3 aus.

Danke für die Review.

31.05.2019 19:05 Uhr - Topper_Harley
User-Level von Topper_Harley 3
Erfahrungspunkte von Topper_Harley 144
Tolle Rezi zu einem echt nicht so tollen Film👌🏼
Ich finde du hast genau erkannt warum der Film nicht wirklich funktioniert.
Er hat das Herz zwar am rechten Fleck, am Ende wirkts dennoch wie eine kleine prätentiöse Vorabend TV Produktion, der das Feuer der Leidenschaft fehlt.

Das Drehbuchautoren als Regisseure zur Langatmigkeit tendieren scheint eine Arbeitskrankheit zu sein.
Ich hoffe sehr Reeves macht qualitativ auf dem Dtv Sektor nicht auf diese Art weiter.

31.05.2019 19:49 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.369
31.05.2019 19:05 Uhr schrieb Topper_HarleyTolle Rezi zu einem echt nicht so tollen Film👌🏼
Ich finde du hast genau erkannt warum der Film nicht wirklich funktioniert.
Er hat das Herz zwar am rechten Fleck, am Ende wirkts dennoch wie eine kleine prätentiöse Vorabend TV Produktion, der das Feuer der Leidenschaft fehlt.

Das Drehbuchautoren als Regisseure zur Langatmigkeit tendieren scheint eine Arbeitskrankheit zu sein.
Ich hoffe sehr Reeves macht qualitativ auf dem Dtv Sektor nicht auf diese Art weiter.


Glaub ich weniger, denn mit Bill und Ted 3 wird er einen Knüller abliefern, vielleicht hilft im Alex Winter auch seine Mimik wiederzufinden^^^^

01.06.2019 02:58 Uhr - Topper_Harley
User-Level von Topper_Harley 3
Erfahrungspunkte von Topper_Harley 144
Echt? Glaubst das Bill und Ted 3 gut wird? Ich habe da tatsächlich nicht viel mitbekommen bisher, wieso wird der Taugen in deinen Augen?

Ach, Stoneface Keanu ist doch cool, Gesichtsakrobaten gibts schon genug ;)

01.06.2019 09:39 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 17
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 5.369
01.06.2019 02:58 Uhr schrieb Topper_HarleyEcht? Glaubst das Bill und Ted 3 gut wird? Ich habe da tatsächlich nicht viel mitbekommen bisher, wieso wird der Taugen in deinen Augen?

Ach, Stoneface Keanu ist doch cool, Gesichtsakrobaten gibts schon genug ;)


Ich werde immer Fan von Reeves bleiben, was auch mit Bill und Ted zu tun hat denke ich, da wir die Filme als Teenager allein schon wegen der Musik liebten, was auch eventuell damit zu tun hat daß ich glaube der dritte Teil haut uns Nostalgiker nochmal weg, so wie der Schock als ich den Film zum ersten Mal im Original hörte und mich fast für unsere Synchro schämen wollte, da der Film nochmal um einiges besser ist und die beiden nicht wie fast debile Einzeller wirken

02.06.2019 11:27 Uhr - Topper_Harley
User-Level von Topper_Harley 3
Erfahrungspunkte von Topper_Harley 144
Definitiv.
Ja ist leider auch einer der Filme die in der Synchro einfach dümmer werden als gedacht war.

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